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Ja, Zeitdruck, Terminknappheit und allerlei überflüssiges Real Life-Gedöns sind schuld. Also alle, außer mir!
Statt des geplanten Interviews (das auch schon letzte Woche geplant war) gibt es heute von mir – damit ihr nicht leer ausgeht – eine Kurzgeschichte aus eigener Feder. Love it or leave it!
Immersion – der heilige Gral. Für alle und immer?
Ich wäre nicht ich, wenn ich da auch eine alternative Meinung anbieten würde. Von Dos und Don’ts, Eintauchen und Auftauchen in den gemeinsamen Vorstellungsraum und von der AfterCare, viel Theorie, viele Fremdwörter, viel Spaß?
Alle Links auf einen Klick gibt es hier!
Bei mancher Aktion der Spielfigur rechtfertigen sich Spielende später mit „Das bin ja nicht ich, das war meine Spielfigur!“. Da die ganze Spezies Mensch nunmal nicht frei von Makeln ist und Spielfiguren zumeist menschliche oder zumindest humanoide Charaktere repräsentieren, scheint es naheliegend, dass auch Spielfiguren dumme Dinge geschehen, Fehler passieren, falsche Schlüsse gezogen werden. Oder dass sich eine Spielfigur politisch inkorrekt nach heutigem Maßstab verhält?
Ob dabei Klassizismus im Steampunk, Sexismus im Fantasy-Mittelalter, Rassismus in Cthulhu oder andere Ismen reproduziert werden, mittlerweile gibt es wahrscheinlich ein paar Spielende an Tisch, denen das aufstößt. Zu Recht? Oder darf man das, wenn man damit ja nur seine Spielfigur darstellen möchte?
„Voll der Powergamer!“, sagen wir, und alle wissen, was gemeint ist. Und mancher rühmt sich, ein Method Actor zu sein. Zurecht? Was verbirgt sich dahinter? Wo kommen die Begriffe her?
Heute wagen wir einen ersten Blick ins Rabbit Hole der Rollenspieltheorie. Hier können wir noch wild lebende Meinungen in freier Wildbahn erleben.
Halt, Moment! Ist die „Forschung“ zur Rollenspieltheorie nicht längst abgeschlossen? Ist das nicht alles Schnee von gestern, von was ich hier rede? Die Intention dieser Folge ist erstmal eine Grundlage zu schaffen, von der wir unsere Exploration in den shared imagination space „Rollenspieltheorie“ wagen können.
Und damit entkorkte Alice den Podcast mit dem Etikett „Hör mich an!“.
Linkliste:
Over the Hills – Vaylan und Lubo spielen Borbarads Fluch
Wikipedia-Eintrag Rollenspieltheorie
Negativ-Beispiel: Spielleitertypen bei Ghoul-Tunnel
Positiv-Beispiel: Spielleitertypen bei Georgios
Na gut, okay, ich gebe es zu: so ein bisschen optimieren tun wir wohl alle.
Wenn es aber außer der Optimallösung nichts mehr geben kann und die Spielleitung das Pen&Paper am heimischen Spieltisch zum ‚Elden Ring TTRPG‘ oder gar ‚Dark Soul TTRPG‘ machen muss, kommen Fragen auf. Kann dabei noch Immersion stattfinden oder ist unser suspension of disbelief überfordert, wenn der Paladin mit dem Maßband bestimmt, das der ideale Radius für den Feuerball des Magiers ist? Und AITAH, wenn ich nicht der Ideallinie, dem Walkthrough, dem Guide folge?
Wir alle kennen das von Cons. Es gibt immer diese Anekdote, bei der man denkt: „Oh Gott, wieso bloß? Das ist so Falsch!“
Doch sagt ihr das dem Gegenüber dann? Eher nein! Anders kein Facebook und Twitter und ähnlichen Plattformen. Hier werden vernichtende Meinungen oft ungefiltert propagiert und geteilt. Doch warum?
Wie erzählt man jemandem, der Igni nicht kennt, wer Igni ist? Gar nicht! Soll er selbst machen! Schaut rein, viel Spaß damit.
„Dort vorne sind 4 gepanzerte Wachen und…“ – „Ich stürme vor und greife sie an!“
Als Spielleitung atmet man einmal durch und lässt Initiative würfeln. Aber als Verhandler? Schleicher? Illusionist?
Viele Charakterkonzepte führen in extremer Auslegung immer wieder zu Problemen, sei es intradiegetisch unter den Figuren in der Spielwelt, als auch off game am Spieltisch unter Menschen. Nicht jeder mag das und nicht jeder ist sich dessen bewusst.
Hier kommen meine zwei Cent zu dem Thema…
Ihr kennt das aus den Nachrichten im Fernsehen und Radio. Selten sagt der Nachrichtensprecher:
„Es ist Freitag, der 5. Mai 2023. Alles ist gut!“
Auch meine News sind nicht gut, denn … auch, hört selbst!
Seinen Namen haben wohl die meisten Shadowrun-Spieler schon einmal gelesen oder eher gesehen, denn der deutsche Shadowrun-Stammillustrator signiert seine Bilder dezent mit seinem Kürzel AAS. Doch seit dem 1. Januar ist Andreas auch noch Chef der deutschen Shadowrun-Redaktion.
Was erwartet uns unter der Ägide des Rabenaas?
Und was für ein Mensch ist das?
Kann der überhaupt Rollenspiel oder malt der nur Bildchen?
Andreas stand mir Rede und Antwort.
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