
Sign up to save your podcasts
Or


Fünf Uhr morgens.
Heute klingelt der Wecker und ich bin müde. So richtig müde.
Im Urlaub bin ich manchmal zur gleichen Zeit ganz von allein aufgewacht. Ohne Wecker. Wach, neugierig und voller Vorfreude auf den neuen Tag.
Dieselbe Uhrzeit. Ein vollkommen anderes Gefühl.
Heute Abend, in den letzten Sonnenstrahlen auf meiner Sonnenliege, musste ich plötzlich darüber nachdenken:
Vielleicht liegt es manchmal gar nicht an der Uhrzeit.
Vielleicht liegt es an dem, was auf uns wartet.
Und daraus entstand noch eine Frage:
Wir bemerken ziemlich schnell, was uns Kraft kostet.
Aber nehmen wir eigentlich genauso bewusst wahr, was uns Kraft gibt?
Eine kleine Beobachtung über zwei Morgen um fünf Uhr und darüber, was uns müde macht und was uns wieder lebendig werden lässt. 🌿
Was lässt dich lebendig werden?
Manche Orte begleiten uns über eine lange Zeit.
Wir gehen gerne hin, begegnen Menschen, fühlen uns verbunden und irgendwann bemerken wir vielleicht, dass sich etwas verändert hat.
Nicht unbedingt der Ort selbst.
Sondern unser Gefühl, mit dem wir ihm begegnen.
In dieser Folge geht es um einen Satz, der mir ganz beiläufig in einem Gespräch begegnet ist:
„Wenn ein Ort zur Pflicht wird.“
Was passiert, wenn aus einem „Ich möchte“ langsam ein „Ich muss“ wird?
Vielleicht braucht es dann nicht sofort eine Veränderung oder eine Entscheidung.
Vielleicht braucht es zunächst nur den Mut, ehrlich hinzuspüren:
Was hat sich verändert, der Ort, die Menschen oder etwas in mir?
🌿 Manchmal verändert sich nicht der Ort. Sondern das Gefühl, mit dem wir ihm begegnen.
Neulich blieb ich einen Moment an den Rolltreppen des Dresdner Hauptbahnhofs stehen und beobachtete, wie Menschen ganz selbstverständlich nach oben und nach unten getragen wurden.
Dabei kam mir eine Frage:
Wo endet Mobilität und wo beginnt Bequemlichkeit?
In dieser Folge geht es nicht darum, ob eine Rolltreppe, ein Auto oder andere Hilfsmittel gut oder schlecht sind.
Es geht um etwas viel Grundsätzlicheres:
Treffe ich meine Entscheidungen bewusst oder aus Gewohnheit?
Manchmal sind es nicht die großen Veränderungen, die unser Leben prägen.
Sondern viele kleine Entscheidungen, die wir Tag für Tag treffen.
Vielleicht muss deshalb nicht jeder Weg kürzer werden.
Manche Umwege schenken uns genau die Schritte, die wir brauchen.
Heute nehme ich dich mit an einen Bahnsteig.
Ich habe gerade meine Tochter zum Zug gebracht und schaue dem Zug nach, bis er langsam aus meinem Blickfeld verschwindet.
In diesem stillen Moment kommt mir ein Gedanke:
Loslassen bedeutet nicht, jemanden festzuhalten, bis er bleibt. Loslassen bedeutet, jemanden gehen zu lassen, im Vertrauen, dass sein Weg genau der richtige für ihn ist.
Vielleicht ist genau das Liebe.
Nicht festhalten.
Sondern begleiten.
Und den Mut haben, loszulassen.
In dieser Folge lade ich dich ein, einen Moment innezuhalten und darüber nachzudenken, was Loslassen für dich bedeutet. Vielleicht betrifft es einen Menschen. Vielleicht einen Lebensabschnitt. Vielleicht auch einen Traum, der sich verändert hat.
Manchmal beginnt Vertrauen genau dort, wo wir aufhören, alles festhalten zu wollen.
Neulich bin ich über einen Satz gestolpert, der mich nicht mehr losgelassen hat:
„Das Jetzt ist eine Zeit, die das Zeitsystem nicht kennt.“
Je länger ich darüber nachdachte, desto klarer wurde mir, wie viel Zeit wir mit gestern und morgen verbringen und wie leicht wir dabei den einzigen Augenblick übersehen, in dem das Leben wirklich stattfindet.
In dieser Folge teile ich mit dir diesen Gedanken und lade dich ein, für ein paar Minuten den Alltag loszulassen und einfach im Moment anzukommen.
Vielleicht braucht es manchmal gar nicht mehr als einen bewussten Atemzug, um sich daran zu erinnern:
Das Leben wartet nicht auf später. Es geschieht genau jetzt. 🌿🙏
Nach jeder Reise kommt irgendwann der Moment, in dem sich die Campertür ein letztes Mal öffnet.
Nicht mehr mit dem Blick auf das Meer oder einen See.
Sondern auf das eigene Zuhause.
In dieser Folge nehme ich dich mit in genau diesen Augenblick. Einen Moment, den viele von uns kennen, dass Ankommen nach einer Reise.
Dabei wurde mir bewusst, dass wir oft nicht nur Erinnerungen mit nach Hause bringen. Manchmal kehren wir auch mit einem neuen Blick zurück. Einem Blick, der das Vertraute wieder neu entdecken lässt.
Vielleicht ist das das größte Geschenk einer Reise.
Nicht nur neue Orte gesehen zu haben.
Sondern mit einem offenen Herzen nach Hause zurückzukehren.
Mach es dir für einen Moment gemütlich, atme bewusst ein und aus und begleite mich auf diesem stillen Übergang vom Unterwegssein zum Ankommen.
Denn Zuhause ist manchmal kein Ort, sondern ein Gefühl. 🌿🙏
Heute ist der letzte Tag unserer Reise.
Nach dem Frühstück sitzen wir noch einmal zusammen und lassen die vergangenen Wochen Revue passieren. Dabei stelle ich mir eine einfache Frage:
Was nehme ich eigentlich mit nach Hause?
Es sind nicht die vielen Kilometer. Nicht die Orte. Nicht einmal die Sonnenuntergänge.
Es ist das Bild eines Storches, der geduldig neben einem Angler steht. Zwei Welten, die für einen Moment ganz selbstverständlich miteinander im Einklang sind.
Dieser Augenblick hat mich mehr berührt, als ich in diesem Moment ahnen konnte.
In dieser Folge teile ich mit dir, warum manchmal gerade die kleinsten Begegnungen die größten Erinnerungen hinterlassen und weshalb die schönsten Souvenirs oft keine Dinge sind, sondern Bilder, die still in uns weiterleben.
Lehn dich zurück, atme bewusst ein und aus und begleite mich auf den letzten Morgen dieser Reise.
Vielleicht nehmen wir aus einem Urlaub nicht das mit, was wir gesehen haben, sondern das, was unser Herz berührt hat. 🌿🙏
Heute Morgen stehe ich am kleinen Hafen am Neusiedler See. Die Sonne geht langsam über dem Wasser auf. Schwalben ziehen ihre Kreise, das Wasser plätschert leise und der neue Tag beginnt ganz ohne Eile.
Während ich diesen Moment beobachte, dürfen meine Gedanken einfach kommen und wieder gehen.
Und dann kommt ganz leise ein Gedanke in mir auf:
Vielleicht ist Entspannung gar nicht an einen Ort gebunden. Vielleicht entsteht sie genau dort, wo wir dem Moment erlauben, uns zu berühren.
In dieser Folge nehme ich dich mit zu einem stillen Sonnenaufgang und teile mit dir einen Gedanken, der mich an diesem Morgen begleitet hat. Es geht um Ruhe, um das Ankommen im Augenblick und um die Einladung, einen neuen Tag ganz bewusst zu beginnen.
Lehn dich für einen Moment zurück, atme tief ein und aus und begleite mich auf diesem stillen Morgen am Neusiedler See.
Vielleicht braucht es gar nicht mehr als einen bewussten Augenblick, damit ein neuer Tag etwas in uns bewegen kann. 🌅🙏
Vertrauen. Ein Wort, das leicht ausgesprochen ist und doch oft eine der größten Herausforderungen im Leben.
In dieser Folge erzähle ich von einem berührenden Gespräch, das mich selbst zum Nachdenken gebracht hat. Was bedeutet Vertrauen wirklich? Bedeutet es, keine Angst zu haben? Oder liegt Vertrauen vielleicht genau darin, den nächsten Schritt zu gehen, obwohl die Angst noch da ist?
Ich teile meine Gedanken aus der Sicht des Yoga und lade dich ein, einen Moment innezuhalten und auf deinen eigenen Weg zu schauen. Denn oft erkennen wir erst im Rückblick, dass das Leben uns die ganze Zeit getragen hat.
Ich wünsche dir von Herzen, dass dich diese Folge ein Stück begleitet und dir vielleicht genau das Vertrauen schenkt, das du gerade brauchst. Namasté.
Was bleibt nach einem Yoga-Kurs wirklich in Erinnerung?
Sind es die Übungen, der bewusste Atem oder die Entspannung am Ende?
In dieser Folge blicke ich mit großer Dankbarkeit auf die vergangenen Wochen zurück. Es geht um die Kraft gemeinsamer Momente, um Menschen, die einen Raum mit Leben füllen, und um das, was wir einander mitgeben, wenn wir uns für eine Zeit verabschieden.
Eine ruhige Einladung, den Sommer bewusst zu erleben und die kleinen Begegnungen des Lebens wertzuschätzen.
Namaste. 🌿
From the publisher's feed