
Sign up to save your podcasts
Or


The Coalition ballroom was packed with four hundred noisy fifteen-year-olds. Johnston hated every single one of them. His brand had been slowly slipping for years, and this once successful education influencer had been reduced to giving the adult introduction seminar to children on the eve of their Passing. Had he not be loyal? Had he not consumed double, no, triple the recommended dosage of Brandsulin and Flucermol? Had he not tried harder than anyone to build his personal brand?
Johnston stepped out onto the stage and remained quite motionless until he was quite sure that he had their undivided attention.
Set in 2059, The Passing is a performance that explores a society designed by advertising executives, biochemists, spies, startups and fashion bloggers, the worst possible people to take on building a better world for us all to live in. The Passing describes a future where too much time and trust have been placed in the products of middle-upper class white men: The Coalition.
These men came for us: first, they came for our labour, then they came for our money, then they came for our attention and now they’re demanding our obedience. They teased us with the tools for fame, fortune and influence but they hooked us up to compliance and control. In their world “shopping is freedom”, and influence is king, currency and law. They’ve built products such as Hot Homes, Bradnsulin and Flucermol to sedate us and created a nanotech chemical algorithm called RACHEL - the one algorithm to rule us all. It sounds like science fiction, but it is all very close to what we’re experiencing today. We’ve become addicted to being controlled.
The Passing asks the audience to imagine a much better future than the one the performance describes. Marcus genuinely wants us to have a long hard think about the trajectory that our society is taking and how our relationship with technology, media and the never-ending cult of influence is propelling us towards something darker than we have ever known.
PREVIOUSLY AT THE RE:PUBLICA
The Black Operatives Department/ Collective
"Control the hearts & minds of billions by putting dystopian thinking at the heart of communications".
The Black Operatives Department is a fictitious advertising agency. Founded in 1956, it works solely for government organisations and has been responsible for clandestine marketing operations such as the Bay Of Pigs, Nixon, the Cambridge Five and Snowden. Marcus uses the agency to describe the world seen through the eyes of an advertising man: it's a dystopian world.
The Snowden Pitch - 2014. Marcus introduced the Black Operatives in his 2014 re:publica talk "The Snowden Pitch". This talk was set in 2008. The audience: 4 senior members of the NSA. The Pitch: The Black Operatives Department, had developed the advertising campaign "An Everyday Bond". The proposal: unleash a whistleblower into the world and guarantee the NSA and their surveillance products maximum visibility within the espionage community. The talk explored the Snowden case as a communications campaign and the world described, defined and manipulated by data. The talk predicted a cold war renaissance, cyber war and post-factual media manipulation.
Purpose of Entry - 2015 Set in 2018, "Purpose of Entry" explored future Europe's political shift to the right.The Black Operatives had been briefed by "the Coalition of the Right" to produce an algorithm that could control the newly developed, sovereign national internets and fulfil the terms of the "Wasteland Act". The product they developed was called the Real-time, Algorithmic, Chemical, Hallucinogenic, Enhancement, Lady, or R.A.C.H.E.L. for short. R.A.C.H.E.L. turned the human body in a tracking pixel, spoke directly to the user and permitted access to certain parts of the digital world. What could possibly go wrong? Written pre-Brexit, "Purpose of entry" explored the idea of Neo-Orwellianism and predicted Europe's shift the right, e-borders, Brexit and the rise of Bots.
Unsere Zehn Thesen zur Zukunft der öffentlich-rechtlichen Medien haben ein umfangreiches Presseecho ausgelöst. Tausende Kommentaren zu diesen Online-Artikeln haben einen intensiven und konstruktiven Gesprächsbedarf aufgezeigt. Bei Medien, die den „demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnissen der Gesellschaft“ zu dienen haben, ist eine Bürgerbeteiligung unerläßlich. Daher arbeitet der Gesprächskreis hinter den Thesen darauf hin, eine strukturierten Debattenprozess nach Art der Internet-Enquete zu starten.
Vor allem braucht es Ideen, die über die kleinen, iterativen Anpassungen, die wir heute sehen, hinausgehen, Ideen, wie öffentlich beauftragte Medien out-of-the box und vom Internet aus neu zu denken sind. Die Intelligenz der Vielen wird fraglos zahlreiche solcher Ideen zutage fördern. Parallel dazu haben wir die avanciertesten digitalen Vorschläge aus den europäischen Rundfunkdebatte im Konzept der European Public Open Spaces (EPOS) zusammengefasst. Ziel ist es, die Stärken öffentlich-rechtlicher Medien, anderer öffentlicher Wissensinstitutionen (Europeana, Universitäten, bpb) zivilgesellschaftliche Wissensinstitutionen (Wikipedia, OKF, OER) und die Leute, die früher „Publikum“ hießen, zusammenzubringen und gemeinsam eine starke, Orientierung gebenden Präsenz im Internet zu erdenken.
10 Thesen: https://zukunft-öffentlich-rechtliche.de/
Pressespiegel zu 10 Thesen: https://zukunft-öffentlich-rechtliche.de/pressespiegel/
EPOS: http://www.vgrass.de/?page_id=3304
Die sozialen Netzwerke: Wo einst Friede und Eintracht herrschte, regiert jetzt nur noch der schnelle Like und der kalte Endorphinkick - der homo digitalis bleibt im Rinnstein der Datenautobahn einsam zurück. Getrieben von Brands, Influencern und der ständigen Sorge um die eigene Reichweite ist uns das verloren gegangen wofür wir eigentlich als Mensch 1.0 mal ins Internet gegangen sind: Spaß, Fun und einfach zusammen eine gute Zeit haben.
Wo man früher alte und neue Freunde finden konnte stehen wir jetzt im Kontakt mit Softdrink-Anbietern und Naschwerk-Fabrikanten oder streiten uns mit Propaganda-Bots und Wutbürgern in den Kommentarspalten von Produktrezensionen. Dass dabei die Magie des Internets auf der Strecke bleibt, ist nicht verwunderlich. Aber muss das so sein?
In ihrem brandaktuellen Vortrag zeigen euch Maschuw und Max vom Online-Duo Creamspeak ihre digitale Transformationsstrategie vom Displaysklaven hin zum selbstbestimmten Netzoptimisten, brechen gemeinsam mit dem Publikum alte Kommunikations- und Verhaltensmuster auf und zeigen live auf der Bühne, wie man es sich wieder sehr sehr gut gehen lässt im Internet.
Auf dem Weg zur Arbeit kam ich Ende Juni morgens ganz frohgemut an kreativen Adbusting-Plakaten in Berlin vorbei. *knips* Photo geschossen & ab auf Twitter damit & dabei den auf den Plakaten enthaltenen Hashtag verwendet (https://twitter.com/derPUPE/status/879323487260876800)
So weit, so normal.
Zwei Monate Später bekomme ich Post mit BKA-Ereignisfeldkarte from Hell: „Am 02.07.2017 wurden am Hamburger Hauptbahnhof Plakate in Schaukästen der Firma Ströer durch eine unbefugte Person eingebracht. Anhand von Videoauswertungen und Internet Recherchen, die durch die Bundespolizei durchgeführt wurden, konnten Sie als Tatverdächtiger ermittelt werden.“
Kalender auf => Tatzeitpunkt Termin gecheckt => * pui * => Glück => Beleg: „Alibi steht: ich war in Berlin“
Danach heißt es erst einmal durchatmen und mit Herz und Hirn eines Betroffenen und gleichzeitig Datenschutzbeauftragten an den Sachverhalt herantasten:
Fragen über Fragen: „Was sind die Ergebnisse der „Internet Recherche“ bei BKA? Wurde im Rahmen der Ermittlung eine Bestandsdatenauskunft bei Twitter durchgeführt um meinen Namen zu ermitteln? Welche Videoauswertungen wurde herangezogen? Sind darunter auch Aufnahmen vom G20-Wochenende am Hauptbahnhof? Gibt es dort gar auch "intelligente Videoauswertung", vergleichbar mit der am Berliner Südkreuz getesteten?“ Man kann sich vorstellen, dass bei einem Aktivisten gegen den stetig wachsenden Überwachung-Apparat in Deutschland da schon so ein bis zwei Kopfkino-Briketts zu glühen beginnen.
Als Datenschutzbeauftragter frage ich mich, wie es mit Datenschutz und Datenlöschung aussieht:
Wo sind durch die Ermittlungen Daten und Akten über mich angefallen? Welchen Umfang haben sie? Wann werden sie gelöscht, wenn meine Unschuld klar ist?“
Das Verfahren wurde am 3.1.2018 eingestellt. Doch gerade in einem Jahr, in dem sich am Beispiel des G20-Akkreditierungsskandals gezeigt hat, dass Polizeibehörden „Löschfristen“ sehr weit auslegen, bzw. sie ignorieren, ist eine Beschuldigung eben keine Lapallie mehr. Es ist nicht selbstverständlich, dass am Ende nicht nur eine weiße Weste, sondern auch bereinigte Datenbanken steht.
Regelmäßige Auskunftsersuchen bei Polizei und Verfassungsschutz gehören heutzutage zur Datenhygiene mit dazu. Warum das so ist, verdeutlicht der zweite Fall, über den wir sprechen werden. Die Bürgerrechtlerin Katharina Nocun machte in Folge des G20-Skandals Abfragen zu über sie gespeicherten Daten. Siehe da: Treffer. Und zwar nicht irgendeiner. Katharina Nocun wurde Opfer einer folgenreichen Bestandsdatenauskunft, weil sie (oh, welche Ironie!) eine Webseite zum Protest gegen das Gesetz zur Bestandsdatenauskunft eingerichtet hatte. Gegen dieses Überwachungsgesetz hat sie auch später Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe eingereicht. Durch vollkommen legitimen Protest ist sie in einer Polizeidatenbank gelandet. Ihr Name war fast 5 Jahre lang in einer Datenbank für ganz besonders dubiose Vergehen gespeichert worden...
Manche Bereiche des Deep-Learning sind ungeheuer leistungsfähig. Bei der Auswertung von Röntgenbildern oder dem Erkennen von Verkehrsschildern übertreffen die neuronalen Netze bereits heute den Menschen. Moderne Systeme können bei der Vergabe von Bankkrediten besser urteilen als Menschen es tun. Die Folge: Die Algorithmen entscheiden. Doch nach welchen moralischen Prinzipien fällen sie ihre Entscheidung?
Betrachtet man die genaue Arbeitsweise dieser Systeme, so verhalten sie sich aufgrund von Rückkopplungseffekten und ihrer Komplexität nicht mehr kausal. Diese neuronalen Systeme funktionieren zwar, doch ihre genauen Entscheidungsmuster entziehen sich einer klassischen Logik. Wir erleben also einen Übergang von der Kausalität zur Korrelation. Das entspricht einem Bruch mit den grundlegenden Prinzipien der Aufklärung. Selbst innerhalb der Kommunikationsströme von Twitter oder Facebook oder den Anwendungen des „natural language processing" zeigt sich ein beachtliches Potenzial einer gesellschaftlichen Fragmentierung. Mensch und Maschine– wer programmiert am Ende wen?
//
Vor dem Talk von Ranga Yogehswar wird Anja Karlizcek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, die Subkonferenz "We can WORK it out" zum Wissenschaftsjahr 2018 - Arbeitswelten der Zukunft mit einem Impuls zum Thema "Wissenschaftskommunikation in den Arbeitswelten der Zukunft" eröffnen.
Der Vortrag bietet 5 Lektionen und 5 Prognosen. Die 5 Lektionen richten sich an uns Medienleute, an die Filterblase. Was können wir von InfluencerInnen lernen? Was haben sie in den letzten Jahren richtig gemacht und wieso haben viele Medien es falsch gemacht? Was sollten wir uns im Bezug auf Authentizität, Technik, Eitelkeit und Plattformstrategie von ihnen abschauen? Irgendwas machen InfluencerInnen richtig, ihre Reichweite gibt ihnen recht.
Aber: Manches machen InfluencerInnen auch falsch, sonst fänden wir viele von ihnen ja nicht so anstrengend und banal. in 5 Prognosen wird der Versuch angestellt, vorauszusagen, welche Aufgaben InfluencerInnen in den nächsten Jahren lösen müssen, um endlich ernst genommen zu werden. Dabei geht es um den klugen Einsatz von Werbeanzeigen, um das, was in Amerika schon viel besser gemacht wird als hier und wieso sich InfluencerInnen so schnell wie möglich eine intellektuelle Daseinsberechtigung erarbeiten sollten.
Der Streit um die Zukunft öffentlich-rechtlicher Medien entwickelt sich immer mehr zum Politikum: Rechtspopulistische Akteure, Marktfundamentalisten und private Medienanbieter stellen nicht nur in Deutschland das gesamte öffentlich-rechtliche System zunehmend in Frage. Mit den "10 Thesen zur Zukunft der öffentlich-rechtlichen Medien" haben wir im vergangenen Jahr einen Versuch unternommen, das System vor solchen Anfeindungen öffentlich in Schutz zu nehmen. Gleichzeitig ist jedoch klar, dass ein grundsätzlicher Reformbedarf besteht, der deutlich über das hinausgeht, was die Anstalten in ersten Reaktionen anbieten.
Mit meinem Vortrag möchte ich einen Anstoß zu einem mutigeren konstruktiven Reformdiskurs geben. Voraussetzung dafür ist meines Erachtens, dass die Teilnehmer sich auf den Grundgedanken öffentlich-rechtlicher Medien und eine Reihe weiterer damit zusammenhängender Werte und Prinzipien verpflichten. Erst auf einer solchen positiven Grundlage kann das notwendige Vertrauen geschaffen werden, gemeinsam mit den Akteuren in den Anstalten und ihren Gremien das bestehende System radikal zu überprüfen und wirklich neue Visionen, Ziele und Verfahren für einen umfassenden Reformprozess zu entwickeln.
According to the World Economic Forum of 2017, the nature of change over the next five years is such that as many as 7.1 million jobs could be lost through redundancy, automation or disintermediation, with the greatest losses in white-collar office and administrative roles. This is thanks to Advanced robotics and autonomous transport, Artificial intelligence and machine learning, Advanced Materials, Biotechnology and Genomics. This loss is predicted to be partially offset by the creation of 2.1 million new jobs, mainly in more specialized “job families”, such as Computer and Mathematical or Architecture and Engineering.
These changes impact most youngsters in emerging markets, also based on World Economic Forum Report. How are these nations dealing with youth skills education? What are the initiatives that could make an impact in such scenario?
This panel raises the questions on best examples existing in Ghana, Philipines, Latin America and Caribe. In an open debate between the invites, it plans to show perspectives on possible solutions for this predicted crisis.
Is it possible for machines to compose interesting music? Can we leverage intelligent machines to help people with no musical skills to create music? What’s the best use of machines in music creation? These are some of the questions we’ll explore in this session, which focuses on the use of Artificial Intelligence (AI) for generating music for video games.
At the beginning of the session, we’ll give a brief presentation about the impact of AI on music creation. We’ll provide a short overview of what has been done in this field to date, and analyse what are the weaknesses and strengths of using AI for generating music. The core of the presentation will be about how AI can enhance people’s musical creation abilities, regardless of their musical skills. Towards the end of the presentation, we’ll introduce Melodrive - an AI music system that is able to create music in realtime for interactive content like video games and Virtual Reality (VR) experiences from scratch.
After the presentation, attendees can try Melodrive in a VR demo. Once in the VR experience, people can wander around in a virtual stylish house. The soundtrack of the experience is generated in realtime by Melodrive. People will be able to spawn spheres, assign them emotions, and place them wherever they prefer in the virtual environment. By doing so, they’ll modify the music generation process. If a person gets closer to a ‘happy’ sphere, the music generated will start sounding happier.
When attendees get back to the real world, they’ll be asked to fill a short form to provide feedback on the demo.
This workshop is hosted by the Berlin Music Commission
This talk will focus on Smart Instruments, Musical Haptic Wearables, and the Internet of Musical Things. Smart Instruments is a novel family of musical instruments characterized by embedded computational intelligence and wireless connectivity. Musical Haptic Wearables are a novel class of wearable devices encompassing haptic stimulation, gesture tracking, and wireless connectivity features. They were conceived to enhance communication between performers as well as between performers and audience members by leveraging the sense of touch.
Smart Instruments and Musical Haptic Wearables offer direct point-to-point communication between each other and other portable sensor-enabled devices. Such technological infrastructure enables an ecosystem of interoperable devices connecting performers as well as performers and audiences, which can support new performer-performer and audience-performer interactions in co-located and remote settings. This has paved the way for the definition of the Internet of Musical Things (IoMusT), where the concept of the Internet of Things is extended to the musical domain. IoMusT refers to the network of computing devices embedded in physical objects (Musical Things) dedicated to the production and/or reception of musical content. Musical Things are connected by an infrastructure that enables multidirectional communication, both locally and remotely. The IoMusT digital ecosystem gathers interoperable devices and services that connect performers and audiences to support performer-performer and audience-performers interactions, not possible beforehand.
The talk will present some cutting edge IoMusT technologies produced in both academia and industry as well as their applications.
This talk is hosted by the Berlin Music Commission
From the publisher's feed