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Das Thema Diversität und Alltagsrassismus wird viel und oft besprochen. Zurecht, denn nur so wird sichergestellt, dass jeder Mensch individuell gesehen und wahrgenommen wird. Jedoch ist es kein leichtes Thema: Es rüttelt an Privilegien, stellt Gewohntes in Frage, fordert Perspektivwechsel und verlangt Veränderungen. Wie steht es um die Bereitschaft der Gesellschaft, diese Diskussionen auch weiterhin zu führen? Wollen die Menschen der Mehrheitsgesellschaft noch zuhören? Wollen die Menschen mit Migrationshintergrund noch erklären? Darüber spricht Florence in dieser Folge mit Madeleine Bierlein, Nachrichtenchefin der Tageszeitung Mannheimer Morgen.
Keine Klischees mehr, keine Stereotype – dafür nur noch Offenheit, Toleranz und Respekt füreinander. Schöne Vorstellung, oder? Aber was sich so leicht in ein paar Sätzen formulieren lässt, ist im echten Leben oft nicht ganz so einfach. Warum eigentlich nicht? Warum tun wir uns so schwer, wenn es darum geht, aus unseren Komfortzonen rauszukommen und aktiv für ein besseres Miteinander einzutreten? Weil es eben auch nicht einfach ist, meinen Florence und Marion und überlegen in dieser Folge, wie wir besser aus den Schubladen rausfinden.
"Das ist rassistisch!" Wenn dieser Satz fällt, wird die Diskussion schnell hitzig. Dabei wäre es so wichtig, einen Vorfall erstmal genau anzuschauen, damit man ihn besser einordnen kann. Denn wenn sich dann am Ende herausstellt, dass eine Situation aus dem Zusammenhang gerissen wurde und der Vorwurf des Rassismus nicht gerechtfertigt ist, ist der Schaden, den man diesem wichtigen Thema damit zufügt, unverhältnismäßig groß. Eine schwierige Gratwanderung, über die Florence und Marion in dieser Episode nachdenken.
"Black Lives Matter!" – Das war der Ruf, mit dem Millionen Menschen im Frühsommer 2020 nach dem qualvollen Erstickungstod eines schwarzen Amerikaners wochenlang gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA protestiert haben. Für viele war das ein Anstoß, sich mit systemischem Rassismus in Gesellschaften zu beschäftigen. Was hat sich seitdem verändert? Und wo stehen wir heute? Thema in dieser Episode von Schwarzweiss.
Auf Basis der sieben Diversitätsdimensionen der Charta der Vielfalt entwickeln viele Unternehmen ein firmeneigenes Diversitätsmanagement. Wie sieht dieses konkret aus und wie schaffen es die Unternehmen im gelebten Arbeitsalltag allen Mitarbeiter*innen mit ihren unterschiedlichen Individualitäten ein Zugehörigkeitsgefühl zu vermitteln? Wie wird mit Diskriminierungsvorfällen jeglicher Art umgegangen? Hierüber spricht Florence mit Priscilla Bengui, aus dem Bereich Führungskräfteentwicklung und Führungskräfteinstrumente der DB Fernverkehr AG.
Menschen, die nach Deutschland kommen, um hier zu leben, sind doch ganz bestimmt solidarisch mit anderen Geflüchteten, oder? Leider nein. Es gibt auch hier Ressentiments und Konkurrenzdenken, die sogar dazu führen, dass Menschen, die selbst einen Migrationshintergrund haben, eine fremdenfeindliche Haltung entwickeln. Florence hat einen solchen Fall erlebt und sie erzählt davon in dieser Folge von Schwarzweiss.
Wenn man Menschen nicht ansieht, dass sie andere Wurzeln haben, kann es manchmal zu bemerkenswerten Situationen kommen. Zum Beispiel dann, wenn das Gegenüber glaubt, einen weißen Deutschen oder eine weiße Deutsche vor sich zu haben und dann plötzlich sehr deutlich erkennen lässt, wie er wirklich über Menschen mit Migrationshintergrund denkt. Florence hat dazu eine ganz besondere Geschichte in dieser Episode von Schwarzweiss.
Deutschland braucht dringend Fachkräfte. Auch aus dem Ausland. Aber offenbar ist dort die Bereitschaft nicht mehr ganz so groß, hierherzukommen.
Leben in den Neuen Bundesländern. Ist das für Menschen mit anderen Wurzeln ein größeres Problem als das Leben im Westteil Deutschlands? Oder ist das eine der Schubladen, die wir doch eigentlich nicht mehr ziehen wollen in der Diskussion über unseren Umgang miteinander? Warum man weder in einen noch in der anderen Richtung verallgemeinern kann – ist Thema in dieser Episode von Schwarzweiss.
Jeder fünfte Deutsche hätte lieber eine "weißere" Nationalmannschaft. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des WDR. Ist es also doch nicht so weit her mit der Offenheit und Toleranz auf dem Fußball-Platz? Und was könnte hinter einem solchen Wunsch stecken? Sind Spieler mit anderer Hautfarbe nur dann geduldet, wenn sie Erfolge liefern? Aber eigentlich nicht so gerne gesehen? Wie soll man mit einer solchen Haltung umgehen – im Jahr 2024 – fragen sich Florence und Marion in dieser Folge.
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