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Die Jesidin Sharde kam mit ihrem Mann 2015 nach Deutschland. In dieser Folge berichtet sie von ihrem Weg, den anfänglichen Schwierigkeiten und dem Frieden, den sie hier gefunden hat. Natürlich sprechen wir über Heimat und über ihre Wünsche für das Zusammenleben in Deutschland.
Über 10 Jahre ist Fathema mit ihrem Mann und den drei gemeinsamen Kindern durch verschiedene Länder gewandert, bis sie vor acht Jahren mit ihrer Familie nach Deutschland kam. Sie berichtet von den Schwierigkeiten auf diesem Weg und von der Hoffnung auf ein besseres Leben hier in Deutschland, vor allem für ihre Kinder.
(Ich bitte die Tonqualität am Anfang zu entschuldigen.)
In dieser Folge lernt ihr Ghalia kennen. Ihr Mann ist vom syrischen Regime unter Assad inhaftiert worden und seitdem gilt er als verschollen. Gemeinsam mit ihren beiden Jungs (damals 5 und 9 Jahre) und der Familie ihrer Schwester floh sie nach Deutschland. Das Besondere an dieser Folge ist, dass sie mit Publikum aufgenommen wurde.
Die zweite Staffel meines Podcasts startet mit einer Ausnahme!
Zum ersten Mal interviewe ich eine Deutsche. Grund dafür ist, dass die großartige Johanna Grünhagen beruflich viel Kontakt zu Menschen aus fernen Ländern hat. Über ihre Erfahrungen hat ein so wertvolles Buch geschrieben und im Selbstverlag veröffentlicht. Wir sprechen über Nationalstolz und was dieser mit dem besseren Verständnis fremder Kulturen zu tun hat. Natürlich geht es wie immer auch um den Heimatbegriff, und wie gut eine Prise Humor tun kann.
Johannas Buch kann über ihre Homepage https://kulturkonsens.de/buch-bestellen/
oder bei bookmundo https://publish.bookmundo.de/shop/index.php/catalogsearch/result/?q=Sind+Sie+stolz%2C+Deutsche+zu+sein%3F
oder über Amazon bestellt werden: https://www.amazon.de/Sind-Sie-stolz-Deutsche-sein/dp/B0CH22PGHL/ref=sr_1_1?crid=3DSXFBH61PRUF&keywords=sind+sie+stolz+deutsche+zu+sein&qid=1701983489&sprefix=sind+sie+sto%2Caps%2C115&sr=8-1
In dieser Folge ziehe ich ein Resümee aus der ersten Staffel. Ich bin berührt von den Geschichten meiner Interviewpartner und -partnerinnen. Ich bin dankbar für den Frieden, in dem wir hier gerade leben und ich gebe einen kleinen Ausblick auf die kommende Staffel.
In dieser 10. Folge wird das Ausmaß der Trauer um den Verlust der eigenen Heimat sehr deutlich. Dilan beschreibt eindrücklich die Zerrissenheit derjenigen Menschen, die aus einem Kriegsgebiet hierher kommen und ihre Familie zurück lassen müssen. Über die Bedingungen ihrer Flucht kann sie heute immer noch nicht sprechen. Wir erfahren, wie schlecht es derzeit um die Menschen in ihrer Heimatstadt bzw. im Heimatland steht.
Es gibt dennoch auch Gründe, zuversichtlich und dankbar zu sein. Wir leben hier in einem sicheren und friedlichen Land, welches gute Bedingungen für alle Menschen bereit hält, wenn man sich an die geltenden Regeln hält und die deutsche Sprache beherrscht. Dilan hat einen Rat, an alle die sich aus dem Ausland nach Deutschland aufmachen: Sie müssen geduldig sein.
Isatu kam vor über 30 Jahren nach Deutschland. Sie versprüht auf Anhieb die Herzlichkeit, welche sie, laut eigener Aussage, aus ihrem Heimatland Sierra Leone mitbringt. Viele Hindernisse, und in jungen Jahren oftmals die Erwartungen ihrer Landsleute, haben sie geprägt aber auch gestärkt. Wir reden in dieser Folge über Alltagsrassismus und wie sie diesem begegnet. Natürlich lernen wir viel über das afrikanische Land und was für Isatu Heimat ausmacht.
Elena kam 1999 als eine der letzten Spätaussiedlerinnen mit ihrer Familie nach Deutschland. Ihr Vater hatte noch versucht, so lange wie möglich in Kasachstan
zu bleiben, doch das Heimatdorf dort war nahezu ausgestorben. Elena berichtet in dieser Folge über die ersten Schritte in Deutschland, verbunden mit Sprachkursen und viel Bürokratie. Die schmerzliche Erfahrung, dass die bisherigen Abschlüsse hier nichts wert waren, trafen die gesamte Familie und haben Spuren hinterlassen. Ihre hoffnungsvolle Botschaft: Heimat entsteht, wenn wir sie selbst dazu machen.
In der heutigen Folge nehmen wir die Hörer*innen mit nach Jordanien. Alaa kam 2014 nach Deutschland, ein Jahr nach ihrem Mann, der bereits hier gearbeitet hat. Wir erfahren wieder einmal, was es bedeutet, die alte Heimat zurück zu lassen, insbesondere die Familie und die Freunde dort. Alaa berichtet, wie wichtig die deutsche Sprache für das Zusammenleben ist und warum sie trotzdem ihre Kinder auch zum Arabisch Unterricht schickt. Mit der deutschen Skepsis vor Kopftüchern hat sie sich sehr gut arrangiert und trägt heute einen Turban.
Husam kam 2015 allein aus Syrien über die Balkanroute nach Deutschland. Er berichtet von seinem Weg, der ihn nicht direkt an den Ort geführt hat, in welchem er bereits Menschen gekannt hätte. Sein Rat an alle die einen Neubeginn in Deutschland wagen: Zuerst ein Ziel setzen und dann losgehen. Außerdem erfahren wir wieder einmal, das Heimat kein Ort ist, sondern vielmehr ein Gefühl der Zugehörigkeit zu einer Familie.
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