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Atomkraft-GegnerInnen im Dreyeckland kämpfen gegen Billig-Abriß des AKW Fessenheim
Die Themen: Steigen wir ein mit heißer Luft. Diese stammt von Ministerin Steffi Lemke bei ihrer Visite des maroden Versuchs-Endlagers Asse II. Kann damit gerechnet werden, daß in den kommenden 15 Monaten bis zur Bundestagswahl 2025 damit begonnen wird, den Atommüll aus den unterirdischen einsturzgefährdeten Stollen herauszuholen?
Der Forschungs-Reaktor Garching der Technischen Universität München wird seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 2004 mit hoch-angereichertem Uran betrieben. Es handelt sich um atomwaffenfähiges Uran mit einem Anreicherungsgrad von 87 Prozent. Von den rund 30 Kilogramm Uran, die pro Jahr in Garching eingesetzt werden, reicht die Hälfte aus, um eine Atombombe des Typs Hiroshima zu bauen.
Am Montag, 13.5.2024 mußten sich erneut zwei Atomwaffen-GegnerInnen wegen ihres zivilen Ungehorsams auf dem Atomwaffenstandort Büchel am 8. Mai 2023 verantworten. Die Angeklagten drehten dieses Mal den "Spieß" um und klagten die Gerichte wegen ihrer Untätigkeit als Wächter des Rechtsstaates an. Denn mit der atomaren Teilhabe Deutschlands und dem täglichen Üben eines Atomwaffen-Abwurfes durch deutsche SoldatInnen verstößt die Bundesrepublik Deutschland seit Jahren gegen Völkerrecht und Grundgesetz.
Im Jahr 1965 wurde das ehemalige Salzbergwerk Asse II als "Versuchs-Endlager" eingerichtet. 2007 wurde bekannt, daß bereits seit 1988 Wasser in die Stollen von Asse II eindringt. Neun Jahre lang wurde die Tatsache von Seiten des Betreibers geleugnet. Der Zufluß hat sich auf insgesamt zwölfeinhalb Kubikmeter pro Tag ausgeweitete. Zudem stellte sich heraus, daß radioaktiver Atommüll skrupellos auch in undichten und korrodierten Fässer eingelagert wurde.
Die Themen: Zu Beginn thematisieren wir hier eine Panik-Meldung vom 17. Mai. Laut dem ehemaligen Nachrichten-Magazin 'der spiegel' stand an diesem Tag bereits fest, daß das Atommüll-Lager Asse II - so wörtlich - absäuft. Nun warnen wir in unseren an den Tatsachen orientierten Beiträgen seit nahezu 20 Jahren vor einer solchen Katastrophe - und es ist jetzt nicht unsere Aufgabe, abzuwiegeln. Es gibt jedoch keine realen Anhaltspunkte, daß die Katastrophe schon unentrinnbar eingetreten sei...
Am 30. April ging die offizielle grenzüberschreitende Anhörung zum Abriß des AKW Fessenheim zu Ende. Die Anti-Atom-Gruppe Freiburg gab eine Stellungnahme ab. Darin enthalten sind sechs Forderungen:
1. Es dürfen keine radioaktiv belasteten Flüssigkeiten in den Rheinseitenkanal und/oder den Rhein eingeleitet werden
2. Es dürfen keine radioaktiven Gase in die Atmosphäre abgegeben werden
3. Das Fundament muß restlos entfernt werden.
4. Auch das mit Tritium belastete Erdreich unter dem AKW Fessenheim muß ausgebaggert werden.
Die Themen: Zunächst ein Aufruf zur Demo am AKW Cattenom und Informationen zum neuen Greenpeace-Gutachten über den katastrophalen Zustand dieses Atomkraftwerks.
Weiter dann zu einer Bestandsaufnahme des deutschen Teil-Atomausstiegs und ein Blick auf die Entwicklung der erneuerbaren Energien in Deutschland und in Europa.
Die französische und die deutsche Anti-Atom-Bewegung rufen gemeinsam zum Samstag, 27. April, zu einer Demonstration am AKW Cattenom auf. Das Atomkraftwerk im Norden Lothringens ist nur rund 12 Kilometer von der Grenze zum Saarland und zu Rheinland-Pfalz und rund neun Kilometer von der luxemburgischen Grenze entfernt. Luxemburg kann bei einem Super-GAU eines einzigen Reaktors des AKW Cattenom komplett vernichtet werden.
Die Themen: Werden in diesem Jahr wirklich CASTOR-Transporte von Jülich nach Ahaus beschlossen? Das wäre dann die gigantischste CASTOR-Lawine in der gesamten Atom-Ära Deutschlands. Mehr hierzu in unserem ersten Beitrag.
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