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Wie offen dürfen Journalistinnen und Journalisten über ihre eigenen Fehler sprechen – und was würde es dem Journalismus bringen, wenn sie es öfter täten? Diesen und anderen Fragen gehen Steffi und Micha in einer neuen Episode von Resonanz & Replik nach, der kleinen Audio-Kolumne. Diesmal nehmen sie sich „Nice und Nötig" vor – ein Format aus dem Hause Übermedien. Moderiert wird das Format von Annika Schneider, das sich guten Ideen für den Journalismus widmet. Steffi und Micha schauen, was der Podcast verspricht, was er einlöst – und wo sie ins Grübeln kommen.
Nice und Nötig ist ein unaufgeregtes, facettenreiches Format für alle, die Journalismus nicht nur konsumieren, sondern verstehen wollen. Annika Schneider holt Gäste aus ganz unterschiedlichen Bereichen – und das merkt man: Jede Episode bringt eine neue Perspektive mit. Wir empfehlen den Podcast wärmstens – er hat Platz in unserer Rotation verdient.
Resonanz & Replik erscheint wöchentlich – jeden Montag ein neuer Podcast, eine neue Meinung.
EP 100 Resonanz auf POV vom 28.06.2026
Windrad? Ja, bitte – aber bloß nicht bei mir! Wer kennt das nicht: Im Großen ist man für alles offen, im Kleinen dann doch lieber nicht. Genau dieses Spannungsfeld beleuchtet die 100. Folge von Resonanz & Replik, der Audiokolumne, die Podcasts rezensiert. Und für dieses Jubiläum haben sich Steffi und Micha einen besonderen Podcast aus der eigenen Geschichte vorgeknöpft: POV – Point of View von Jule und Sascha Lobo, einst bekannt als Feel the News – genau der Podcast, der Steffi und Micha damals so inspiriert hat, dass sie sagten: Da wollen wir eine zweite Stimme dazusetzen. Und so entstand Resonanz & Replik. Steffi und Micha besprechen eine aktuelle Episode über das Phänomen der sogenannten NIMBYs, diskutieren den Relaunch des Podcasts, hinterfragen die Argumente der Lobos – und sich gelegentlich auch selbst.
POV – Point of View liefert eine nachdenklich stimmende Folge, die uns beide ins Grübeln gebracht hat. Die Lobos schaffen es, ein politisches Phänomen persönlich zu machen und uns einzuladen, das eigene Verhalten zu hinterfragen. Ob der Relaunch von Feel the News wirklich einen Neuanfang darstellt, darf bezweifelt werden – aber das macht die Qualität der besprochenen Episode nicht weniger. Für die 100. Folge von Resonanz & Replik war es genau der richtige Podcast: einer, der Denkanstöße gibt, Widersprüche aushält und nicht mit einfachen Antworten aufwartet.
Resonanz & Replik erscheint wöchentlich – immer dann, wenn es wieder einen Podcast zu entdecken gibt.
Wissenschaft für die Gen Z – kann das funktionieren, ohne dabei flach zu werden? In der Audio-Kolumne Resonanz & Replik – dem Podcast, der Podcasts rezensiert – nehmen Steffi und Micha diese Woche Quarks Daily vom WDR unter die Lupe. Während Micha mehrere Episoden gehört hat, bringt auch Steffi ihre eigenen Höreindrücke mit ein. Die beiden diskutieren, was das Format von klassischen Wissenschaftssendungen unterscheidet: die persönliche Note der Moderation, bei der Journalistinnen eigene Erfahrungen einbringen, ohne die sachliche Einordnung zu verlieren. Auffällig ist für beide außerdem, wie konsequent Quarks Daily auf wissenschaftliche Belege setzt – und dabei trotzdem leicht zugänglich bleibt. Und obwohl sich das Format klar an eine jüngere Zielgruppe richtet, stellen Steffi und Micha fest: Viele Themen sind generationsübergreifend relevant – und manche kannten sie schlicht noch gar nicht.
Themen, die wir besprechen
Unser Fazit
Klassischer Bildungscontent in frischem Gewand: wissenschaftlich solide, angenehm unaufgeregt im Ton und alltagstauglich im Umfang. Wer neugierig auf die Themen einer jüngeren Generation ist – oder einfach gut informiert in den Tag starten will – sollte reinhören.
Resonanz & Replik erscheint wöchentlich. Nächste Woche rezensieren wir wieder einen neuen Podcast für euch.
Instagram: Resonanz und Replik
Resonanz: [email protected]
Redaktion und Produktion: Eufoniker
Quelle: Quarks Daily
Sie ist Bestsellerautorin, Influencerin, Mutter und Landwirtin. Dazwischen findet sie noch Zeit zum Kochen und Backen. Annemarie Paulsen hat eine sehr bemerkenswerte Biografie. Und als wäre sie nicht ausgelastet genug, hat sie auch noch einen Podcast gestartet. „Bei Paulsen" gibt es Gespräche am Küchentisch zu Themen des Lebens.
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Wie viel Chaos verträgt ein Podcast, bevor aus Unterhaltung Orientierungslosigkeit wird?
In dieser Episode von Resonanz und Replik checken Steffi und Micha in die „Pension Alcatraz“ ein – den Podcast von Unternehmerin und Schriftstellerin Tina Voß und Kabarettist Dietmar Wischmeyer. Zwei, die sich hörbar lange kennen. Das sorgt für Tempo, Reibung und eine ordentliche Portion Sarkasmus – manchmal aber auch für das Gefühl, mitten in ein Gespräch zu platzen, das schon vor Jahren begonnen hat.
Steffi und Micha sprechen über die ersten Folgen, über Aufklärung, Sexualkunde, Landleben – und über die Frage, wie viel Abschweifung ein Format verträgt. Denn „Pension Alcatraz“ springt gern zwischen Themen, Tonlagen und Pointen. Das kann unterhaltsam sein, verlangt neuen Hörerinnen und Hörern aber einiges ab.
Vor allem der fehlende rote Faden wird zum Thema: Wie zugänglich ist ein Podcast, der stark von Insider-Dynamik lebt? Und wann wird vertrauter Humor zur geschlossenen Gesellschaft? Trotz aller Kritik bleibt festzuhalten: Wer Wischmeyer und Voss mag, dürfte auch an diesem Podcast seinen Spaß haben.
Eine Folge über Humor, Haltung und die Kunst, sich im gepflegten Durcheinander nicht ganz zu verlieren.Instagram: Resonanz und Replik
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Redaktion und Produktion: Eufoniker
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Pension Acatraz bei Spotify
Wischmeyer bei heute show
In dieser Episode von Resonanz und Replik tauchen Steffi und Micha tief in die Welt des Podcasts „reingehen“ der Wochen-taz ein, der sich mit aktuellen gesellschaftlichen Themen auseinandersetzt. Sie beleuchten die spannende Diskussion über die 40 Jahre nach der Tschernobyl-Katastrophe und die damit verbundenen Erinnerungen und Auswirkungen auf die betroffenen Regionen, insbesondere in Belarus.
Mit einem kritischen Blick auf die Rolle der Medien und der politischen Verantwortung wird die Kinderlandverschickung thematisiert, die es betroffenen Familien ermöglichte, ihren Kindern eine Auszeit von der radioaktiven Belastung zu bieten. Steffi und Micha reflektieren über die Bedeutung solcher Initiativen für die Völkerverständigung und die Herausforderungen, die die Vereine heute bewältigen müssen.
Ein weiteres Highlight der Episode ist die Analyse, wie rechtsextreme Gruppierungen Traditionen und kulturelle Veranstaltungen für ihre Zwecke missbrauchen. Die Hosts diskutieren die Bemühungen von Trachtenvereinen, sich gegen diese Unterwanderung zu wehren und die Bedeutung von Brauchtumspflege in einem demokratischen Kontext zu betonen.
Eine aufschlussreiche Folge, die zum Nachdenken anregt und die Hörer dazu einlädt, sich mit der Vergangenheit und deren Einfluss auf die Gegenwart auseinanderzusetzen. Steffi und Micha empfehlen, in den Podcast „Wochentaz“ reinzuhören, um mehr über diese wichtigen Themen zu erfahren.
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Podcast "Reingehen"
Wusstet ihr, dass die Astronauten der Artemis-Mission Saucen in fünf verschiedenen Schärfegraden dabei hatten? Und was ist eigentlich die Fibonacci-Zahl? Dieses und jede Menge anderes Nerdwissen aus dem Bereich der Naturwissenschaften könnt ihr bei "Nerds at Work" hören.
Steffi und Micha sind begeistert von den Wissenschaftlern Jens Foehl und Christian Scharun, die mit ihrem badisch-süddeutschen Charme und fundiertem Wissen die neuesten Science News und unnützes Fakten aus der Forschung präsentieren.
Die Diskussion dreht sich um die verschiedenen Episoden des Podcasts, darunter auch die spannende Folge über die Artemis-Mission. Hier erfahren die Zuhörer nicht nur, was Astronauten auf ihre Reisen mitnehmen, sondern auch kuriose Details über die NASA und die Herausforderungen der Raumfahrt. Steffi und Micha reflektieren über die unterhaltsame Art und Weise, wie die beiden Hosts wissenschaftliche Themen aufbereiten und sie für ein breites Publikum zugänglich machen.
Besonders interessant ist der kritische Blick auf die Rolle der Wissenschaft in einer von Populismus geprägten Zeit. Die Hosts zeigen auf, wie wichtig es ist, die Komplexität wissenschaftlicher Fragestellungen zu verstehen und aufzuklären. Dabei bleibt der Podcast nie trocken, sondern überzeugt durch eine selbstironische und humorvolle Herangehensweise.
Steffi und Micha empfehlen "Nerds at Work" für alle, die sich für Wissenschaft interessieren und dabei unterhaltsame Einblicke gewinnen möchten. Eine Folge, die nicht nur Nerds, sondern auch Neugierige anspricht!
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Steffi freute sich auf Comedy. Doch sie bekam Deeptalk. Muss nicht schlecht sein - ist es auch nicht. Aber ihr Fazit hat ein weinendes Auge. Micha ist da entspannter. In dieser Ausgabe von Resonanz und Replik beschäftigen sich die beiden mit dem Podcast "Talk ohne Gast" moderiert von Till Reiners und Moritz Neumeier.
Seit 2019 sprechen die beiden Comedians in dem RBB-Format Woche für Woche über das, was sie beschäftigt – und das ist oft mehr als nur lustig. Der als "Comedy" gelabelte Podcast geht immer wieder tief in gesellschaftliche und persönliche Themen: Männlichkeit, Depressionen, Beziehungen, Selbstbild.
Genau darin liegt für die einen die Stärke des Formats, für die anderen aber auch eine kleine Irritation. Steffi hatte sich mehr Leichtigkeit, mehr Witz, mehr klassische Unterhaltung erhofft. Micha hingegen findet gerade diese Mischung spannend: zwei Hosts, die nicht auf Pointen durchjagen, sondern Abschweifungen zulassen, Unsicherheiten aussprechen und auch dann interessant bleiben, wenn es mal nicht auf den schnellen Lacher hinausläuft.
In ihrer Besprechung reden Steffi und Micha darüber, warum „Talk ohne Gast“ trotz schwerer Themen nicht belehrend wirkt, weshalb die Chemie zwischen Reiners und Neumeier trägt – und an welchem Punkt ein Comedy-Podcast vielleicht trotzdem liefern sollte, was sein Genre verspricht.
Eine Folge über Erwartungen, Hörgewohnheiten und die Frage, ob ein Podcast weniger lustig sein darf, wenn er dafür mehr zu sagen hat.
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https://www.fritz.de/programm/podcasts/talk-ohne-gast.html
Holt die Selter raus und legt euch ddie Weinbrand-Bohnen bereit! Es geht aufs Traumschiff. Der Approach ist aber eher unkonventionell. "Apokalypse und Filterkaffee" genehmigt sich turnußmäßige Sonderausgaben zum Traumschiff. Neben Micky Beisenherz steht ihm treu Jakob Lundt zur Seite. Inbrüstig-dezidiert analysieren sie zdf-Serie als ginge es um einen Christopher-Nolan-Film.
Steffi und Micha werfen einen amüsanten Blick auf den Sonder-Podcast. Die beiden Hosts diskutieren, wie der Podcast es schafft, die oft vorhersehbaren Handlungsstränge des Traumschiffs humorvoll zu sezieren, während die Hosts gleichzeitig die Absurditäten und Klischees des Formats herausstellen. Steffi und Micha reflektieren über ihre eigenen Erfahrungen mit dem Traumschiff und wie die Besprechungen des Podcasts ihnen helfen, die Episoden aus einer neuen Perspektive zu betrachten.
Besonders amüsant sind die Einblicke in die Charaktere und die skurrilen Situationen, die sich an Bord des Traumschiffs entfalten. Die Hosts betonen, dass man nicht unbedingt das Traumschiff gesehen haben muss, um das ApoFika-Special zu genießen.
Instagram: Resonanz und Replik
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Redaktion und Produktion: Eufoniker
Quellen:
ApoFika Traumschiff-Special Island
Alle Traumschiff-Folgen im zdf
In dieser Episode von Resonanz und Replik tauchen Steffi und Micha in den Podcast "Make America Good Again" ein, moderiert von Karl Theodor zu Guttenberg und Ricardia Bramley. Die beiden Hosts diskutieren die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in den USA und bieten dabei einen erfrischenden, transatlantischen Blick auf die Geschehnisse.
Die Episode behandelt unter anderem die Frage, wie religiös Donald Trump tatsächlich ist und welche Rolle Religion in der amerikanischen Gesellschaft spielt. Steffi und Micha reflektieren über die unterschiedlichen Perspektiven der Hosts und deren Ansatz, die komplexe Realität der USA zu beleuchten. Sie schätzen die harmonische Dynamik zwischen Ricardia und KT, die trotz ihrer verschiedenen Hintergründe eine interessante und unterhaltsame Diskussion führen.
Besonders hervorzuheben ist der liebevolle Blick, den die beiden auf die USA werfen, während sie gleichzeitig kritisch bleiben. Der Podcast gelingt es, ernste Themen mit einer gewissen Leichtigkeit zu kombinieren und bietet den Zuhörern sowohl kulturelle Einblicke als auch humorvolle Anekdoten. Steffi und Micha empfehlen diesen Podcast für alle, die sich mit den USA beschäftigen möchten und dabei eine positive Perspektive suchen.
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Redaktion und Produktion: Eufoniker
Quellen:
Podcast Make America Good Again
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