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Mit dem Re-launch von OffenerHaushalt.de macht die Open Knowledge Foundation es möglich die Haushaltspläne von Bund, Ländern und Kommunen einfacher zu verstehen und selbstständig zu visualisieren. Anstatt klobiger PDFs mit über 1000 Seiten, entstehen bei uns Treemaps und Barcharts, die die Analyse öffentlicher Finanzen ermöglichen. Unsere Visualisierungen erlauben es Haushaltsdaten zu vergleichen, sodass die Verteilung der Ressourcen und politische Prioritäten einfach erkannt werden. Wir stellen nicht nur die Zahlen vor, sondern zeigen auch auf welchen verschiedenen Ebenen im Haushalt wichtige Themen zu finden sind.
Anhand von konkreten Beispielen zeigen wir, wie man große politische Debatten in den Haushalten nachvollziehen kann. Lassen sich Aussagen über politische Prioritäten anhand der Haushaltszahlen belegen? Können vielleicht sogar Wahlversprechen überprüft werden?
Wir geben dem Publikum Einsicht in die Welt der Zahlen und klicken uns gemeinsam durch die Daten: Was wird durchschnittlich für soziale Leistungen ausgegeben? Wie viel ist das pro Einwohner? Ist eine Milliarde Euro wirklich so viel, oder kommt es auf das Verhältnis an? Wir vergleichen einige Haushalte und nutzen die Ergebnisse um gemeinsame Thesen zu erarbeiten.
Des weiteren widmen wir uns den großen Fragen: Wie transparent ist die deutsche Haushaltspolitik? Wie viel Steuern zahlen eigentlich Großkonzerne in Deutschland? Was bedeutet die “Schwarze Null” und wie ist das mit der Schuldenbremse? Und ist Berlin wirklich so arm aber sexy?!
TeilnehmerInnen: 20 - 40
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Fußball beschäftigt in Deutschland die Massen. Fußball beschäftigt deshalb auch viele Journalisten. Doch wie berichten viele von ihnen über ihn? Boulevardesk, oberflächlich, verzerrend.
An kaum einem Themenfeld lässt sich die Medienkrise so gut ablesen wie am Fußball. Die Jagd nach Quoten führt zu akutem Superlativismus und Beschränkung auf die Themen und Vereine, die Aufmerksamkeit bringen.
Diese Entwicklung ist nicht neu, hat in den vergangenen Jahren aber an Fahrt aufgenommen, seitdem die Spieler durch soziale Netzwerke ihre eigenen Medienvertreter sind. Und schwupps, schon gibt es "Artikel" darüber, was Pierre Emerick Aubameyang in seiner aktuellen Instagram-Story gesagt hat (Spoiler: nichts von Gehalt).
Doch es formiert sich eine Gegenbewegung: Über 160 Fußballpodcasts gibt es schon (siehe rasenfunk.de/podroll), in denen sich die Fußballgeek-Filterblase ihr eigenes Nest gebaut hat. Und die drängen jetzt in den Mainstream.
Sogar mit funktionierenden Geschäftsmodellen: Von der Medienkooperation mit eigenem Trailer im Fernsehen bis hin zur Festanstellung im Rundfunk, die durch den Podcast zustande gekommen ist, gibt es schon so manches Beispiel für einen Podcast, der zum Beruf wurde.
Auch das Modell "Jung und Naiv" funktioniert im Fußballbereicht: Der 2014 von Max-Jacob Ost (@GNetzer) und Frank Helmschrott (@helmi) gegründete Rasenfunk finanziert sich komplett durch die Hörerinnen und Hörer. Ohne Sponsoren, Werbung oder eine Paywall. Was auch beweist: Entweder ist die Fußballfilterblase sehr groß - oder sie platzt gerade und erschließt auch dem Mainstream eine ganz andere Form des Sprechens über Fußball. Könnte sich dann vielleicht doch noch etwas tun im deutschen Sportjournalismus?
Lasst uns drüber sprechen.
Digitalisierung und die digitale Transformation sind die Treiber der modernen Arbeitswelt – unabhängig von der Größe oder Zeitpunktes der Gründung eines Unternehmens. Die damit einhergehenden komplexen Veränderungen müssen aktiv gestaltet werden, um Organisationen und Unternehmen im digitalen Zeitalter effektiv zu machen und um den sich verändernden gesellschaftlichen und sozialen Anforderungen zu entsprechen. Das Personalmanagement nimmt hier eine wichtige Rolle ein.
Dabei geht es nicht nur um die bloße Digitalisierung der eigenen Prozesse, es geht vielmehr darum, dass HR gemeinsam mit dem Business Strukturen, Systeme und Prozesse schafft, die modernes Arbeiten, Flexibilisierung der Arbeit, Innovationsfähigkeit und Diversität ermöglichen und fördern. HR muss sich als Enabler und Impulsgeber des digitalen Zeitalters auf beiden Ebenen, organisationaler und gesellschaftlicher Ebene, in diesen Diskurs einbringen. Die Herausforderungen der digitalen Transformation und ihre vielfältigen Auswirkungen auf die Arbeitswelt – Chancen und Risiken gleichermaßen – gilt es mit einem strategischen Fokus zu begreifen und voranzutreiben.
Um die Komplexität zu managen, bedürfen Manager eines starken, innovativen und systemisch denkenden Partners auf der HR Seite. Und nicht nur innerhalb eines Unternehmens. Da Digitalisierung, wie viele jüngere Ereignisse (z.B. Facebook) zeigen, auch gesellschaftliche Dimensionen beeinflusst, steigt zudem die Relevanz, den gesellschaftspolitischen Diskurs unternehmensübergreifend zu gestalten, um die Attraktivität des Standortes Deutschland in der Globalisierung zu erhalten. Es gilt, Rahmenbedingungen der Arbeit 4.0 zu gestalten und mutig über Themen wie eine zunehmend fludide Workforce und lebenslanges Lernen zu diskutieren. Das geht alle Unternehmen gleichermaßen an und die Relevanz von Verbänden, in denen die Personalmanager von Unternehmen organisiert sind, wie z.B. die Deutsche Gesellschaft für Personalführung, steigt. Gemeinsam muss HR Voraussetzungen und Rahmenbedingung für die Beschäftigung von morgen schaffen.
Verfolgt man die Diskussionen und mediale Berichterstattung der letzten Monate, bekommt man den Eindruck von einem Überbietungswettbewerb an düsteren Prognosen zu den Auswirkungen der Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz auf die Arbeitswelt. Alarmistische Prognosen zur Automatisierung von Jobs - zumeist wenig fundiert, tragen jedoch nicht zu einer nach vorne gerichtete Debatte zum Thema bei und bieten wenig Potenzial für eine konstruktive Gestaltung des Wandels.
Daher diskutiert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gemeinsam mit einem Experten der Kognitionsforschung und einer Expertin für den Wandel der Arbeitswelt über eine realistische, begründete Einordnung der Fähigkeiten intelligenter Maschinen und deren Einfluss auf die Arbeitswelt. Wie stehen Mensch und Maschine wirklich zueinander? Und welche konkreten Antworten und Instrumente hat die Politik und das BMAS im technologischen Wandel anzubieten?
Der menschliche Körper ist eine sich ständig verändernde Situation, der sich den äusseren gesellschaftlichen Bedingungen anpasst.
Das Thema Cyborgs und Bodyenhancement ist auch im Bezug auf die Zukunftswelten der Arbeit hochaktuell, dabei ist das Smartphone bereits teil unserer Anatomie und das Gehirn hat die Instagram denkweise verinnerlicht. Der Computer ist perfekt, der Mensch nicht. Das jedenfalls ist das gängige Narrativ und deswegen versucht Mensch sich beständig zu verbessern um eins mit dem Computer zu werden. Aber: Verbesserung ist nur ein Argument, um Produkte zu verkaufen. Wie sieht ein Körper aus der keiner Logik einer ständigen Verbesserung folgt?
In meinem Talk spreche ich über alternative Körpererweiterungen und Schönheitsideale. Meine Arbeiten sind Prothesen, die nicht dazu dienen fehlende Körperteile zu ersetzen, sondern nicht-ökonomische, nicht-funktionale, nicht-logische Möglichkeiten zu simulieren. Anhand einer Reihe von Beispielen, Projekten und Arbeiten möchte ich gerne dieses Spannungsfeld darlegen.
Erstmals in unserer Geschichte leben mehr Menschen in Städten als auf dem Land. Die Dynamik der Urbanisierung ist weiter ungebrochen, damit auch die Zunahme des innerstädtischen Verkehrs. Um auf diese Herausforderungen zu reagieren, brauchen wir neue Mobilitätslösungen. Eine Lösung kann die Mobilität in der dritten Dimension sein, die das Lab1886 gemeinsam mit Volocopter gestaltet.
Das Lab1886 ist die Innovationsmaschinerie der Daimler AG, die den Auftrag hat, neue Mobilitätskonzepte zu entwickeln.
The intention of this workshop is to develop strategies together with workshop participants to make the GDPR a subject for discussion among citizens and develop the aspects of citizens’ data rights further.
Central question in the workshop will be: How can citizen participation be encouraged for reclaiming personal data rights towards businesses as well as for defending them against governmental overreach? The aim is to come out of the workshop with new perspectives and energy to facilitate discussions with citizens on their data rights, their position in the data market and their role as data citizens.
The debate surrounding the GDPR has mainly been on consumer protection rather than citizens' rights. Furthermore, a strong focus has been the use of personal data by private actors. However the GDPR allows for governments to expand data use through national legislation.
As citizens, we must be enabled to make truly informed decisions about our personal data in a society, which is increasingly built on the use of such data. That requires thoroughly informing and educating citizens not only on their rights, but also on their role in the European data market.
Furthermore, in order to support citizens in reclaiming their right to their personal data, we must continue the debate about data rights at a local level in order to uphold the rights given by the GDPR and to stop member states from undermining them. This calls for a lively and informed public debate, which we like to inspire with this workshop.
The hosts of the workshop will contribute with two different aspects to the discussion. Sonja will start the discussion with a focus on the citizens’ role in the European data market. Karen will introduce a Danish perspective at how governments and the public sector may attempt to expand their use of personal data.
Max. 42 Participants
VR:RV
The VR:RV project pairs leading thinkers and journalists with professional VR creators, artists and producers from Canada and Germany with the aim of fostering self-reflective works in virtual reality that explore the creative frontiers of the medium. VR:RV intends to provoke conversations, and ultimately VR-works, that challenge, expose, critique and problematise the digital society by using immersive technologies to address the deep web, artificial intelligence, algorithms, neural tracking, digital security, and the future of the internet.
VR:RV is a project by the Goethe-Institut, realized with the support of the Federal Foreign Office of Germany and in collaboration with MUTEK_IMG, re:publica, the National Film Board of Canada, the Canadian Film Centre, ARTE Germany, Eye Steel Film, Mozilla Foundation, Doc Circuit Montréal, SODEC and Retune.
Performersion: State of the Tech Implementing independent Performing Arts
In Berlins independent Performing Arts Scene, digital technologies such as VR, AR and MR were used in increasingly daring formats last year, helped by the innumerable experts in the Indiegame Scene, the backyard fab-labs, the corporate-critical tech-theorists, the film students and so many more. Immersion is thought and planned here from the story and themes. The technologies with their new production paths and fluid frontiers are medium in the service of content.
In short presentations, lead thinkers of the VR:RV project to discuss how their research translated into virtual worlds during the VR:RV workshops. Defining artists from Performersion present their current work with VR, AR and MR applications and teaser planned projects.
Mercedes-Benz und ESL auf einer Konferenz-Bühne – das klingt nicht nur nach geballter eSports Kompetenz, sondern auch nach einem spannenden Schlagabtausch zwischen einem leidenschaftlichen Zocker und einem Auto-verrückten Marketer. Und weil beide knallharte Fragen und die Talkbühnen dieser Welt gewohnt sind, stellen wir sie im Rahmen der re:publica vor eine kleine Herausforderung: die beiden kämpfen als Zweier-Team im Spiel Fortnite: Battle Royale gegen andere Spieler-Duos und versuchen dabei eine gute Figur abzugeben. Während sie zocken, müssen sie sich kritischen Fragen stellen. Ganz im Sinne von „Das unnötig komplizierte Interview“ von Circus Halli Galli meets „Hart aber Fair“.
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