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Was passiert, wenn ein chinesischer Spion mitten im EU-Parlament sitzt – und sogar das persönliche Passwort eines Abgeordneten in die Hände bekommt? Willkommen bei Resonanz & Replik, der Audio-Kolumne, die Podcasts rezensiert. Diese Woche nehmen sich Steffi und Micha „Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste“ vor, die ARD-Koproduktion von SWR und rbb mit Eva-Maria Lemke und dem ARD-Geheimdienstexperten Michael Götschenberg. Anlass könnte aktueller kaum sein: Das Bundeskabinett hat gerade eine der größten Geheimdienstreformen der bundesdeutschen Geschichte auf den Weg gebracht. Die beiden diskutieren, wie der Podcast zwischen szenischer Erzählung und sachlicher Einordnung balanciert, was er über die Ambivalenz der Dienste verrät – und ob die Hosts den Behörden zu nahe stehen.
Wir finden: „Dark Matters“ ist kein James-Bond-Podcast, der Agentenleben glorifiziert, sondern eine sachlich fundierte, zugleich nahbar erzählte Reise durch die Welt der Nachrichtendienste. Die abgeschlossenen Folgen sind zeitlos, die Hintergrundgespräche ein Gewinn – einzig das Dauer-Labeling des „ARD-Geheimdienstexperten“ nervt. Klare Hörempfehlung, ganz ohne Vorwissen.
Resonanz & Replik erscheint jede Woche mit einer neuen Podcast-Rezension – kommt gut durch die Woche!
Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste – eine Koproduktion von SWR und rbb (ARD), zu hören bei ARD Sounds.
Zur in der Folge besprochenen Geheimdienstreform:
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Wann hast du dich zuletzt so richtig alt gefühlt? Steffi und Micha ging es genau so – beim Hören von „Haken dran – das Social-Media-Update der c't“. In dieser Episode von Resonanz & Replik, der Audio-Kolumne, die Podcasts rezensiert, nehmen die beiden das dreimal wöchentlich erscheinende Format unter die Lupe: Gestartet im November 2022 als tägliche Chronik der Twitter-Übernahme durch Elon Musk, erklärt der Podcast mit mehr als 600 Folgen inzwischen die gesamte Social-Media-Welt – von Metas TikTok-Kopie über den AI Act bis zu smarten Brillen. Steffi und Micha diskutieren, wie viel Vorwissen das Format voraussetzt, warum es trotzdem verständlich bleibt und weshalb sie selten so begeistert von einem täglichen Nachrichtenformat waren.
Wir sind selten so begeistert von einem Nachrichtenformat: „Haken dran“ ist tief spezialisiert und trotzdem verständlich, journalistisch sauber eingeordnet, angenehm gesprochen und top produziert – inklusive vorbildlicher Kapitelmarken. Etwas Vorwissen hilft, denn ein Erklär-Podcast ist es nicht. Von uns gibt es eine klare Empfehlung.
Resonanz & Replik erscheint jede Woche neu – immer mit einer zweiten Meinung zu einem anderen Podcast.
„Haken dran – das Social-Media-Update der c't“ (heise online), zu hören u. a. auf heise.de, Podigee, Spotify und Apple Podcasts.
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Darf ein Podcast einfach mal schweigen? Wenn halb Deutschland im Urlaub ist, verabschieden sich auch viele Podcasts in die Sommerpause – bis Friedrich Merz mit seinem Personalkonzept die Republik aufscheucht und reihenweise Sonderfolgen provoziert. In dieser Sommer-Ausgabe von Resonanz & Replik widmen sich Steffi und Micha deshalb keinem einzelnen Podcast, sondern einem Phänomen: der Sommerpause im Podcast-Universum. Vom Roadtrip aus diskutieren die beiden, wem die Pause nützt, wem sie fehlt – und warum ein nichtlineares Medium überhaupt an einem Begriff aus der linearen Radio- und Fernsehwelt festhält.
Wir finden: Jeder Podcast darf mal durchatmen – gerade Formate, die von der Persönlichkeit und Glaubwürdigkeit ihrer Hosts leben. Wer aber wie Machtwechsel oder ApoFika bei brisanter Nachrichtenlage vom Strand aus sendet, handelt journalistisch konsequent. Wir selbst machen übrigens keine Sommerpause – und verreisen ab sofort nie mehr ohne Mikrofon.
Resonanz & Replik erscheint jede Woche neu – überall, wo es Podcasts gibt.
In dieser Folge zitierte und besprochene Podcasts:
Diese Folge enthält kurze Originaltöne aus fremden Produktionen. Alle Rechte liegen bei den jeweiligen Urheberinnen und Urhebern.
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Wie wird aus einer Bieridee hinterm Tresen eines Dorfkrugs das berühmteste Metal-Festival der Welt? Kurz bevor am 29. Juli das Wacken Open Air wieder startet, widmen wir uns in Resonanz & Replik – der Audio-Kolumne, die Podcasts rezensiert – der sechsteiligen Doku-Serie „Wem gehört Wacken? Metal, Mythos, Millionen“ vom NDR Schleswig-Holstein. Steffi und Micha besprechen, wie Host Maja Bahtijarević die Geschichte des Festivals von der Gründung 1989 im Gasthof Arp bis zum Millionenverkauf an einen Investor erzählt – und diskutieren, ob die Serie die heiklen Kapitel der Wacken-Historie kritisch genug beleuchtet.
Uns hat die Serie richtig gut gefallen: eine akustisch liebevoll produzierte Made-in-Schleswig-Holstein-Geschichte, die das Lokale klug mit dem internationalen Musikbusiness verwebt. Man braucht keinerlei Metal-Bezug, um sie zu genießen – es geht um Menschen und ihre Geschichte. Wer nach Wacken fährt oder wie wir immer nur am Autobahnschild vorbei: unbedingt reinhören.
Alle sechs Folgen der NDR-Serie gibt es in der ARD Audiothek und bei ARD Sounds. Resonanz & Replik erscheint jede Woche neu – bleibt kritisch beim Hören!
„Wem gehört Wacken? Metal, Mythos, Millionen“ – eine sechsteilige Doku-Serie des NDR Schleswig-Holstein, zu hören in der ARD Audiothek und bei ARD Sounds.
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Was hat Pyrotechnik im Fußballstadion mit dem Deutschen Bundestag zu tun? Zumindest im Titel eine ganze Menge. In dieser Folge von Resonanz & Replik, eurer kleinen Audiokolumne, die Podcasts rezensiert, nehmen sich Steffi und Micha den Politik-Podcast „Bengalos im Bundestag" von Jan Schipmann vor. Die beiden verfolgen, wie aus dem einstigen Funk-Format „Absolute Mehrheit" ein freies, deutlich direkteres Comeback geworden ist – und was passiert, wenn ein erfahrener Host plötzlich seine eigene Meinung mit ans Mikro bringt. Zwischen Lob für die Aktualität und einer echten Replik zur AfD-Verbotsdebatte werden sie sich nicht in allem einig.
Vom Funk-Format zum Indie-Projekt: Wie aus „Die da oben" über „Absolute Mehrheit" schließlich „Bengalos im Bundestag" wurde und warum Schipmann sich die „Beinfreiheit" außerhalb von ZDF/Funk erarbeitet hat.
Ein neuer, klarerer Host: Direkter, deutlicher, meinungsstärker: Der Trailer erklärt den Bruch mit Funk, und Schipmann moderiert das Format nun allein, flexibler in Länge (30–60 Minuten) und Themenwahl.
Die Gästeauswahl: Ricarda Lang, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Journalistin Nicole Diekmann und Philipp Türmer: drei Frauen zum Start, klar positioniert und eher im Ampel-Spektrum. Steffi und Micha fragen, ob das Zufall oder Richtungsentscheidung ist.
Tempo und Hot Takes: Was den Podcast hörenswert macht: die Nähe zum tagesaktuellen Diskurs, schnelle Reaktionen (Stichwort AfD-Gutachten) und ein Host am Puls der Themen – „Ronsheimer-mäßig" schnell.
Michas Replik zur AfD-Verbotsdebatte: Die Folge mit Nicole Diekmann liefert eine neue Facette (Verbotsverfahren auch auf Landesebene), doch Micha vermisst die eigentliche Diskussion: den fehlenden „Biss" der Verfassungsgerichte und die Frage nach einem wirklich wehrhaften Staat.
Ton und Haltung: Authentisch, jung im Wording, kompetent und souverän – und wohltuend frei vom „oberlehrerhaften" Moralisieren, das die beiden andernorts stört.
Der Titel: „Bengalos im Bundestag": bewusstes Signalfeuer oder schräger Podcast-Name? Micha nimmt's gelassen und erinnert daran, dass auch „Apokalypse & Filterkaffee" erst befremdete und heute zu seinen Lieblingen zählt.
Wir finden: absolut hörenswert. Schipmann beweist Erfahrung, Tempo und Haltung, ohne belehrend zu wirken – ein Format, das sich traut, neu und direkt herauszukommen. Für uns überwiegt die Empfehlung deutlich, auch wenn wir uns an der einen oder anderen Stelle mehr Tiefe gewünscht hätten, gerade dort, wo es wehtut. Reinhören lohnt sich – egal, ob euch die Tendenz zu links oder gerade richtig erscheint.
Resonanz & Replik erscheint wöchentlich – und wir gehen, anders als andere, nicht in die Sommerpause. Nächsten Montag hört ihr wieder von uns.
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Resonanz und Replik · Der Podcast für die zweite Meinung
Was macht einen Ort wirklich aus – die berühmten Sehenswürdigkeiten oder die Menschen, die dort leben? Und was, wenn man beim Reisen nicht nach dem Reiseführer geht, sondern nach den Tipps der Locals?
In dieser Folge von Resonanz und Replik, der kleinen Audio-Kolumne, die Podcasts rezensiert, ist Steffi ausnahmsweise ohne Micha unterwegs – dafür mit einer besonderen Gästin. Bei Sonnenschein in Wien, am Rande eines Podcast-Festivals, trifft sie Franziska Reinhardt, die Host des Reisepodcasts Handgepäck. Erstmals sitzt Steffi damit der Macherin eines rezensierten Podcasts direkt gegenüber. Gemeinsam sprechen die beiden über Fernweh, authentische Reiseerlebnisse und darüber, warum die spannendsten Orte oft die sind, die man gar nicht auf dem Schirm hatte. Zwischendurch geben Original-Töne aus „Handgepäck" einen Vorgeschmack: von dänischer Trinkfreude über sizilianische Megalithen bis zur Bananen-Maracuja aus Madeira.
„Handgepäck" ist ein warmherziger Reisepodcast, der weniger Checkliste und mehr Begegnung ist. Uns gefällt, wie konsequent Franziska auf echte Stimmen vor Ort setzt und dabei ihre eigene Neugier ansteckend macht. Wer Fernweh mit Substanz sucht und Orte lieber durch Menschen als durch Postkartenmotive kennenlernt, ist hier goldrichtig. Eine klare Hörempfehlung – und eine Einladung, die Welt ein bisschen offener zu sehen.
Resonanz und Replik erscheint wöchentlich – jede Woche eine neue zweite Meinung zu einem anderen Podcast.
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Ein perfekter Sommer, jubelnde Massen, ein ganzes Land im Ausnahmezustand. Aber was, wenn hinter dem schönsten Märchen der deutschen Fußballgeschichte eine Geschichte steckt, „die so verrückt ist, dass sie eigentlich gar nicht wahr sein kann"? In dieser Folge unserer wöchentlichen Audio-Kolumne „Resonanz & Replik", dem Podcast, der andere Podcasts rezensiert, nehmen sich Steffi und Micha den ARD-Sounds-Podcast „Das Geld zu Gast bei Freunden" vor, moderiert von Esther Sedlaczek. Beide sind sich schnell einig: Das ist kein Fußball-Podcast, sondern erstklassiger Investigativ-Journalismus, wunderbar produziert von der Kölner Bild- und Tonfabrik. Steffi hat die sechsteilige Reihe fast durchgesuchtet, Micha lobt Recherche, Erzählweise und vor allem Sedlaczeks Stimme, die im reinen Audioformat noch mal ganz anders trägt. Zwischendurch schwelgen die beiden auch in eigenen Erinnerungen an den Sommer 2006 und diskutieren, warum uns das Sommermärchen bis heute so nostalgisch macht, selbst wenn längst klar ist, dass bei der WM-Vergabe nicht alles sauber lief.
Uns hat dieser Podcast rundum überzeugt. Er ist toll recherchiert, dicht erzählt und dank Esther Sedlaczek hervorragend moderiert, ein klassisches Audiostück im allerbesten Sinne. Dass es dabei weniger ums Tore-Schießen als um Korruption, Macht und die Frage geht, warum uns das alles am Ende irgendwie egal war, macht die Sache nur spannender. Gerade in einem sportlich eher tristen Fußballsommer ist das die perfekte Portion Nostalgie mit kritischem Unterton. Klare Empfehlung von uns beiden.
Resonanz & Replik erscheint jede Woche montags, der Podcast, der Podcasts hört, damit ihr die richtige Wahl trefft.
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Ist Alexander Zverev Deutschlands nächste Tennislegende – oder bleibt er ewig der Außenseiter?
Wimbledon steht vor der Tür, und Steffi und Micha haben pünktlich zum Rasen-Klassiker einen Tennis-Podcast mitgebracht: In dieser Folge von Resonanz & Replik, der Audio-Kolumne, die Podcasts rezensiert, nehmen sie das Format „Becker Petkovic" unter die Lupe. Boris Becker und Andrea Petkovic sprechen dort über deutsches Tennis – mit Insiderwissen, Generationenperspektive und einer ordentlichen Portion persönlicher Tiefe. Steffi und Micha diskutieren, was den Podcast so hörenswert macht: das Zusammenspiel zweier sehr unterschiedlicher Tennis-Charaktere, die spannenden Blicke hinter die Kulissen des Profitennis und die Fragen, die weit über den Sport hinausgehen.
„Becker Petkovic" liefert deutlich mehr als Tennisnachrichten. Der Podcast verbindet Sportgeschichte mit menschlichen Geschichten, bietet echte Insidereinblicke und ist dabei so zugänglich, dass auch komplette Laien mitgenießen können. Klare Empfehlung – gerade jetzt, wenn Wimbledon beginnt.
Neue Folge jeden Montag – Resonanz & Replik, die Audio-Kolumne für die zweite Meinung.
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Wer ist der Mann hinter der Sprühdose – und warum will er es bis heute nicht verraten? Wenige Künstler der Gegenwart faszinieren so sehr wie Banksy. In dieser Ausgabe von Resonanz & Replik, der Audio-Kolumne, die andere Podcasts unter die Lupe nimmt, widmen sich Steffi und Micha der neunteiligen ARD/RBB-Produktion „Banksy – Rebellion oder Kitsch?". Die beiden lassen sich von der dichten, kleinteilig produzierten Erzählung durch die Anfänge der Bristoler Graffiti-Szene bis zu Banksys heutigem Weltruhm tragen. Sie sprechen darüber, wie eindrucksvoll der Podcast allein mit O-Tönen und Atmosphäre arbeitet, wie hart der britische Staat in den 90ern gegen junge Sprayer:innen vorging, und wie sehr die Frage nach Banksys Identität bis heute ein Spiel mit Medien und Öffentlichkeit bleibt.
Wir sind uns einig: „Banksy – Rebellion oder Kitsch?" ist erzählerisch und akustisch ein echtes Sommer-Highlight. Der Podcast verbindet Popkultur, Kunst-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte zu einem Hörerlebnis, das unterhält, ohne oberflächlich zu bleiben. Für uns eine klare Hörempfehlung.
Jede Woche neu: Resonanz & Replik erscheint wöchentlich – mit frischen Perspektiven auf die Podcasts, über die alle sprechen.
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Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko – aber wo bleibt der Sport? Steffi und Micha nehmen sich in dieser Episode die SZ-Sonderserie „Und nun zur WM" vor – ein Podcast moderiert von Anna Dreher, mit den Süddeutsche-Zeitung-Korrespondenten Boris Herrmann und Martin Schneider. Das Urteil: eine klare Empfehlung für alle, denen Fußball zu selten politisch gedacht wird.
Was steckt hinter „Und nun zum Sport – Sonderserie WM 2026"?
Das Format der Süddeutschen Zeitung ist kostenfrei zugänglich – für Steffi und Micha ein ausdrücklich lobenswerter Ausnahmefall, weil sich die meisten SZ-Podcasts hinter der Paywall befinden.
Infantino, Trump und die FIFA-Symbiose
Die Auslosungszeremonie mit Tom Brady, Shaquille O'Neal, Aaron Judge und Wayne Gretzky als „Glücksfeen" illustriert, wie politisch aufgeladen das Turnier von Anfang an inszeniert wurde – inklusive eines eigens für Trump ausgelobten FIFA-Friedenspreises.
Ein historisches Novum: Ausrichterland gegen Teilnehmerland
Zum ersten Mal in der FIFA-Geschichte führt ein Gastgeberland (USA) Krieg gegen ein teilnehmendes Land (Iran). Steffi und Micha schildern, unter welchen Bedingungen die iranische Mannschaft überhaupt einreisen darf – tageweise, ohne alle Betreuer, mit Camp in Mexiko.
Dynamische Ticketpreise und das Ende des Normalos im Stadion
Das teuerste Finalticket lag auf dem Zweitmarkt bei elf Millionen Dollar. Steffi erklärt das Prinzip dynamischer Preise anhand des Taylor-Swift-Vergleichs – und beide sind sich einig: Echte Fußballatmosphäre ist unter diesen Umständen kaum noch vorstellbar.
ICE und die Stimmung auf den Straßen
Die US-Einwanderungsbehörde sorgt auch rund um WM-Städte für Unsicherheit, besonders für Latinos. Die SZ-Korrespondenten prophezeien unschöne Szenen – Steffi und Micha teilen diese Einschätzung.
48 Teams, Sechzehntelfinale und eine künstlich gestreckte Gruppenphase
Micha erklärt, warum das neue Format der Runde der 32 die sportliche Spannung in der Vorrunde deutlich mindert. Steffi gewöhnt sich noch an das Wort „Sechzehntelfinale".
Kanada, Mexiko und die Stimmung im Dreiländerturnier
Kanadische Tickets verkaufen sich schlecht (politische Gründe liegen nahe), in Mexiko dagegen ist echte Fußballbegeisterung zu erwarten. Trinkpausen für TV-Werbung komplettieren das Bild einer stark amerikanisierten Veranstaltung.
Deutschlands Gruppe E
Deutschland trifft auf Curaçao, Ecuador und Elfenbeinküste. Steffi wusste nicht, dass Curaçao eine Nationalmannschaft hat; Micha klärt auf, dass alle Spieler in den Niederlanden ausgebildet wurden und das Spiel kein Selbstläufer wird.
„Und nun zum Sport – Sonderserie WM 2026" ist kein reiner Fußball-Podcast – und das ist sein größter Vorzug. Wer verstehen will, was dieses Turnier politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich bedeutet, bekommt hier fundierte Einordnung von Leuten, die gerade vor Ort sind. Steffi wird die Serie während der gesamten WM weiterverfolgen. Eine klare Empfehlung, auch für Menschen, die sich sonst wenig für Fußball interessieren.
Resonanz & Replik erscheint wöchentlich – jeden Montag ein neuer Podcast, eine neue Meinung.
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Credits: sueddeutsche.de/sport/und-nun-zum-sport-podcast
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