Serienweise - Streaming-Serien bei Netflix, Disney+ und Co.

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Serienweise - Streaming-Serien bei Netflix, Disney+ und Co. episodes

  • Das vielgewünschte "Furious", "The Westies" und "The Bombing of Pan Am 103"
    Auf vielfachen Wunsch und auch aus großem Eigeninteresse sprechen Holger, Michael und Rüdiger in dieser Woche über die neue Disney-Serie "Furious" (5:42) von Elizabeth Meriwether ("The Dropout" / "Dying for Sex"). Schaut man sich internationale Kritiken an, gibt es für den Rachethriller vor allem zwei Vergleiche: einen fiktiven mit "Killing Eve" und einen realen mit dem Fall Jeffrey Epstein. Was, wenn eine missbrauchte Frau nicht auf das Rechtssystem vertrauen, sondern persönlich die übergriffigen Männer zur Rechenschaft ziehen würde? Das Ergebnis können wir nach drei der 8 Folgen noch nicht komplett beurteilen, aber bereits der Auftakt liefert eine treffliche Diskussionsgrundlage. Auch bei der Netflix-Miniserie "The Bombing of Pan Am 103" (28:54) drängt sich ein Vergleich auf, schließlich verfilmte "Lockerbie" vor einigen Monaten bereits den Terroranschlag auf das Passagierflugzeug von 1988. Macht es diese Version besser oder schlechter? Und schließlich will Amazon mit einer Umsonstfolge von "The Westies" (49:18) das Publikum zu seinem Zusatzangebot MGM+ locken. Ist das ein Angebot, das man nicht ablehnen kann? Oder gehört die Serie um eine Gang im New York der 1980er Jahre dorthin, wo Luca Brasi schläft? Bei den Fischen!
    Cold-Open-Frage: "Wer sollte Amazons Serien-„Robocop“ werden?"
    1 hr 10 min
  • Der Geheimtipp "Kabul" und "Stuart fails to save the Universe" erweitert das "Big Bang Theory"-Universum
    "The Big Bang Theory": Viele lieben sie, viele hassen sie, aber es gibt wohl niemanden, der den Sitcom-Megahit nicht kennt. Nachdem mit "Young Sheldon" ein Prequel ohne Lachkonserven entstand und dieses wiederum mit "Georgie & Mandy" ein Spin-off erhielt, geht Chuck Lorre mit "Stuart Fails to Save the Universe" (6:31) wieder an den Urtext heran und verschafft einer "Big Bang Theory"-Nebenfigur ihre eigene Serie: Comicladenbesitzer Stuart Bloom. Da das Ganze aber bei HBO Max läuft, ist es keine klassische Sofa-Sitcom, sondern, ja, was eigentlich? Das versuchen Holger, Michael und Rüdiger ebenso zu beantworten wie die Frage, für wen diese zehn Folgen gedacht sind, da sie mit ihrer Multiversums-Hüpferei eher an "Bill & Ted’s Reise durch die Zeit", "Per Anhalter durch die Galaxis", "Matrix", "Tenet" und viele andere Sci-Fi-Hits anknüpfen. Kann das bei Sitcom-Abstinenzler Holger, "Big Bang Theory"-Verächter Michael und Gelegenheitsfan Rüdiger verfangen? Danach gibt es einen harten Schnitt und wir widmen uns in der ZDFmediathek der Miniserie "Kabul – Flucht aus der Hölle" (35:22), die die letzten Tage vor dem überstürzten Abzug der US-Truppen und ihrer Verbündeten erzählt. Eine Serie, die wir allen nur wärmstens ans Herz legen können - und ganz besonders einem CSU-Minister.
    Cold-Open-Frage: "Was haben wir im neuesten und letzten Halbjahres-Engagement-Report von Netflix entdeckt?"
    59 min
  • Will Ferrells "The Hawk", "Lucky" mit Anya Taylor-Joy und "Surface"
    Mit „Das Damengambit“ hat sich Anya Taylor-Joy eine weltweite Fangemeinde erspielt, jetzt ist sie mit „Lucky“ (5:15) bei Apple TV zurück im Seriengeschäft. Als Trickbetrügerin gerät sie in der Serie von Jonathan Tropper („Banshee“, „Your Friends and Neighbors“) ins Fadenkreuz von FBI und Annette Bening. Eine Serie, auf die sich Michael besonders gefreut hatte, während Maite und Rüdiger ohne große Erwartungen herangegangen sind. Wer hatte den richtigen Ansatz? Danach geht es mit Will Ferrells Netflix-Serie „The Hawk“ (32:04) auf den Golfplatz. Was für Rüdiger Alltag ist, ist für die anderen beiden Neuland, weshalb sie die Comedy mit anderen Augen gesehen haben – und trotzdem zu dem gleichen Urteil kommen. Schließlich geht es mit „Surface – Das versunkene Dorf“ (54:08) noch in die ARD Mediathek und zu einer französisch-belgischen Krimiserie. Die Prämisse, dass ein Mord in einer überfluteten Stadt geklärt werden soll, klingt faszinierend, aber – um die einzige Wasser-Wortspielerei zu benutzen, die Michael ihm noch übergelassen hat: Das Leben ist kein Wunschbrunnen.
    Cold-Open-Frage: „Was halten wir von Netflix' Kanal-Plänen?“
    1 hr 15 min
  • "Unsere kleine Farm", "Das Manko" und "After the Party"

    Mit "Unsere kleine Farm" (4:33) bringt Netflix einen Megaerfolg aus den 1970er Jahren zurück. Die Autobiografie von Laura Ingalls Wilder, die ihren Familienumzug von Wisconsin in den Wilden Westen Kansas' niedergeschrieben hat, sorgten einst mit Michael Landon in der Hauptrolle für pures Wohlfühlfernsehen. Kann sie das auch 50 Jahre später erreichen? Oder viel wichtiger: Sollte sie das auch 50 Jahre später erreichen wollen? Über diese Frage werden sich Michael, Holger und Rüdiger in dieser Woche nicht ganz einig. Allerdings ist ihre Diskussion geradezu erbaulich verglichen mit den Diskussionen, die die Arte-Serie "After the Party" (31:23) auslöst. Die neuseeländische Miniserie über eine Lehrerin, die ihren Ex-Mann für einen Pädophilen hält und dies gegen alle Widerstände beweisen will, ist harter Tobak zu schauen, aber ein Sechsteiler, der zumindest für extrem viel Gesprächsstoff sorgt. Um nach diesem bedrückenden Stoff auf einer heiteren Note zu enden, besprechen wir schließlich noch die Experimental-Comedy "Das Manko" (53:42) in der ZDFmediathek, die die fast vergessene Physical-Comedy-Tradition von Jacques Tati, Buster Keaton, Jim Carrey und, ja, Holger, "Jackass" zurückbringt.

    Cold-Open-Frage: "Welche Serien-Entscheidung hätte Donald Trump per Telefonanruf rückgängig machen sollen?"

    1 hr 17 min
  • "Elle", "Silo" und ein "The Bear" Deep Dive
    Für die heutige Podcast-Episode haben wir unsere Mikrofone pink gefärbt, denn bei Prime Video startet mit "Elle" (4:30) eine Prequel-Serie zu "Natürlich Blond". 2001 sorgte Reese Witherspoon als vermeintlich oberflächliche Harvard-Studentin nicht nur für viel Spaß, sondern auch für einen klugen Kommentar nach dem Motto: "Beurteile nie ein Buch nach dem pinken Cover". 25 Jahre später übernimmt nun Lexi Minetree diesen Part, was bei Holger, Michael, Roland und Rüdiger die Frage aufwirft: Warum? Schließlich müsste sie Elle laut Kanon noch sehr oberflächlich sein. Während sich alle einig sind, dass die Serie als Prequel nicht funktioniert, ist bei der Frage, ob sie trotzdem unterhaltsam ist, die Lage nicht so eindeutig. Danach geht es zum letzten Mal in die Küche von "The Bear" (30:48), denn die Kochserie bei Disney+ hat ihre letzte Staffel bekommen. Weil jeder von uns eine andere Staffel (oder ein anderes Special) versalzen fand, anderen jedoch drei Michelin-Sterne geben würde, ist die Spannung groß, ob wir die letzten zehn Folgen gleichermaßen wohlschmeckend oder unappetitlich finden, denn bei "The Bear" ist ganz offensichtlich, dass wir unterschiedliche Geschmacksknospen haben. Im Anschluss wird Roland Kamera putzen geschickt, denn die dritte Staffel von "Silo" (1:03:20) bei Apple TV besprechen Michael, Rüdiger und Holger alleine. Dabei tut die vorletzte Staffel etwas, was bei Mystery-Serien oft das Schwierigste ist: Sie gibt Antworten. Sind diese befriedigend? Oder werfen sie nur neue Fragen auf?
    Cold-Open-Frage: "Welche Streamer sollten untereinander Serien tauschen?"
    1 hr 35 min
  • "House of the Dragon", "Avatar" und "John Sugar" gehen weiter
    Drei Serien, die die Gemüter (und auch uns) gespalten haben, gehen in dieser Woche in die nächste Runde. Vor allem das "Game of Thrones"-Prequel "House of the Dragon" (4:36) hat dabei für Diskussionen gesorgt. Schließlich gab es ein öffentliches Zerwürfnis zwischen Showrunner Ryan Condal und Schöpfer George R.R. Martin, der bei den ersten Staffeln am liebsten "Drakarys" gerufen hätte. Auch Holger, Michael und Rüdiger waren mit den ersten beiden Staffeln nicht gerade happy, doch mit dem Auftakt der dritten Staffel liefert "House of the Dragon" seine bisher größte Schlachtplatte. Macht das Appetit auf mehr? Bei der Netflix-Realverfilmung von "Avatar" (34:39) war Michael als Fan des Animes nicht sonderlich überzeugt, Rüdiger als Neuling jedoch Feuer und Flamme (und Wind, Wasser und Luft ebenfalls). Doch wie sieht das Ganze zwei Jahre später (und im Fall von Hauptdarsteller Gordon Cormier zwei Köpfe größer) aus? Und schließlich geht bei Apple mit "John Sugar" (1:00:27) die wohl bizarrste Serie der letzten Jahre weiter, die mit ihrem bizarren Twist zum Ende der ersten Staffel für so viel Kopfschütteln gesorgt hat, dass man selbst anscheinend nichts mehr davon wissen will. Macht das die Neo-Noir-Serie mit Colin Farrell besser?
    Cold-Open: "Welche Serien-Premier sollte in Downing Street No. 10 einziehen?"
    1 hr 26 min
  • Die besten Serien des zweiten Quartals 2026

    Das zweite Quartal gilt als heimliches Serien-Juwel, liegt hier doch die Deadline für die Emmy-Nominierungen. Hat dies dazu geführt, dass in den Monaten April bis Juni jede Menge Serien gestartet sind, die das Zeug haben, auch am Jahresende ganz oben in den Bestenlisten zu stehen? Das diskutieren Michael und Rüdiger genauso wie den Streaminganbieter, der sich ihrer Meinung nach in diesem Quartal besonders hervorgetan hat, und weitere Tendenzen, die sich abgezeichnet haben. Aber vor allen Dingen listen sie ihre fünf liebsten Serien plus eine weitere lobende Erwähnung auf, die ihrer Meinung nach alle Serienfans gesehen haben sollten.

    1 hr 9 min
  • "Dear England", "Cape Fear", "The Witness" und "The Hack"

    Wenn in dieser Woche die Fußball-WM startet, hofft England erneut darauf, nach 1966 endlich mal wieder den WM-Titel heimzubringen. Da passt es gut, dass das ZDF mit „Dear England“ (37:00) eine Miniserie über das nationale Trauma zeigt. Die Theaterverfilmung mit Joseph Fiennes als Trainer Gareth Southgate deckt vier große Turniere ab und hätte eigentlich ganz nach dem Gusto von Holger und Rüdiger sein müssen – doch ist sie das auch? Oder teilen sie nach dem Vierteiler, der eigentlich „Die Angst des Engländers beim Elfmeter“ heißen müsste, Michaels Meinung und verabschieden sich vom Fußball? Britische Geschichten werden auch in zwei weiteren Serien der heutigen Folge erzählt. Der Netflix-Hit „The Witness“ (1:17:17) erzählt von den Folgen des Mordes an Rachel Nickell im Jahr 1992, „The Hack“ (58:00) vom Abhörskandal des Boulevardblatts „News of the World“ zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Dabei ist die Zeitungsserie mit David Tennant eigentlich gleich zwei Serien auf einmal. Ob Spannung und Spaß darunter ist oder man Schokolade zum Trost braucht, bleibt zu diskutieren. Der größte Name in dieser Woche ist allerdings die einzige US-Serie, denn Apple TV verfilmt mit „Cape Fear“ (4:39) zum dritten Mal eine klassische Gut-gegen-Böse-Geschichte. Kann der Zehnteiler mit Javier Bardem und Amy Adams an die Filme mit Gregory Peck und Robert Mitchum bzw. Robert De Niro und Nick Nolte heranreichen?

    Cold-Open-Frage: „Von welchem Filmcast würden wir gerne eine Serien-Reunion sehen?“

    1 hr 36 min
  • "Happy Valley" und "The Terror" sind zurück und "Maximum Pleasure Guaranteed" wird seinem Namen gerecht

    Zwei totgeglaubte Serien kehren nach langer Pause auf die Bildschirme zurück. Bei Arte ist die gefeierte Krimiserie „Happy Valley“ (4:56) nach zehn Jahren mit einer dritten Staffel wieder da, was Holger freut und Rüdiger dazu gebracht hat, gleich auch zum ersten Mal die ebenfalls bei Arte verfügbaren ersten beiden Staffeln durchzubingen. Um sowohl Fans als auch Neulingen gerecht zu werden, sprechen wir über die dritte Staffel, ohne die ersten beiden zu spoilern, sondern beschäftigen uns mit generellen Themen und Stärken der Serie von „Gentleman Jack“-Macherin Sally Wainwright. Dabei gehen wir auch darauf ein, warum man sich für die dritte Staffel bewusst so viel Zeit gelassen hat.

    Bei „The Terror“ (48:11) war die Pause dagegen weniger freiwillig. Die Horror-Anthologie schien weder bei Zuschauern (außer bei Roland) noch bei den Verantwortlichen Lust auf eine Fortsetzung gemacht zu haben, bis Victor LaValle vorgeschlagen hat, seinen eigenen Roman „The Devil in Silver“ mit Dan Stevens zu adaptieren. Hat sich die große Schaffenspause gelohnt, oder ist die Verkürzung der Staffel auf sechs Folgen mehr als ein Alarmsignal?

    Große Töne spuckt derweil Apple mit „Maximum Pleasure Guaranteed“ (34:50). Kann die schwarze Thrillerkomödie mit „Orphan Black“-Star Tatiana Maslany wirklich für großes Vergnügen sorgen? Oder bietet uns der Titel Anlass, sie mit Hohn und Spott zu übergießen?

    Cold-Open-Frage: „Welche Regisseure hätten wir gerne zu welcher Serie im Podcast zu Gast?“

    1 hr 18 min
  • "Spider Noir"-Kontroverse und ist "Star City" das beste Spin-off ever?
    Auch wenn wir heute nur zwei neue Serien im Programm haben, gibt es viel zu bereden. Das liegt daran, dass Prime Videos neuer Superhelden-Hit „Spider Noir“ bei Holger, Maite, Michael und Rüdiger sehr unterschiedlich aufgenommen wird. Die einen halten den Mix aus Comic und Film noir für eine der besten Serien des Jahres, die anderen sind der Serie nicht ins Netz gegangen. Für zusätzlichen Gesprächsstoff sorgt die Frage, ob man besser die Farb- oder die Schwarz-Weiß-Version anschauen sollte und ob Nicolas Cage eine gute Besetzung war. Große Einigkeit herrscht dagegen bei „Star City“, dem „For All Mankind“-Spin-off von Apple TV. Egal, ob man die Mutterserie kennt oder nicht: Die russische Sichtweise auf die Alternate History ist nicht nur gelungen, sondern ergibt auch eine komplett neue Serie, die man (fast) als Sprung ins kalte Wasser schauen kann.
    Cold-Open-Frage: „Was war bisher der dümmste Serien-Tod, den wir gesehen haben?“
    1 hr 23 min

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Egal ob Netflix, Amazon, Sky, Disney, Apple, Paramount oder Streaming in TV und Mediatheken: Wir filtern aus dem Überangebot an Serien das raus, was sich lohnt - und warnen vor dem, was ein Verbrechen…

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