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Wer hätte das gedacht? So völlig aus der Kalten eine neue Folge „Sie reden“. Die dreibeinigen Podcaster haben sich zwar in den letzten Monaten das ein oder andere Mal getroffen und sogar dabei getanzt (dazu später mehr), doch nie war ein Aufnahmegerät griffbereit, wenn man es brauchte. Bis zu jener schicksalhaften Nacht! *Donner* Die eigentlich ein Nachmittag war.
Es ergab sich, dass der Berliner Teil des Castes urlaubstechnisch in der Lausitz weilte und das auch noch nur wenige Kilometer von der Geburtsstätte des ersten Computers entfernt. Dem berühmten Kind der Stadt Hoyerswerda hat ebendiese unter anderem eine Ehrenbürgerschaft verliehen, diverse Straßen und Plätze und Ehrenmedaillen nach ihm benannt und ein Hochhaus gebaut, das des Nächstens ein wenig vor sich hin rechnet und leuchtet
Weil Ihr ja alle nicht auf den Kopf gefallen seid, wisst Ihr schon anhand des Titels, von wem und was wir hier reden:
Hat den ersten funktionsfähigen, elektronischen, frei programmierbaren Rechner gebaut, der damit der Urvater sämtlicher Computer ist. Und damit sowas ist wie Wernherr von Braun und die V2 für die internationale Raumfahrttechnik. Hier mal recht anschaulich dargestellt.
Seit 1995 gibt es das Zuse-Museum in Hoyerswerda, seit 2007 in der heutigen größeren Form und ab September 2026 ist Schluss mit lustig. Es lohnt sich nicht mehr, weil nicht genug Leute kommen. Der Freistaat gibt kein Geld mehr, die Türen bleiben zu. Jedenfalls für Einzelbesucher. Gruppenbesuche sind weiterhin möglich. Sascha wollte deshalb unbedingt vorher nochmal hin und hat bei Sebastian offene Speicherbänke eingerannt. Und so gibt es eine der berühmt-berüchtigten dreibeinigen Museumstouren. Diesmal allerdings nicht direkt aus der Ausstellung, sondern als Resumee vorm Eingang. Natürlich schweifen wir ab (was sich auch anbietet) zu eigenen Computererfahrungen der frühen bis späten 80ern und dies und das und Ananas.
Hier noch einige Impressionen:
Darüber haben wir (unter anderem) geredet:
Und jetzt viel Spaß bei alten Männern, die über alte Technik schwärmen.
Manche Werke muss man sich eben einfach schöntrinken. Oder einfach in anderthalbfacher Geschwindigkeit gucken
Sebastian:
„Ich hatte das Gefühl, der größte Teil des Films ist in anderthalbfacher Geschwindigkeit in normaler Sprechgeschwindigkeit.“
Wir reisen heute zurück in die Vergangenheit. Eine einfachere Zeit.
Sebastian:
„Früher gabs ja nicht soviel wie heute.“
Sascha:
„Dieser ganze Film ist mit einer großen Melancholie-Glocke überstülpt“
Wir reisen gleichzeitig in unsere Kindheit, sowohl als Menschen als auch als Podcaster. Denn es war in Episode 20, als wir uns schon einmal Klappmaulpuppen widmeten und dem Runddorf von „Hallo Spencer“ einen Besuch abstatteten. Nun, viele Monde später, ergibt sich eine erneute Gelegenheit. Denn kein geringerer als Jan Böhmermann hat ebenfalls die Puppen aus der Mottenkiste geholt und, nunja, sich nicht gerade tanzen lassen, aber sich an einem Film versucht:
Hallo Spencer (2024)
Konnte einen kurzen Moment der medialen Beachtung einheimsen, hat aber offenbar keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Weder bei berufsmäßigen Kritikern, noch bei uns.
Sebastian:
„Zuviel Ambition letzten Endes. Zuviel Ambition in einen Film reingesteckt.“
Sascha:
„Ich hätte lieber einen Klappmaulpuppenfilm gesehen, als diesen Kram.“
Er will einfach zu viel und macht nichts wirklich richtig. So sehen wir das jedenfalls. Wie fandet Ihr das Ganze? Lasst es uns wissen!
PS:
Dieser Podcast wurde bereits Anfang des Jahres aufgezeichnet und konnte erst jetzt geschnitten werden. Schuld ist eine Mischung aus einem neu aufgesetzten Rechner, auf dem das alte Schnittprogramm nicht mehr lief und einem kapitalen Bandscheibenvorfall, mit dem Sascha nicht länger als ein paar Minuten am Rechner sitzen konnte. Letzteres ist inzwischen behoben
Und darüber haben wir noch gesprochen:
Genug geschrieben, wir schalten jetzt….ins Baumhaus! schnipp
Ok, ihr Faulpelze, raus aus den Federn! Und bloß nicht die warmen Schühchen vergessen, es ist saukalt da draußen!
Das Lied von Sony&ToshiCher müsst Ihr Euch aus Copyrightgründen jetzt selber denken. Aber wir geben Euch natürlich Beavis&Buttheadlike den Takt vor.
https://www.youtube.com/watch?v=6L3J8jUsHe0
Sony? Cher? Beavis? Butthead? Was hat das mit dem Jahr 1993 zu tun? Gut, dass Du fragst! 1993 kam nämlich eben jene Coverversion des großen Hits des Duos heraus. Fast zeitgleich erlebte das Original aber ein Revival in der künftigen Nerdkultur. Hat es sich nämlich in das kollektive Gedächtnis mindestens einer Generation gebrannt als leicht blecherne Version aus dem berühmten Radiowecker.
Und als wenn der Titel dieser Episode und alles, was wir bisher geschrieben haben, noch nicht Hinweis genug war, wir reden natürlich über
Einer – da sind sich beide Podcaster einig – besten Filme, die hier jemals in diesem Cast besprochen wurden.
Sebastian:
Es passt einfach alles: Der Hauptdarsteller, die Hauptdarstellerin, vermutlich viele Drogen hinter den Kulissen, Studiobosse, die sich zwar einmischen, aber ignoriert werden und ein Feiertag, der so bescheuert ist, dass er die perfekte Kulisse abgibt.
Sebastian:
Während der Aufnahme wird erstaunlich wenig getrunken, dennoch gibt es natürlich die obligatorische und von den Hörenden immer wieder eingeforderte Toilettenpause. Die übrigens auch gewerkschaftlich eingefordert wurde.
Sebastian:
Aber zurück zum Phil(m): Der eine (Sebastian) würde sagen, dass wir hier einen ziemlich unsympathischen Hauptdarsteller auf seinem Weg zu seiner Läuterung begleiten, Sascha schließt sich dem zweiten Teil an, findet aber, dass Phil einfach exakt der Typ Mensch ist, der in den Medien arbeitet. Wie auch immer: Er landet in einem kleinen Kaff und wird durch den Barkeeper des Hotels dazu gezwungen, den gleichen Tag immer und immer wieder zu durchleben. Bis Phil am Ende zum Kwizatz Haderach geworden ist, durch die Zeit sehen kann und das Gleichgewicht der Macht wiederherstellen kann.
Der Weg dahin ist allerdings das Ziel und sämtliche Weltreligionen haben den Film bereits zu Tode analysiert und sind zu dem Schluß gekommen, dass das Gesehene so ziemlich exakt ihrem Glauben entspricht. Deshalb wollen wir den Film nicht auch noch auf die Couch legen und sezieren, sondern vor allem unsere persönlichen Verbindungen zu diesem Film nach außen kehren. Denn das ein oder andere aus dem Streifen hat uns doch sehr beeinflußt.
Sebastian:
Und weil am Ende noch ein bißchen Zeit war, und wir anderthalb Stunden nicht über Raumschiffe sprechen konnten, holen wir das am Schluß noch schnell nach und Sebastian gibt uns einen Crash-Kurs in Sachen galaktischer Bergbau
Sebastian:
Und darüber haben wir auch noch geredet:
Alle Versicherungen auf den aktuellsten Stand gebracht? Na dann: Steht schon auf ihr trüben Tassen und lauft los um dem Murmler da draußen was zu murmeln.“
Leute, wir wünschen frohe Weihnachten gehabt zu haben! Zwar haben sich die dreibeinigen Podcaster noch vor dem Feste an den Mikrophonen versammelt, dann schlugen aber Erkältung und familiäre Verpflichtungen zu. So kommt unsere Weihnachtsfolge erst „zwischen den Jahren“ raus, aber immerhin: Sie kommt. Beziehungsweise: Hier isse!
Sebastian spielt:
Das hat Sascha gesehen:
Gemeinsam haben beide gesehen:
Und wie versprochen noch ein paar Songempfehlungen dieser mehr als genialen Band
Cover:
Eigenkompositionen:
Was ist sonst noch so passiert?
Sebastian:
Nah dran ist ein gemeinsamer Ausflug zur Kreisjungtierschau der Rassekaninchen Spree-Neiße-Kreises
Sebastian:
Wie kommen wir von eineigen Kaninchen nun zum EIgentlichen Thema der Sendung? Indem wir eine Menge Memes in den Raum werfen:
Denn Sebastian kam unter dem Vorwand angeblicher Jubiläen mit einem Themenvorschlag um die virtuelle Ecke, mit dem er bei Sascha offene Türen einrannte. Oder besser: offene Fenster. Denn es geht um Betriebssysteme. Genauer gesagt: Distributionen. Denn seit den späten 90ern/frühen 2000ern finden sich auf den heimischen PCs (jaaaa, Mehrzahl) unserer sympatischen Podcaster diverse Linux-Systeme. Und jaaaa, Sascha ist durchaus bewusst, dass UBUNTU nicht von allen als ernsthaftes Linux gesehen wird. Doch diese Wahl hat eine Genese, die auch Sebastian noch nicht in diesem Unfang kannte. Im Berliner Podcaststudio werkelt vor allem ein SUSE. Mit dem Sascha nie so recht warm wurde.
Sebastian:
Und auch wenn sich Sebastian mit dem Linux-Jubiläum ein paar Jahre verrechnet hat, hatten wir 2024 doch einige Runde Geburtstage:
Wir kratzen natürlich nur gaanz leicht an der Oberfläche des gigantischen Themenkomplexes Linux, aber wir plaudern vor allem darüber, wie wir zu Linux kamen und was wir für Erfahrungen gemacht haben. Und kommen zu dem Schluss, dass man beim anstehenden Zwangumstieg auf Windows 11 vielleicht drüber nachdenken sollte, das Betriebssystem zu wechseln statt funktionierende Hardware wegzuwerfen, weil irgendwer in Redmond der Meinung ist, sie nicht mehr unterstützen zu wollen.
Denn bedenke:
Sebastian:
Wir können also nur appellieren, einfach mal eine der unzähligen Distributionen live von USB-Stick zu testen. Linux ist längst deutlich besser als sein Ruf!
Und darüber haben wir noch gesprochen:
Und nun: sudo listen to podcast
Leute, heute in Teil zwei zu unserer Waynes World Dilogie (und – zack! – habt Ihr wieder was gelernt!) werden die ganz wichtigen Fragen des Lebens geklärt:
Sebastian:
Denn heute wollen wir, wie im letzten Cast bereits angeschnitten (höhö), uns Nummer zwei der Wayne’s World Reihe widmen, die mit diesem Teil auch endet, aber den Grundstein legte für viele weitere Filme von Mike Meyers, der einige der hier gemachten Gags in seinen weiteren Werken, nunja, die einen würden sagen „verfeinerte“, die anderen „bis zum Erbrechen wiederholte“. Und tatsächlich auch das eigene „künstleriche“ Schaffen der Dreibeinigen beeinflusste:
Sebastian:
Sebastian und Sascha sitzen also immer noch auf der Couch des Frühjahrs 2024 so wie Bruce…äh…Wayne und Garth auf der Couch in ihrem Studio, das aus unerfindlichen Gründen (Megahappyend?) wieder in ihrem Besitz ist. Weil das aber einfach nicht alles sein kann im Leben, muss man sich größere Ziele setzen: Ein eigenes Festival! Und Garth darf mit Kim Basinger knattern. Ansonsten erleben wir wie gesagt viel, was es schon im Teil 1 gab, nur in etwas ausgefeilter. Auch der Bösewicht ist wieder hinter Cassandra her, kommt diesmal allerdings nicht aalglatt-Managerig wie vom letzten FDP-Parteitag daher, sondern in der Form von Christopher Walken, der ordentlich Charisma mitbringt und schon alleine ob seiner Optik die dreibeinigen Podcaster in SCHWWWWIIINNNGungen versetzt.
Sascha:
Wenn wir etwas zu bemängeln hätten, dann denn doch sehr klischeehaft inszenierten amerikanischen Ureinwohner. Aber der war irgendwie ein Ding in dieser Zeit.
Sascha:
Nun haben zweite Teile ja weitläufig die Nimben..Nimbusse..äh…Nimbus 3(?) dass sie seichte Abklatsche des ersten Teils sind. Und ja, das *könnte* man von diesem Film auch behaupten, aber UNS stört das nicht. Wir verbinden mit diesem Film einfach ne Menge und sei es einen veralteten Videostandard. Und in unseren Köpfen verschmelzen Teil 1 und zwei zu einem Gesamtkunstwerk mit fließenden Übergängen, so dass wir Szenen aus dem einen glatt im anderen Film verortet hätten. Und umgekehrt. Und die Frage aus der letzten Folge gerne nochmal gestellt: Was ist falsch daran, einfach Spaß zu haben?
Sascha:
Ist ein einziges Festival tatsächlich sinnerfüllend und was machen Wayne und Garth eigentlich heute? Dem versuchen wir mit Hilfe künstlicher „Intelligenz“ auf den Grund zu gehen. Und natürlich schweifen wir wieder ab zu Vidostandards, Videokarten, geänderten Systemsounds und vielem mehr.
Und darüber haben wir gesprochen:
Es gab tatsächlich zwei Öko-Kurzsendungen im ARD Vormittagsprogramm
Jetzt aber die Lauscher aufgestellt, wir machen nämlich echt ein Fass auf im Backstage-Bereich!
Es begab sich zu einer Zeit, als zwei Menschen, die in ihrem Herzen Teeanager geblieben waren, sich im elterlichen Keller ein Studio einrichteten und auf Sendung gingen. Was sich liest, wie der Prototyp einer Podcast-Genese führt uns weeeeeit zurück in die 90er. Ein Jahrzehnt, über das Sascha ausführlich mit Gregor in dessem Podcast gesprochen hat. Tschaha, die 90er, der Hit im Südflügel der geschlossenen Abteilung. Wir waren alle jung, aufstrebend und fleißig. Und Affen fliegen aus meinem Hintern. Doch doch, so war es….NIIIICHT!
Aber so redeten wir in den 90ern selbst auf dem hintersten Schulhof im kleinsten Kaff der Eifel, denn besagte Jungs haben diverse Trends gesetzt und (so munkelt man) Queen wieder in die Charts gebracht. Denn wer aus unserer Generation kann wirklich wiederstehen, wenn „Bohemian Rhaposody“ im Autoradio läuft, die Lautstärke auf 11 zu drehen und mitzugröhlen und -bangen, bis die Halsmuskeln schmerzen. Da wäre doch nie im Leben jemand drauf gekommen, wenn es ihn nicht gegeben hätte:
ist ein Film, der Maßstäbe gesetzt hat und dem bis dato kleinsten Licht der Saturday Night life Besetzung (Eine Show, von der wir in der Eifel mal entfernt gehört hatten, aber noch nie eine Folge zu Gesicht bekommen hatten) eine strahlende Karriere im Filmbizz zu verschaffen.
Sascha:
Denn im zweiten Teil (dazu später mehr) beginnt er, viele Witze zu recyclen, aber auch gleichzeitig zu veredeln. Aber das soll ein Thema des nächsten Podcasts sein. Denn um Euch nicht noch länger zappeln zu lassen, haben wir mittendrin einfach mal die Schere angesetzt. Weil wir in UNSERER Show nämlich machen, was WIR wollen und nicht käuflich und dafür total anarchich sind, jawoll! *Markenanzugzurechtrück*
Sascha:
Wir stellen fest, der Film ist eigentlich ziemlich gut gealtert, im Gegensatz zu uns.
Sebastian:
Und es fällt auf: Aurora wird im Film zwar als Kaff dargestellt, hat aber für die Jugend verdammt viel zu bieten: Den Stammdiner, hilfsbereite erwachsene, erstaunlich viele junge und jung gebliebene Menschen, geile Clubs von denen WIR in den 90ern nur träumen konnten und alle sind so verdammt gut drauf.
Sascha:
Wir hatten jedenfalls eine Menge Spaß beim Schauen und stellen fest, dass sich einzelne Passagen des Films dermaßen tief in unser Bewusstsein gebrannt haben, dass wir ihn stellenweise mitsprechen können. („Wir wissen doch beide ganz genau, dass da gar kein Film in der Kamera ist“) Es handelt sich mal wieder um so einen goldenen Moment, wo kreative Filmschaffende auf spendable Manager stoßen, die ihnen Geld und freie Hand zugestehen, hauptsache, sie bekommen über die Sommerferien einen Streifen produziert. Der Film versprüht unglaublich viel Liebe für Rockmusik, was auch an der großartigen Regisseurin liegt.
Jetzt aber genug gequatscht, denn wir haben gelernt, dass plutonische Liebe zwischen zwei erwachsenen Menschen möglich ist!
Im Weltall hört Dich niemand hupen! Und eigentlich ist es verwunderlich, dass es ein Auto amerikanisch/südafrikanischer Bauart war, das als erstes ins All geschossen wurde und nicht eins aus Deutsch/Österreichischer Produktion. Denn das wäre nur der nächste logische Schritt in einer Filmreihe gewesen, der wir uns heute – wie versprochen – ein weiteres Mal widmen wollen. Jäh wurden wir von familiären Verpflichtungen unterbrochen, als wir zum letzten Mal beisammen saßen und über Kiffer…äh Käferfilme sprachen. Und viel stand noch auf unseren jeweiligen Listen. Aber während die Tinte noch kräftig aus dem Notizbuch strahlt, sind unsere Erinnerungen deutlich verblasst. Und wir versuchen uns einigermaßen logisch daran entlangzuhangeln. Eben so einigermaßen. Aber das passt ja auch irgendwie zumindest zum ersten DuDu-Film
Sascha:
Doch wir wären nicht die dreibeinigen Podcaster, wenn wir das gemütliche Beisammensein in der Berliner Podcastküche nicht dazu nutzen würden, über Dies und Das zu plaudern. Hört, wie Sascha sich in Rage redet, wenn er faul zusammengeschmierte „Artikel“ aus Lokalzeitungen serviert bekommt. Da rantet der Sascha und der Sebastian wundert sich – wie sowas ernsthaft gedruckt werden kann. Und natürlich darf auch ein Abstecher in virtuelle Welten nicht fehlen, hier erfahrt Ihr exklusiv, was Sebastian wieder tolles auf seinem Gaming-PC installiert hat.
Für die influencende Zuhörerschaft bieten wir natürlich auch einen besonderen Service neben Pampasgrasverleih: Anregungen für tiefsinnige Wandtatoos:
Sascha:
Und findige DuDuperten ahnen schon: Junge, die haben sich sogar Teil 3 der DuDu Reihe gegeben. Sogar der vierte Teil wurde angerissen. Sascha stellt fest: JETZT wird DuDu endlich zu dem Käfer, den er in Erinnerung hatte: Das Kennzeichen! Die Aufziehmutter! Die Hubschrauberflügel! Das Seitwärtseinparken! Und Blacky Fuchsberger? Und Selbst Sebastian, der in der letzten Folge noch große Sympathien für Herbie hegte, muss zugeben: Das deutsch-österreichische Produkt hat eine *deutlich* größere Bandbreite an Fähigkeiten, als sein Disney-Pendant, das im wesentlichen nur niedlich gucken und quieken kann. DuDu ist Wertarbeit, universal einsetzbar UND bescheiden. Und es ist gar nicht sooo unwahrscheinlich, dass der Typ hier ohne DuDu nicht nach Freiheit gesucht hätte.
Und wir wissen alle: DER Song hat eigenhändig die Mauer eingerissen. Und das ist nur der Gipfel des Eisbergs:
Sebastian:
So. Jetzt aber das Schimpfwort-ABC zurecht-, den Schwebegürtel angelegt und nicht vergesssen: DuDu macht das schon!
Und darüber haben wir auch noch gesprochen:
Ok, ihr Faulpelze, raus aus den Federn! Und bloß nicht die warmen Schühchen vergessen, es ist saukalt da draußen!
Das Lied von Sony&ToshiCher müsst Ihr Euch aus Copyrightgründen jetzt selber denken. Aber wir geben Euch natürlich Beavis&Buttheadlike den Takt vor.
Sony? Cher? Beavis? Butthead? Was hat das mit dem Jahr 1993 zu tun? Gut, dass Du fragst! 1993 kam nämlich eben jene Coverversion des großen Hits des Duos heraus. Fast zeitgleich erlebte das Original aber ein Revival in der künftigen Nerdkultur. Hat es sich nämlich in das kollektive Gedächtnis mindestens einer Generation gebrannt als leicht blecherne Version aus dem berühmten Radiowecker.
Und als wenn der Titel dieser Episode und alles, was wir bisher geschrieben haben, noch nicht Hinweis genug war, wir reden natürlich über
Einer – da sind sich beide Podcaster einig – besten Filme, die hier jemals in diesem Cast besprochen wurden.
Sebastian:
Es passt einfach alles: Der Hauptdarsteller, die Hauptdarstellerin, vermutlich viele Drogen hinter den Kulissen, Studiobosse, die sich zwar einmischen, aber ignoriert werden und ein Feiertag, der so bescheuert ist, dass er die perfekte Kulisse abgibt.
Sebastian:
Während der Aufnahme wird erstaunlich wenig getrunken, dennoch gibt es natürlich die obligatorische und von den Hörenden immer wieder eingeforderte Toilettenpause. Die übrigens auch gewerkschaftlich eingefordert wurde.
Sebastian:
Aber zurück zum Phil(m): Der eine (Sebastian) würde sagen, dass wir hier einen ziemlich unsympathischen Hauptdarsteller auf seinem Weg zu seiner Läuterung begleiten, Sascha schließt sich dem zweiten Teil an, findet aber, dass Phil einfach exakt der Typ Mensch ist, der in den Medien arbeitet. Wie auch immer: Er landet in einem kleinen Kaff und wird durch den Barkeeper des Hotels dazu gezwungen, den gleichen Tag immer und immer wieder zu durchleben. Bis Phil am Ende zum Kwizatz Haderach geworden ist, durch die Zeit sehen kann und das Gleichgewicht der Macht wiederherstellen kann.
Der Weg dahin ist allerdings das Ziel und sämtliche Weltreligionen haben den Film bereits zu Tode analysiert und sind zu dem Schluß gekommen, dass das Gesehene so ziemlich exakt ihrem Glauben entspricht. Deshalb wollen wir den Film nicht auch noch auf die Couch legen und sezieren, sondern vor allem unsere persönlichen Verbindungen zu diesem Film nach außen kehren. Denn das ein oder andere aus dem Streifen hat uns doch sehr beeinflußt.
Sebastian:
Und weil am Ende noch ein bißchen Zeit war, und wir anderthalb Stunden nicht über Raumschiffe sprechen konnten, holen wir das am Schluß noch schnell nach und Sebastian gibt uns einen Crash-Kurs in Sachen galaktischer Bergbau
Sebastian:
Und darüber haben wir auch noch geredet:
Alle Versicherungen auf den aktuellsten Stand gebracht? Na dann: Steht schon auf ihr trüben Tassen und lauft los um dem Murmler da draußen was zu murmeln.“
Das neue Jahr hat begonnen, Zeit die Vorsätze des alten zu brechen. Denn eigentlich hatten Sebastian und Sascha bereits in der Weihnachtszeit fernmündlich vereinbart, sich vor die Mikrophone zu begeben und ihre lieblichen Stimmen erklingen zu lassen, damit sich eine frische Folge liebevoll verpackt unter dem Baume unserer Liebsten Hörenden fände.
so unglücklich gewählt, wie der Erscheinungstermin dieses Streifens anno 1955.
Sascha:
Sie merken bereits, liebe Hörenden, Sebastian hat seinen gewohnt scharfen Kritikerblick auf den Streifen geworfen, während Sascha (nicht nur) heute die rosarote Brille aufgesetzt hat. Und das hat seinen Grund: Videoleerkassetten waren teuer in den 80ern und so besaß die Famile E nur eine Handvoll davon. Neben „Vom Winde verweht“ fanden sich neben der Immenhof-Trilogie eben auch die drei Männer im Schnee auf Band gebannt wieder. Logischerweise wurden die wenigen Kassetten rauf- und runtergeguckt, so dass dieser Film ein fester Bestandteil von Saschas Kindheit ist. Aber immerhin können sich die Herren auf eine Gemeinsamkeit in Sachen Medienkonsum einigen:
Sascha:
Nun die Wackelaugenbrille aufgesetzt, schnell noch depeschiert und die Skier in eine aufrechte Position gebracht, gleich geht es los. Doch vorher noch ein paar weiterführende Links zu Dingen, über die wir auch noch sprachen:
Und hier noch ein paar Impressionen von Sebastians virtuellen Weltraumeskapaden:
Nun aber frisch aufgemerkt! Und zwar slowly, Du Depp!
Dies ist die Geschichte von Herbert Steinmetz, der eigentlich Elsa Stumpfel ist..je nachdem, welcher Originstory man glauben mag. Aber von vorne. Es begab sich zu einer Zeit, dass ein kleinwüchsiger und größenwahnsinniger Österreicher zu einem sympathischen Auto-Konstrukteur fuhr, der daraufhin seinen jüdischen Miteigentümer aus der Firma warf und einen Wagen fürs Volk konstruierte.
Sascha:
Der eine war nach 1945 tot, der andere immer noch stinkereich und seine Vergangenheit…nunja, Vergangenheit und so erfreute sich der kleine Nazikäfer auch in der jungen Bundesrepublik großer Beliebtheit. Auch bei Sebastian zu Haus, wo gleich mehrere Käfer vor der Tür parkten (nicht parallel, sondern zeitlich versetzt). So richtig berühmt wurde der einstige KdF-Wagen aber erst, als er bei Walt Disney auf den Hof fuhr und zum neuen Helden eines Realfilms über ein Auto mit dem Herzen auf dem rechten Fleck (hehe) gekürt wurde.
Ist der Auftakt einer ganzen Filmreihe, die sich – mit größeren Lücken – bis ins Jahr 2005 zog und auch noch eine TV-MiniSerie hervorbrachte. Klar guckte man in Deutschland und Österreich etwas neidisch auf den (Kassen)Erfolg „unseres“ Wagens auf der anderen Seite des großen Teichs und so fuhr ein anderer Österreicher ins ehemalige Deutsch-Ostafrika, um dort aus alten Tierfilmen, einer Namenlosen Ralley-Dokumentation und ein paar krude gedrehten Szenen einen eigenen Käferfilm zu machen. Zwar nicht mit Blackjack und Nutten, aber mit dem Ernie-Synchronsprecher und sich selbst in der Hauptrolle.
Sollte ebenfalls der Grundstein einer ganzen Filmreihe werden, in dem im Gegensatz zu einem beseelten Auto ein computergesteuertes Meisterwerk deutscher Ingeneurskunst im Mittelpunkt stehen sollte. Wobei davon im ersten DUDU Film nicht viel zu merken ist, selbst das ikonische DUDU Kennzeichen lässt bis auf Teil 3 der Reihe auf sich warten. Eine Art learning bei doing, das auf seine Art interessant zu beobachten ist.
Sebastian:
Aber darauf werden wir an einer späteren Stelle eingehen. Denn die Zeit drängte, die beiden Podcaster hatten am Vorabend noch das Vergehen eines weiteren Lebensjährchens zelebriert
Sebastian:
Und die Heimfahrt nach Berlin rückte näher. Aus der ursprünglichen Gegenüberstellung der Käfer-Reihen wurde also eher eine Besprechung von Herbie, mit einem klitzekleinen Ausblick auf DUDU, den wir in der kommenden Ausgabe vertiefen werden und ein und für alle Mal klären werden: Who did it better? Herbie vs DUDU. Spoiler: Die Meinungen werden weeeeeiiit auseinandergehen.
Und darüber haben wir auch gesprochen
Nun aber den irish Coffee in den Tank gekippt und den luftgekühlten Boxer angeschmissen, das Rennen beginnt. Aber DUDU macht das schon.
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