Sachsen-Anhalt Podcast

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By Stefan B. Westphal & Chris Luzio SchönburgNewsPolitics
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Sachsen-Anhalt Podcast episodes

  • #002 Karneval 2020 - Hochburgen
    Sachsen-Anhalt Helau heißt es ab sofort wieder im Sachsen-Anhalt Podcast. Reporter Stefan B. Westphal, Präsident Dirk Vater vom Karneval-Landesverband (KLV) und Experte Ralf Gläsing von Schierker Feuerstein besprechen in sechs Folgen das närrische Treiben im Land.
    In der Geschäftsstelle des KLV in Rottleberode im Harz haben sich die drei Protagonisten getroffen, um von der Sessionseröffnung bis zum Aschermittwoch das Brauchtum und seine Gepflogenheiten im Land genauer zu beleuchten. Ab 1. Februar erscheint jeweils samstags und mittwochs eine neue Podcast-Folge.
    Richtig definieren
    Der Begriff Hochburg wird oft und gern in Verbindung mit Karneval benutzt. Halle, der Burgenlandkreis und Köthen sind dann oft die Regionen, welche landläufig als Hochburg gelten. Doch so einfach ist es nicht! Denn es kommt auf die Betrachtungsweise an. So erklärt Vater, dass er oft die Frage nach der Karnevalshochburg in Sachsen-Anhalt gestellt bekommt. Er antwortet dann, dass die geografische Hochburg sein Heimatverein in Schwenda (Mansfeld-Südharz) sei, denn diese liegt am höchsten über dem Meeresspiegel. Während Vater, Westphal und Gläsing über verschiedene Herangehensweisen diskutieren, kommt in Einspielern unter anderem Ingo Küßner zu Wort. Er ist Präsident des Halle- Saalkreis-Karneval-Vereins (HSKV), der unter anderem den Rosenmontagsumzug in Halle ins Rollen bringt. Auch Thomas Winkler, der Präsident der Keethener Spitzen aus Köthen äußert sich und meint, dass er seine Stadt nicht als Hochburg sieht. Außerdem war der Reporter in Sandersdorf-Brehna (Anhalt-Bitterfeld) unterwegs und hat sich mit Vertretern der fünf Vereine und dem Bürgermeister der 14.500 Einwohner zählenden Gemeinde unterhalten. Die Diskussion der drei Karnevalsexperten führt auch die Orte Roitzsch (Anhalt-Bitterfeld), Obhausen (Saalekreis), Stendal und Merseburg als Hochburgen an, wenn es um tänzerische Hochburgen geht. Zudem erwähnen Vater und Gläsing den Quenstedter Karneval, der im Land zu den Publikumsmagneten zählt und mit die meisten Sitzungen absolviert.
    Meinungen per Whatsapp und E-Mail
    Alle Zuhörer und Karnevalsfreunde sind aufgerufen, sich aktiv am Podcast zu beteiligen. Sie können zum Beispiel eine Sprachnachricht per Whatsapp an die Nummer 0171 9347311 senden oder gern eine E-Mail schreiben an [email protected].
    Facebookgruppe eingerichtet
    Im Zuge der Produktion der zweiten Podcaststaffel zum Karneval in Sachsen-Anhalt wurde eine Facebookgruppe ins Leben gerufen. Hier können sich Karnevalsbegeisterte austauschen, ihre Meinung sagen, Kritik äußern und natürlich ihren Humor zum Besten geben. Die social-mediale Faschingswelt freut sich ebenso über Fotos und Videos vom närrischen Leben im Land.
    An der Produktion dieser Episode waren beteiligt: Stefan B. Westphal, Dirk Vater, Ralf Gläsing, Torsten Waschinski, Niklas Ponndorf, Chris Luzio Schönburg, Christian Hoffmann, Hans-Jürgen Müller-Hohensee und viele andere mehr. Ein großes Dankeschön geht an alle Mitwirkenden in und aus den Vereinen und anderswo.
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    1 hr 19 min
  • #001 Karneval 2020 - Sessionseröffnung
    Sachsen-Anhalt Helau  heißt es ab sofort wieder im Sachsen-Anhalt Podcast. Reporter Stefan B. Westphal, Präsident Dirk Vater vom Karneval-Landesverband (KLV) und Experte Ralf Gläsing von Schierker Feuerstein besprechen in sechs Folgen das närrische Treiben im Land.
    In allen Episoden geht es um den Karneval in Sachsen-Anhalt. Westphal beobachtet den organisierten Frohsinn schon seit Jahren und berichtet von Prunksitzungen und Festumzügen. Dirk Vater qualifiziert sich von Amtswegen automatisch, denn als oberster Karnevalist im Land kennt er die Strukturen und Gebräuche vom Norden bis zum Süden und vom Osten bis zum Westen Sachsen-Anhalts wie kaum ein anderer. In seinem Verband laufen die Fäden von 190 im KLV organisierten Vereinen zusammen, in denen schätzungsweise rund 17.600 Karnevalisten organisiert sind. Ralf Gläsing ist in seinem Unternehmen zuständig für die Kontakte zu Vereinen und für Veranstaltungen nicht nur hierzulande, sondern auch in Niedersachsen und Thüringen. Er weiß also, was karnevalistisch läuft.
    In der Geschäftsstelle des KLV in Rottleberode im Harz haben sich die drei Protagonisten getroffen, um von der Sessionseröffnung bis zum Aschermittwoch das Brauchtum und seine Gepflogenheiten im Land genauer zu beleuchten. Ab 1. Februar erscheint jeweils samstags und mittwochs eine neue Podcast-Folge.
    Was der 11.11. bedeutet
    Die erste Sendung dreht sich um die Sessionseröffnung am 11.11., dem närrischen Datum schlechthin. Hierin unterhalten sich Vater, Westphal und Gläsing über die Tradition der Schlüsselübergaben und Rathauserstürmungen, über nicht mehr passende Elferrats-Jackets nach der Sommerpause und die Brauchtumspause zwischen dem 1. Advent und dem 6. Januar. Außerdem klären sie die Frage, warum die Schlüssel stets beim Bürgermeister vor Ort, nicht aber zum Beispiel beim Landrat oder gar beim Ministerpräsidenten erobert werden. Darüber hinaus zeugen Livemitschnitte der Schlüsselübergaben aus Aken, Könnern und Sandersdorf-Brehna von der Stimmung vor Ort und den Versuchen, die närrische Gewalt über Bürgermeisterämter und Stadtkassen an sich zu reißen. Die Präsidenten des Halle-Saalkreis-Karneval-Verein und des Bernburger Karnevalsclub erzählen im Podcast ebenfalls, wie der Start in die Session bei ihnen vonstattengeht.
    Meinungen per Whatsapp und E-Mail
    Alle Zuhörer und Karnevalsfreunde sind aufgerufen, sich aktiv am Podcast zu beteiligen. Sie können zum Beispiel eine Sprachnachricht per Whatsapp an die Nummer 0171 9347311 senden oder gern eine E-Mail schreiben an [email protected].
    Facebookgruppe eingerichtet
    Im Zuge der Produktion der zweiten Podcaststaffel zum Karneval in Sachsen-Anhalt wurde eine Facebookgruppe ins Leben gerufen. Hier können sich Karnevalsbegeisterte austauschen, ihre Meinung sagen, Kritik äußern und natürlich ihren Humor zum Besten geben. Die social-mediale Faschingswelt freut sich ebenso über Fotos und Videos vom närrischen Leben im Land.
    An der Produktion dieser Episode waren beteiligt: Stefan B. Westphal, Dirk Vater, Ralf Gläsing, Torsten Waschinski, Niklas Ponndorf, Chris Luzio Schönburg, Christian Hoffmann, Hans-Jürgen Müller-Hohensee und viele andere mehr. Ein großes Dankeschön geht an alle Mitwirkenden in und aus den Vereinen und anderswo.
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    56 min
  • Umweltbewusstsein - 0102 Generation Dessau
    Eine Podcast-Reihe mit Christian Hoffmann.
    Klimaschutz und Umweltprobleme wurden gerade durch die Fridays for Future-Bewegung zum Gesprächsthema des Jahres. Viele denken, sie könnten allein an der aktuellen Situation nichts ändern, doch Christian Hoffmann möchte in seiner zweiten Episode im Sachsen-Anhalt Podcast das Gegenteil beweisen.
    Der 17-jährige Mosigkauer ist im Abiturjahrgang und wird sich in insgesamt sechs Folgen mit der Zukunft der Jugend aus Dessauer Sicht beschäftigen.
    Die aufschlussreiche Auseinandersetzung mit Konsumverhalten und Lebensstil soll zeigen, dass durch kleine Anpassungen gemeinsam viel erreicht werden kann. Christian Hoffmann hat dafür Meinungen der Bürger der Stadt Dessau-Roßlau eingeholt und bespricht Lösungsansätze, die in Zukunft aber auch schon heute umgesetzt werden können.
    Schlussendlich soll das Fazit den einen oder anderen daran erinnern, dass der erste Schritt manchmal einfacher sein kann, als manch einer anfänglich denkt - und zielt auf die Vernunft der Bürger ab.
    Wer Meinungen zum aktuellen Thema oder auch Vorschläge für zukünftige  Podcast-Inhalte hat, der kann diese gern (auch per Sprachnachricht) senden per E-Mail an [email protected], Kennwort Podcast Hoffmann.
    Anfragen, Anregungen und Hinweise zum Podcast gern per E-Mail an: [email protected].
    Produktion, Redaktion: Christian Hoffmann, Stefan B. Westphal, Torsten Waschinski
    Bearbeitung: Christian Hoffmann, Torsten Waschinski
    Musik: Christian Hoffmann
    Sprecher: Christian Hoffmann, Hans-Jürgen Müller-Hohensee
    Ein Podcast der Wochenspiegel-Verlags-Gesellschaft mbH & Co. KG
    Delitzscher Straße 65 in 06112 Halle (Saale)
    Ein Unternehmen der Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung Sachsen-Anhalt 
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    13 min
  • 06 Was wäre Wende!? - Menschen im Osten - Andreas Petri
    Letzte Folge der Miniserie zum Mauerfall.
    In der letzten Episode der Miniserie “Was wäre Wende!? - Menschen im Osten” im Sachsen-Anhalt Podcast erzählt Dipl. med. Andreas Petri seine Geschichte. Der Facharzt für Allgemeinmedizin studierte von 1976 bis 1981 a der Martin-Luther-Universität (MLU) in Halle Humanmedizin. Seine Facharztweiterbildung absolvierte er  von 1982 bis 1987 am Krankenhaus Köthen. Die Prüfung folgte 1987. Bis 1991 praktizierte Petri im Ambulatorium in Gröbzig. Am 1. April 1991 hat er sich mit seiner eigenen Praxis in der Stadt niedergelassen.
    Andreas Petri ist im weitesten Sinne das, was allgemein als Landarzt bezeichnet werden könnte. Die Romantik, die gleichnamige Fernsehserien vermitteln, kennt er deshalb nicht, weil er diese Sendungen nicht schaut. Dennoch dürfte das Klischee vom freundlichen Doktor, der sich durchaus auch der Probleme der Landbevölkerung annimmt, zutreffen. Trotz Praxis in Gröbzig ist Petri viel auf dem Land unterwegs, macht Hausbesuche, kommt dabei auch mit seinen Patienten über deren Leben ins Gespräch und bekommt kleine Geschenke zugesteckt.
    Als Arzt im DDR-Ambulatorium hatte er nicht das wirtschaftliche Risiko, wie es heute an der Tagesordnung ist. Für die zeitgemäße Ausstattung und das Personal seiner Praxis muss er jetzt selber sorgen und auch die Mittel dafür bereitstellen. Im staatlichen Angestelltenverhältnis war das anders. “Man ist jetzt mehr dazu bereit, sich selber auszubeuten”, sagt Petri. Zudem stehen fast alle technischen und pharmazeutischen Möglichkeiten zur Verfügung, deren Einsatz vernünftig erfolgen muss. Geld könne er nur einmal ausgeben und darüber hinaus haftet er jetzt auch mit seinem persönlichen Vermögen.
    An die Wende vor 30 Jahren kann er sich nur in Fragmenten erinnern. “Das waren ja so viele Sachen auf einmal.” Allabendlich schaute er zu jener Zeit zuerst die heute-Nachrichten i ZDF, dann die Aktuelle Kamera im DDR-Fernsehen und zu guter Letzt noch die Tagesschau. Am 18. Oktober befand sich Andreas Petri in den heißen Tagen auf einer Ärzteschulung in Eisenhammer, wo Egon Krenz gerade Erich Honecker als SED-Generalsekretär ablöste. Als auf die Frage eines Kollegen, wer denn Staatsratsvorsitzender sei, die Antwort Krenz kam, wurde gekontert: ach, immer noch? So schnell überschlugen sich die Neuigkeiten!
    Viele Patienten haben ihm einst in persönlichen Gesprächen Informationen aus dem “sozialistischen Produktionsprozess” verraten. “Arbeit und Material bis um neun, dann die Halle gekehrt bis halb elf, in einer Ecke Skat gespielt …” Petri war klar, dass das nicht gut gehen kann. Wie die Geschichte ausging, weiß jeder.
    Was sich der Hausarzt von seinem Begrüßungsgeld kaufte, was er im Urlaub macht und vieles weitere mehr verrät Andreas Petri in der letzten Folge der Miniserie “Was wäre Wende!? - Menschen im Osten” mit Reporter Volker Schwenke im Sachsen-Anhalt Podcast.
    Gute Unterhaltung bei “Was wäre Wende!? - Menschen im Osten“.
    Wer Meinungen zum aktuellen Thema oder auch Vorschläge für zukünftige Podcast-Inhalte hat, der kann diese gern (auch per Sprachnachricht) senden per E-Mail an [email protected], Kennwort Wende.
    Anfragen, Anregungen und Hinweise zum Podcast gern per E-Mail an: [email protected].
    Produktion, Redaktion: Stefan B. Westphal, Volker Schwenke, Torsten Waschinski
    Bearbeitung: Torsten Waschinski
    Musik: Christian Hoffmann
    Sprecher: Hans-Jürgen Müller-Hohensee
    Ein Podcast der Wochenspiegel-Verlags-Gesellschaft mbH & Co. KG Delitzscher Straße 65 in 06112 Halle (Saale)
    Ein Unternehmen der Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung Sachsen-Anhalt
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    47 min
  • 05 Was wäre Wende!? - Menschen im Osten - Helmut Dawal
    Teil 5 der Miniserie zum Mauerfall
    Aus dem kleinen Dörfchen Kütten nahe des Petersbergs entstammen ganz augenscheinlich Menschen, die sich dem Schreiben verschrieben haben. Einer von ihnen gilt als der große Sohn des Ortes: Schriftsteller Christian Reuter, der vor mehr als 350 Jahren hier seine Wurzeln schlug. Reuter gilt als Begründer der deutschen Komödianten-Literatur, wie es Helmut Dawal kurz und bündig zusammenfasst. Er ist Journalist und kümmert sich im Ort mit dem Heimatverein um das Andenken Reuters. Lesungen, Theaterstücke und ein umbenannter Platz erinnern an Reuter. Sogar eine Straße trägt inzwischen den Namen der von ihm erschaffenen Figur Schelmuffsky.
    Ob Helmut Dawal mal eine ebenso große Ehre erfahren wird, umtreibt den ehern  bescheidenen wirkenden Zeitungsmann wahrscheinlich nicht. Dabei engagiert er sich in seinem zur Heimat gewordenen Kütten sehr stark, wenngleich er erst 1994 mit seiner Familie hierherkam. Das Licht der Welt erblickte der kleine Helmut in Wittenberg und seine Kindheit verbrachte er in Teutschenthal. Später wohnte er in einem Plattenbau in Halle-Neustadt. Diesem entfloh er, als er ein ansprechendes Grundstück in Kütten fand und hier ein Häuschen erbaute.
    Gearbeitet hat Helmut Dawal gut 25 Jahre lang für die Lokalredaktion der Mitteldeutschen Zeitung (MZ) in der Region Köthen. Als sein Hausbau in Kütten begann, bot sich eine freie Stelle in Köthen an.
    Kleine Kriminal- und Abenteuergeschichten hat er als Kind schon gern zu Papier gebracht. Gelernt hat er seinen Beruf von der Pike auf. Eine Jugendweiheveranstaltung in Teutschenthal trug ihren Teil dazu bei, denn er schrieb einen Text darüber, der in der Freiheit (Vorgängerzeitung der MZ zu DDR-Zeiten) abgedruckt wurde und ihm fünf Mark Honorar bescherte. Das erfreute so sehr, dass er sich sagte, das Schreiben einmal zu seinem Beruf zu machen.
    Bei der Freiheit in Halle arbeitete Helmut Dawal in unterschiedlichsten Abteilungen wie Wirtschaft, Landwirtschaft oder auch bei der Wochenendbeilage Blick. Das Lokalgeschehen betrachtete er später als Leiter der Lokalredaktion in Halle sowie als Redakteur in Gräfenhainichen und Sangerhausen. Das war dann aber bereits die MZ.
    Über den Journalismus zu DDR-Zeiten sagt er, dass dieser sehr von der SED geleitet gewesen ist. Nach der Wende war das Arbeiten frei. Im Sachsen-Anhalt Podcast erzählt Helmut Dawal ausführlich darüber. Wohin seine erste Reise nach der Grenzöffnung ging und was er sich vom Begrüßungsgeld kaufte, verrät er ebenfalls in der aktuellen Folge von “Was wäre Wende!? - Menschen im Osten”. Darin erfahren die Zuhörer außerdem einige Anekdoten aus seinem Reporterleben im Köthener Land und er spricht über eine seiner großen Leidenschaften, die Musik. Denn Helmut Dawal singt und musiziert gern - vom Chor bis zur Kapelle.
    Gute Unterhaltung bei “Was wäre Wende!? - Menschen im Osten“.
    Wer Meinungen zum aktuellen Thema oder auch Vorschläge für zukünftige Podcast-Inhalte hat, der kann diese gern (auch per Sprachnachricht) senden per E-Mail an [email protected], Kennwort Wende.
    Anfragen, Anregungen und Hinweise zum Podcast gern per E-Mail an: [email protected].
    Produktion, Redaktion: Stefan B. Westphal, Volker Schwenke, Torsten Waschinski
    Bearbeitung: Torsten Waschinski
    Musik: Christian Hoffmann
    Sprecher: Hans-Jürgen Müller-Hohensee
    Ein Podcast der Wochenspiegel-Verlags-Gesellschaft mbH & Co. KG Delitzscher Straße 65 in 06112 Halle (Saale)
    Ein Unternehmen der Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung Sachsen-Anhalt
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    49 min
  • 04 Was wäre Wende!? - Menschen im Osten - Eckhard-Bodo Elze
    Teil 4 der Miniserie zum Mauerfall.
    Vor drei Jahrzehnten wurde die deutsch-deutsche Grenze geöffnet. Reporter Volker Schwenke spricht jetzt - 30 Jahre später - mit Menschen, die noch das geteilte Deutschland erlebt haben.
    Stressige Tage und Nächte hat Eckhard-Bodo Elze in der Wendezeit um 1989 erlebt. Als Kulturfunktionär im Kreis Köthen musste er für andere den Kopf hinhalten und übelste Beschimpfungen über sich ergehen lassen. Dabei war er einer derjenigen, die in Köthen den Umbruch maßgeblich mit steuerten. So gilt Elze als einer der Gründungsväter der SDP vor Ort, die später zur SPD wurde. 
    Doch auch diese Geschichte fängt vorne an, mit dem kleinen Eckhard-Bodo, der in Porst geboren wurde und aufwuchs. Er entstammt einer alten Großbauernfamilie, die seit 1752 im Ort ansässig ist. Die Wurzeln ranken davor noch nach Klepzig. Als jüngstes von vier Kindern bezeichnet er seine Kindheit als sehr behütet. “Die Dorfjugend war eine eingeschworene Gemeinschaft”, sagt er und erinnert sich noch an “Dorfschlachten” mit den Elsdorfern.
    Die Kastanienschule war seine POS (Polytechnische Oberschule). Hier verbrachte er seine Schulzeit. In der Goethe-Oberschule (EOS) machte er sein Abitur mit dem er anschließend an der Technischen Hochschule (TH) in Magdeburg Schwermaschinenbau studierte und als Diplom-Ingenieur abschloss. 
    Seit 1976 wohnt er direkt in Köthen. Von 1979 bis Mai 1989 war er Ratsmitglied für Kultur im Kreis Köthen, was dem heutigen Amtsleiter entspricht. Am 1. Mai 1989 wurde Eckhard-Bodo Elze erster Stellvertreter des Vorsitzenden des Rates des Kreises Köthen, was er bis zum 12. Februar 1990 blieb. Dann beauftragte ihn der Runde Tisch, den Vorsitz zu übernehmen. Dieses Amt übte er aus bis zur Wahl von Ulf Schindler als ersten Landrat des Landkreises Köthen.
    Seit seinem sechsten Lebensjahr beschäftigte sich Elze mit Kultur, im spezifischen mit Gesang. Als sechsjähriger Dreikäsehoch sang er zum ersten Mal solo auf einer Bühne. Später organisierte er Veranstaltungen. Mit neun fing die ehrenamtliche Tätigkeit im kulturellen Bereich an. Es zog sich über die Schul- und Studienzeit hin und ragte bis in die Arbeit bei Förderanlagen hinein. Als hier der Abteilungsleiter für Kultur, Sport und Ferienwesen in Rente ging, fiel die Wahl auf Elze als Nachfolger. Zum 30-jährigen Bestehen der DDR organisierte er die Estrade mit und fand sich später als Ratsmitglied im Kreis wieder. 
    Elze baute maßgeblich die Kultur im Landkreis Köthen mit auf. Wie genau das alles ablief, wie die Wendezeit war und was er heute macht, das erzählt er ausführlich im Sachsen-Anhalt Podcast in der neuesten Episode der Miniserie “Was wäre Wende!? - Menschen im Osten”.
    Gute Unterhaltung bei “Was wäre Wende!? - Menschen im Osten“.
    Wer Meinungen zum aktuellen Thema oder auch Vorschläge für zukünftige Podcast-Inhalte hat, der kann diese gern (auch per Sprachnachricht) senden per E-Mail an [email protected], Kennwort Wende.
    Anfragen, Anregungen und Hinweise zum Podcast gern per E-Mail an: [email protected].
    Produktion, Redaktion: Stefan B. Westphal, Volker Schwenke, Torsten Waschinski
    Bearbeitung: Torsten Waschinski
    Musik: Christian Hoffmann
    Sprecher: Hans-Jürgen Müller-Hohensee
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    56 min
  • 03 Was wäre Wende!? - Menschen im Osten - René Becker
    Teil 3 der Miniserie zum Mauerfall.
    Vor drei Jahrzehnten wurde die deutsch-deutsche Grenze geöffnet. Reporter Volker Schwenke spricht jetzt - 30 Jahre später - mit Menschen, die noch das geteilte Deutschland erlebt haben.
    Die Geschichte, die in dieser Folge erzählt wird, steht nach 30 Jahren  wie keine andere für die Wiedervereinigung Deutschlands. Angefangen hat  sie 1989, als am 9. November die innerdeutsche Grenze geöffnet wurde und  die Ostdeutschen den Westen quasi überrollten. An einem jener  legendären Tage setzte sich auch René Becker aus Köthen in den Zug und  fuhr mit zwei Freunden nach Hamburg.
    Doch auch die Hansestadt platzte aus allen Nähten. Ein Radiosender half  beim Vermitteln von Gastgebern. An diesem Punkt kommt Thomas Pampel ins  Spiel. Er ist Hamburger und wollte damals eigentlich ein Pärchen  beherbergen. Am Ende waren es die drei Köthener, mit denen er durch  Hamburg zog und ihnen alles zeigte. 
    Irgendwie brach die Verbindung aber ab. Jeder lebte sein Leben weiter,  keiner hörte mehr etwas voneinander. Die Namen verschwommen im Laufe der  Zeit.
    Da Thomas unter anderem über Know-how in der Katastrophentechnik  verfügt, führte ihn zwar sein Weg infolge der verheerenden Hochwasser  zwar immer mal in die Region, doch zum Kontakt mit den Köthener ist es  nie gekommen. 30 Jahre Grenzöffnung war für ihn Anlass, sich auf die  Suche zu begeben.
    Wer waren bzw. sind die drei Köthener, die bei ihm vor der Tür standen?  Wird er sie ausfindig machen können? Mit Hilfe der Zeitungen in Köthen  startete er einen Aufruf. Zuerst schrieb die Mitteldeutsche Zeitung  darüber. Dann folgte ein Beitrag im Super Sonntag. Der Wochenspiegel hat  auf seiner Internet- und Facebookseite sogar ein Video von Thomas  Pampel veröffentlicht.
    Tatsächlich, am Montag nach der Veröffentlichung im Super Sonntag  meldete sich René Becker in der Redaktion: “Ich bin einer der drei  Jungs, die damals in Hamburg waren und die Sie suchen.” Der Redakteur  glich noch ein paar Daten ab und stellte den Kontakt untereinander her.  Es dauerte nicht lange und Thomas telefonierte 30 Jahre nach der ersten  Begegnung mit René. Fernsehsender in Hamburg griffen daraufhin das Thema  auf und berichteten darüber. An einem Wiedersehen wird gearbeitet,  sagen beide Seiten.
    Reporter Volker Schwenke hat René Becker in Köthen besucht. Er ist heute  Firmeninhaber von Poolbecker und erzählt im Sachsen-Anhalt Podcast  seine Wendegeschichte. René verrät in der aktuellen Episode der  Miniserie “Was wäre Wende!? - Menschen im Osten”, welch ein Tausendsassa  und Hans Dampf er eigentlich ist, aber auch, weshalb es nie einen  Kontaktversuch mit Thomas gegeben hat.
    Gute Unterhaltung bei “Was wäre Wende!? - Menschen im Osten“.
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    Produktion, Redaktion: Stefan B. Westphal, Volker Schwenke, Torsten Waschinski
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    Musik: Christian Hoffmann
    Sprecher: Hans-Jürgen Müller-Hohensee
    Episodenfoto: Niklas Ponndorf
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    39 min
  • 02 Was wäre Wende!? - Menschen im Osten - Ulli Schwinge
    Folge 2 der Miniserie zum Mauerfall.
    Vor drei Jahrzehnten wurde die deutsch-deutsche Grenze geöffnet. Reporter Volker Schwenke spricht jetzt - 30 Jahre später - mit Menschen, die noch das geteilte Deutschland erlebt haben.
    In dieser Folge kommt Künstler Ulli  Schwinge zu Wort.
    Ulli Schwinge nimmt kein Blatt vor den Mund! Weder als prominenter Künstler, noch als Privatmann spricht er aus, was er denkt. Vieles verarbeitet er lyrisch in seinen Liedern. So auch in seinem neuen Album “Ein paar Akkorde”, auf dem er mal nachdenklich und mal besonders ironisch alltägliche und herausstechende Lebenssituationen verarbeitet oder extra spitz aufs Korn nimmt. All das in typisch tanzbaren und einprägsamen Schwinge-Melodien.
    Doch der nimmermüde Musikallrounder (Singen, Texten, Komponieren) ist nicht nur in seinen Liedern ein guter Erzähler. In der Miniserie “Was wäre Wende!? - Menschen im Osten” plaudert er offen aus seinem Leben als Künstler. Kein Kapitel lässt er aus. So meint er, dass er sich als noch unbekannter Kunstschaffender in der DDR wie ein Asozialer fühlte. Niemand wusste schließlich so recht etwas mit jemandem anzufangen, der hauptberuflich von der Musik lebte. Als er dann über Funk und Fernsehen plötzlich einen Namen hatte, sah das freilich anders aus.
    Ulli Schwinge genoss später sogar einige Privilegien und durfte für Auftritte in den Westen fahren. Von der Westgage brachte er vor allem Technik mit.
    Nach der Wende zerbrach für ihn seine Welt. Von einen auf den anderen Tag brachen Auftritte weg. MDR-Moderator André Holst verschaffte dem “ehemaligen DDR-Künstler” den ersten Auftritt nach dem Umbruch. Die Gage hat Ulli Schwinge übrigens bis heute noch nicht erhalten.
    Etwas verstimmt hat ihn auch Frank Schöbel mit einer Unterschriftenaktion für die Ostkünstler. Warum und weshalb, erfahren die Zuhörer im Podcast.
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    Produktion, Redaktion: Stefan B. Westphal, Volker Schwenke, Torsten Waschinski
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    54 min
  • 01 Was wäre Wende!? - Menschen im Osten - Arthur Krüger
    Folge 1 der Miniserie zum Mauerfall.
    Vor 30 Jahren wurde die deutsch-deutsche Grenze geöffnet. Die friedliche Revolution machte dies möglich. Doch wie erinnern sich Menschen an diese Zeit?
    Reporter Volker Schwenke ist neugierig auf die Menschen im Osten. Er hat sich auf den Weg gemacht und mit Leuten gesprochen, die  noch  das geteilte Deutschlands erlebten und im Osten zu Hause sind. Menschen wie du und ich hat er für seine kleine Podcast-Serie „Was wäre Wende!? – Menschen im Osten“ vor sein Mikrofon bekommen. In den kommenden Wochen erzählen sie persönliche Hör-Geschichten von sich und wie sich alles von damals bis heute entwickelt hat und welche Wege sie dabei beschritten.
    Arthur Krüger kann eine Menge aus seinem Leben berichten. Immerhin feierte der Gröbziger Anfang September seinen 80. Geburtstag. Geboren wurde er aber nicht hier, sondern in Ostpreußen. Sechs Tage, nachdem Deutschland Polen überfallen und damit den Zweiten Weltkrieg anzettelte, erblickte der kleine Arthur in Ostpreußen das Licht der Welt.
    Durch den Krieg musste seine Familie flüchten. Zusammen mit seinen fünf Geschwistern, seinen Großeltern, seiner Mutter und seinem Onkel führte der Weg zunächst bis nach Köthen in die Baracken eines Aussiedlerlagers, das sich dort befand, wo heute das Kaufland steht. Von hier aus wurden alle Ankömmlinge auf die jeweiligen Orte aufgeteilt. Die Krügers kamen nach Gröbzig.
    Auch seine Frau ist eine Umsiedlerin, die mit ihrer Familie allerdings in Mecklenburg wohnte. Durch einen Besuch bei ihrer Oma und ihrer Tante in Gröbzig lernte sie Arthur kennen. Beide leben noch immer in dem Fuhnestädtchen. Sie gründeten hier ihre Familie und brachten sich in das gesellschaftliche Leben ein.
    Arthur Krüger hatte im Laufe der Zeit politische Ämter im Stadtrat inne und sorgte vor allen Dingen für die Ordnung und Sicherheit im Ort. Sein Herz aber hing an der Gartenanlage. Hier lenkte er Jahrzehnte lang die Geschicke im Vorstand und besaß selbst einen kleinen Garten, den er hegte und pflegte. Altersbedingt hat Arthur Krüger seinen Garten abgeben müssen und auch den Vorsitz in jüngere Hände gegeben. Er freut sich aber, dass ihn seine Nachfolger gebührend geehrt haben und noch immer auf gute Ratschläge von ihm bauen.
    Was der Gröbziger noch alles erlebt hat, wie er sich in der DDR zu helfen wusste und wie es nach der Wende weiter ging, erzählt er ausführlich im Sachsen-Anhalt Podcast in der Miniserie “Was wäre Wende!? - Menschen im Osten“. 
    Gute Unterhaltung!
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    Produktion, Redaktion: Stefan B. Westphal, Volker Schwenke, Torsten Waschinski 
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    Musik: Christian Hoffmann
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    44 min
  • 00 Was wäre Wende!? - Menschen im Osten - Volker Schwenke
    Mit dieser Episode startet im Sachsen-Anhalt-Podcast eine kleine Reihe zum Mauerfall. Vor drei Jahrzehnten wurde die deutsch-deutsche Grenze geöffnet. Reporter Volker Schwenke spricht jetzt - 30 Jahre später - mit Menschen, die noch das geteilte Deutschland erlebt haben. Den Anfang macht er selber. Gemeinsam mit Reporter Stefan B. Westphal hat er in seinen Erinnerungen gegraben. Gute Unterhaltung bei der Pilotfolge von: Was wäre Wende!? - Menschen im Osten!
    Wer Meinungen zum aktuellen Thema oder auch Vorschläge für zukünftige Podcast-Inhalte hat, der kann diese gern (auch per Sprachnachricht) senden per E-Mail an [email protected], Kennwort Wende.
    Anfragen, Anregungen und Hinweise zum Podcast gern per E-Mail an: [email protected].
    Produktion, Redaktion: Stefan B. Westphal, Volker Schwenke, Torsten Waschinski
    Bearbeitung: Torsten Waschinski
    Musik: Christian Hoffmann
    Sprecher: Hans-Jürgen Müller-Hohensee
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    50 min

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