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Sabin Tambrea, der Mann mit dem ungewohnten Namen und der prägnanten wie filigranen Erscheinung, wird im November 1984 im rumänischen Tîrgu Mureș geboren. Sein Vater, ein Orchestermusiker, setzt sich auf einer Konzertreise 1986 nach Frankreich ab, er will nicht länger unter der Regentschaft des rumänischen Diktators Nicolae Ceaușescu leben.
Erst ein gutes Jahr später gibt es für Sabin Tambrea eine Familienzusammenführung, als er mit der Mutter und seiner älteren Schwester nach Deutschland umzieht. Sie leben erst in Marl, dann in Hagen. Dort wächst Tambrea auf.
Seine Eltern sind Mitglieder des Philharmonischen Orchesters der Stadt und auch der Dortmunder Philharmoniker. Entsprechend musikalisch wird Tambrea erzogen.
Er spielt früh Violine, studiert Bratsche, Klavier, das Dirigieren, singt im Kinderchor, mischt bei “Jugend musiziert” mit. Da macht er an der Violine gleich sechs Mal den ersten Platz.
Mit 18 entscheidet er sich um. Er will gerne Schauspieler werden. 2006 wird er an der Hochschule für Schauspiel Ernst Busch in Berlin aufgenommen. Vier Jahre studiert er dort. Schon in Hagen hatte er am Theater seinen Einstand gegeben, in Berlin macht er nahtlos weiter.
Parallel beginnt er ab Ende der 00er Jahre in Film- und TV-Produktionen zu spielen. Er ist zu sehen in der “Ku’damm”-Chronologie, taucht in “Babylon Berlin” und dem “Tatort” auf und räumt gleich mehrere Preise für seine Verkörperung von König Ludwig II ab.
Aktuell ist Tambrea als Vampir Quito in der zweiten Staffel der Mystery-Thriller-Serie “Oderbruch” zu sehen. Die Folgen sind seit dem 20. Februar auch in der ARD-Mediathek verfügbar.
Irgendwie hat es Tambrea geschafft, obendrein noch zwei Romane zu veröffentlichen: 2021 “Nachtleben” und 2024 das biografische “Vaterländer”, in dem er die Geschichte seiner rumänisch-ungarischen Familie aufarbeitet.
Er ist überzeugter Antifaschist und offener Atheist, lebt in Berlin und ist seit 2018 mit der Schauspielkollegin Alice Dwyer verheiratet. 2024 wurden die beiden Eltern.
Im Gespräch berichtet Tambrea einfühlsam davon, wie viel Zeit er als Kind an seinem Instrument investieren musste, wie es bei “Jugend musiziert” so abläuft, warum er irgendwann die Option, Dirigent zu werden in Erwägung gezogen hat, und warum dann doch alles anders kam.
Und anstatt sich nur von Gastgeber Jan Schwarzkamp portraitieren zu lassen, hat Tambrea den Spieß umgedreht und seinen Interviewpartner vor der CD-Wand in Schwarz/Weiß verewigt.
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By VISIONSSabin Tambrea, der Mann mit dem ungewohnten Namen und der prägnanten wie filigranen Erscheinung, wird im November 1984 im rumänischen Tîrgu Mureș geboren. Sein Vater, ein Orchestermusiker, setzt sich auf einer Konzertreise 1986 nach Frankreich ab, er will nicht länger unter der Regentschaft des rumänischen Diktators Nicolae Ceaușescu leben.
Erst ein gutes Jahr später gibt es für Sabin Tambrea eine Familienzusammenführung, als er mit der Mutter und seiner älteren Schwester nach Deutschland umzieht. Sie leben erst in Marl, dann in Hagen. Dort wächst Tambrea auf.
Seine Eltern sind Mitglieder des Philharmonischen Orchesters der Stadt und auch der Dortmunder Philharmoniker. Entsprechend musikalisch wird Tambrea erzogen.
Er spielt früh Violine, studiert Bratsche, Klavier, das Dirigieren, singt im Kinderchor, mischt bei “Jugend musiziert” mit. Da macht er an der Violine gleich sechs Mal den ersten Platz.
Mit 18 entscheidet er sich um. Er will gerne Schauspieler werden. 2006 wird er an der Hochschule für Schauspiel Ernst Busch in Berlin aufgenommen. Vier Jahre studiert er dort. Schon in Hagen hatte er am Theater seinen Einstand gegeben, in Berlin macht er nahtlos weiter.
Parallel beginnt er ab Ende der 00er Jahre in Film- und TV-Produktionen zu spielen. Er ist zu sehen in der “Ku’damm”-Chronologie, taucht in “Babylon Berlin” und dem “Tatort” auf und räumt gleich mehrere Preise für seine Verkörperung von König Ludwig II ab.
Aktuell ist Tambrea als Vampir Quito in der zweiten Staffel der Mystery-Thriller-Serie “Oderbruch” zu sehen. Die Folgen sind seit dem 20. Februar auch in der ARD-Mediathek verfügbar.
Irgendwie hat es Tambrea geschafft, obendrein noch zwei Romane zu veröffentlichen: 2021 “Nachtleben” und 2024 das biografische “Vaterländer”, in dem er die Geschichte seiner rumänisch-ungarischen Familie aufarbeitet.
Er ist überzeugter Antifaschist und offener Atheist, lebt in Berlin und ist seit 2018 mit der Schauspielkollegin Alice Dwyer verheiratet. 2024 wurden die beiden Eltern.
Im Gespräch berichtet Tambrea einfühlsam davon, wie viel Zeit er als Kind an seinem Instrument investieren musste, wie es bei “Jugend musiziert” so abläuft, warum er irgendwann die Option, Dirigent zu werden in Erwägung gezogen hat, und warum dann doch alles anders kam.
Und anstatt sich nur von Gastgeber Jan Schwarzkamp portraitieren zu lassen, hat Tambrea den Spieß umgedreht und seinen Interviewpartner vor der CD-Wand in Schwarz/Weiß verewigt.
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