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Eva Stegen, Energiereferentin bei den EWS Schönau, hat am 19.Juli in der Schreinerei Wittich eine Lesung aus einem Buch gehalten, das sie selbst übersetzt hat: La syndicaliste, 2019 von der französischen Investigativjournalistin Carolin-Michel Aguirre veröffentlicht. In der deutschen Version heißt das Buch Die Gewerkschafterin – Im Räderwerk der Atommafia und ist im Verlag Edition Einwurf erschienen.
Die Themen: Ganz abgesehen von sogenannten Wahlprüfsteinen sollten politische interessierte Menschen darauf achten, was Politikerinnen und Politiker in Deutschland im Gegensatz zu ihren Äußerungen tatsächlich getan haben - und was beispielsweise der Politiker Robert Habeck mit dem Ausdruck "unideologisch" meinen könnte...
Aus Frankreich erreichte uns am 21. Dezember eine negative Nachricht: Der seit 18 Jahren im Bau befindliche EPR-Atomreaktor ist nun in Betrieb gegangen.
Zu Baubeginn im August 2006 hieß es noch, das Vorzeige-Projekt eines "Europäischen Druckwasser-Reaktors" (EPR) am Standort des französischen AKW Flamanville werde für einen Fixpreis von 3,2 Milliarden Euro bis 2012 fertiggestellt. Nach über 18 Jahren Bauzeit und mit 12 Jahren Verspätung wurde nun offiziell der Betriebs-Beginn verkündet. Das EPR-Zwillings-Projekt am Standort des finnischen AKW Olkiluoto wurde ein Jahr zuvor, im August 2005 begonnen. Er ging im April 2023 in Betrieb. Doch wegen häufig auftretender Fehlfunktionen steht er öfter still, als daß er Strom produziert.
In den vergangenen Monaten häuften sich Meldungen, daß große IT-Konzerne wie Microsoft, Amazon und Meta Pläne verfolgen, ihren wegen KI ansteigenden Strombedarf durch Atomstrom zu decken. Zum Einen sollen eingemottete Atomkraftwerke reaktiviert werden, zum Anderen ist vom Neubau konventioneller Atom-Reaktoren die Rede und von utopischen SMR-Projekten.
Sie finden vielleicht, ich passe nicht hierher
da müsste ich sagen, das bedaure ich sehr
denn ich bin praktisch bei jedem Empfang
vielleicht nicht zuvorderst, eher hinten im Gang
da tauche ich auf, ohne Eile, ohne Hast
und stehe dann da wie der dreizehnte Gast
Meine Damen, meine Herren
wie geht es? Hallo!
Mir geht es gut, ich bin das Restrisiko.
Ich habe an alle von euch gedacht
und habe ein Köfferchen mitgebracht.
Aus Unterlagen des Bundeswirtschaftsministeriums, die auch der 'Süddeutschen Zeitung' vorliegen, geht hervor, daß der pseudo-grüne Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck am 24. März 2022 bei einem Treffen mit CDU-Chef Friedrich Merz weitreichende Angebote hinsichtlich einer AKW-Laufzeitverlängerung machte. Es ging dabei um eine "Laufzeitverlängerung um X Jahre".
Am 15. April 2023 wurden die drei deutschen Atomkraftwerke Emsland, Neckarwestheim und Isar abgeschaltet. Mittlerweile ist klar, daß der Prozeß der Stilllegung irreversibel ist.
Am 4. Oktober 2018 hatte der französische Energie-Konzern und AKW-Betreiber EdF erstmals in der französischen Tageszeitung 'Le Monde' der Öffentlichkeit Pläne präsentiert, ein "Techno Centre" zu errichten. Hinter der euphemistischen Bezeichnung "Techno Centre" verbirgt sich eine industrielle Anlage zum Einschmelzen radioaktiv kontaminierter Metalle aus dem Abriß von Atomkraftwerken. Diese Anlage soll am Standort des 2020 stillgelegten AKW Fessenheim gebaut werden.
Die Themen: Der CASTOR-Transport von La Hague nach Philippsburg, der am 20.11. stattfand
Ein Fund von radioaktiv kontaminierter Lauge im sogenannten Versuchs-Endlager Asse II - an einer Stelle, wo ein solcher Fund bisher nicht erwartet wurde
Eine Meldung über das tschechische AKW Dukovany, wo zwei neue Reaktoren gebaut werden sollen. Da kam es nun zu einer Verzögerung durch das Kartellamt...
Bei Bohrungen in einem Bereich oberhalb des im "Versuchs-Endlager" Asse II abgekippen Atommülls haben Bergleute radioaktiv kontaminierte Salzlauge entdeckt. Wie die Radioaktivität an diese Stelle gelangte, kann die für Asse II zuständige Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) nicht erklären.
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