Schall & Raum

Schall & Raum

By Céline Schmidt-HamburgerSociety & Culture
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Schall & Raum episodes

  • S7E1: Architekt:innen aller Länder vereinigt euch!
    Inventur in der Baubranche: Wie steht es um die Gleichstellung, Karin Hartmann?

    Moin & Herzlich willkommen zurück bei Staffel 07 von Schall & Raum.

    Frohes Neues an alle da draußen!

    Schall & Raum geht also in die nächste Runde und wimdet sich ja in dieser Staffel dem Thema „Stadt für alle“.
    Vorab ein paar Infos:
    Socken gibt’s bald wieder!!! Bestellungen gerne per Insta oder Mail an: [email protected] Fragen und Anmerkungen nehmen wir aber auch entgegen 😉
    Danke an unseren aktuellen Praktikanten Niklas, der bei der Produktion der Episode maßgeblich beteiligt war 😊
    Wer plant denn aber eine Stadt für alle? Wie steht es um die Gleichstellung in der Architektur? Warum studieren so viele Frauen Architektur, bekannt sind aber nur wenige Architektinnen? Warum tragen ab dem 3. Semester alle Architekturstudis schwarz?
    Um diese Fragen und noch vieles mehr geht es in der heutigen Episode mit Architektin, Vorsitzende des Karrierenetzwerks architektinnen initiative Nordrhein-Westfalen und Autorin des vor Kurzem erschienen Buches „Schwarzer Rolli Hornbrille“, Plädoyer für einen Wandel in der Planungskultur -KARIN HARTMANN-.

    Quellen & Weiterführendes:

    Karin Hartmann (2022): Schwarzer Rolli, Hornbrille. Plädoyer für einen Wandel in der Planungskultur. Berlin: Jovis
    Hermann Kaufmann, Susanne Ihsen und Paula-Irene Villa Braslavsky (Hrsg.) (2019): Frauen in der Architektur. Vorstudie zur Entwicklung eines drittmittelfinanzierten Forschungsprojektes über fachkulturell relevante geschlechtergerechte Veränderungen in der Architektur. Technische Universität München
    Mary Pepchinski , Christina Budde, Wolfgang Voigt und Peter Cachola Schmal (Hrsg.) (2017): Frau Architekt. Tübingen: Ernst Wasmuth
    Ursula Schwitalla (Hrsg.) (2021): Frauen in der Architektur: Rückblicke, Positionen, Ausblicke. Berlin: Hatje Cantz
    Barbara Zibell, Doris Damyanovic und Eva Álvarez (Hrsg.) (2016): On Stage! Women in Landscape_ Architecture and Planning. Berlin: Jovis

    Podcast Dérive: Frauen bauen Stadt https://derive.at/radio/frauen-bauen-stadt/

    https://g-pulse.de/beruehmte-architektinnen
    https://www.3sat.de/kultur/kulturdoku/frauen-bauen-102.html
    https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/architektur-bauen-frauen-anders-15145764-p2.html

    Urban Legends_Afaina de Jong:

    http://www.afarai.com/about
    https://www.archdaily.com/tag/afarai
    https://en.wikipedia.org/wiki/Afaina_de_Jong
    Afaina de Jong (2012) For the People, By the People. A Visual Story oft he DIY City. Ultra de la Rue Publishing Amsterdam

    Kontakt:

    https://www.youtube.com/channel/UC5wB-M0zlw5CpELTjvg3dVA

    https://www.instagram.com/schallundraum_podcast/

    Impressum:

    Idee, Konzept & technische Durchführung: Céline Schmidt-Hamburger in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Christian von Wissel, Jörn Schaper und Frank Peters

    Sprecherin: Franziska Aß
    Social Media & Recherche: Annika Kraut und Niklas Goldstein
    Sounddesign: Matthias Kloppe
    Design: Lars Neckel

    Ein Format des Bremer Zentrums für Baukultur.

    40 min
  • Staffel 07: Schall & Raum für Alle?!
    Perspektiven auf eine Stadt für alle und warum uns das alle etwas angeht.

    Perspektiven auf eine Stadt für alle und warum uns das alle entwas angeht.

    Frohes Neues alle zusammen und speaking of: willkommen zu einer neuen Staffel Schall & Raum.

    Eine traurige Nachricht kommt gleich zu beginn, damit ich euch nicht mit schlechten Nachrichten am Ende alleine lassen muss. Dies wird die vorerst letzte Staffel von Schall & Raum sein..Auf mich kommen neue spannende Projekte zu.
    Für die ewige Erinnerung könnte ihr euch aber natürlich noch Schall & Raum Superfans-Socken bestellen per DM auf Insta oder per Mail an [email protected]. Dort nehme ich auch Abschiedsbriefe entgegen. Und wir haben einen neuen Praktikanten, Niklas, der uns bei der Produktion maßgeblich unterstützt hat.
    Die aktuelle Staffel ist mitunter Teil des Begleitprogramms einer aktuellen Ausstellung im Wilhelm-Wagendfeld-Haus in Bremen „Architektur für Alle-Emanzipatorische Bewegungen in Planung und Raum“, deren Co-Kuratorin ich bin. Sie ist zu sehen bis zum 12.3 und gaaanz toll! Den Link, sowie weitere Interessante Infos findet ihr natürlich wie immer in den Shownotes.
    Aus den Vorgesprächen zur Konzeption zu genau dieser Ausstellung hört ihr nun einige Ausschnitte des Kurator:innenteams, die allgemeine Probleme, Fragen und Utopien in Bezug auf die Gerechtigkeit in Planung und Raum aufgreifen.
    Es lässt sich also zusammenfassen, dass Städte in Stein gemeißelte Vorstellungen von Gesellschaften sind. Daher ist es wichtig, sich genau anzuschauen, wer was warum plant. Die Stadt für Alle basiert auf der Forderung eines Rechts auf Stadt des französischen Philosophen Henri Lefèbvre, der sich seinerzeit wahnsinnig intensiv mit den Auswirkungen des Fortschreitenden Kapitalismus auf den städtischen Alltag auseinandergesetzt hat. Lefebvre meint mit dem Recht auf Stadt ein „Recht auf Nichtausschluss“ von den Qualitäten und Leistungen der urbanisierten Gesellschaft (AKBW). Es geht also um Teilhabe an Debatten rund um die Entwicklung einer Stadt.
    Heute gibt es diese Debatten noch immer, wem gehört die Stadt? Touristinnen, für die die Innenstädte aufgehübscht werden? Obdachlosen, die sich die Straßen angeeignet haben? Kapitalgesellschaften, die Wohnraum bereithalten? Stillenden Personen auf Parkbänken?
    Wie man bereits erahnen kann, gibt es zunächst keine Gruppe an Personen, die mehr oder weniger ein Recht auf Stadt hat. Die Stadt/ der öffentliche Raum ist ein Gut, welches in einer demokratischen Gesellschaft allen zur Verfügung stehen sollte, indem er ermöglicht, dass die Bedürfnisse der Bewohner:innen und Besucher:innen befriedigt werden können . Auch ist der öR Ausdruck der gesellschaftlichen Machtverhältnisse, wer nutzt ihn tatsächlich, wer hat Zugang, wem bleibt er verwehrt? Was bedeutet überhaupt gehören?
    Die Stadt für Alle geht uns alle etwas an, da das recht auf Stadt für alle gilt. Daher widmen wir uns in dieser Staffel diesem sehr großen Thema wieder aus mehreren Richtungen. Los geht es nächste Woche mit der Buchautorin Karin Hartmann, die sich in „Schwarzer Rolli, Hornbrille“ mit der Berufskultur in Architektur und Planung und einhergehenden Fragen von Gerechtigkeit beschäftigt. Es wird also episch!
    Viel Spaß, beliebt gesund und ich freue mich auf die kommenden Folgen.
    Lg, Céline

    Quellen & Weiterführendes:

    Architektur für Alle: https://bzb-bremen.de/programm/ausstellung-architektur-fuer-alle/

    Zitat Lefèbvre: https://www.akbw.de/fileadmin/download/Freie_Dokumente/Landschaftsarchitektur/recht_auf_stadt_textfassung.pdf

    Buch Karin Hartmann: https://www.jovis.de/de/buecher/architekten/schwarzer-rolli-hornbrille.html

    Kontakt:

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    Impressum:

    Idee, Konzept & technische Durchführung: Céline Schmidt-Hamburger in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Christian von Wissel, Jörn Schaper und Frank Peters

    Sprecherin: Franziska Aß
    Social Media & Recherche: Annika Kraut und Niklas Goldstein
    Sounddesign: Matthias Kloppe
    Design: Lars Neckel

    Ein Format des Bremer Zentrums für Baukultur.

    11 min
  • S6E3: Tenever, ein wahrlich globales Quartier!
    Über Beteiligung, kulturelle Vielfalt und die soziale Frage

    Hallo, hallo und willkommen zur letzten Episode vor der Sommerpause.

    Heute geht es um das Leben und die Planung in und für ein globales Quartier. Menschen aus über 80 verschiedenen Nationen leben gemeinsam im Bremen-Tenever.
    Einst als Demonstrativbauvorhaben der 70er nach dem Leitbild einer Urbanität durch Dichte geplant (4600 Wohnungen), konnten doch die Wohnungen teilweise schwer vermietet werden. Zeitweise gab es eine Leerstandsquote von 50%. Dadurch avancierte sich das Quartier zu einem sog. „Probelmviertel“. Die Sanierungen des „Stadtumbau West“ von 2004-2009, dem rund ein Drittel der Wohnblocks zum Opfer fiel, brachte Naturwiesen und u.a. eine Skaterbahn und somit ein lebenswerteres Umfeld. Kernelement auf dem Weg zum heutigen „Vorzeigeprojekt“ war aber ein hohes Maß an Mitbestimmung unter dem Bewohner:innen.
    Ich habe mich also mit folgendem Kompetenzteam zum Gespräch getroffen:
    Semhar Duhm, Geschäftsführerin ALZ, Tenever
    Mihdiye Akbulut, 2021 Bremer Frau des Jahres, pädagogische Mitarbeiterin im Mütterzentrum und leitet das Sprachcafė in Tenever und
    Joachim Barloschky, 1990-2011 Tenevers erster Quartiersmanager
    Gesprochen haben wir über folgende Themen, in loser Reihenfolge:
    Internationales Zusammenleben, Gesellschaftskritik, Armut, Quartiersentwicklung, Konflikte, gesellschaftliches Engagement und Demokratie für gesell. Kohäsion, Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine auf den Alltag im Quartier, die soziale Frage und Tipps für Kommunen

    Die heutige Urban Legends führt uns nach Stuttgart. Hierfür an dieser Stelle vielen Dank an Hannah Schmidt für den wunderbaren Beitrag!

    Ich wünsche euch viel Spaß und schöne Ferien,

    Céline

    Quellen & Weiterführendes:

    https://www.deutschlandfunk.de/bremer-stadtteil-tenever-wandel-eines-problemviertels-102.html
    barloschky.de
    https://de.wikipedia.org/wiki/Osterholz_(Bremen)
    https://www.kirche-bremen.de/kirche-in-bremen/verschiedene-einrichtungen/arbeit-leben-zukunft/
    https://www.landesfrauenrat-bremen.de/was-wir-tun/Bremer_Frau(en)_des_Jahres/bremer-frauen-des-jahres-2021.php

    Urban Legends_KELLER5, Stuttgart:

    https://www.facebook.com/Keller5.die.offene.Fahrradwerkstatt/
    https://fkreissued.wordpress.com/2018/05/06/die-fahrradwerkstatt-startet-und-laedt-zur-einweihungsfeier-am-22-juni-2018/?fbclid=IwAR1JQippXe8oCQNrdms2ZdYy9Hpz4gYw1sxP8jf0_DcAUWvF9__E-aWFPXw
    https://zweirat-stuttgart.de/tag/keller-5/

    Kontakt:

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    Idee, Konzept & technische Durchführung: Céline Schmidt-Hamburger in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Christian von Wissel, Jörn Schaper und Frank Peters

    Sprecherin: Franziska Aß
    Urban Legend: Hannah Schmidt
    Social Media & Recherche: Annika Kraut und Jule Bücking
    Sounddesign: Matthias Kloppe
    Design: Lars Neckel

    Ein Format des Bremer Zentrums für Baukultur.

    51 min
  • S6E2: Migration & Stadt. Neues aus der Wissenschaft
    Prof. Dr. Felicitas Hillmann im Gespräch über Mobilität, Migration, Erfahrungen und Erwartungen

    Und weiter geht's mit dem Thema Migration und Stadt!

    Die erste Folge ist sehr gut angekommen und das Feed-Back war auch toll, danke! Falls ihr auch Fee-Back habt, schreibt eine Mail an: [email protected]
    Der heutige Schwerpunkt ist: Die Verbindung aus Migration und Stadt aus wissenschaftlicher Sicht.
    Dafür haben wir die Expertin: Prof. Dr. Felicitas Hillmann von der TU Berlin zum Gespräch gebeten. Sie ist eine der ersten, die sich in Deutschland mit Thema der Migration und mit Fragen der urbanen Transformation beschäftigt (hat).
    Außerdem hat sie das das erste Lehrbuch zur internationalen Migration im Fach Geographie verfasst.
    Inhaltlich geht es heute also um die Begrifflichkeit „Migration“, Städtische Dynamiken die damit im Zusammenhang stehen und um Strategien, mit denen Kommunen mit Zuzuügen umgehen
    Vielen Dank nochmal an Jule Bücking, unsere Praktikantin im b.zb. Jule ist bei der 6.Staffel für Social Media zuständig und Danke auch an Philipp Piechura für die Grundlage der Urban Legends!!

    Viel Spaß beim Hören :)

    Quellen und Weiterführendes:

    Biographie Prof. Hillmann:

    Prof. Dr. Felicitas Hillmann, TU Berlin, Institut für Stadt-und Regionalplanung, leitet zurzeit das Vernetzungsprojekt "Paradigmenwechsel" als Teil des Fördernetzwerkes Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung des BMAS. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema der Migration und mit Fragen der urbanen Transformation. Gelehrt hat sie an den Universitäten Bremen (2006 - 2012), FU Berlin (2001 - 2006, 2012/13), der Universität zu Köln (2013/2014), der TU Berlin (2015 - 2020, 2022), an der HU Berlin (2021/2022), der BTU Cottbus (2021) sowie international an der KU Leuven und der Sapienza in Rom. Aktuell baut sie zwei Arbeitsgruppen zu den Themen "Klimawandel und Migration" sowie "Technologischer Wandel, Migration und die Zukunft der Arbeit" im Kontext der Internationalen Metropoliskonferenz vom 4-9.September in Berlin auf. Sie hat das erste Lehrbuch zur internationalen Migration im Fach Geographie verfasst, außerdem eine Vielzahl von Publikationen in internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht.

    Mehr: https://www.felicitashillmann.com/

    Lehrbuch Geographie:

    Migration. Eine Einführung aus sozialgeographischer Perspektive. Reihe „Sozialgeographie kompakt“, Steiner Verlag, 2016, ISBN 978-3-515-10636-8. (https://www.steiner-verlag.de/Migration/9783515106368)

    Metropolis-Konferenz: 04-09.September 2022, Berlin:

    https://www.imcb22.de/

    Urban Legend: Grand Hotel Kosmopolis, Augsburg:

    https://grandhotel-cosmopolis.org/de/

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    Idee, Konzept & technische Durchführung: Céline Schmidt-Hamburger in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Christian von Wissel, Jörn Schaper und Frank Peters

    Sprecherin: Franziska Aß
    Urban Legend: Philipp Piechura
    Social Media & Recherche: Annika Kraut und Jule Bücking
    Sounddesign: Matthias Kloppe
    Design: Lars Neckel

    Ein Format des Bremer Zentrums für Baukultur.

    41 min
  • S6E1: Bremen spricht! Migration, Sprache und das Städtische
    Welche Bedeutung haben verschiedene Sprachen im städtischen Alltag?

    Wir sind zurück mit Staffel 06 im Gepäck. Diese ist aus verschiedenen Gründen sehr aktuell.

    Durch langjährige Migrationsprozesse wurden und werden Städte auch in Deutschland immer internationaler und somit multikultureller. 38% der Menschen, die in Bremen leben haben einen “Migrationshintergrund”. Zudem werden dort an die 80 verschiedenen Sprachen gesprochen.

    Wo welche Sprachen in einer Stadt gesprochen werden zeigt nicht nur, wo vermehrt Menschen aus dem gleichen Kulturkreis leben, sondern gibt auch Aufschluss darüber, dass verschiedene Stadtviertel besonders dadurch geprägt sind.
    Wie aber gestaltet sich die Sprachvielfalt in Bremen, welche Effekte werden durch die verschiedenen Sprachen auf das Stadtbild, die Wahrnehmung von Stadt und auf einer ganz alltäglichen Ebene der Befriedigung von Bedürfnissen festgestellt?
    Diesen Fragen widmete sich die Ausstellung “Bremen spricht” im Rahmen des Stadtlabors im Fockemuseum in Bremen.
    Annika und ich waren dort, haben uns die Ausstellung angeschaut und tauschen uns im ersten Teil der Episode darüber aus.
    Außerdem gibt es ein Gespräch mit Dr. Maria Mazzoli, Linguistin an der Universität Groningen und Co-Kuratorin der Ausstellung über den Hintergrund der Ausstellung. Da es ist dieser Episode ja um Sprachvielfalt geht, lassen wir auch verschiedene Menschen zu Wort kommen!

    Also viel Spaß mit dem Auftakt zu Staffel 06 “Migration und Stadt”!

    Quellen und Weiterführendes:

    Dr. Maria Mazzoli:

    https://www.rug.nl/staff/m.mazzoli/
    https://mariamazzoli.wordpress.com/

    Bremen spricht! Fockemuseum:

    https://www.hs-bremen.de/die-hsb/aktuelles/nachricht/focke-museum-zeigt-die-ausstellung-bremen-spricht/

    Audio "Slundertanten":

    Erfinderin und Vorleserin: Christine Bongartz

    Urban Legend:

    Gang aus Bremen Nord, Audio zur Verfügung gestellt durch Team der Ausstellung "Bremen spricht"

    Lesetipp:

    Kübra Gümüşay (2020): Sprache und Sein. Hanser

    https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/sprache-und-sein/978-3-446-26595-0/

    Impressum Ausstellung Bremen Spricht!

    Kuration und Projektleitung: Valentina Rojas-Loa
    Kuartion und wissenschaftliche leitung: Dr. Maria Mazzoli
    Kartografie und Datenbearbeitung: Vittorio Dell’Aquila und Enrico Tolotti
    Künstlerische Beratung: Lena Heins
    Forschungsassistenz: Yasmina Forsch, Meret J. Harjes, Engelina Smeins
    Produktionsassistenz: Alina Bock
    Gestaltung Datenbroschüre: Sophia Wolfrat
    Illustration: Katharina Berndt
    Animation-, Video und Audioaufnahmen: Candela Filmproduktion

    Kontakt:

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    Idee, Konzept & technische Durchführung: Céline Schmidt-Hamburger in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Christian von Wissel, Jörn Schaper und Frank Peters

    Sprecherin: Franziska Aß
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    Sounddesign: Matthias Kloppe
    Design: Lars Neckel

    Ein Format des Bremer Zentrums für Baukultur.

    54 min
  • JUBILÄUMSSPEZIAL: Strafvollzug mit Drogenberater Jan-Gert Hein
    Drogenhilfe, negative Haftfolgen und bauliche Bedarfe im Knast

    1 Jahr ist es her, seit dem die Staffel zum Thema Strafvollzug erschienen ist. Diese Staffel war tatsächlich ein voller Erfolg und hat dazu geführt, dass der Kontakt zu Jan-Gert Hein zustande gekommen ist. Jan ist Sozialarbeiter (Drogenhilfe) und hat lange Zeit in verschiedenen JVAs in NRW gearbeitet.

    Da das Thema so gut bei euch ankam und ich auch finde, dass man da nicht genug drüber sprechen kann, haben Jan und ich uns für dieses Schall & Raum Spezial verabredet, um in Erinnerung an die bisherigen Gesprächen zu schwelgen und seine Sichtweise zubequatschen!

    Jan-Gert Hein, seit 2017 Sozialarbeiter, zunächst im Anerkennungsjahr in der JVA Bielefeld-Brackwede und seit 2018 für die Drogenberatung im Strafvollzug aktiv, Vorstandsmitglied im Verein zur Förderung der Straffälligenhilfe e.V. Bielefeld. Nach dem Abitur hat er zunächst angefangen in Dortmund Architektur und Städtebau zu studieren und fühlt sich dem Thema nach wie vor verbunden.

    Hört euch doch auch gerne nochmal die alten Episoden mit Jörg Schneider vom Architekturbüro GSP, Bremen, Manuel Matzke von der GG/BO und Dr- Andrea Seelich, Kriminologin und Gefängnisarchitektin an ;)

    Links zu den alten Episoden:

    Episode 01: Strafvollzug planen mit GSP Architekten:

    https://open.spotify.com/episode/7yVdHbsm0Vyb6PELGauNNz?si=4fcd2dd134004635

    Episode 02: Im Strafvollzug mit der Gefangenengewerkschaft:

    https://open.spotify.com/episode/71j2wWlP2ME2cf2OooWRgk?si=fb2378206566415e

    Episode 03: Strafvollzug erforschen mit Dr. Andrea Seelich:

    https://open.spotify.com/episode/6WOxjbBJDfdN9mlukL19hd?si=3ac7e400a3e44265

    Links, Quellen und Weiterführendes

    Pohl, J.: Soziale Arbeit in Haft - Eine Analyse aus sozialarbeiterischer Sicht. In: Stöver, H.; Jacob, J. (Hrsg.): Schriftenreihe Gesundheitsförderung im Justizvollzug, BIS-Verlag der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Band 26, 2013.

    Jühnschke, Klaus. Warum Zellen im Strafvollzug keine Berechtigung haben sollten und was uns die Pandemie über die Risiken von Isolation lehrt. Erschienen am 15.10.2021 im Magazin.hiv. Der Text basiert auf dem Vortrag von Klaus Jünschke, den er am 3. September 2021 auf der 11. Europäischen Konferenz zur Gesundheitsförderung in Haft in Berlin gehalten hat. https://magazin.hiv/magazin/isolation-toetet-einzelhaft/

    **Urban Legend: Johannes Feest

    https://strafvollzugsarchiv.de/personen/johannes-feest

    Kontakt:

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    Sprecherin & Recherche: Franziska Aß
    Social Media: Jasmin Roloff-Omary
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    Design: Lars Neckel

    Ein Format der Hochschule Bremen und des Bremer Zentrums für Baukultur.

    41 min
  • S5E2: Perspektivwechsel! Postkoloniales Windhoek
    Dr. Ellison Tjirera nimmt uns mit auf eine Reise nach Namibia

    **Link zur untertitelten Version auf YouTube: https://youtu.be/k6jIcyXuReE **

    Irgendwie ist der Wurm drin: Sorry für die Audioqualität! 2022 wird's besser (hoffentlich)

    Der Diskurs um postkoloniale Städte in unseren (den deutschen) Medien beschränkt sich häufig auf das koloniale Erbe in den ehemalig kolonisierenden Ländern. Ich fand es daher spannend, die Perspektive zu wechseln. Da Deutschland ja jetzt auch nicht gerade ein Unschuldslamm war, kamen natürlich mehrere Länder als Bezugsort in Frage. Ehemalige deutsche Kolonien waren nämlich (teilweise die ganzen Länder bzw. Teile):
    In Afrika: Burundi, Ruanda, Tansania, Namibia, Kamerun, Gabun, Republik Kongo, Zentralafrikanische Republik, Tschad, Nigeria, Togo, Ghana

    Asien/ Ozeanien: Papua-Neuguinea, Volksrepublik China und mehrere Inseln im Westpazifik und Mikronesien.

    Was mich dann aber an Namibia so gefesselt hat, waren die vielen Connections zu Bremen aber auch einige Skurrilitäten, denen ich schon immer mal nachgehen wollte.

    Bei meinen weiterführenden Recherchen bin ich dann auf den Artikel “Die sauberste Stadt Afrikas” gestoßen. Der über die Rolle der Sauberkeit Windhoeks, der namibischen Hauptstadt, spricht. Das hat mich wahnsinnig interessiert, da sich schon an diesem (auf den ersten Blick) trivialen Thema einige koloniale Hinterlassenschaften ablesen lassen.

    Ich freue mich sehr, dass ich mich für die heutige Folge mit Dr. Ellison Tjirera verabreden konnte. Nicht nur ist der der Autor des gerade erwähnten Artikels, auch ist er Dozent an der University of Namibia, lehrt Stadtsoziologie. Er interessiert sich v.a. auch dafür, wie das heutige Windhoek tickt.

    Die Episode ist auf Englisch, daher findet ihr auf unserem YouTube-Kanal eine untertitelte Version!

    Viel Spaß!

    Quellen und Weiterführendes:

    Dr. Ellison Tjirera:

    https://www.unam.edu.na/staff/ellison-tjirera

    Urban legend:

    Decolonizing Space Group Windhoek

    Sauberste Stadt Afrikas:

    https://www.rosalux.de/news/id/41790/sauberste-stadt-afrikas?cHash=3555bc4eb2ce13d17f2987ba6f2533a1

    Weiteres:

    https://www.swr.de/swr2/wissen/broadcastcontrib-swr-15936.html

    https://www.az.com.na/

    https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Kolonien

    https://www.unam.edu.na/staff/ellison-tjirera

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    41 min
  • S5E1: Das Koloniale & die Stadt: Eine toxische Beziehung?!
    Stadtforscherin Dr. Noa K. Ha entwirrt

    Dr. Noa K. Ha ist Stadtforscherin. Sie befasst sich mit post- und dekolonialer Stadtforschung mit dem Schwerpunkt Europa.

    Gemeinsam mit ihr möchte ich in dieser Episode die Verflechtungen des Städtischen und des Kolonialen entwirren. Dabei werfen wir einen Blick "hinter die Kulissen" des Kolonialismus. Wir thematisieren die gesellschaftlichen Wirkmechanismen und schauen uns an, was noch heute wirkt und letztlich stellen wir heraus, welche Fragen man sich hinsichtlich des Themas stellen sollte, wenn man in Städten lebt, die vom Kolonialismus profitiert haben.

    Die heutige Urban Legend ist wahrhaftig der Elefant im Raum, seid gespannt!

    Dr. Noa Ha ist postkoloniale Stadtforscherin. Sie lehrte und forschte an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Berlin und Dresden. Derzeit ist sie Gastdozentin im MA Spatial Strategies an der Weissensee Kunsthochschule Berlin und leitet in Vertretung den Nationalen Rassismus- und Diskriminierungsmonitor (NaDiRa) am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM). Ihre Arbeitsschwerpunkte sind postkoloniale Stadtforschung, migrantisch-diasporische Erinnerungspolitik, kritische Integrationsforschung und Rassismuskritik. Ihre Publikationen sind in verschiedenen Sammelbänden, Journals und Katalogen erschienen, demnächst erscheint der Sammelband „European Cities: Modernity, Race and Colonialism“ bei Manchester University Press, den sie mit Dr. Giovanni Picker, University of Glasgow herausgegeben hat, sowie ihr Artikel „Städtische Episteme dekolonisieren: Europa und die Europäische Stadt nach 1989 als koloniale Ordnung“ im Band „Geographien der Kolonialität“, herausgegeben von Sybille Bauriedl und Inken Carstensen-Egwuom.

    Quellen und weiterführende Links:

    Dr. Noa K. Ha:

    https://dezim-institut.de/das-dezim-institut/dr-noa-k-ha/

    Literaturtipp von Frau Ha:

    Desintegriert euch! von Max Czollek, Hanser Verlag:
    https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/desintegriert-euch/978-3-446-26027-6/

    Decolonize the City:

    UNRAST Verlag | Decolonize the City! (unrast-verlag.de)

    https://gender-glossar.de/p/item/41-postkoloniale-theorie

    Urban Legend: Der Elefant im Raum: Das Bremer Antikolonialdenkmal

    https://www.bbc.com/news/uk-52954305
    https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/gesellschaft/tag-des-offenen-denkmals-
    antikolonialdenkmal-elefant-100.html
    http://www.der-elefant-bremen.de/pdf/AntiKolonialDenkmal.pdf
    https://www.weser-kurier.de/bremen/stadtteil-findorff/bremer-elefant-positivbeispiel-fuer-aufarbeitung-
    der-kolonialgeschichte-doc7es7od3sjjqnji7khz2

    Literaturempfehlungen:

    Exit Racism, Tupoka Ogette
    Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten, Alice Hasters
    Das Prachtboot, Götz Aly
    Colonialism and modern architecture in Germany, Osayimwese, Itohan

    Kontakt:

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    Sprecherin & Recherche: Franziska Aß
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    Ein Format der Hochschule Bremen und des Bremer Zentrums für Baukultur.

    47 min
  • Staffel 05: Die Städte und das Koloniale
    Koloniales Erbe, was machen wir nur mit dir?

    Hallo zurück nach der Sommerpause!

    Touristische Anziehungspunkte und Identitätsstifter für die Stadtgesellschaften sind beispielsweise die Hamburger Speicherstadt oder die Bremer Überseestadt. Es sollte jedoch nicht vergessen werden, dass diese kolonialen Strukturen erwachsen sind. Warum uns das alles heute noch interessieren sollte?

    Ihr wisst ja, Menschen prägend Städte und Städte prägen Menschen. Wir alle gestalten aktiv oder passiv unseren Lebensraum, beeinflussen dadurch das Leben Anderer. In Staffel 05 dreht sich nun alles um postkoloniale Städte.

    Im heutigen Intro starten wir mit einem Gespräch mit Politik- und Kulturwissenschaftlerin Lilli Hasche, die Stadtführungen zum Kolonialen Erbe Bremens anbietet. Fallstudie: Postkoloniales Bremen, sozusagen.

    In den kommenden Episoden geht es um die Verzahnung von Kolonialismus und Urbanität (Dr. Noa K. Ha), das postkoloniale Windhoek (Dr. Ellsion Tjirera) und einen aktivistischen Zugang zum Thema (Decolonizing Hamburg).

    Ich will noch sagen, dass wir uns viel Zeit genommen haben, uns mit diesem komplexen Thema zu beschäftigen und sorgfältig bei der Wahl der Gesprächspartner:innen waren. Uns ist die Sensibilität dieses Themas bewusst, weswegen wir aus dem Reflektieren unserer Rollen (als weiße junge Frauen aus einer ehemaligen kolonisierenden Stadt, die noch heute davon profitiert) der Implikationen so manch einer Frage nicht mehr. Sicherlich reproduzieren wir dennoch rassistische Denkweisen, wir lernen ja alle noch dazu.

    Außerdem haben wir uns bei Hannah zu bedanken, die nicht mehr am Podcast mitwirkt, dafür haben wir tollen Zuwachs namens Annika bekommen. Danke Hannah und willkommen Annika!!

    Da das Thema sehr komplex ist, wird es in dieser Staffel mehr Content auf Social Media geben, also schaut mal rein und achja, viel Spaß!

    Quellen und weiterführende Links:

    AK Hafen Stadtführungen/ Audiowalk:

    https://ak-hafen.de/#!

    https://taz.de/!5699637/

    Literaturempfehlungen:

    Exit Racism, Tupoka Ogette
    Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten, Alice Hasters
    Das Prachtboot, Götz Aly
    Decolonize the City, Zwischenraum Kollektiv
    Colonialism and modern architecture in Germany, Osayimwese, Itohan

    Kontakt:

    https://www.youtube.com/channel/UC5wB-M0zlw5CpELTjvg3dVA

    https://www.instagram.com/schallundraum_podcast/

    Impressum:

    Idee, Konzept & technische Durchführung: Céline Schmidt-Hamburger in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Christian von Wissel, Jörn Schaper und Frank Peters

    Sprecherin & Recherche: Franziska Aß
    Social Media: Jasmin Roloff-Omary
    Social Media & Recherche: Annika Kraut
    Sounddesign: Matthias Kloppe
    Design: Lars Neckel

    Ein Format der Hochschule Bremen und des Bremer Zentrums für Baukultur.

    15 min
  • Schall & Raum präsentiert: Neue Räume für Außen und Innen. Gedanken zur zukünftigen Innenstadt
    Ein Beitrag über produktive Städte der DASL Landesgruppe Niedersachsen-Bremen für die Jahrestagung 2021 in Hamburg

    Literatur und Links zu Projekten:

    Läpple, Dieter: “Produktion zurück in die Städte, Ein Plädoyer”, Bauwelt 35.2016

    Projekt Lloydhof, Bremen:

    https://www.zzz-bremen.de/objekte/lloydhof-teile-eines-einkaufscenters-in-der-innenstadt/

    Innenstadt Hannover:

    https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/… Innenstadtdialog

    Projekt Core Oldenburg:

    https://www.core-oldenburg.de/

    Projekt Bonustrack by Cesam58, Bremen:

    https://www.bonustrack.org/

    Beteiligte:

    Prof. Gesche Grabenhorst, Hannover & Bielefeld
    Oliver Hasemann, Bremen
    Dr. Frank Pantel, Oldenburg
    Prof. Dr. Christian von Wissel, Bremen
    Andreas Zunft, Hannover

    Produktion by Schall & Raum

    Kontakt:

    https://schallundraum.podigee.io/
    https://www.instagram.com/schallundraum_podcast/
    https://www.youtube.com/channel/UC5wB-M0zlw5CpELTjvg3dVA

    Impressum:

    Technische Durchführung: Céline Schmidt-Hamburger und Frank Peters

    Stimme: Franziska Aß

    34 min

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Schall & Raum: Der Podcast über Architektur, Baukultur und Stadtentwicklung.

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