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Was wird nicht alles gegoogelt den liebenlangen Tag. Aber fragt man mal nach Recherche-Tools und -Methoden, sieht es oft düster aus. Suchoperatoren? Wayback Machine? Reverse Image Search? Für viele Neuland.
Bei unserem Online-Recherche Battle kann jede*r mitmachen: Ihr bringt Eure Rechner mit – wir bringen die kniffligen Aufgaben. Wer die meisten löst, kriegt ein Freiticket für die Jahreskonferenz von netzwerk recherche.
Und damit alle etwas lernen, stellt Ihr Eure Lösungswege den anderen Workshop-Teilnehmern vor. Für alle Fälle haben wir Musterlösungen dabei.
Ihr habt keine Ahnung von Online-Recherche? Macht nichts. Vielleicht habt Ihr eine Spürnase und den richtigen Instinkt. Und wenn nicht, dann seid Ihr nachher vielleicht ein bisschen schlauer als vorher.
35 Teilnehmer
If we were forced to define Western civilization, we would have to address its hunger for the novel. It seems as if our culture is obsessed with pushing forward, with discovering new ways and places in which to be. This is, often, viewed as a positive thing; the texts which exist in favor of entrepreneurship and pioneering are plenty. However, in our rush for the new, we don’t often delay on the prices those who come to occupy these next frontiers will pay. One of the prices that seem more and more actual is the price of loneliness.
These prices are hard to pin down and are thus more scary, as we might all be susceptible to them. The paradox is clear: the more important and crushing dangers of being out on the edge are ignored. This becomes important as Western culture (and, indeed, other, larger parts of humanity) stands on the brink of two frontiers. We’ve already waded out into the shallows of the first and are preparing to jump into the deep; these are the waters of the digital society. It affects all of us and we are all exposed to its prices. As we submerge ourselves more and more in its binary waters, we enter a new mode of being and create new places in which to exist. The second frontier is an emerging one; we’ve only begun to test its frigid water. This frontier is outer space and we are preparing to start moving into it.
Both of these frontiers hold plenty of challenges but one is often overlooked: loneliness. In both the digital and the astral realms, denizens will be faced with an acute perception that they are alone. However, the types of loneliness felt will obviously differ. What even is digital loneliness? How can we feel alone when we are supposedly so connected? From the other end, how can loneliness in outer space be mitigated? What creates it? What will we do in order to deal with something which seems like an inherent aspect of space exploration?
tba.
Will we automate ourselves out of our jobs and into widespread unemployment? Or will we leverage the power of automation and digital technology to design us into a better future for billions of people? This talk will explore the role of robots, automation, AI and machine learning in not only transforming how we work but also, and perhaps more importantly, what we humans are now able to work on and do in our jobs.
With technology as our partner and co-creator, we are now poised to tackle systemic global challenges and create a brighter future for billions of people. And we need more people designing and making than ever before, not fewer. But we humans can’t do it alone. We need machines as creative partners so that we can leverage the best of both to express our values, imagination and our humanity to design us into the future.
In dem von Steven Spielberg verfilmten Kult-Roman „Ready Player One“ (Kinostart April 2018) beschreibt Ernest Cline eine nicht allzu ferne Zukunft, in der ein Großteil der Menschen ihren Alltag mit einer VR-Brille in virtuellen Realitäten verbringt. Aber anders als ihre herkömmliche Deutung als „Nicht-Realität“ oder Flucht vermuten lässt, schaffen die Nutzer in diesen virtuellen Welten durch Interaktion mit anderen einen sozialen Sinn und eine lebenswerte Umgebung. Trotz der dystopischen Note des Romans, stellt Cline damit einen zentralen Aspekt virtueller Realitäten heraus, der bis heute oftmals falsch gedeutet oder komplett übersehen wird: (Digitale) Virtualität als sinnstiftender Faktor des Sozialen und somit wichtiger Bestandteil der physischen Realität.
Vor dem Hintergrund dieses sinnerzeugenden Moments virtueller Realitäten erscheinen die technischen Entwicklungen im Bereich Virtual (VR) und Augmented Reality (AR) der vergangenen Jahre in einem anderen Licht: Sie stellen nicht einfach nur eine Fortentwicklung des Computer-Interfaces dar, sondern markieren den Beginn der Spatial-Computing-Ära, in der digitale Virtualität im Form von VR- und AR-Technologien selbstverständlicher Teil des Alltags und Realitätserlebens der Menschen wird.
Der Talk diskutiert zwei Schlüsselfragen, die eng miteinander verknüpft sind: Wie ist eine digitale Virtualität zu denken, die nicht als Gegenteil von Realität begriffen wird, sondern als einer ihrer sinnstiftenden Faktoren? Und welche technologischen Herausforderungen müssen auf dem Weg zu dieser neuen Computer-Ära noch gemeistert werden?
Klassische Sportarten verlieren im Umfeld von Personal Fitness, Trend- und eSports an Attraktivität. So beklagen etwa der Deutsche Leichtathletik Verband und der Deutsche Schwimm-Verband seit 10 Jahren einen kontinuierlichen Mitgliederschwund, während die Mitgliederzahl der Fitnessstudios in Deutschland im gleichen Zeitraum um >100 Prozent stieg. Sportdeutschland.tv erreicht mit dem On-Demand-Angebot von 5.000 Stunden Sportvideos rund 1 Million Video-Views monatlich. So viele generiert der Let’s-Play-YouTuber Gronkh in einer Woche – mit nicht einmal 12 Stunden Videomaterial.
Was machen Fitnessanbieter, Spiele- und Appentwickler anders, um Menschen zu begeistern? Was unterscheidet die ESL von der Kreisklasse? Und wie lassen sich deren digitale Konzepte auf klassische Vereinssportarten übertragen, um diese wieder spannend zu machen? Wir geben einen Überblick, stellen Ideen vor und starten die Diskussion.
Das Ganze in Form eines Vortrags mit Präsentation und anschließender Fragerunde.
Wer hat es noch nicht erlebt? Ein Klick an der falschen Stelle, ein kritischer Kommentar bei einer Medienseite, ein Blick in die Facebook-Kommentare und schon sehen wir uns mit den negativen Seiten im Netz konfrontiert – Beleidigungen, Diffamierungen, Fake News, Empörung. Die verbale Schlammschlacht, die mit der Aufnahmekrise ein neues Level erreichte, ist in den Sozialen Netzwerken in vollem Gange.
Wo die Sozialen Netzwerke Teilhabe und Austausch vieler versprachen, sind sie anscheinend gleichermaßen zum Hilfsmittel für Wutakteure und Bühne für populistisches Schwarz-Weißdenken geworden, dessen schiere Lautstärke einen Großteil der Nutzer*innen verstummen lässt. Doch das muss nicht sein! Nutzer*innen haben es selbst in der Hand, die Art und Weise der Kommunikation zu gestalten und die relevanten Themen zu besetzen um ein Gegengewicht darzustellen.
Unsere Panelisten haben ganz unterschiedliche Initiativen gegen Hass im Netz gegründet und sind dabei teilweise selbst zum Ziel von Shitstorms geworden. Doch auch wenn die Wut einen zuerst alleine trifft, stellen sie fest: Wir sind nicht allein, denn es gibt eine Stille Mitleserschaft, die der aufgeheizten Stimmung nicht weiter schweigend gegenüber stehen möchte. Diese gilt es zu aktivieren.
Kübra Gümüsay, freie Autorin und Aktivistin, studierte Politikwissenschaften in Hamburg und London. Sie initiierte und gründete mehrere Vereine und Kampagnen, u.a. die anti-rassistische Kampagne #SchauHin, das feministischen Bündniss #Ausnahmslos und die Kampagne “Organisierte Liebe” gegen Hass und für mehr Wohlwollen im Netz. Das Magazin Forbes zählte sie 2018 zu den Top 30 unter 30 in Europa im Bereich Media und Marketing.
Hannes Ley, Kommunikationsberater aus Hamburg, wollte nicht länger zusehen, wie Hasskommentare auf Facebook unwidersprochen stehen bleiben. Er gründete nach schwedischem Vorbild die Facebookgruppe #ichbinhier, die fast 38.000 Mitglieder täglich zum Schreiben sachlicher Kommentare aufruft und mit dem 'many to many' - Ansatz einseitige Hasskommentare nachhaltig um ein vielfältiges Meinungsbild erweitert.
Gerald Hensel ist Berater für digitales Branding und 1. Vorsitzender des Vereins Fearless Democracy e.V. Nachdem er bei seinem ehemaligen Arbeitgeber Scholz & Friends die private Aktion #KeinGeldFürRechts gestartet hatte, wo er Marken aufrief mehr Verantwortung mit ihren Werbegeldern zu übernehmen, wurde er selbst zum Ziel eines massiven Shitstorms mit Rufmordkampagne und zahlreichen Morddrohungen. Er ließ sich nicht unterkriegen und steht mit seinem Verein Opfern digitaler Massengewalt bei und versucht, digitalen Hass für die Zivilgesellschaft verständlicher zu machen.
Franzi von Kempis ist im Netz als “Die besorgte Bürgerin” unterwegs, die in kurzen Videos gesellschaftliche Phänomene wie Verschwörungstheorien, Populismus oder Hassrede anschaulich wie auch kritisch-humorvoll beleuchtet. Beruflich leitet die Journalistin seit Januar 2018 als Chefin-vom-Dienst das Videoteam bei t-online.de.
Moderatorin Carline Mohr
Dieses Panel wird organisiert vom ichbinhier e.V.
Kontakt Susanne Tannert: [email protected]
Refugees often spend many years in transit, with restricted access to jobs and education. The internet and digital technology can provide a remedy to that, but often the basics are missing – be it appropriate bandwidth, the recognition of skills acquired online, or the right to work after completing training. E-learning has been around for almost a decade, and massive open online courses (MOOCs) from renowned universities such as MIT and Stanford available free online. The problem: refugees often lack the access or the means to take advantage of these opportunities. In response, new initiatives from the public and private sector are shifting the technological and social landscape in order to make e-learning more accessible to refugees and displaced people.
So what is new? Software companies such as TechChange Inc. have developed online learning courses and modules for low bandwidth settings without sacrificing interactive tools, so students can interact socially in the e-learning environment. Social enterprises offer digital educational services. Kiron Open Higher Education e.g. uses digital innovation to provide refugees with access to quality higher education. Kiron’s program consists of tailor-made curricula, a digital collaborative platform and an extensive range of supportive services.
But is education enough? Does education automatically lead to jobs or help refugees integrate into host communities? The German Development Institute will tackle these question in a panel with Ms Maren Kröger, senior official for tertiary education at the UN Refugee Agency (UNHCR), who will debate these issues together with Ms Maronne Telku from TechChange Inc, Mr. Henner Kirchner, from the Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit’s (GIZ) Jordan office, and Mr. Mohammad Moataz Ghannam, a student who started with Kiron Higher Open Education and has transferred to BAU Berlin.
The insights from the panel will feed directly into policy recommendations on education and migration for the G20 meeting in Argentina, where member states will focus on standards for e-learning in an increasingly mobile, digital world.
Für eine Magazin-Recherche habe ich meine virtuellen und umso realeren Freunde im echten Leben besucht, um dem auf die Spur zu kommen, was soziale VR für uns in Zukunft für eine Rolle spielen könnte: Sana, die strenggläubige muslimische Witwe aus Kuwait, die ohne VR kein Sozialleben hätte. Chris, der Diplomat in Krisengebieten, der sein Familienleben teils in VR verlegt hat, weil er von seinen Liebsten aus Sicherheitsgründen getrennt war. Cattz, der verarmte und schwer herzkranke Computertechniker aus den USA, für den nur das Leben in seinen Avataren noch Leben ist. Und Ben und Shoo, der Amerikaner und die Chinesin, die sich in VR gefunden und verlobt haben. Ich habe mit allen viel Zeit in VR und im echten Leben verbracht. Dabei wurde fühlbar, wie unsinnig die Unterscheidung zwischen virtueller und „echter“ Realität schon jetzt ist. Wie wenig echt das echte Leben, wie real das Virtuelle sein kann. Das haben mir Forscher bestätigt, die ich ebenfalls auf dieser Reise getroffen habe: virtuelle Realität ist keine zweite-Klasse-Realität, wir werden in Zukunft zwischen verschiedenen Realitäten wählen können.
Das heißt nicht, dass wir nicht unterscheiden werden können zwischen diesen und der Welt, in der unser biologischer Körper lebt. Aber auch so kommt VR dem echten Leben erstaunlich nah, was unter anderem daran liegt, dass unser Bewusstsein nicht an den Körper gebunden ist. Der Philosoph Thomas Metzinger hat mir für diese Recherche erklärt, wie er in Experimenten belegen konnte, dass sich der Körper eines Avatars sehr wohl wie der eigene Körper anfühlen kann und was das alles für unser Konzept von Realität bedeutet.
Ich will euch daran teilhaben lassen, wie sich das virtuelle und reale Leben meiner besuchten Freundr und der Kontakt zu ihnen auf den verschiedenen Ebenen anfühlt, was Forscher dazu sagen, was Second-Life-Gründer Philip Rosedale, den ich ebenfalls besucht habe, eigentlich in VR ausheckt und was das alles für uns und unsere virtuelle und ganz reale Zukunft bedeutet.
Der Tod gehört zu den existenziellen Themen, ohne die es keine lebendige Kultur geben kann. Auch keine digitale, denn wenn wir in den über zehn Jahren re:publica etwas gelernt haben: Es gibt keine Trennung zwischen "echter" und digitaler Welt.
Der Zusammenhalt und die Familiarität, die Herzlichkeit und das subversive Augenzwinkern ist, trotz aller kritikwürdigen Dinge, Fehler, Schwierigkeiten, Dissonanzen, die im Laufe der Jahre nicht ausblieben, so fest in der DNA der re:publica verankert, dass jedes Jahr selbst ganz neue Besucherinnen und Besucher spüren, dass hier eine ganz andere Atmosphäre herrscht als auf anderen Konferenzen.
Diese DNA der re:publica hat uns, die Menschen, die die Welt irgendwie besser machen wollen, im Mittelpunkt. Wir meinen, dass die re:publica als große Gemeinschaft diese besondere Kultur geschaffen hat und wir glauben, dass es wichtig ist, dass diese Kultur weiter getragen wird. Das geht aber nur, wenn wir unsere Geister nicht vergessen: die Menschen, die Teil dieser Gemeinschaft waren und inzwischen nur noch als Erinnerung unter uns wandeln.
Wenn wir in unserer Kultur in Zukunft auch Trauer, Erinnerung und Freude darüber zulassen, so wunderbare Menschen gekannt zu haben und anerkennen dass sie uns fehlen wenn sie fort sind, wird diese Kultur reicher, gehaltvoller und substanzieller und wir werden uns damit die Sicherheit geben, dass die re:publica nicht vergessen wird, wo sie herkommt.
Daher wollen wir darüber reden, wie wir eine Erinnerungskultur in eine sehr digitale Gesellschaft bringen, die momentan noch sehr im hier und jetzt lebt und noch zu wenig an eine Zukunft denkt, in der immer mehr von uns verschwinden und uns neue Generationen nachfolgen. Wo ist der Platz für unsere Toten, wie leben ihre Ideen weiter? Aber auch: Wie können wir Angehörigen helfen, wenn nötig? Wie organisieren wir Möglichkeiten zu persönlicher Trauer und Erinnerung? Wie verhindern wir digitales Vergessen? Wie bereit sind wir selbst, uns mit dieser Thematik ernsthaft auseinanderzusetzen?
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