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Hab ich Streit mit Weihnachten? Heute fragen wir uns mal: Wer hat an Weihnachten frei – und wer nicht? Wer sitzt am Tisch, wer fehlt, wer arbeitet? Für wen ist Weihnachten eigentlich gemacht, warum fühlen sich so viele Menschen ausgerechnet dann einsam, und warum behandeln wir das alles so, als wäre es nur privat? Diese Folge beginnt mit einer kleinen, fast spirituellen Spinnengeschichte, macht kurz und halb ernst Werbung für Mannheim – und geht dann mitten hinein in Weihnachten als gesellschaftliches Arrangement statt als reines Gefühl.
Ich spreche über Familie, Rollenbilder, Care-Arbeit und Erwartungen, über das Ideal der glücklichen Kernfamilie und darüber, warum es für viele strukturell unerreichbar ist. Es geht um Wahlfamilien, Kontaktabbrüche, Friendsmas, Arbeiten an Feiertagen, politische Konflikte am Tisch und um die Frage, warum Einsamkeit an Weihnachten kein persönliches Scheitern ist, sondern ein Gefühl, das gesellschaftlich produziert wird.
Diese Folge ist für alle, denen das Standard-Weihnachtsbild nicht gerecht wird – und auch für die, bei denen „alles schön“ ist, damit mehr Verständnis für andere Lebensrealitäten entsteht. Am Ende bleibt vielleicht die Erkenntnis: Weihnachten ist oft einfach nur ein Mittwoch, an dem der Supermarkt viel zu früh zumacht. Und wir müssen nicht alle so tun, als wäre das für alle super magisch.
Wie kann man es überhaupt verantworten, im Internet zu existieren zwischen all den Milliardäre, denen das die Taschen vollmachen? Und das auch noch als linke Maus? Wären Hämorrhoiden wirklich gute Influencer und warum sprechen wir eigentlich nicht über Popo-Probleme? (Außer natürlich Familieninfluencerinnen über die ihrer Kinder, peinlich)
Was hat es genrell mit Tabus auf sich und wollen wir überhaupt ständig über die Po-Löcher anderer Leute nachdenken?
Ich werde Trauerbegleiterin - Ja, wirklich. Während mein PMS mich zerlegt, mein Körper laut ist und mein Alltag aussieht wie ein Moodboard aus Überforderung, Juckreiz und Existenzfragen, lerne ich gerade, professionell zu trauern.
Ich erzähle euch, warum mich das Thema so anspringt, was Verlust in unserem Leben und unserer Gesellschaft macht, warum wir in nicht mal mehr „Hallo“ sagen – und was Trauer eigentlich alles in uns auslöst, lange bevor jemand stirbt.Es geht um Identität, Übergänge, alte Versionen von uns, emotionale Arbeit, Frauen, FLINTA und die Frage, warum wir oft erst dann zusammenhalten, wenn etwas schmerzt.
Außerdem spreche ich darüber, wie mein Wochenende war, was die Ausbildung mit mir macht, warum ich manchmal am liebsten vom Internet fliehen würde und wieso Trauerarbeit am Ende vielleicht genau das ist, was mich wieder zurück ins Leben holt.
Schluss machen, obwohl eigentlich „alles ganz okay“ ist? Ja, darüber müssen wir reden. Zusammen mit meiner Freundin und Soziologin Lensi Schmidt tauche ich tief in emotional load ein: also all die unsichtbare Gefühlsarbeit, die in Beziehungen oft automatisch bei FLINTA-Personen landet — ohne dass jemand das bewusst so entschieden hätte.
Wir sprechen darüber, wie es sich anfühlt, wenn man permanent die Stimmung hält, Gespräche anstößt, Konflikte moderiert und die emotionale Sicherheit von zwei Menschen trägt, während das Gegenüber denkt, es läuft doch „ganz gut“. Wir klären, warum emotional load nicht einfach ein Luxusproblem ist, sondern eine Frage von Gleichberechtigung, Energie, Selbstwert und echten Bedürfnissen.
Wenn du dauernd diejenige bist, die über alles nachdenkt, Sachen anspricht oder Stimmungen ausgleicht — oder wenn du dich fragst, ob „okay“ vielleicht einfach zu wenig ist — dann ist diese Folge für dich.
Lensi's Podcasts:
RANTS - mit der wundervollen Aliyahh
Das Ding ist.. mit der ebendalls wundervolle Anna Bartling
Hier findet ihr Lensi's Buch - "Ich als Feminist" :)
Linke Männer? Ja, endlich reden wir mal drüber. Über diese Sorte Mann, die „Feminist“ sagt, Awareness-Begriffe droppt und sich dann verhält wie jeder andere, nur eben ästhetischer verpackt. Männer, die Progressivität performen, aber im Alltag genau die gleichen patriarchalen Muster abspulen wie alle andere, oft hot sind (leider) und sie machen das gleiche - nur eben leiser, smarter, schwerer zu greifen.
Es geht um die Diskrepanz zwischen Anspruch und Verhalten, um dieses ewige „Ich bin doch einer von den Guten“ und um die kleinen Momente, in denen man merkt: Nee, bist du nicht.
Wir reden über verdeckte Machtspiele, über Emotionalität als Ausrede, über Therapie als Image und über die Sorte Reflexion, die nur existiert, solange jemand zuschaut.
Ich erzähle, warum viele von uns auf linke Männer reinfallen, wie sich performative Feminist*innen erkennen lassen und was eigentlich dahintersteckt, wenn jemand „progressiv“ wirkt, aber im Konflikt exakt null Kapazität hat. Dazu eure Geschichten, Red Flags, Aha-Momente — und ein bisschen kollektive Erleichterung, weil wir alle dieselben Erfahrungen gemacht haben.
Triggeralarm, also bei mir. Wir (also Sammy und ihr Zuhör-Mäuse) sprechen heute sehr ehrlich über Trigger, über alte Wunden, über Familienabbrüche und warum männliche Bestätigung - der Male Gaze - manchmal mehr mit Schmerz als mit Stolz zu tun hat. Es geht in paar Sätzen auch um das Thema Suizid – also bitte achtsam reinhören, wenn dich das betrifft.
Ich erzähl, wie sich Trigger für mich anfühlen, was sie in mir auslösen und wie sehr alte Geschichten manchmal in neue Situationen reinfunken. Es geht um Emotionen, um Familiengeschichte, um dieses ständige Austarieren zwischen Fühlen und Funktionieren. Und auch darum, warum Trigger-Warnings theoretisch im Netz so wichtig sind – aber meiner Meinung nach auch ganz klar an ihre Grenzen kommen.
Ich sprech drüber, wie ich in Gefühlen denke (und manchmal auch ertrinke), wie sich Hochsensibilität anfühlt und was hilft, um trotzdem bei sich zu bleiben. Eine Folge über Verletzlichkeit, über den Versuch, sich selbst zu halten – und über das, was passiert, wenn man’s nicht mehr kann.
Lesen: Simone de Bevoir - Das andere Geschlecht, alles von Margarete Stokowski z.B. Unterm Frei, Das Ende der Ehe, alles von Bell Books (vorallem jetzt hier zum Thema passt das Männer Buch), Unsichtbare Frauen, We Should All Be Feminists von Chimamanda Ngozi Adichie.. Wenn ihr noch tolle Ergänzungen habt, bitte :)
Heute geht’s bei mir um alles, was kribbelt – nur nicht immer angenehm. Wir (also Sammy und ihr Zuhörmäuse) sprechen über irrationalen Ängste (Spinnen, Aufzüge, Erfolg 😅), was Angst für pädagogisch und gesellschaftlich bedeutet und warum sie manchmal auch ein Frühwarnsystem ist. Außerdem gibt’s das Tabu der Woche: Pornokonsum. Was macgr das eigentlich mit uns – mit Lust, Scham und unseren Körperbildern? Und warum war das Internet der 2000er und unser Umgang damit für uns alle irgendwie Therapiethema?
Es wird persönlich, klug und wie immer mit einer Prise Chaos – also eigentlich alles wie immer.
Themen: Angst & Sicherheit, Macht & Moral, Feminismus, Pornos, Gesellschaft, Bewertungssysteme (ja, von Amazon über Google bis hin zu Airbnb lol)
Schreibt mir gern via [email protected] oder bei Insta @sammapodcast - wenn ihr einen Systemfehler, ein Tabu der Woche oder eine Frage für eine Freund habt :) Ihr seid perfekte Engel!
In dieser Folge erzähle ich euch, wie mein heiliges Mayo-Glas im Dresdner Hygienemuseum gelandet ist – als Symbol meiner Schönheits- und Protestpraxis. Wir reden über Körper, Essen, Fat Studies, warum Essen immer politisch ist und wieso dick sein kein individuelles Versagen, sondern ein gesellschaftliches Symptom ist. Es geht auch um Obstfliegen (ja!). Außerdem erzähle ich, wie Dresden war (inkl. Flohmarkt, PMS und Pommes) und beantworte zum Schluss noch eine Frage für ’ne Freundin: Wie findet man Spaß an Bewegung, wenn man Dopamin, aber keinen Drill will?
Mehr zur Ausstellung gibts hier!
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Ich hab keinen Bock. Auf gar nix. Mein Rücken tut weh, mein Zyklus macht Faxen, ich bin müde vom Selbstständigsein und ganz ehrlich: Ich würd am liebsten auf ’ner Fähre in Norddeutschland Kaffee verkaufen.
In dieser Folge geht’s um genau das Gefühl – wenn man einfach nicht kann. Nicht produktiv, nicht motiviert, nicht leistungsfähig. Und warum das völlig okay ist. Wir reden über weich mit sich sein, über Selbstkritik, über das Märchen der 40-Stunden-Woche und darüber, warum ich trotzdem immer alles schaffe (aber es sich nicht so anfühlt).
Außerdem neu: Die Kategorie Tabuthema der Woche startet – und wir reden direkt über Scheidenpilz. Ja, richtig gehört. Weil alles, was mit Körpern, Scham und Weiblichkeit zu tun hat, endlich aus der Tabu-Ecke rausgehört.
Und natürlich gibt’s auch wieder eine Frage für ne Freundin – diesmal über Nostalgie, Erinnerungen und die Frage, ob man eigentlich zu viel fühlt oder einfach nur lebendig ist.
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Die Folge ist wie eine kleine Therapiestunde, in der ich (Sammy) euch (Zuhör-Mäuse) offen über meine Woche, meine Ergotherapie und meine Gedanken zu genrell Selbstvertrauen spreche. Es wird reflektiert und es dreht sich im Grund darum, wie schwer es manchmal ist, sich selbst etwas zuzutrauen und stolz zu sein, ohne sich ständig zu rechtfertigen.
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