Resonanz und Replik

Resonanz und Replik

By Audio-Kolumne von Stefani Gregor und Michael WielanSociety & CultureNewsNews CommentaryPolitics
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Resonanz und Replik episodes

  • Melanie Amann – Konfrontation in alle Richtungen
    Resonanz auf "Amann (un)framed von Funke-Mediengruppe

    Gespräche, die den Rahmen sprengen. Das versucht die Journalistin Melanie Amann. Die Frage dabei: Wer setzt eigentlich den Rahmen? Darum geht es in dieser Folge von Resonanz & Replik. Steffi und Micha nehmen sich „Amann Unframed“ vor. Der Podcast kommt von der Funke Mediengruppe. Die frühere Spiegel-Vizechefin spricht darin mit Menschen, die polarisieren. Die beiden hören u.a. die Gespräche mit Ben Berndt, Harald Martenstein, Jasmin Kosubek und Felix Kolb. Sie diskutieren über Länge, Titel und harte Nachfragen. Und diesmal sind sich die beiden Hosts nicht ganz einig.

    Themen, die wir besprechen

    • Von der Spiegel-Spitze zu Funke
      Melanie Amann war lange stellvertretende Chefredakteurin des Spiegel. Viele kennen sie aus Talkshows wie „Markus Lanz“ oder „Maischberger“. Heute ist sie Chefredakteurin Digital bei der Funke Mediengruppe. Dazu gehören u.a. WAZ, Hamburger Abendblatt und Berliner Morgenpost.
    • Kontroverse Gäste im Zwei-Wochen-Takt
      Seit Mai 2026 erscheint alle 14 Tage donnerstags eine neue Folge. Zu Gast waren u.a. Ahmad Mansour, Jette Nietzard und Ferda Ataman. Die meisten Gespräche dauern deutlich über eine Stunde.
    • Auftakt mit Ben Berndt
      Amann hatte den Host von „ungeskriptet“ schon vor seinem Höcke-Interview angefragt. Das Gespräch erschien in zwei Teilen. Der erste lief bei Berndt, der zweite bei Amann. Beide befragen sich dabei gegenseitig.
    • Bühne oder Verantwortung?
      Amann fragt Berndt nach seiner Nähe zur AfD. Er verweist auf Einladungen an Merz, Scholz, Klingbeil und Habeck. Micha wundert die Absage nicht. Wer Björn Höcke viereinhalb Stunden reden lässt, schreckt andere Gäste ab.
    • Publizist ohne Presseausweis?
      Berndt betont gern, er sei kein Journalist. Steffi sieht das anders. Wer regelmäßig Interviews führt und davon lebt, arbeitet publizistisch. Damit trägt er auch Verantwortung.
    • Kein Alleinstellungsmerkmal
      Micha lobt, dass Amann niemandem eine unkritische Bühne bietet. Steffi hält dagegen. Das tun etablierte Formate wie „Ronzheimer.“ oder „Machtwechsel“ auch nicht. Der Vergleich mit „ungeskriptet“ hinkt deshalb.
    • Harald Martenstein und das AfD-Verbot
      Die Folge ist Michas Favorit. Hier treffen sich zwei Gesprächsprofis auf Augenhöhe. Martenstein sagt nicht, dass er die AfD gut findet. Er argumentiert aber gegen ein Verbotsverfahren. Für Steffi und Micha weckt die Folge auch Erinnerungen an eine Weihnachtslesung im Hamburger Literaturhaus.
    • Jasmin Kosubek und RT Deutsch
      Sieben Jahre arbeitete Kosubek für den russischen Staatssender. Im Gespräch kann sie sich an vieles nicht erinnern. Micha nimmt ihr das nicht ab. Später griff sie das Gespräch in ihrem eigenen YouTube-Format wieder auf.
    • Tillschneider steht auf
      Der AfD-Politiker Hans-Thomas Tillschneider brach die Aufnahme nach knapp 50 Minuten ab. Er fühlte sich unfair befragt. Mit dieser Folge wurde der Podcast für Steffi erstmals sichtbar.
    • Campact und Felix Kolb
      Der Gründer der Kampagnenplattform erklärt, wie Mitglieder per Stichprobe über Aktionen abstimmen. Campact unterstützt demokratische Kommunalpolitiker im Wahlkampf gegen die AfD. Nur einige CDU-Landräte lehnten die Hilfe ab.
    • Ungeschnitten nach Kritik
      In einer Sonderfolge beantwortet Amann Fragen aus der Community. Viele werfen ihr Framing vor. Bei Berndt war ein Versprecher herausgeschnitten worden. Seitdem bleibt alles live on tape. Für Steffi ist so ein technischer Schnitt völlig legitim.
    • Max Schneller: maximal demokratisch
      Der 17-jährige Aktivist aus Sachsen-Anhalt stellte schon als Schüler Holocaustleugner auf Demos zur Rede. Heute lebt er mit Drohungen. Er erzählt auch von hitzigen Debatten im Sozialkundeunterricht.
    • HateAid unter US-Sanktionen
      Auf Michas Liste steht noch die Folge mit Josephine Ballon. Campact hat HateAid 2018 mitgegründet. Die US-Regierung belegte Ballon und ihre Co-Chefin Ende 2025 mit einem Einreiseverbot.
    • Verhör oder Clickbait?
      Kritiker nennen Amann eine Verhörmeisterin. Micha gefällt gerade das. Sie fragt hart nach und zwar in alle Richtungen. Steffi stören die reißerischen Titel. Sie fürchtet einen Verlust an Seriosität. Die Bewertungen liegen bei rund dreieinhalb Sternen.
    • Unser Fazit
      „Amann Unframed“ polarisiert. Auch bei uns. Micha schätzt die harten Nachfragen an alle Seiten. Steffi wirkt das Format manchmal zu konfrontativ und die Titel zu reißerisch. Einig sind sie sich beim Thema Länge. Manche Gespräche könnten kürzer sein. Kennen sollte man den Podcast trotzdem. Denn er wird viel zitiert.

      Resonanz & Replik ist eine Produktion von Eufoniker und erscheint jeden Montag.

      Quellen

      Der besprochene Podcast: „Amann Unframed – Gespräche, die den Rahmen sprengen“ mit Melanie Amann (Funke Mediengruppe)
      „Amann Unframed“ auf Apple Podcasts
      „Amann Unframed“ bei podcast.de
      Funke-Pressemitteilung zum Start von „Amann Unframed“
      turi2: Melanie Amann startet Funke-Podcast mit polarisierenden Persönlichkeiten
      Wikipedia (englisch): Melanie Amann
      turi2: Amann verteidigt ihren Auftritt bei „ungeskriptet“
      Berliner Zeitung: Melanie Amann bei Ben Berndt zu Gast
      der Freitag: Björn Höcke bei „ungeskriptet“
      Berliner Zeitung: Medienanstalt NRW beendet Prüfung zum Höcke-Interview
      Berliner Zeitung: Melanie Amann und Harald Martenstein
      turi2: Hans-Thomas Tillschneider bricht Podcast ab
      Folge: Sind Sie Putins Marionette, Jasmin Kosubek?
      NachDenkSeiten: Kritik an der Kosubek-Folge
      dpa (englisch): Campact-Chef Felix Kolb zum Transparenzbericht
      der Freitag: Max Schneller alias maximal.demokratisch
      Wikipedia (englisch): HateAid und seine Gründung durch Campact
      ZDFheute: USA verhängen Einreiseverbot für HateAid-Leiterinnen
      „Ronzheimer.“
      „Machtwechsel“

      Instagram: Resonanz und Replik

      Redaktion und Produktion: Eufoniker
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      Diese Folge enthält kurze Originaltöne aus fremden Produktionen. Alle Rechte liegen bei den jeweiligen Urheberinnen und Urhebern.

      26 min
    • Benjamin von Stuckrad-Barre – Der Popliterat als Podcaster
      Resonanz auf "Dein Ernst" von Benjamin von Stuckrad-Barre

      Dass sich Benjamin von Stuckrad-Barre an ein eigenes Podcast-Format wagt, hat Micha und Steffi schon überrascht. Und Udo Lindenberg ist fast immer irgendwie mit dabei. Frisch von der Buchmesse zurück bleiben die Hosts der kleinen Audio-Kolumne indirekt in der Bücherwelt. Das neue Format von „Stucki“, wie sich der Bestsellerautor auch selbst nennt, heißt „Dein Ernst“. Seit Oktober. Jeden Donnerstag. Die beiden hören in die ersten drei Folgen mit Frank Thelen, Caroline Wahl und Guido Maria Kretschmer hinein. Es geht um Themen wie Scheitern, Kritik und Stil. Und sie stellen fest: Diesen Podcast hört man besser nicht im Schnelldurchlauf.

      Themen, die wir besprechen

      • Ein Popliterat am Mikrofon
        Benjamin von Stuckrad-Barre wurde 1998 mit seinem Debüt „Soloalbum“ bekannt. Später folgten u.a. „Panikherz“ und „Noch wach?“. Mit Martin Suter schrieb er „Alle sind so ernst geworden“. Jetzt hat er zum ersten Mal einen eigenen Podcast.
      • Udo ist immer dabei
        Stuckrad-Barre ist bekennender Lindenberg-Fan. Zum 80. Geburtstag des Panikrockers erschien im Mai „Udo Fröhliche“. Im Podcast taucht Udo schon in Folge zwei und drei auf. Steffi wettet: Keine Folge kommt ohne ihn aus.
      • Bloß nicht vorspulen
        Steffi hört Podcasts sonst gern schneller. Hier nicht. Die Gespräche leben von ihrer Stimmung. Eine Folge dauert eine gute Stunde oder länger. Wer mag, kann auch das Video schauen.
      • Frank Thelen und das Loserzimmer
        Beide sind Jahrgang 1975. Thelen erzählt von seiner Jugend als uncooler Nerd und vom C-Zimmer auf der Klassenfahrt nach Spiekeroog. Stuckrad-Barre nennt ihre Elterngeneration die letzte untherapierte Generation. Bei Musk und Bezos liegen die beiden weit auseinander. Fair bleibt es trotzdem.
      • Scheitern als Stigma
        Thelen landete früh in seiner Karriere mit seiner Firma in der Insolvenz. Danach hat er sich wieder hochgearbeitet. Micha hat davor großen Respekt. In Deutschland haftet am Scheitern oft ein Makel. In den USA gilt es eher als Erfahrung.
      • Caroline Wahl und die innere Cordhose
        Mit „22 Bahnen“ wurde Wahl zur Bestsellerautorin. Sie polarisiert, auch mit ihrer Liebe zu schnellen Autos. Im Gespräch geht es um Geld, gute Partys und den eher spröden Literaturbetrieb. Micha fand den Einstieg sperrig. Steffi schaute erst ins Video und fand dann gut hinein.
      • Kritiken lesen oder lieber nicht?
        Wahl googelt sich und liest alles. Stuckrad-Barre lässt Kritiken lieber vorsortieren. Er erinnert sich an viel Gegenwind nach seinem Debüt mit 23. Über seine Essstörung schrieb er später offen in „Panikherz“.
      • Guido Maria Kretschmer auf Ibiza
        In den 80ern verkaufte Kretschmer selbstgenähte Mode auf dem Hippiemarkt Las Dalias. Ein Auftrag von Udo Lindenberg finanzierte seine Nähmaschine. Sein erstes Atelier war ein Keller mit 1,50 Meter Deckenhöhe.
      • Behutsam bei ernsten Themen
        Steffi hört Kretschmer auch in seinem eigenen Podcast „feinstoff“. Er erzählt selbst Schweres so, dass es nicht wehtut. Und jedes Mal hört sie eine neue Geschichte.
      • Streifen wie Picasso
        Kretschmer erkennt Stuckrad-Barres Uniform sofort: Streifenshirt, Sakko, weiße Hose. Die bretonische Marinière trug schon Picasso. Auch Udos Look nimmt er auseinander. Es ist der Stil der 70er mit einem Schuss 80er.
      • Zwei Leute sind schon eine Party
        Eine kleine Udo-Anekdote aus dem Gespräch mit Caroline Wahl zeigt, wie man eine Situation neu bewerten kann. Hört selbst.
      • Unser Fazit
        „Dein Ernst“ ist eine klare Hörempfehlung. Stuckrad-Barre mit seiner unvergleichlichen Art wirkt schon für sich. Und er interessiert sich glaubwürdig für seine Gäste. Er kennt sie und hakt an den richtigen Stellen nach. Die Gespräche sind launig, persönlich und authentisch. Am besten wirken sie in Ruhe und in normaler Geschwindigkeit.

        Resonanz & Replik ist eine Produktion von Eufoniker und erscheint jeden Montag.

        Quellen

        Der besprochene Podcast: „Dein Ernst“ von Benjamin von Stuckrad-Barre (Podstars by OMR)
        „Dein Ernst“ auf Podigee
        „Dein Ernst“ auf Apple Podcasts
        Folge 1: Die Rache der Nerds – mit Frank Thelen
        Folge 2: Auf die Kacke hauen 2026 – mit Caro Wahl
        Folge 3: Du magst Mario Barth? – mit Guido Maria Kretschmer
        turi2: Stuckrad-Barre startet Gesprächspodcast „Dein Ernst“
        OMR: Frank Thelen über seine Jugend als uncooler Nerd
        Wikipedia: Benjamin von Stuckrad-Barre
        Perlentaucher: Benjamin von Stuckrad-Barre, „Panikherz“
        t-online: Stuckrad-Barres Roman „Noch wach?“ und Springer
        „Udo Fröhliche“ – Stuckrad-Barres Buch zum 80. von Udo Lindenberg
        deutsche-startups.de: Frank Thelen über Insolvenz und Neustart
        SRF: Um Caroline Wahl gehen die Wogen hoch
        ZDFheute: „22 Bahnen“ im Kino
        t-online: Udo Lindenberg über die erste Begegnung mit Kretschmer auf Ibiza
        „feinstoff“ – der Podcast von Guido Maria Kretschmer
        France.fr: Die Geschichte der bretonischen Marinière
        „Zwischen Kotti und Kapiteln“ – unsere Buchclub-Rezension zur Buchmesse

        Instagram: Resonanz und Replik

        Redaktion und Produktion: Eufoniker
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        Diese Folge enthält kurze Originaltöne aus fremden Produktionen. Alle Rechte liegen bei den jeweiligen Urheberinnen und Urhebern.

        22 min
      • Mikroabenteuer – die Kunst des langsamen Reisens
        Resonanz auf "Frei raus" von Christo Foerster

        Muss ein Abenteuer weit weg sein? Christo Foerster sagt Nein. Der Hamburger hat die Mikroabenteuer in Deutschland bekannt gemacht. Darum geht es in dieser Folge von Resonanz & Replik. Eure kleine Audio-Kolumne, die Podcasts rezensiert. Steffi und Micha gehen vor die Tür, zumindest akustisch. Sie hören „Frei raus – Abenteuer fürs Leben“. Mal spricht Foerster allein ins Mikrofon. Mal hat er Gäste. Die beiden hören u.a. die Herbstfolge und eine Aufnahme aus dem Frankfurter Stadtwald. Sie sprechen über Stimme, Tempo und Struktur. Und sie fragen sich, wann sie zuletzt draußen geschlafen haben.

        Themen, die wir besprechen

        • Ein Indie-Podcast aus Hamburg
          Foerster produziert in Eigenregie. Seit 2020 sind über 400 Folgen erschienen. Jede Woche kommt eine neue dazu. Der Sound stimmt auch draußen im Wald. Zu jeder Folge gibt es ein Transkript.
        • Vom Journalisten zum Abenteurer
          Foerster hat an der Sporthochschule Köln studiert und die Berliner Journalisten-Schule besucht. Danach war er Redakteur bei „Fit for Fun“. 2017 fuhr er spontan über Nacht mit dem Rad von Hamburg nach Berlin. Daraus wurde das Projekt „Raus und machen“.
        • Regeln fürs Mikroabenteuer
          Es dauert mindestens acht und höchstens 72 Stunden. Auto und Flugzeug sind tabu. Die Nacht verbringt Foerster draußen und ohne Zelt. Micha überlegt, wann er das zuletzt gemacht hat. Steffi denkt dabei vor allem an Krabbeltiere.
        • Wald in der Einflugschneise
          Die Folge „Schnelle Züge und tote Bäume“ entsteht im Frankfurter Stadtwald. Alle paar Minuten startet ein Flugzeug. Foerster spricht trotzdem ruhig und ohne Verhaspler weiter. Jeden Schnitt würde man hier sofort hören.
        • Die Kunst des langsamen Reisens
          Im Zug rauscht die Landschaft nur vorbei. Wer langsamer unterwegs ist, nimmt mehr wahr. Foersters These: Ein kleiner Radius macht die Welt größer. Das kennt jeder, der nach einem Flug im Kopf noch nicht angekommen ist.
        • Studien statt Esoterik
          Foerster belegt seine Aussagen mit Forschung und Fachliteratur. Das grenzt den Podcast von reinen Wohlfühl-Formaten ab. Dass der Wald guttut, zeigen u.a. Studien zum Waldbaden.
        • Mit dem Paddleboard auf der Elbe
          Foerster paddelt von Hamburg flussabwärts Richtung Glückstadt. Er achtet auf die Tide und übernachtet auf der Elbinsel Pagensand. Steffi hat beim Hören sofort Kino im Kopf.
        • Ordnungsamt im Wald
          In Deutschland ist auch der Wald streng geregelt. Foerster erklärt, wo man draußen übernachten darf. Bei Köln nimmt das Ordnungsamt trotzdem die Personalien seiner Gruppe auf. Er bleibt gelassen.
        • Hirschbrunft und alte Schlafsäcke
          Die Folge „Besser wird’s nicht“ sammelt kleine Abenteuer für den Herbst. Eine Karte der Deutschen Wildtier Stiftung zeigt, wo man die Brunft der Rothirsche beobachten kann. Und wer Ausrüstung nicht mehr braucht, soll sie spenden.
        • Tote Bäume im inneren Wald
          Im Stadtwald sind abgestorbene Bäume mit Farbe markiert. Foerster macht daraus ein Bild für das eigene Leben. Was ist tot und kann weg? Steffi hat sich das sofort gemerkt.
        • Meditativ bis zum Einschlafen
          Steffi ist beim Hören eingeschlafen. Das ist als Kompliment gemeint. Die Folgen dauern meist 30 bis 40 Minuten und lassen sich gut in Etappen hören.
        • Unser Fazit
          „Frei raus“ ist ein ruhiger Kontrapunkt zu unseren letzten Themen. Die Stimme ist angenehm und der rote Faden klar. Für eine Eigenproduktion ist der Podcast sehr sorgfältig gemacht. Er polarisiert nicht und regt trotzdem zum Nachdenken an. Eine Replik haben wir diesmal nicht.

          Resonanz & Replik ist eine Produktion von Eufoniker und erscheint jeden Montag.

          Quellen

          Der besprochene Podcast: „Frei raus – Abenteuer fürs Leben“ von Christo Foerster (Eigenproduktion)
          „Frei raus – Abenteuer fürs Leben“ auf Podigee
          „Frei raus – Abenteuer fürs Leben“ auf Apple Podcasts
          Christo Foerster: Seite zum Podcast mit Newsletter
          Folge 419: Schnelle Züge und tote Bäume (29. September 2026)
          Folge 418: Besser wird’s nicht – kleine Abenteuer für den Herbst (22. September 2026)
          Wikipedia: Christo Foerster
          outdoor-Interview: Foersters Regeln für ein Mikroabenteuer
          Edison-Interview: Mit dem Rad über Nacht von Hamburg nach Berlin
          Video: „Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben“ – Christo Foerster im Porträt (Lexware, Vimeo)
          kino.de: „Abenteuerland“ (2023) mit Trailer – von der Zugspitze nach Sylt
          outdoor-Interview: Christo Foerster über den Film „Abenteuerland“
          taz-Kritik zu „Abenteuerland“: Professionalität statt Zufall
          Deutsche Wildtier Stiftung: Karte zur Rotwildbrunft in Deutschland
          Deutsche Wildtier Stiftung: Der Rothirsch ist Tier des Jahres 2026
          Deutscher Alpenverein: Waldbaden – was ist so gesund daran?
          Wikipedia (englisch): Attention Restoration Theory
          Landesverordnung über das Naturschutzgebiet „Elbinsel Pagensand“
          „Zwischen Kotti und Kapiteln“ – unsere Rezension aus der Vorwoche

          Instagram: Resonanz und Replik

          Redaktion und Produktion: Eufoniker
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          24 min
        • Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse: der charmante Buchclub fürs Ohr
          Resonanz auf "Zwischen Kotti und Kapiteln" von Kara Wolf und Jannik Schümann

          Kann ein Podcast Lust aufs Lesen machen? Rechtzeitig vor Beginn der Frankfurter Buchmesse stellen wir einen Buchclub zum Hören vor. Darum geht es in dieser Folge von Resonanz & Replik. Eure kleine Audio-Kolumne, die Podcasts rezensiert. Steffi und Micha hören in „Zwischen Kotti und Kapiteln“ von Schauspieler Jannik Schümann und Kara Wolf hinein. Alle 14 Tage wechseln sich eine Buchclub-Folge und ein Book Talk mit Autorinnen und Autoren ab. Die beiden hören die Folge zu „Prima Facie“ und das Gespräch mit Tülin Sezgin. Sie diskutieren Ton, Struktur, Promo-Faktor und Triggerwarnung. Und sie fragen sich, ob der Podcast nur für ein junges Publikum gemacht ist. Tülin Sezgin ist in dieser Woche selbst auf der Frankfurter Buchmesse zu erleben. Hier stehen ihre Termine.

          Themen, die wir besprechen

          • Ein Buchclub zum Hören
            Die Community stimmt vorab über das nächste Buch ab. Danach hat sie Zeit zum Lesen. Alle 14 Tage erscheint abwechselnd eine Buchclub-Folge und ein Book Talk.
          • Die Community spricht mit
            Sprachnachrichten und Zuschriften der Hörerinnen und Hörer werden eingespielt und diskutiert. Dazu gibt es einen Anrufbeantworter zum Draufsprechen.
          • Locker verpackt, klar strukturiert
            Der Ton liegt zwischen Freundschaftsgespräch und Literaturdiskussion. Auf ein lockeres Opening folgt ein roter Faden mit Fokus auf die Inhalte.
          • Vergleich mit anderen Buchformaten
            Gegen „Das Literarische Quartett“, „eat.READ.sleep“ und „Edle Federn“ wirkt der Podcast frischer. Und kritischer als die Wohlfühl-Formate. Die Hosts loben und kritisieren Schreibstil, Aufbau und fehlende Warnhinweise.
          • „Prima Facie“ von Suzie Miller
            Eine Strafverteidigerin wird selbst Opfer einer Vergewaltigung. Der Roman beruht auf Millers Theaterstück. Es geht um Patriarchat, Klassengesellschaft und die Frage, was vor Gericht als Wahrheit gilt. Die Hauptfigur Tessa kommt nicht bei allen gut an.
          • Triggerwarnung und Zahlen
            Nach Kritik aus der Community haben die Hosts selbst eine Warnung aufgenommen. Dazu liefern sie Einordnung und Zahlen zu sexualisierter Gewalt und Anzeigen.
          • Tülin Sezgin: „Almancı Mädchen“
            Die Comedienne und frühere Beamtin erzählt vom Aufwachsen zwischen deutscher und türkischer Welt. Ihr Humor ist der Zugang. Sie liest auch eine Szene aus ihrer Kindheit vor.
          • Code-Switching als Superpower
            Für Sezgin ist das Leben „dazwischen“ keine Zerrissenheit. Sie passt Sprache und Auftritt ihrem Gegenüber an. Und sieht darin eine Stärke.
          • Lesetipp: „Honey und Blondie“
            Steffi liest gerade den Debütroman von Ubin Eoh. Er erzählt von einer Kreuzberger Mädchenfreundschaft über Jahrzehnte. Die Hauptfigur wächst als Kind koreanischer Eltern in Berlin auf.
          • Wo einsteigen?
            Wer den Podcast kennenlernen will, startet besser mit einem Book Talk. „Prima Facie“ ist schwere Kost. Die Gespräche mit Autorinnen und Autoren sind leichter zugänglich.
          • Unser Fazit
            „Zwischen Kotti und Kapiteln“ ist ein frischer Buchclub mit viel Herz. Locker im Ton und klar im Fokus. Die Hosts loben und kritisieren. Das unterscheidet sie von reinen Promo-Gesprächen. Der Podcast klingt jung, ist aber nicht nur für Junge. Er macht Lust aufs Lesen und lässt Platz für Perspektiven, die oft zu kurz kommen.

            Resonanz & Replik ist eine Produktion von Eufoniker und erscheint jeden Montag.

            Quellen

            Der besprochene Podcast: „Zwischen Kotti und Kapiteln“ von Jannik Schümann und Kara Wolf
            „Zwischen Kotti und Kapiteln“ auf Podigee
            „Zwischen Kotti und Kapiteln“ auf Apple Podcasts
            „Zwischen Kotti und Kapiteln“ auf YouTube
            Perlentaucher: Suzie Miller, „Prima facie“ (Kjona Verlag)
            radio3 (ARD Sounds): Wie haben Sie sich Deutschsein beigebracht, Tülin Sezgin?
            Tagesspiegel: Comedienne Tülin Sezgin. „Ich denke deutsch und fühle türkisch.“
            hessenschau: Ubin Eoh feiert Frauenfreundschaft in „Honey und Blondie“
            Ullstein: „Honey und Blondie“ von Ubin Eoh
            taz: Aurel Mertz über Männlichkeit und sein Buch „Alpha-Boys“
            LTO: Dunkelfeldstudie zu sexualisierter und häuslicher Gewalt
            FRA: Jede dritte Frau in der EU hat bereits Gewalt erfahren
            Frankfurter Buchmesse 2026 (7. bis 11. Oktober)
            eat.READ.sleep (NDR) auf Apple Podcasts
            „Edle Federn“ (The Pioneer)

            Instagram: Resonanz und Replik

            Redaktion und Produktion: Eufoniker
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            32 min
          • Ronald Schill – Aufstieg und Fall eines Populisten
            Resonanz auf „Hateland – Die Schill-Show“ von ARD, NDR und WDR

            Wie wird aus einem Hamburger Amtsrichter ein Innensenator mit Law-and-Order-Parolen? Und wie landet er am Ende in einer Favela in Rio? Darum geht es in dieser Folge von Resonanz & Replik. Eure kleine Audio-Kolumne, die Podcasts rezensiert. Steffi und Micha nehmen sich „Die Schill-Show“ vor. Das ist die zweite Staffel des ARD-Podcasts „Hateland“ mit Louis Klamroth. Vor 25 Jahren holte Ronald Schill in Hamburg aus dem Stand 19,4 Prozent mit seiner „Partei Rechtsstaatlicher Offensive“. Die beiden sprechen über „Richter Gnadenlos“ und den Schock nach der Wahl. Sie loben die Inszenierung und die vielen Zeitzeugen. Und sie fragen sich, ob Ole von Beust hier zu glimpflich davonkommt.

            Themen, die wir besprechen

            • Auftakt in der Favela
              Louis Klamroth steigt ins Flugzeug und besucht Schill in Rio de Janeiro. Ausgerechnet der Kriminalitätsbekämpfer lebt heute in einem Viertel, in das man nur mit Begleitung geht.
            • Vom Amtsrichter zu „Richter Gnadenlos“
              Schill lädt die Presse zu seinen Urteilsverkündungen ein. Er urteilt oft härter als von der Staatsanwaltschaft gefordert. Viele Urteile hebt die nächste Instanz wieder auf. Am Ende wird er ins Zivilrecht versetzt. Ausgerechnet ins Mietrecht.
            • Hamburg als „Chicago Deutschlands“?
              Schill zeichnet das Bild einer Stadt voller Drogen und Mafia. Der Podcast ordnet das als maßlose Übertreibung ein. Olli Schulz und König Boris von Fettes Brot erinnern sich an das Hamburg der 90er. Klamroths Eltern suchten den Sandkasten in Altona noch nach Spritzen ab.
            • Pressestadt Hamburg
              Springer, Stern, Spiegel, Bauer und Gruner + Jahr sitzen in der Stadt. Der Boulevard macht Schill zum Liebling. Selbst Spiegel-Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen schaut sich den Amtsrichter an.
            • 19,4 Prozent nach 9/11
              Die Bürgerschaftswahl findet am 23. September 2001 statt. Das ist keine zwei Wochen nach den Anschlägen in New York. Die Attentäter hatten sich u.a. in Hamburg vorbereitet. Die Partei Rechtsstaatlicher Offensive holt aus dem Stand fast ein Fünftel der Stimmen.
            • Schnelle Entzauberung
              Blaue Uniformen, Harley-Davidson-Motorräder und große Ankündigungen. Als Innensenator liefert Schill vor allem Show. Dazu kommen Partys und Drogenvorwürfe. 2003 entlässt ihn Ole von Beust.
            • Samthandschuhe für Ole von Beust?
              Ohne Schill wäre von Beust nicht Bürgermeister geworden. Micha findet: Der Podcast fasst ihn zu sanft an. Das sehen auch andere Kritiker so.
            • Populistisch, aber nicht rechtsextrem?
              Von Beust zieht diese Grenze bis heute. Der Podcast liefert selbst Belege, die daran zweifeln lassen. Etwa Schills Nachsicht bei rassistischer Polizeigewalt. Micha hätte sich mehr Nachhaken gewünscht.
            • Klamroths persönlicher Zugang
              Schill macht Wahlkampf in der Aula von Klamroths Schule. Sein Vater Peter Lohmeyer will dagegen protestieren. Und mehrfach erfahren wir: Klamroth ist der Junge aus „Das Wunder von Bern“.
            • Rechtspopulismus heute
              Aufstieg und Fall der Schill-Partei machen Micha Hoffnung. Steffi schlägt den Bogen zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern. Dort trat ein verurteilter Bankräuber für die AfD an.
            • Unser Fazit
              „Die Schill-Show“ ist sehr gut inszeniert. Kurze Schnitte, viele O-Töne und starke Zeitzeugen. Beim kritischen Nachhaken hat der Podcast Schwächen. Trotzdem ist er unterhaltsam und informativ. Ein Stück deutscher Zeitgeschichte als gelungenes Infotainment.

              Resonanz & Replik ist eine Produktion von Eufoniker und erscheint jeden Montag.

              Quellen

              Hateland – Die Schill-Show (ARD, NDR und WDR) in ARD Sounds
              Folge 1: „Richter Gnadenlos“ in ARD Sounds
              Hateland auf Apple Podcasts
              WDR-Pressemitteilung: Louis Klamroth zeichnet Aufstieg und Fall von Ronald Schill nach
              bpb: Partei Rechtsstaatlicher Offensive
              Wikipedia: Bürgerschaftswahl in Hamburg 2001
              Tagesspiegel (2001): Rechter Schill holt fast 20 Prozent
              nd: Schill-Erfolg vor 25 Jahren – Hamburg gnadenlos
              Euronews: 25 Jahre 9/11 – Terror, der in Deutschland mitgeplant wurde
              taz: Brechmitteleinsatz in Hamburg – Der Tod des Achidi John
              Wikipedia: Gisela Friedrichsen
              Monty Arnold: Weder hart noch fair – Kritik an „Die Schill-Show“
              Trailer: „Das Wunder von Bern“ (2003) mit Louis Klamroth und Peter Lohmeyer
              Tagesspiegel: Die AfD und der Bankräuber in den eigenen Reihen

              Instagram: Resonanz und Replik

              Redaktion und Produktion: Eufoniker
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              Diese Folge enthält kurze Originaltöne aus fremden Produktionen. Alle Rechte liegen bei den jeweiligen Urheberinnen und Urhebern.

              27 min
            • Hugging-Face-Vorfall – Wenn KI-Agenten das Lab verlassen

              Hunderte KI-Agenten brechen aus dem Testlabor von OpenAI aus. Sie verabreden sich heimlich und hacken Hugging Face. Science-Fiction? Nein. Genau das ist im Juli passiert. Darum geht es in dieser Folge von Resonanz & Replik. Eure kleine Audio-Kolumne, die Podcasts rezensiert. Steffi und Micha nehmen sich „I’m sorry, Dave“ vor. Der neue Podcast kommt von Studio Bummens und Undone. Erzählt wird er von Khesrau Behroz. Die beiden sprechen über die ersten zwei Folgen. Sie fragen sich, warum Deutschland seinen Digitalminister kaum kennt. Und sie diskutieren, wer die KI-Konzerne eigentlich kontrollieren soll.

              Themen, die wir besprechen

              • HAL 9000 als Türöffner
                Der Titel zitiert Stanley Kubricks „2001: Odyssee im Weltraum“ von 1968. Dort will sich der Bordcomputer nicht abschalten lassen. Das Bild macht ein abstraktes Thema sofort greifbar.
              • Der Hugging-Face-Vorfall
                OpenAI-Agenten sollten in einer Testumgebung Hacking-Aufgaben lösen. Sie fanden Schleichwege ins Internet. Über ein improvisiertes Messageboard verabredeten sie sich und griffen Hugging Face an.
              • Agenten mit Moral und Hierarchie
                Die Protokolle zeigen Agenten, die über Ethik streiten. Manche opfern sich für die Gruppe. Zusammenarbeit war nie vorgesehen.
              • Eine Story in Echtzeit
                Sonst recherchiert Khesrau Behroz jahrelang. Diesmal erscheinen die Folgen fast im Tagestakt. Das Ende ist offen.
              • Vom Tweet zur Weltdebatte
                Ein Forscher kündigt bei Anthropic und warnt öffentlich. Der Post geht viral. Plötzlich rufen Dario Amodei, Sam Altman und Elon Musk nach Regeln. Donald Trump lehnt ab.
              • Der Corona-Vibe
                Was, wenn ein Agent sich im Netz versteckt und kopiert? Steffi denkt sofort an ein Virus aus dem Labor.
              • Who you gonna call?
                Folge 2 besucht Digitalminister Karsten Wildberger. Deutschland hat gerade erst ein KI-Sicherheitsinstitut gegründet. Steffi und Micha hatten den Minister bisher kaum wahrgenommen.
              • Der AI Act und seine Lücken
                Der Grünen-Europaabgeordnete Sergey Lagodinsky hat am KI-Gesetz der EU mitgearbeitet. Handelnde Agenten und Testsysteme hatte damals niemand im Blick. OpenAI verweigert der Kommission die Einsicht.
              • Wem nützt es?
                Manche halten die Warnungen für Säbelrasseln. OpenAI verschiebt u.a. seinen Börsengang. Micha wünscht sich mehr als Regulierung: einen europäischen KI-Fonds.
              • Unser Fazit
                „I’m sorry, Dave“ kommt genau zur richtigen Zeit. Khesrau Behroz liefert auch unter Zeitdruck ab. Popkultur, Recherche und Expertengespräche greifen ineinander. Nach einer halben Stunde versteht man den Vorfall endlich. Beunruhigend und hochspannend zugleich.

                Resonanz & Replik ist eine Produktion von Eufoniker und erscheint jeden Montag.

                Quellen

                I’m sorry, Dave – Podcast von Studio Bummens und Undone (Podigee)
                Folge 01: HAL on Earth
                Folge 02: Who you gonna call?
                Das Lederhosen Kartell (Studio Bummens) – der Feed, über den Steffi auf die Serie stieß
                Undone – Studio von Khesrau Behroz
                Filmszene „I’m sorry, Dave“ aus „2001: Odyssee im Weltraum“ (1968)
                OpenAI: Der Hugging-Face-Vorfall und der Weg nach vorn
                t3n: KI-Agenten stritten über Ethik – und hackten trotzdem
                Borns IT-Blog: Hugging Face Opfer eines KI-Angriffs
                Basic Thinking: OpenAI verliert Kontrolle über seine KI – und macht einen PR-Stunt draus
                NPR: Anthropic-Forscher Jacob Coxon kündigt mit Warnung
                New York Times, Hard Fork: Folge zum Hugging-Face-Hack
                NPR: Trump lehnt eine KI-Pause ab
                BMDS: AISI Deutschland – KI-Sicherheitsinstitut gegründet
                Wikipedia: Karsten Wildberger
                Wikipedia: Sergey Lagodinsky
                EUR-Lex: KI-Verordnung der EU (AI Act)
                ZDFheute: Deutscher Fernsehpreis für „Mesut Özil – zu Gast bei Freunden“

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                Redaktion und Produktion: Eufoniker
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                31 min
              • Ingmar Stadelmann - zwischen Bierzelt und Salon
                Resonanz auf "Für Mutti" von Ingmar Stadelmann

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                Ein Mann, ein Mikrofon, halb drei Uhr nachts. Trägt das einen ganzen Podcast? Darum geht es in dieser Folge von Resonanz & Replik. Eure kleine Audio-Kolumne, die Podcasts rezensiert. Steffi und Micha nehmen sich „Für Mutti“ vor. Das ist der Solo-Podcast des Stand-up-Comedians Ingmar Stadelmann. Sie hören in die Wahlanalyse aus der Nacht von Sachsen-Anhalt hinein. Sie stolpern über eine achtminütige Folge aus dem Hotelbad. Und sie diskutieren, warum ein Comedian aus der Altmark gerade überall den Osten erklären soll.

                Themen, die wir besprechen

                • Ein Solo-Podcast ohne Gegenüber
                  Stadelmann spricht in der Regel allein. Es gibt keine Musik und kein Intro. Er ist sehr nah am Mikrofon. Das klingt wie ein Telefonat und nicht wie eine Show.
                • Der Mann von nebenan bei Lanz und Precht
                  Stadelmann moderiert außerdem „Richard, wo erreiche ich Dich?“ mit Andreas O. Loff. Dort fassen die beiden wöchentlich Lanz und Precht zusammen. „Für Mutti“ ist sein zweites, ruhigeres Format.
                • Wahlnacht in Sachsen-Anhalt
                  Die AfD wurde am 6. September 2026 mit 43,8 Prozent stärkste Kraft. Stadelmann veröffentlichte seine Analyse noch in derselben Nacht. Er nennt es unseren Brexit- und MAGA-Moment.
                • Zehn Jahre Verspätung
                  Stadelmanns These lautet: Deutschland hängt dem populistischen Zyklus hinterher. Steffi und Micha gehen die Nachbarn durch. Polen hat es hinter sich. Ungarn hat Orbán im April 2026 abgewählt. Sicher ist das nirgends.
                • Bierzelt und Salon
                  Micha beschreibt Stadelmanns Doppelbegabung. Der klassische Schenkelklopfer sitzt genauso wie die pointierte Analyse. Beides wird ironisch gebrochen.
                • Die Badewannenfolge
                  In Folge 123 wollte Stadelmann über die Wut im Osten sprechen. Die SD-Karte fehlte im Mikrofon. Also beschreibt er stattdessen vier Minuten lang seinen Einstieg in die Hotelbadewanne.
                • Stadelmann liest Höcke
                  Seit 2025 ist Stadelmann mit diesem Programm auf Tour. Er liest aus Höckes Gesprächsband „Nie zweimal in denselben Fluß“. Ab 2027 soll „Stadelmann liest die Bibel“ folgen.
                • Die Ostperspektive
                  Stadelmann stammt aus Salzwedel in der Altmark. Er bringt eine Sicht ein, die in Westredaktionen oft fehlt. Steffi hört aus demselben Grund gern Cornelius Pollmer.
                • Das Publikum schreibt mit
                  Themenvorschläge kommen häufig aus der Hörerschaft. Die LosWochos-Folgen zeigen das gut. Zuletzt ging es u.a. um Hannah Arendt.
                • Nachtsendung ohne Anrufer
                  Die Folgen dauern meist 15 bis 30 Minuten. Im Hintergrund zirpen manchmal Grillen. Micha und Steffi suchen nach dem passenden Genre und landen bei Domian.
                • Unser Fazit
                  „Für Mutti“ schwankt zwischen grenzwertigem Klamauk und sehr klarer politischer Analyse. Wer sich darauf einlässt, bekommt beides in unter 30 Minuten. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Nur nicht mit der Badewannenfolge.

                  Resonanz & Replik ist eine Produktion von Eufoniker und erscheint jeden Montag.

                  Quellen

                  „Für Mutti“ – der Solo-Podcast von Ingmar Stadelmann (Acast)
                  „Für Mutti“ auf Spotify
                  „Für Mutti“ auf Apple Podcasts
                  Folge 125 – Unser Brexit/Maga-Moment (Wahlanalyse Sachsen-Anhalt)
                  Folge 123 – Das Bad
                  Folge 121 – LosWochos mit Hannah Arendt
                  Folge 122 – mit Andreas (die Gastfolge mit Andreas O. Loff)
                  „Richard, wo erreiche ich Dich?“ mit Ingmar Stadelmann und Andreas O. Loff
                  Ingmar Stadelmann – Biografie und Programme
                  „Stadelmann liest Höcke – ein satirischer Diskurs“
                  kulturnews-Interview: „Björn Höckes Sprache ist wie eine Verschlüsselung“
                  bpb: Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2026 – AfD stärkste Kraft
                  ZDFheute: Parlamentswahl in Ungarn 2026
                  Domian – der Nachttalk von Jürgen Domian
                  Cornelius Pollmer, Ressortleiter „ZEIT im Osten“
                  Apokalypse & Filterkaffee

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                  Redaktion und Produktion: Eufoniker
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                  Diese Folge enthält kurze Originaltöne aus fremden Produktionen. Alle Rechte liegen bei den jeweiligen Urheberinnen und Urhebern.

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                  21 min
                • Serdar Karibik – Der Gast überholt die Gastgeber
                  Resonanz auf "Würdest du?" von Victor und Farzam

                  Würdest du für eine hohe Geldsumme deinen besten Freund nie wiedersehen? Zwei Frankfurter bauen aus solchen Fragen ein wöchentliches Format. Darum geht es in dieser Folge von Resonanz & Replik. Steffi und Micha nehmen sich „Würdest du? – mit Victor und Farzam“ vor. Das Partyspiel wird hier zum Dauerformat. Die beiden hören sich durch mehrere Folgen. Sie streiten über Tiefgang und über den Zwang zum Bild. Und sie fragen sich, warum aus einer albernen Frage oft ein sehr ehrliches Gespräch wird.

                  Themen, die wir besprechen

                  • Ein Partyspiel als Dauerformat
                    Victor und Farzam stellen sich absurde Entweder-oder-Fragen. Rund 68 Folgen sind seit dem Start erschienen. Jede Woche kommt eine neue dazu.
                  • Podcast oder doch Video?
                    Die beiden zeigen Dinge in die Kamera. Mimik und Gestik tragen viele Pointen. Im reinen Audio entstehen dadurch Lücken. Steffi kam erst über das Video ins Format.
                  • Folge 67 mit Serdar Karibik
                    Der Comedian lernte zuerst Konstruktionsmechaniker. Danach folgten Schauspielschule und Erzieherausbildung. Für Micha ist er der beste Grund zum Reinhören.
                  • Die Andrew-Tate-Folge
                    Farzam hatte sich missverständlich geäußert. Die Community reagierte heftig. Es folgte eine Folge zur Einordnung.
                  • Wovon lebt ein Podcast?
                    Die beiden sprechen offen über ihre Werbeeinnahmen. Studio, Licht, Ton und Schnitt kosten Geld. Die Tour ist deshalb mehr als eine Zugabe.
                  • Enneagramm und Liebessprachen
                    Farzam packt ein Buch über Persönlichkeitstypen aus. Serdar Karibik landet beim Typ Macher. Auch die fünf Sprachen der Liebe kommen vor. In der Psychologie ist die Aussagekraft des Enneagramms allerdings umstritten.
                  • Klischees, die brechen
                    Zwei junge Männer sprechen über Krisen und Depressionen. Sie zeigen dabei echte Verletzlichkeit. Für Steffi öffnet das eine Tür in eine Lebenswelt, die sie sonst kaum hört.
                  • Der Nuschel-Faktor
                    Farzams Aussprache ist oft schwer zu verstehen. Serdar Karibik sagt ihm das direkt ins Gesicht. Micha wünscht sich ein Sprechtraining.
                  • Vom Fragenspiel ins Kino
                    Zwischen den Würdest-du-Fragen wird viel gelabert. Victor rechnet u.a. fundiert mit Christopher Nolan ab und erklärt, warum er sich nicht „The Odyssey“ anschaut. Einen roten Faden gibt es nicht.
                  • Unser Fazit
                    Ein Quatschformat mit doppeltem Boden. Die Fragen sind oft albern oder absurd. Interessant sind die Reaktionen. Micha holt das Prinzip nicht ab und empfiehlt vor allem Folge 67. Steffi hört weiter, weil sich hier eine Welt öffnet, die in ihrer Rotation sonst fehlt.

                    Resonanz & Replik ist eine Produktion von Eufoniker und erscheint jeden Montag.

                    Quellen

                    Würdest du? – mit Victor und Farzam auf Spotify
                    Würdest du? Live am 21. Oktober 2026 in Frankfurt
                    Serdar Karibik – Kurzbiografie bei Wikipedia
                    SWR: Serdar Karibik – vom Erzieher zum Comedian
                    Enneagramm – Modell und Kritik
                    Die fünf Sprachen der Liebe nach Gary Chapman
                    Christopher Nolan: „The Odyssey“ (2026)

                    Instagram: Resonanz und Replik

                    Redaktion und Produktion: Eufoniker
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                    Diese Folge enthält kurze Originaltöne aus fremden Produktionen. Alle Rechte liegen bei den jeweiligen Urheberinnen und Urhebern.

                    28 min
                  • Christopher Nolan, Eberhofer und die Kunst der Wiederholung
                    Resonanz auf "Leinwandliebe" von Filmstarts

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                    Zehn Eberhofer-Krimis in zwölf Jahren. Immer dasselbe Dorf, immer dieselben Figuren. Warum funktioniert das trotzdem? Darum geht es in dieser Folge von Resonanz & Replik. Eure kleine Audio-Kolumne, die Podcasts rezensiert. Steffi und Micha hören „Leinwandliebe“, den Filmpodcast von Filmstarts. Ein Hörertipp von Maik. Anlass ist der Kinosommer 2026 mit „Steckerlfischfiasko“, dem zehnten Eberhofer-Film. Die beiden vergleichen die Besprechung mit dem eigenen Kinobesuch. Sie hören außerdem in die Folgen zu „Michael“, „Top Gun: Maverick“ und „Die Odyssee“ hinein. Und sie fragen sich: Wie viel Fan darf in einer Filmkritik stecken?

                    Themen, die wir besprechen

                    • Jeden Donnerstag ein Film
                      Leinwandliebe kommt aus der Filmstarts-Redaktion und hat über 500 Folgen. Die Hosts wechseln von Woche zu Woche. Zum „Steckerlfischfiasko“ gibt es erst ein Gespräch und dann ein Promo-Interview mit Sebastian Bezzel und Lisa Maria Potthoff.
                    • Essen bei Oma
                      Die Rezensenten vergleichen die Eberhofer-Filme mit einem Besuch bei der Großmutter. Man weiß genau, was man bekommt. Micha findet: Das gilt für James Bond genauso. Eine wohlfeile Kritik.
                    • Heimatkomödie statt Krimi
                      Der Kriminalfall ist längst Nebensache. Die Reihe ist bei der bayerischen Heimatkomödie angekommen. Die Auflösung des zehnten Films finden auch Steffi und Micha konstruiert.
                    • 13 Figuren in 90 Minuten
                      Flötzinger, Simmerl, Wolfinger und der Buengo müssen in jedem Film bedient werden. Leinwandliebe schlägt vor, künftig Figuren wegzulassen. Ein mutiger Gedanke bei so viel Publikumserwartung.
                    • Handzahm oder angemessen?
                      Micha findet die Kritik zu weich. Steffi hält dagegen: Die ersten 20 Minuten benennen Schwächen durchaus. Filmkritik muss den Abstand wiederherstellen, den Fans verlieren.
                    • „Michael“ und die Frage nach der Affinität
                      Die Folge zum Michael-Jackson-Biopic gefällt Micha nicht. Der Host hört nach eigener Aussage keine Musik. Die Argumentation ist vorhersehbar: geglättet, gestreckt, nur für Fans. Die brutale Seite des Showgeschäfts und die MTV-Episode kommen zu kurz.
                    • „Top Gun: Maverick“ und „Die Odyssee“
                      Hier stimmt für Micha die Balance. Leinwandliebe bespricht Nolans Homer-Verfilmung als Film und nicht als IMAX-Fetisch. Steffi vermisst in Filmkritiken generell ein Wort zum Sound.
                    • Filmpodcasts im Vergleich
                      Die „Freiwillige Filmkontrolle“ vom Rolling Stone punktet mit Rankings und markanten Stimmen. Leinwandliebe setzt auf Previews und Promo. Und der Ton könnte an manchen Stellen besser sein.
                    • Unser Fazit
                      „Leinwandliebe“ ist gefällig und zugänglich. Ob eine Folge überzeugt, hängt von den Hosts ab. Für die regelmäßige Rotation reicht es uns nicht. Als gezielte Zweitmeinung vor dem Kinobesuch funktioniert der Podcast aber gut.

                      Resonanz & Replik ist eine Produktion von Eufoniker und erscheint jeden Montag.

                      Quellen

                      Leinwandliebe: Der Filmpodcast (Filmstarts / Webedia) bei Apple Podcasts
                      Leinwandliebe bei podcast.de
                      Folge: Steckerlfischfiasko – Wie gut ist der 10. Eberhofer-Krimi? (mit Sebastian Bezzel & Lisa Maria Potthoff)
                      Folge: Mega-Hit mit Ansage – Ist „Michael“ mehr als nur ein ultimativer Fanfilm?
                      Folge: Die Odyssee – Die nächste Kino-Offenbarung von Christopher Nolan?
                      Constantin Film: „Steckerlfischfiasko“ ab 13. August 2026 im Kino
                      Trailer: Steckerlfischfiasko (YouTube)
                      Filmstarts-Kritik: Steckerlfischfiasko
                      Filmstarts: Trotz Erfolg kein neuer Eberhofer im nächsten Jahr
                      Rita Falk: „Apfelstrudel-Alibi“ (dtv) – die Vorlage für einen möglichen elften Film
                      Filmstarts-Kritik: Michael (2026)
                      JTA: Die MTV-Legende um „Billie Jean“ und Walter Yetnikoff
                      Filmstarts-Kritik: Top Gun: Maverick
                      Filmdienst: Wo man „Die Odyssee“ in bester Qualität sehen kann
                      kino.de: Nur 15 deutsche IMAX-Kinos zeigen „Die Odyssee“
                      Freiwillige Filmkontrolle (Rolling Stone) – unsere frühere Rezension
                      heise: CampfireFM im Test

                      Instagram: Resonanz und Replik

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                      Diese Folge enthält kurze Originaltöne aus fremden Produktionen. Alle Rechte liegen bei den jeweiligen Urheberinnen und Urhebern.

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                      28 min
                    • Juli Zehs Inner Circle
                      Resonanz auf "Edle Federn" von The Pioneer

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                      Eine Verfassungsrichterin bittet Kolleginnen und Kollegen ans Mikrofon. Wird daraus Literaturkritik oder ein gehobener Buchkreis? Darum geht es in dieser Folge von Resonanz & Replik. Eure kleine Audio-Kolumne, die Podcasts rezensiert. Steffi und Micha nehmen sich „Edle Federn – Der Literatur-Podcast mit Juli Zeh“ vor. Der Podcast kommt aus dem Hause The Pioneer von Gabor Steingart. Die beiden hören in drei Gespräche hinein: mit Strafrechtsprofessorin Elisa Hoven, mit Debütautorin Fiona Sironic und mit Zehs Partner David Finck. Sie diskutieren den Promo-Charakter des Formats und die bedeutungsschwangere Musik. Und sie fragen sich, warum die politische Juli Zeh hier fast nicht vorkommt.

                      Themen, die wir besprechen

                      • Eine Richterin als Podcasterin
                        Seit Februar 2022 spricht Juli Zeh bei The Pioneer mit Autorinnen und Autoren über ihre neuen Bücher. Zu Gast waren u.a. Daniel Kehlmann, Charlotte Link, Simon Strauß und Theresia Enzensberger. Zeh ist nicht die erste Juristin mit Schriftstellerkarriere.
                      • Frei hörbar trotz Pioneer
                        Abonnenten hören früher. Alle anderen hören nach etwa einem Monat. Das Archiv ist auf den üblichen Plattformen frei zugänglich.
                      • Lesung statt Verriss
                        Die Gäste lesen zweimal aus dem eigenen Werk. Zeh schreibt dazu einen fiktiven Klappentext. Das Format ist gefällig und hat einen Promo-Touch. Dafür bleibt Zeit für Entstehungsprozesse, Werdegänge und die Verlagswelt.
                      • Elisa Hoven: „Feine Risse“
                        Die Leipziger Strafrechtsprofessorin und Richterin erzählt von Fahrerflucht und Schuld. Es geht auch um das Gefühl der Gesellschaft für Recht und Unrecht. Für Steffi ist das streckenweise juristischer Nerd-Talk. Micha findet den Romaneinstieg stark.
                      • Fiona Sironic: Klimakrise im Roman
                        Das Debüt „Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen in die Luft“ spielt in einer nahen Zukunft. Im Sommer der Waldbrände wirkt es beklemmend aktuell. Der Brandgeruch aus Belgien liegt noch in der Luft.
                      • David Finck: Zehn Jahre für „Der Schwindel“
                        Juli Zeh interviewt ihren eigenen Partner. Beide arbeiten völlig unterschiedlich. Es geht um Außenseiter-Erfahrungen und ein Lob auf Deutschlehrerinnen.
                      • Vergleich mit eat.READ.sleep
                        Beim NDR-Podcast streiten die Kritiker auch mal. Bei Zeh gibt es keinen Verriss. Dafür ist die Entstehungsgeschichte ihr USP.
                      • Die politische Juli Zeh bleibt draußen
                        Nur einmal blitzt die Talkshow-Zeh durch. Es geht um den Großtrappen-Schutz in Brandenburg. Ansonsten gilt: Literatur statt Politik. Wohltuend zurückhaltend.
                      • Unser Fazit
                        „Edle Federn“ ist keine Literaturkritik. Es ist ein gehobener Buchkreis mit plüschig-netter Atmosphäre. Unkritisch, aber klug. Wer wissen will, wie Bücher entstehen, findet hier eine akustische Oase – ideal für Urlaub und Wochenende.

                        Resonanz & Replik ist eine Produktion von Eufoniker und erscheint jeden Montag.

                        Quellen

                        Edle Federn – Der Literatur-Podcast mit Juli Zeh (The Pioneer)
                        Edle Federn auf Spotify
                        Edle Federn auf Apple Podcasts
                        Episode: Juli Zeh spricht mit Elisa Hoven über „Feine Risse“
                        radioeins: Elisa Hoven über „Feine Risse“
                        Episode: Juli Zeh spricht mit Fiona Sironic
                        Perlentaucher: Fiona Sironic, „Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald …“
                        Episode: Juli Zeh spricht mit David Finck über „Der Schwindel“
                        Tagesspiegel: Juli Zeh wird Verfassungsrichterin in Brandenburg
                        Landesamt für Umwelt Brandenburg: Schutzprogramm Großtrappe
                        ZDFheute: Waldbrand im Hohen Venn – Rauchwarnungen in Deutschland
                        eat.READ.sleep (NDR) – unsere Rezension aus dem letzten Jahr

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                        Redaktion und Produktion: Eufoniker
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                        Diese Folge enthält kurze Originaltöne aus fremden Produktionen. Alle Rechte liegen bei den jeweiligen Urheberinnen und Urhebern.

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                        24 min

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                      Audio-Kolumne über Podcasts, die uns beschäftigen. Schwerpunkt Gesellschaft und Politik. Aber auch kleine Nerd-Themen finden hier Platz.