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In recent years, the group Forensic Architecture began using novel research methods to undertake a series of investigations into human rights abuses. The group uses architecture as an optical device to investigate armed conflicts and environmental destruction, as well as to cross-reference a variety of evidence sources, such as new media, remote sensing, material analysis, witness testimony, and crowd-sourcing.
In this talk, Eyal Weizman provides an in-depth introduction to the history, practice, assumptions, potentials, and double binds of this practice.
Nathaniel ist 19 Jahre alt und FtM transgender. Mit seinem YouTube Kanal hat er eine Plattform geschaffen, offen und sensibel über queere Themen aufzuklären und mit alltäglichen Vorurteilen aufzuräumen.
Seit 2 Jahren erklärt er auf YouTube Begrifflichkeiten rund um die LGBTQ*-Szene. Was bedeutet es zum Beispiel Genderfluid zu sein oder Bigender? Und was kann man unter Agender oder Pangender verstehen? Nate hat auf alles eine Antwort und spricht ganz unkompliziert und offen darüber, was es neben "männlich" und "weiblich" eben auch gibt.
Dieser Talk wird präsentiert von TINCON, dem Festival für digitale Jugendkultur.
8.-10.Juni 2018 / tincon.org
In den Performing Arts und in Computerspielen nehmen Geschichten, die von Gruppen – statt von Autor*innen - erzählt werden, eine immer wichtigere Rollen ein: Die improvisierten epischen Abenteuer, die Twitcher und Youtuber in ihren Multiplayer Aufzeichnungen erzählen, und international immer erfolgreichere Theatergruppen, die ausschließlich eigene Stoffentwicklungen in seriellen Formaten immer gemeinsam erzählen, sind zwei stark wachsende und inzwischen auch genreprägende Formen des globalen Storytellings.
Wie werden spannende Geschichten in Games und auf Bühnen ohne Autor*innen entwickelt? Welche Rolle spielt das Setting? Wie können vorformulierte Charaktere die Geschichte voranbringen? Wie kann eine gute Backstory ein improvisiertes Online- oder Bühnenabenteuer voranbringen? Clara Ehrenwerth, Dramaturgin des Theaterkollektivs machina eX, und der Gamesexperte Christian Huberts analysieren das jeweils erfolgreiche erzählerische Handwerk und entwickeln Prognosen für die Zukunft.
Das Format findet im Rahmen der Performersion statt, einer Kooperation er re:publica und des Performing Arts Programm Berlin.
The Philippines has an internet penetration of 58% (61M), Facebook penetration of 56% (59M), of which 97% use Facebook on mobile. The lack of net-neutrality in a digital society of this scale, can be extremely harmful. It has allowed a telecom duopoly, and various content providers, direct control of what can and cannot be accessed on the internet, based on your economic resources. This, and the introduction of Internet.org in 2015, on the eve of the country's electoral campaigns, fueled the rise of social media political operators, troll farms, and bots. The public's inability to discern online information, evident in the spread and impact of fake news, has continued beyond the 2016 elections.
Jay wishes to narrate the Philippine net-neutrality experience in the context of real life societal impact, and hopes to discuss similar experiences in other countries, through a panel of experts.
Smart Cities make decisions based on data, such as moving shared bicycles from quiet areas to busy areas. However, Smart City applications are extremely limited in how they communicate what data is collected and how it used. It is often unclear to people using bike sharing services how their location is tracked or who has access to that data. The main way data collection is currently handled in applications is by presenting legal statements that people must either agree to or reject in their entirety. Rejecting the terms means not being able to use the service, so accepting the terms without reading them is the default behavior.
Imminent changes in the General Data Protection Regulation (GDPR) provide an opportunity to rethink ways of giving and denying consent to data collection beyond the status quo of clicking a box to agree to legal terms and conditions. Particularly needed is discussion of how Smart City user interfaces communicate data collection in context, while people move through the city. For example, how might policies be read or understood on a phone screen or public display?
Inclusive cities cannot require a personal smartphone to access services, but current user experience design techniques emphasize interaction through smartphone apps. Technology that treats people as consumers voluntarily choosing to use products are not appropriate models for respecting the rights of citizens using essential services. New interaction techniques are needed to help people give and revoke consent to collect their data as they use services in a Smart City.
Using photography and screenshots from existing applications such as bike sharing apps, this talk makes Smart Cities and privacy accessible to a general audience by focusing on the everyday user experience.
The talk covers:
Ways applications manage personal profiles and permissions.
How application design choices shape the use of public space.
How user experience design enables consent or rejection of data collection.
Umstellt von digitaler Konkurrenz, Netflix und Onlinegames scheint die 5000 Jahre alte Kulturtechnik Theater ins Hintertreffen zu geraten. Aber jenseits von Livestream und neuen Distributionskanälen ist es vor allem der künstlerische Gewinn, der aus den neuen Möglichkeiten zu ziehen wäre. Was es braucht ist eine neue Spezies: Die Theaterhacker.
Wo spriessen neue digitale Theaterpflänzchen? Auf welche Weise könnte sich Theater einen neuen digitalen Echoraum erschaffen? Wie wird aus einem passiven Publikum eine aktive Community? Macht das Netz das Theater und seine Künstler/innen aktivistischer?
Anhand von Beispielen illustriert der Vortrag die Versuche von Theatermacher/innen Bezüge zum Netz als Thema und als Mittel herzustellen. Als Quellen dienen Ausschnitte aus Schauspiel- und Opernaufführungen und Netzserien, die von Theaterkünstler/innen produziert wurden. Allesamt auf der Suche nach der "Theatre white space" im Netz.
Facebook ist im Dauer-Beta-Modus und schickt Medienmacher mal auf die eine, mal auf die andere Seite des Algorithmus-Labyrinths. Von Personalisiert bis Hochkant - Journalisten haben so viele Storytelling-Möglichkeiten wie nie zur Verfügung. „Den/Die HörerIn/ZuschauerIn/LeserIn/NutzerIn“ gibt es nicht mehr - er/sie ist fragmentiert auf unterschiedlichsten Kanälen unterwegs - und kann sich vor Push-Mitteilungen kaum retten.
Auf welche Technologien setzen Medien 2018 - and beyond? Heißt es bald: Bots first, Journalisten second? Wird Video hochkant? Wird aus Homeless-Media wieder stärker Homepage-Media? Wo hat die Personalisierung von Inhalten Ihre Grenzen? Und muss alles ständig pushen - oder kommt jetzt der Lean-Back-Journalismus? Über diese Fragen wollen wir sprechen und im NextNewsLab - einer Kooperation von rbb und tagesschau.de - einen Schritt weiter in Richtung Zukunft gehen. Zusammen mit Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen und mit euch.
Nach dem Input-ExpertInnen-Panel gibt es die Möglichkeit auf der re:publica ausgewählte Themen in Workshops mit ExpertInnen der Tagesschau und im #rbbTalkLab in der Halle zu vertiefen. Hier gibt es stündlich interessante Themen mit spannenden MacherInnen zu diskutieren.
Das NextNewsLab ist eine Kooperation mit tagesschau.de. Fragen, Kommentare und Anregungen werden gerne vor und während des Panels unter dem Hashtag #NextNewsLab angenommen.
Mehr zum Thema unter www.rbb24.de/republica.
Es gibt wenig private Unternehmen, deren Entscheidungen so großen Einfluss auf das Leben so vieler Bürgerinnen und Bürger in Deutschland haben wie die SCHUFA Holding AG. Egal, ob es um einen Handyvertrag, eine Mietwohnung oder einen Baukredit geht - fast immer ist es der Score der Schufa, der über hop oder topp entscheidet. Obwohl die Schufa öffentlicher Kontrolle unterliegt, sind die Ergebnisse dieser Kontrollen geheim - doch nicht nur das: Auch wie die zu ihren Scores kommt, darf die SCHUFA weitgehend geheim halten. Der Rechtsstreit einer Betroffenen auf Auskunft scheiterte in allen Instanzen bis zum BGH. Kann man mit Methoden von Crowdsourcing und Algorithmic Accountability Reporting dafür sorgen, dass mehr Geheimnisse der Schufa gelüftet werden und wir erfahren, auf welcher Grundlage sie ihre nahezu unbegrenzte Macht ausübt? Bei der rp18 werden wir erste Ergebnisse unserer Recherche.Kampagne OpenSCHUFA vorstellen und sie mit der Community diskutieren.
Hintergrund: Die Frage, welchen Einfluss automatisierte Systeme auf unsere Rechte und Freiheiten haben, ist in den vergangenen Jahren intensiv diskutiert worden. Allein: Es fehlt die Evidenz. Weltweit gibt es noch immer zu wenige Beispiele dafür, wie derartige Systeme in der Praxis tatsächlich untersucht wurden. Mit dem Projekt Datenspende zur Bundestagswahl 2017 hat AlgorithmWatch gezeigt, dass man auch komplexen Systemen von außen auf den Zahn fühlen kann. Das ist aufwändig und erfordert viel Phantasie, aber es ist möglich. OpenSCHUFA ist ein Beispiel dafür.
Deutschland ist das Land mit der ältesten Bevölkerung der EU, und es droht seine Jugend zu verlieren – aus den Augen, aus dem Sinn.
Denn zum demographisch bedingten “Generation Gap” gesellt sich eine mediale Kluft: Alte Medien sind für alte Leute, neue Medien bieten komfortable Bubble-Zones für jeden und geben den digital Aufgewachsenen eine alternative Realität.
Da es kaum Schnittmengen dieser Sinn prägenden Medienwelten gibt, driften Generationen unbemerkt immer weiter auseinander, werden sich fremd und verlieren sowohl das Interesse als auch das Verständnis füreinander.
Den Jungen könnte das egal sein, denn die Zeit ist auf ihrer Seite.
Die Alten aber hätten die Chance, jetzt den Staffelstab über den medialen und demographischen Wandel hinweg zu reichen: Indem sie zuhören, ernstnehmen und die Macht ihrer Mehrheit teilen. Wirkliche Partizipation könnte sich in der Herabsetzung des Wahlalters manifestieren und in einem Rollenwechsel, in dem “Experteens” den Lehrenden, Eltern und Großeltern, aber auch Politik und Wirtschaft auf die digitalen Sprünge helfen.
Im Wunsch, Jugendlichen und ihren Themen zu gesellschaftlicher Sichtbarkeit zu verhelfen, gründeten Tanja und Johnny Haeusler vor drei Jahren die TINCON als Konferenz der jungen digitalen Gesellschaft und arbeiten mit dem TINCON e.V. eng mit der jungen Zielgruppe zusammen. Im Talk berichten sie auch über ihre Erfahrungen seit der Gründung vor drei Jahren und überlassen danach vier der jugendlichen “Experteens” die Bühne, die ihre eigenen Projekte und Positionen präsentieren werden.
Chance Coughenour, Program Manager at Google Arts & Culture and Elizabeth Lee, VP at CyArk will discuss how advanced technology is being used to preserve and share the stories of global heritage sites at risk. Chance will present recent Google Arts & Culture projects and Elizabeth will present CyArk's diverse contributions to the heritage sector for more than a decade. They will then share the story of their recent collaboration together bringing new access to CyArk's collection and participants will learn how they can use the data for educational and research purposes.
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