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Das ist ein sehr exklusiver Club. In den nicht jeder hineinkommt. Vor allem niemand, der Linux benutzt. Aber wer tut das schon, ausser unseren beiden dreibeinigen Podcastern? Respect is everything!
Denn heute wollen wir uns die nötige Straßenglaubwürdigkeit verschaffen und nebenbei ein paar Milliönschen einsacken.
Aber bevor wir das tun eine kleine Warnung: Der ursprüngliche Plan war wie aus einem Heist-Movie entnommen: Von 9 bis 17 Uhr besucht Sascha eine Arbeits-Fortbildungsveranstaltung in Berlin, nimmt dann die S41, erkundet mit Sebastian die lokale Gastronomieszene, deckt sich im örtlichen Spätverkauf mit Kaltgetränken ein und anschließend wird gemütlich in der WG-Küche gepodcastet. So wie gesagt der ursprüngliche plan.
Sebastian:
Trotzdem (oder gerade deswegen) ist eine doch recht unterhaltsame Episode entstanden. In der wir wie oben schon angedeutet heute wieder mal über ein altes Computerspiel sprechen. Oder besser: Über eine Computerspielreihe, in der beide ganz unterschiedliche Lieblingsteile haben.
Die Rede ist natürlich von
Das uns schon damals mit einer besonderen Mischung aus Story und freiem Spiel beeindruckt hat. Man kann die vorgegeben Missionen absolvieren oder auch einfach mal sein Geld mit Taxifahren oder Auftragsstehlereien verdienen. Oder einfach Leute auf der Straße verprügeln. Und dabei immer das Fahndungslevel im Auge behalten.
Wenn Ihr einen wirklich fundierten Podcast zu GTA hören wollt, dann empfehlen wir den der Kollegen von stay forever
Kommt mit uns auf die Straßen von San Andreas, Liberty City und Shutter Island. Aber natürlich (und das ist bei GTA tatsächlich gewollt) kommen wir das ein oder andere Mal von der Straße ab und überfahren ein paar andere Themen. Darüber haben wir noch gesprochen:
Jetzt schnell einen Vauxhall geklaut, den richtigen Sender eingestellt und los!
Hurrrra, sie überleben noch! Und reden dabei! Gerüche unseres vorzeitigen Ablebens sind stark übertrieben. Doch nicht in dem Jahr, in dem wir im August unser zehntes Jubiläum feiern. *winkwink* Es ist das Jahr 2022 das Jahr, in dem wir einfach überleben wollen, ja müssen. Denn auch wenn in diesem seltsamen Draußen alles drunter und drüber geht, hätte es doch tatsächlich NOCH schlimmer kommen können.
Sebastian:
Gut, einiges davon IST eingetroffen, allerdings (noch) nicht ganz so schlimm, wie man sich das im Jahr 1972 (oder war es 1973) vorgestellt hat. Denn damals(tm) war das Jahr 2022 noch mindestens….*rechne* 70 Jahre weit weg.
Sebastian:
Ihr wisst natürlich schon anhand des Episodentitels, über welchen Film wir heute reden wollen
trägt den sinnigen deutschen Titel „… Jahr 2022 … die überleben wollen“ und jaaaa, wir kennen inzwischen ALLE die Pointe des Films. Denn wie sangen weiland die beiden dreibeinigen Podcaster bei ihrer Wanderung durch weite tansanisches Zuckerrohrfelder: „Fileti sind aus Katzenfleisch, alle Kinder platzen gleisch.“
Im filmischen Jahr äh..jetzt wäre man allerdings auch als NichtMelmacianer froh über ein saftiges Katzensteak, denn
Sebastian:
Der Mensch hat quasi das konsequent umgesetzt, was er halt so macht und sich die Erde sowohl untertan als auch unbrauchbar gemacht. Wie Weiland auch auf dem Affenplaneten, allerdings gänzlich ohne Zuhilfenahme einer Atombombe. Allerdings hat man sich gleich mal den Hauptdarsteller geliehen. Eben ein Charaktergesicht.
Sebastian:
Die Damen in dieser Zukunft sind dagegen recht hübsch anzusehen, solange sie nicht tot vor Kirchentüren liegen, sondern ihr Dasein als lebendes Inventar von reichen weißen Männern in einer gatet Community fristen. Wie gesagt: Einfach die Entwicklung konsequent weitergedacht. Unser Held hat das große Glück, nicht auf der Straße zu leben, sondern eine eigenen kleine Wohnung mit eigenem kleinen Mitbewohner/Mitarbeiter zu haben. Zumindest solange er regelmäßig einen Fall und Häftling anschleppt. Sonst ist er schneller seinen Job los, als ein FDP-Anhänger „Das regelt der Markt“ sagen kann. Denn der Markt regelt nicht nur, er regiert auch fleißig mit. Die Grenzen zwischen Guverneur (korrupt) und Megacompany (verbrecherisch) sind mehr als fließend. Denn nur dank Soylent kann die Überbevölkerung zumindest so halbwegs durch trockene Brötchen und Täfelchen ernährt werden, während die Firmenbosse sich auch mal ein Steak kommen lassen und ihr Möbelstück das erste Computerspiel in der Filmgeschichte zockt. Leider nutzt das dem Soylent-Vorstand nix, denn seine Kollegen (ich denke, hier kann man getrost auf das Gendern verzichten, da Frauen wie gesagt nur Inventar sind) bringen ihn um die Ecke. Durch einen äußert höflichen Attentöter. Auftritt Charlton Haston, der gerade noch vor einer Freiheitsstatue den Sand verprügelt hat und jetzt als ermittelnder Bulle gleich mal völlig selbstverständlich alles einsackt, was nicht niet- und nagelfest ist. Im Laufe der Ermittlungen kommen er und sein Mitbewohner allerdings der Wahrheit(tm) auf die Schliche. Lass es uns so formulieren:
Sascha:
Sascha ist da ganz prakmatisch und hat sich gleich noch ein paar Anregungen für seine eigene Beerdigung mitgenommen. Aber der „Leichenschmaus“ wird dabei nicht wörtlich genommen, keine Angst!
Sascha:
Stellt sich raus: Auch wenn die Pointe des Films unsterblich(höhö) in die Popkultur eingegangen ist: Dieser Film hat SO viel mehr zu bieten als „Soylent green ist (SPOILER)!“ Eine Besetzung, die den Vorsatz „Star“ tatsächlich verdient hat, grandiose Kameraführung, eine wirklich mehr als solide Krimihandlung und ein echt geniales Worldbuilding.
Sebastian:
Sascha:
Und noch etwas hat dieser Film: So viele Star Trek Querreferenzen, dass wir eine geschlagene Viertelstunde brauchen, um die alle aufzulisten. Von unseren dreibeinigen Podcastern gibt es eine klare Sehempfehlung und auf unser frisch entstaubten 11er-Wertungsskala eine dicke fette 10.
Und das solltet Ihr Euch noch angucken:
Nun aber entspannt zurücklehnen, das Glenn Miller Orchester auflegen und zusehen, wie die Bullen Hippies verprügeln!
Ok, ihr Faulpelze, raus aus den Federn! Und bloß nicht die warmen Schühchen vergessen, es ist saukalt da draußen!
Das Lied von Sony&ToshiCher müsst Ihr Euch aus Copyrightgründen jetzt selber denken. Aber wir geben Euch natürlich Beavis&Buttheadlike den Takt vor.
Sony? Cher? Beavis? Butthead? Was hat das mit dem Jahr 1993 zu tun? Gut, dass Du fragst! 1993 kam nämlich eben jene Coverversion des großen Hits des Duos heraus. Fast zeitgleich erlebte das Original aber ein Revival in der künftigen Nerdkultur. Hat es sich nämlich in das kollektive Gedächtnis mindestens einer Generation gebrannt als leicht blecherne Version aus dem berühmten Radiowecker.
Und als wenn der Titel dieser Episode und alles, was wir bisher geschrieben haben, noch nicht Hinweis genug war, wir reden natürlich über
Einer – da sind sich beide Podcaster einig – besten Filme, die hier jemals in diesem Cast besprochen wurden.
Sebastian:
Es passt einfach alles: Der Hauptdarsteller, die Hauptdarstellerin, vermutlich viele Drogen hinter den Kulissen, Studiobosse, die sich zwar einmischen, aber ignoriert werden und ein Feiertag, der so bescheuert ist, dass er die perfekte Kulisse abgibt.
Sebastian:
Während der Aufnahme wird erstaunlich wenig getrunken, dennoch gibt es natürlich die obligatorische und von den Hörenden immer wieder eingeforderte Toilettenpause. Die übrigens auch gewerkschaftlich eingefordert wurde.
Sebastian:
Aber zurück zum Phil(m): Der eine (Sebastian) würde sagen, dass wir hier einen ziemlich unsympathischen Hauptdarsteller auf seinem Weg zu seiner Läuterung begleiten, Sascha schließt sich dem zweiten Teil an, findet aber, dass Phil einfach exakt der Typ Mensch ist, der in den Medien arbeitet. Wie auch immer: Er landet in einem kleinen Kaff und wird durch den Barkeeper des Hotels dazu gezwungen, den gleichen Tag immer und immer wieder zu durchleben. Bis Phil am Ende zum Kwizatz Haderach geworden ist, durch die Zeit sehen kann und das Gleichgewicht der Macht wiederherstellen kann.
Der Weg dahin ist allerdings das Ziel und sämtliche Weltreligionen haben den Film bereits zu Tode analysiert und sind zu dem Schluß gekommen, dass das Gesehene so ziemlich exakt ihrem Glauben entspricht. Deshalb wollen wir den Film nicht auch noch auf die Couch legen und sezieren, sondern vor allem unsere persönlichen Verbindungen zu diesem Film nach außen kehren. Denn das ein oder andere aus dem Streifen hat uns doch sehr beeinflußt.
Sebastian:
Und weil am Ende noch ein bißchen Zeit war, und wir anderthalb Stunden nicht über Raumschiffe sprechen konnten, holen wir das am Schluß noch schnell nach und Sebastian gibt uns einen Crash-Kurs in Sachen galaktischer Bergbau
Sebastian:
Und darüber haben wir auch noch geredet:
Alle Versicherungen auf den aktuellsten Stand gebracht? Na dann: Steht schon auf ihr trüben Tassen und lauft los um dem Murmler da draußen was zu murmeln.“
Nach nicht mal einem halben Jahr melden wir uns zurück mit der inzwischen schon fast traditionellen Weihnachtsausgabe, in der wir auch schon traditionell einen Weihnachtsfilm besprechen. Und auch dieses Mal fliegt kein Hans Gruber vom Dach und kein pubertierendes Blag bringt Einbrecher mehrfach um. Nein, wir widmen und einer ganz besonderen Perle aus dem Genre Weihnachtsfilm.
Sascha:
Wobei wir uns fragen (lassen) müssen, ob wir hier tatsächlich einen Weihnachtsfilm haben, oder einen Film, der zwar an Weihnachten spielt, aber eigentlich mit dem Fest nicht viel am Hut hat
Sascha:
Wovon reden wir denn hier eigentlich? Und worüber? Natürlich über den 1996er Klassiker
Der vierte Versuch von Arnold Schwarzenegger, seiner Action-Karriere zu entrinnen und im Comedy-Business Fuß zu fassen. Ein Film, der generell als negativer Meilenstein seiner Karriere gewertet wird. Und der dadurch besonders wird, dass damit gleich zwei große Kinderstars der 90er, die anschließend ihr Leben mehr oder weniger verpfuscht haben, an der Seite von Arnold Schwarzenegger gedreht haben. Zufall? Oder stecken die Jedi dahinter? Denn kein geringerer als der spätere Darth Vader persönlich schlüpft in die Rolle des Filmsohns.
Sebastian:
Aber um was gehts denn eigentlich? Klein Anni wünscht sich von groß Arnie eine Turbomanfigur. Allerdings ist die schon seit Wochen ausverkauft und weil Arnie als Rabenvater nicht rechtzeitig ans Vorbestellen gedacht hat, stürzt er nun auf der Last-Minute-Suche in eine Situation nach der anderen. Und eigentlich endet fast jede Szene in einer zünftigen Prügelei.
Sascha:
Nebenbei wird noch ein übergriffiger Nachbar bekämpft, ein Rentier erst niedergeschlagen, dann mit Bier abgefüllt, ein Radiomoderator mit einer Paketbombe bedroht, diverse Polizisten mit einer Paketbombe gesprengt und beim Kaffee mit Schuß über die miesen Zukunftsaussichten des Sohnemanns philosophiert.
Sascha:
Am Ende landet Arnie im lebensechten Turboman-Kostüm auf einer Parade und kann seinem Sohn nicht nur das Leben retten sondern auch seine Liebe wiedergewinnen. Und das völlig ohne Kommerz.
Und noch weiter am Ende bleiben zwei Podcaster mit ziemlich entgegengesetzten Meinungen zurück. Was denkt Ihr? Schreibt uns?
Wir wünschen jedenfalls erstmal frohe Weihnachten auch ohne Plastespielzeug! Bleibt gesund, rutscht gut ins kommende Jahr und freut Euch auf deutlich mehr Folgen von uns in 2022. Versprochen ist versprochen!
Und darüber spruchen wir:
Und nun das Rentier verprügelt und die Nachbarin befummelt, es geht los!
Heute geht es um Antworten auf die wichtigsten Fragen des Lebens.
Sebastian:
Und dieser Dialog steht sinnbildlich für das Machwerk, das wir heute besprechen (wollen). Fällt es doch gegen Ende gewaltig ab und besteht generell eher aus Sprüchen, die Opa in den 80ern für Flapsig gehalten hat. Ganz abgesehen von den schlechten Vorbildern für die Adidasschuhtragende Jugend, die hier vermittelt werden.
Sebastian:
Damit ist schon mal klar: Es geht wieder ins Kino. Und zwar ins Kino der frühen 80er Jahre. Das Jahrzehnt der Schlaumeier-Spontisprüche aus dem TKKG- und Eumel-Schülerkalender. Diesen Kalender müssen wohl – trotz ihres schon damals fortgeschrittenen Alters – auch Mike Krüger und Thomas Gottschalk hervorgekramt haben, als ein Österreichischer Produzent eine Wagenladung Geld vor ihren Füßen abkippte und ein halbfertiges Drehbuch, dass sie dann nochmal ausgiebig überarbeiteten.
Sebastian:
Nicht nur das: Sämtliche Frauenrollen wurden drastisch gekürzt und dafür “lässige” Sprüche eingebaut. Da man im Eifer des Gefechts vergessen hat, den Protagonisten – außer Evelyn Hamann – so etwas wie eine Charakterisierung zu geben könnte das Machwerk auch
heißen.
Tut es aber nicht und Ihr wisst schon längst, worüber wir reden:
Ist quasi die Geburtsstunde der Supernasen-Quadrologie, die deutsche Antwort auf Bud Spencer&Terrence Hill. Und es trifft ja auch irgendwie den Zeitgeist. Das Privatradio war lediglich Leuten wie uns bekannt, die aus Belgien und Luxemburg mit Alternativen zum teilweise schnöden öffentlich-rechlichen Rundfunk bestrahlt wurden. Der zumindest in NRW gar nicht so schnöde war, wie vielleicht in Bayern, wo der Streifen spielt. Wie der Name schon sagt begleiten wir zwei mehr oder weniger sympathische Typen, die einen Piratensender betreiben. Hand aufs Herz: Wer von uns (die dem damals extrem heißen Hobby CB-Funk fröhnten) wäre nicht selber gerne auf Sendung gegangen auf der ständigen Flucht vor den Systemmedien, der Polizei und noch schlimmer, der Deutschen Bundespost?
Eine Prämisse, die allerdings noch nicht mal einen kompletten Film trägt, denn selbiger gleitet im letzten Drittel in heute eigentlich unguckbare Niveau-Untiefen ab. Bevor wir auf Sendung gehen, aber wie gewohnt noch ein paar weiterführende Links:
Sebastian spielt:
Nun aber die nichtpostzugelassenen CB-Funk Brenner auf 11 gedreht und Sendung an. This ist the podcast of the nation with a special dedication.
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