Ruhrtal - Biografische Geschichten aus dem Pflegeheim

Ruhrtal - Biografische Geschichten aus dem Pflegeheim

By Hans SchwichowSociety & CultureHistory
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Ruhrtal - Biografische Geschichten aus dem Pflegeheim episodes

  • #83 - Ich hab es geschafft
    Sie wird im kommenden Dezember 90; geboren am 21.12.1936, wuchs sie in Velbert in einer Region auf, in der der Krieg keinen großen Schrecken auslöste. Drei Schwestern, die Eltern ließen sich irgendwann scheiden, aber ohne Streit, einfach, weil sie nicht zueinander passten. Streit zu vermeiden, oder sich ihm jedenfalls nicht zu lange auszusetzen, das sei ihr immer wichtig gewesen, erzählt sie. Sie berichtet, wie ihr zukünftiger Mann, es sich anfangs fast bei ihr verscherzt hätte, wie sie dann gemeinsam ein sehr schönes Leben gehabt hätten, unter anderem verdienten sie sehr gut mit einem Campingplatz an der Côte d’Azur, lebten also, wo andere Urlaub machen. Gemeinsames Hobby: Tanzen, sie konnte alle Tänze, hat sie erst sich abgeschaut, und dann ihrem Mann beigebracht; und alle Tänze, außer Walzer mochte sie. Sie erzählt von langen Nächten, aber auch von Hobbys wie Billiard spielen und Putzen. Tricks, wie man Fenster streifenfrei bekommt werden verraten. Karneval hat sie gerne gefeiert. Wir erfahren aber auch vom Sterben ihres Mannes, von ihren gesundheitlichen und den Problemen beim Einleben ins Heim. Aber auch davon, wie sie immer wieder den Weg zurück zum Leben findet. Und jetzt wie gesagt, bald der 90ste Geburtstag, „… wenn ich bis dahin überlebe!“ sagt sie und lacht.


    Diesmal erklärt sich alles von selbst!?!  Rückmeldungen sind möglich unter: https://ruhrtal.letscast.fm  bei Facebook unter: ruhrtal und bei Instagramm unter: ruhr_tal
    1 hr 13 min
  • so lief das Leben weiter
    In ihrer Kindheit erinnert sie vor allem vielFliegeralarm. Die Schulzeit war kriegsbedingt auf sieben Jahre verkürzt.Ihr Vater starb vor ihrer Einschulung; einige Jahre später heiratete die Mutter wieder, über den Stiefvater kann meine Gesprächspartnerin nichts Schlechtes berichten. Sie hatte keine Geschwister.Sie wurde Verkäuferin, lernte bei Kuhlmann in der Rebenranke, einem Molkereibetrieb, danach fing sie bei der Konsumgenossenschaft an. War dort 42 Jahre tätig, erst in Werden, dann in Kettwig, wo sie die Kasse übernahm und ihre lebenslange Freundin kennenlernte. Danach leitete sie Filialen in Fischlaken, Werden und in Heidhausen, wo sie 25 Jahre lang tätig war. Sie hat lange mit ihrer Mutter und nach deren Tod 1972 mit ihrer besten Freundin zusammengewohnt.Sie berichtet von gemeinsamen Urlauben am Gardasee, im Harz und in Tschechien.Die Freundin lebte von 2005 bis 2011 in dem Heim, in dem sie jetzt selbst eingezogen ist.Trotzdem hat sie den Umzug noch nicht verarbeitet, sie denkt mit viel Wehmut an ihre Werdener 4-Zimmer Wohnung.Hobbys, vor allem flotte Musik, Radio, vor allem WDR 4 hören, mal lesen, Fernsehen, gerne Sendungen in denen es um das Kochen geht. Sie selber könne aber nicht kochen, gesteht sie.


    Konsumgenossenschaft:https://de.wikipedia.org/wiki/Konsumgenossenschaft Die Landwirtschaft im Meckenstock endete um 1965 erfährt man auf:  https://www.essener-ruhrperlen.de/bredeney/siedlungen/funkestiftung-und-meckenstocker-hofe/ Der Stiefvater kam zum Lebensende nach Bedburg: https://de.wikipedia.org/wiki/LVR-Klinik_Bedburg-Hau  Rückmeldungen sind möglich unter: https://ruhrtal.letscast.fm  bei Facebook unter: ruhrtal und bei Instagramm unter: ruhr_tal
    27 min
  • #81 - manchmal muss ich was sagen
    Diesmal erzählt eine Bewohnerin, die gerade, nämlich am 26.6. 2026 90 Jahre alt geworden ist. Geboren 1936 und zwar in der Kaiserstadt Aachen. Da ihr Vater als Regierungsrat häufig umziehen musste, verbrachte sie ihre Kindheit in 16 verschiedenen Wohnungen im Dreieck Aachen, Eifel, Köln. Phasenweise musste die Familie jede Nacht in den Luftschutzbunker. So richtig Schule gab es erst mal auch nicht. In der Nachkriegszeit erinnert sie Hunger, eine Schaukel, ein Stoßgebet und Jungen, die sie auf dem langen Weg zum Kommunionsunterricht ärgerten. An die frühe Kindheit hat sie keine schönen Erinnerungen. – Aber, mittlerweile lebt die Familie wieder in der Eifel, auf dem Gymnasium in Prüm machte sie dann erste gute Erfahrungen mit fähigen Lehrer*innen. – Sie habe gerne den Mund aufgemacht und wurde so schnell Klassensprecherin. Sie berichtet von den zeit- und klassentypischen Vorstellungen der Mutter, von deren wachsender Depression, von der Schwester, die mit 6 Jahren an Kinderlähmung erkrankte, als Erwachsene arbeitet die Schwester unter anderem am Frankfurter Städelmuseum, sie sei immer die intelligentere gewesen. Meine Gästin wollte Lehrerin werden, lernte beim Studium ihren Mann kennen, für den sie schon zu Schulzeiten geschwärmt hatte. Er war auch in Prüm zur Schule gegangen. Sie berichtet von dem zeittypisch holperigen Beginn der Beziehung. Sie bezweifelt eine gute Mutter gewesen zu sein. Erzählt von den drei Kindern, verrät ein Geheimnis ihrer guten Ehe. Es ist die Rede von der wichtigen Rolle, der Religion und der Mitarbeit bei einem katholischen Frauenkreis in ihrem Leben. Das Thema geschlechtergerechte Sprache liegt ihr am Herzen. Sie berichtet über ihre kleine, große Schwester, ihre Tochter, ein großes Unglück. Mitgestaltungsmöglichkeiten im Heim, Urlaube und die Depression ihrer Mutter sind weitere Themen.


    Waxweiler in der Eifel, der Ort, wo der Vater herkommt:https://de.wikipedia.org/wiki/Waxweiler In Prüm ging sie zum Gymnasiumhttps://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%BCm Regino-Gymnasiumhttps://www.regino-gym.de/ Salvator Kirche:https://www.eifel.info/pois/salvator-basilika-pruem Kanonenofenhttps://de.wikipedia.org/wiki/Kanonenofen Schwarzrheindorf, wo der spätere Ehemann als Student wohntehttps://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzrheindorf/Vilich-Rheindorf Feministische Theologin Elisabeth Moltmann – Wendelhttps://www.ekd.de/kirchenrechtliches_institut/Institutsleiter/theologie-pionierin-elisabeth-moltmann-wendel-100-jahre-97167.htm Edna Brockehttps://de.wikipedia.org/wiki/Edna_Brocke Mullejan Öcher Platthttps://www.dat-es-oche.de/oecher-platt/oecher-w%C3%B6%C3%B6et-noeh-bere%C3%A4che/%C3%B6cher-wooedMull: MundMullerejj: Geschwätz  Rückmeldungen sind möglich unter: https://ruhrtal.letscast.fm  bei Facebook unter: ruhrtal und bei Instagramm unter: ruhr_tal
    1 hr 12 min
  • #80 - Libero
    Geboren im Schwarzwald, aber nach dem Krieg ging es sofort wieder nach Witten. Wegen eines Gussstahlwerkes, in dem Waffen produziert worden waren, viel Zerstörung dort, was aber auch gute Spielplätze zur Folge hatte. Die Ruine der Gedächtniskirche, etwa. Der Vater, im Krieg bei der SS, kommt erst 52 aus der Kriegsgefangenschaft, er bleibt ein Fremder, auch wenn mein Gast die Kindheit trotzdem als eine Gute bezeichnet, berichtet er auch davon, wie er im Leben immer wieder Ersatz gesucht hat. Speditionskaufmann gelernt, und dann die meiste Zeit bei Karstadt in der Zollabteilung gearbeitet. Er hat die guten Jahre erlebt. Verwunderung, dass dieser weltweit operierende Konzern pleitegehen konnte, da war er aber schon in Frührente. Er erzählt vom Feiern, seiner Frau, seinen Beziehungen, seinem Bedauern, dass er seine Frau immer wieder betrogen hat, vom Fußball, den Sportverletzungen, seiner jetzigen Lebenspartnerin und von den Problemen, die es ihm bereitet, sich mit dem Leben im Heim ab zu finden.


    Löffingen im Schwarzwaldhttps://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%B6ffingen Gussstahlwerk Wittenhttps://de.wikipedia.org/wiki/Gussstahl-Werk_Witten Gedächtniskirche in Wittenhttps://www.waz.de/staedte/witten/article212268657/die-ruine-der-gedaechtniskirche-war-ein-beliebter-spielplatz.html Breddeschule https://breddeschule.de/ Alsfeldhttps://de.wikipedia.org/wiki/Alsfeld Bethaushttps://de.wikipedia.org/wiki/Bethaus_(Bergbau) Stadehttps://de.wikipedia.org/wiki/Stade Hammertalhttps://de.wikipedia.org/wiki/Hammertal_(Ruhrgebiet) Goldschmieds Jungehttp://de.slovopedia.com/92/71/397355.html   Rückmeldungen sind möglich unter: https://ruhrtal.letscast.fm  bei Facebook unter: ruhrtal und bei Instagramm unter: ruhr_tal
    52 min
  • #79 - vorgestern fertig
    Geboren wurde die Bewohnerin, die in dieser Folge erzählt, am 1.1.1933. Der Großvater kommt aus Amelunxen; in dem bis heute sehr kleinen Dorf bei Höxter wurde sie im Krieg zeitweise bei Verwandten in Sicherheit gebracht. Ohne viel dafür zu tun, war sie eine gute Schülerin. Sie benutzt das schöne Wort: “naturgut“. Zum Lernen war keine Zeit, denn sie war ein Straßen-, ja ein „Schlägerkind“, das sich nichts gefallen ließ; aber sie war auch ein „Kontaktkind“.  Als Einzelkind hatte sie alles, sagt sie. - Im Beruf ging es flott voran, zuletzt war sie Direktionsassistentin bei der Ruhrkohle AG, sie war schnell und präzise, verdiente gut - mit drei Kolleginnen machte sie selbstorganisierte Reisen mit dem Wohnmobil, etwa eine Tour durch Australien. Es gibt wenig Länder, die sie nicht gesehen habe, berichtet sie. „Wir haben es gemacht!“ Ist ihr Resümee. Verheiratet war sie nicht, aber mit ihrem langjährigen Lebenspartner hatte sie die schönste Zeit. Er hatte ihr zur Kontaktaufnahme im Treppenhaus hinterher gepfiffen. „Wir waren ein Ei und ein Pfannkuchen.“  Sie habe sich nie bemühen müssen, habe immer alles gekriegt. Sie beschreibt wie sie sich erfolgreich um ihre Altersvorsorge gekümmert hat. „Da geh ich nicht mehr raus!“ sagt sie von ihrem Zimmer im Pflegeheim.


    Amelunxen, da kommen die Großeltern väterlicherseits her:https://amelunxen.de/ Höhere Schule in Brakelhttps://de.wikipedia.org/wiki/Brakel Brede, einstmals ein Kloster, heute eine Bündelschule:https://www.schulen-der-brede.de/   Rückmeldungen sind möglich unter: https://ruhrtal.letscast.fm bei Facebook unter: ruhrtal und bei Instagramm unter: ruhr_tal
    48 min
  • #78 - Kung Fu auf dem sinkenden Schiff
    Es ist die Rede von Umwegen zur Pflege hin, einer Ausbildung zur Köchin, die sie abbrechen musste, Kindheit in Gelsenkirchen, und den vielen Hobbys: Kung Fu, Inliner, Skaten, früher mal Fußball spielen und Schalke, sie erzählt von ihrer Schulzeit, vom Kochen, sich bekochen lassen und vom Essen gehen, davon was sie an der Pflege mag, was ihr gegen den Strich geht. Aktuelle Freizeitbeschäftigungen: Schlafen, mit dem Hund, einer Chihuahua namens Bella, unterwegs sein und - gerne auch schnell – Auto fahren. Bevorzugte Urlaubsziele: das Hotel des Vertrauens in der Türkei und Greetsiel.


    „OGS“: offene Ganztagsschule; ich musste das jedenfalls nachschlagen.  Im Menü findet man auch einige „weniger nur touristisch“ informative Seiten:https://www.greetsiel.de/  Zum Chihuahua musste ich doch mal im Netz blättern, auch weil das Wort richtig transkribieren wurde!!?! während ich keine Ahnung hatte, wie man das schreibt:https://de.wikipedia.org/wiki/Chihuahua_(Hunderasse)   Rückmeldungen sind möglich unter: https://ruhrtal.letscast.fm

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    und

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    38 min
  • #77 - 175 Mark
    Die Gästin dieser Folge erzählt von ihrer Kindheit in Salzbergen, von Bombenangriffen im Krieg, einem Schutzraum, dem Postkeller, in dem sie sich befand als dieser von einer Bombe getroffen wurde. Sie berichtet über die Schule in der Zeit; davon wie sie beruflich auf dem Land ausgenutzt wurde – die Hochzeit mit einem Maurermeister aus der Nachbarschaft befreit sie. Er baut in Essen Werden ihr gemeinsames Haus und von da ab, kann ihr niemand mehr was sagen. Sie spricht von den zwei Kindern, ihrer späteren Tätigkeit als Schwesternhelferin, den Urlauben, in Bayern etwa, das Skifahren ist sie mit 40 angefangen, aber auch sonst sind sie rumgekommen. Angeregt durch das Interesse des Mannes, äußert sie sich zum Bauen früher und heute. Sie berichtet von den vielen Geschwistern, ihren und denen des Mannes, man hat viel miteinander unternommen. Eine Etappenfahrt mit dem Fahrrad rund um Deutschland findet Erwähnung. Mittlerweile, die Erzählende wird bald 92, lebt kaum noch jemand aus diesem großen Kreis. Der Umzug ins Heim und die Probleme, die sie damit hat, werden thematisiert.


    Geburtsort, Salzbergenhttps://www.salzbergen.de/ Das Ölwerk, wo der Vater gearbeitet hat, die älteste – heute - noch produzierende Spezialraffinerie der Welthttps://de.wikipedia.org/wiki/Raffinerie_Salzbergen Durchschnittsgehälter für Frauen sind erst seit 1950 erfasst, etwa hier:https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Verdienste/Verdienste-Branche-Berufe/Tabellen/lange-reihe-frueheres-bundesgebiet-1913.html Schwesternhelferin: Hörte sich für mich nach einer veralteten Bezeichnung an; Kurse zur Qualifikation Schwesternhelferin/ Pflegediensthelfer gibt es aber bis heute, und sie werden als Sprungbrett in die Berufswelt von Pflege und Medizin gepriesen. Bei einer Kursdauer von 2 Monaten in Vollzeit könnte man aber auch vermuten, dass hier günstige Arbeitskräfte schnellstmöglich auf eine optimale Ausbeutung vorbereitet werden sollen. Breitenberg in Pfronten:https://www.hoehenrausch.de/berge/breitenberg-pfronten/ Eine Schwester hat hier gewohnt:https://de.wikipedia.org/wiki/Wegberg  Rückmeldungen sind möglich unter: https://ruhrtal.letscast.fm
    50 min
  • #76 - polterig
    Eine Mutter und ihr Sohn berichten über eine Straße; sie erzählt, was sie als Kind dort erlebt hat; er berichtet davon, wie es sich heute dort lebt.


    Das Gespräch fand am 23.1.26 um 17 Uhr statt. Rollgeld ist ein Begriff, den ich bisher nicht kannte:https://de.wikipedia.org/wiki/Rollgeld   Rückmeldungen sind möglich unter: https://ruhrtal.letscast.fm
    32 min
  • #75 - gelernt zu lernen
    Der Gast dieser Folge macht im Sommer 2026 seine praktische Prüfung zum Pflegefachmann. Hier erzählt er, der auch Ausbildungsbotschafter ist, wie er von einem Schüler, der nie Hausaufgaben gemacht hat, zu einem Lernenden wurde, der Pläne hat bald als Praxisanleiter kommende Schüler*innen auf den Weg zu bringen. Er berichtet von guten und schlechten Erfahrungen bei der Ausbildung; von seinem Freundeskreis, seinen Hobbys: nachts um 3 NBA gucken, japanische Kultur, irgendwann will er Japanisch lernen und auf dem Shibuya Square stehen, er spielt Basketball, und skatet – sein erstes Board hat ihm seine Mutter geschenkt, mit den zwei Halbgeschwistern von ihrer Seite ist er aufgewachsen; zu acht weiteren Halb- und Stiefgeschwistern von der Seite seines Vaters hat er, wie zu diesem selbst keinen engen Kontakt.


    Das Gespräch fand am 9.2.26 nach der Frühschicht statt.  Schulische Ausbildungsvoraussetzung, laut Bundesagentur für Arbeit/ Berufenet: „Vorausgesetzt wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss,…“ https://web.arbeitsagentur.de/berufenet/beruf/132173#zugangAnforderungen_fachlicheAnforderungen_zugangZurTaetigkeit Zum „Olli“ brauchte ich doch noch Anschauungsmaterial, z.B.:https://www.skatedeluxe.com/blog/de/trick-tipps/skateboard/flat/how-to-ollie/  Zu den Oni Masken gibt es eine ganze Menge, auch viele Bilder, aber alles, was ich gefunden habe, will auch was verkaufen https://de.wikipedia.org/wiki/Kanji Shibuya Squarehttps://www.gotokyo.org/de/destinations/western-tokyo/shibuya/index.html Sprechen japanische Ärzte alle Deutsch?Heute wohl nicht mehr, aber der historische Hintergrund dieser Vorstellung wird in diesem Artikel aus dem Jahr 2003 ausführlich dargelegt:https://www.aerzteblatt.de/archiv/japan-nur-aerzte-essen-mittags-180f4cb2-9393-4fb3-9996-c56b9bb1b037Kurzform„Als sich Japan in den 1870ern anschickte, ein moderner Staatwestlicher Prägung zu werden, wurden planmäßig ausländische Expertennach Japan geholt und japanische Studenten ins Ausland geschickt...Da damals Deutschland auf dem Gebiet der Medizin führend war,…“Ist ein Auszug aus einer Antwort aus dem Jahr 2005 auf die Frage oben in einem Forum/ Archiv:https://de.etc.sprache.misc.narkive.com/fEpxbtCb/benutzen-japanische-arzte-wirklich-deutsche-fachbegriffe Frauenfeldhttps://www.myswitzerland.com/de-de/reiseziele/frauenfeld/ Stosshttps://www.sac-cas.ch/de/huetten-und-touren/sac-tourenportal/1893/mountain_hiking/ Soweit es um den Ausgleich des Salzverlustes geht, beim Vorgehen gegen den Kater, würde ich wohl weiter klassische Methoden, etwa den Rollmops vorziehen. Für die beschriebene Kochsalzmethode hab ich jedenfalls keine überzeugenden Belege gefunden. https://www.pflegekammer-nrw.de/bock-auf-pflege-51-junge-ausbildungsbotschafterinnen-der-pflegekammer-nrw-begeistern-nachwuchskraefte-im-klassenzimmer/Sei er auch noch so winzig, der Pflegekammer mag ich eigentlich gar keinen Raum geben! Was die natürlich, wie alles Desinteresse von Pflegenden, nicht schert! – Also: dieser Link ist nur eine Erinnerung für mich selbst, dass ich berufspolitisch noch ein ernstes Gespräch mit dem Schüler zu führen habe!  Rückmeldungen sind möglich unter: https://ruhrtal.letscast.fm
    1 hr 18 min
  • #74 - Tannenbusch
    Geboren wurde sie 1939, am Tag nach Weihnachten; sie erzählt, was es bedeutet in einer großen Familie aufzuwachsen und bis heute aufgehoben zu sein. Wir erfahren, wie es ist, in einer abgelegenen, ländlichen Umgebung zu leben, einiges über Obst- und Gemüseanbau, von einer Schneckenplage, davon, wie man als junge Mutter mit einem Kinderwagen und zwei Kindern steile Feldwege überwindet, und dass regelmäßige Klassentreffen auch nach sehr langer Zeit möglich sind. Meine Gästin berichtet vom Elternhaus in Essen, heute noch im Familienbesitz, dessen Garten alle in der Nachkriegszeit ernährt hat und von familiären Verbindungen zum Sauerland. Es geht um die Kinder, das Backen und das haltbar machen dessen, was der Garten bietet, aber auch um das Sterben ihres ältesten Sohnes, ihrer Schwester und ihres Ehemannes. Dessen Begeisterung für das Hobby Tauben nimmt unter den geschilderten Freizeitaktivitäten viel Raum ein, und sie erinnert sich an ihre beiden Apfelbäume.


    Das Gespräch fand am 19.1.26 um 10 Uhr statt. Ganz weit unten im Wikipedia Artikel findet sich der Hinweis, dass einige Meldearten auch als Gemüse oder Nahrungspflanze genutzt wurden. Zuvor werden jedoch die Bedeutung für ein Känguru, für viele Schmetterlingsraupen und der enorme Artenreichtum erwähnt; allein in Deutschland gibt es 18 verschieden Arten der weltweit vorkommenden Melde.https://de.wikipedia.org/wiki/Melden Die Coelestinschule, für die Kinder der Bauern der Umgebung, gibt es seit dem Ende der „Volksschule“ 1968  nicht mehr, aber ehemalige Treffen sich auch heute noch, in Folge der 300 Jahr Feier 2012:https://www.waz.de/staedte/essen/kettwig-und-werden/article6124133/coelestinschule-darf-nicht-vergessen-werden.html https://www.lokalkompass.de/essen-werden/c-ueberregionales/300-jahre-coelestinschule-ehemalige-planen-treffen_a128348 Im Tannenbusch und An der Bläufabrik  sind zwei Straßen die bei der Beschreibung ihres Weges mit den Kindern erwähnt werden. Altenbühren im Sauerland: https://altenbueren.de/ An die Werdener Feintuchwerke erinnern noch ein öffentlicher Parkplatz und ein markantes Gebäude an der Ruhr, das heute eine attraktive Wohnadresse sei, so:https://www.essen.de/dasistessen/stadtteile/werden_2/werden_geschichte.de.html Der älteste Sohn hat in diesem geschichtsträchtigen Ort gebaut.https://de.wikipedia.org/wiki/Mechenhard Der katholische Fernsehsender, hab vorher noch nie davon gehört, scheint aber ein großes Ding zu sein? Meine Gästin erwähnt so ganz selbstverständlich:https://ewtn.de/ Klarapfelhttps://bergischer-streuobstwiesenverein.de/weisser-klarapfel/   Rückmeldungen sind möglich unter: https://ruhrtal.letscast.fm
    1 hr 21 min

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