Ich war am Wochenende wieder in meinem Heimatdorf Meyenfeld auf dem Schützenfest. Für viele wirkt das vielleicht erstmal wie ein klassisches Traditionsding mit festen Abläufen, aber für mich ist es viel mehr als das. In dieser Folge erzähle ich, warum ich genau diese Mischung aus Ausmarsch, Proklamation und einfach zusammen rumstehen so feier. Es ist einer der wenigen Momente, wo wirklich alle zusammenkommen. Leute, die man ewig nicht gesehen hat, stehen plötzlich wieder vor einem und es fühlt sich sofort vertraut an. Ohne Planung, ohne großen Aufwand. Einfach da sein. Ich spreche darüber, warum solche Feste fürs Sozialleben komplett unterschätzt werden und wieso man manchmal genau solche Orte braucht, um sich wieder ein bisschen einzunorden. Eine lockere, selbstironische Kolumne über Tradition, Heimatgefühl und die Erkenntnis, dass manche Dinge einfach genau so gut sind, wie sie sind.