Sie reden!

Sie reden!

By Sascha Erler / Sebastian SchorkTV & FilmLeisureVideo GamesHobbies
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Sie reden! episodes

  • Episode 093 – V2? Z3? Einerlei.

    Wer hätte das gedacht? So völlig aus der Kalten eine neue Folge „Sie reden“. Die dreibeinigen Podcaster haben sich zwar in den letzten Monaten das ein oder andere Mal getroffen und sogar dabei getanzt (dazu später mehr), doch nie war ein Aufnahmegerät griffbereit, wenn man es brauchte. Bis zu jener schicksalhaften Nacht! *Donner* Die eigentlich ein Nachmittag war.

    Es ergab sich, dass der Berliner Teil des Castes urlaubstechnisch in der Lausitz weilte und das auch noch nur wenige Kilometer von der Geburtsstätte des ersten Computers entfernt. Dem berühmten Kind der Stadt Hoyerswerda hat ebendiese unter anderem eine Ehrenbürgerschaft verliehen, diverse Straßen und Plätze und Ehrenmedaillen nach ihm benannt und ein Hochhaus gebaut, das des Nächstens ein wenig vor sich hin rechnet und leuchtet

    Hoyerswerda soll ja besonders im Dunkeln sehr schön sein….

    Weil Ihr ja alle nicht auf den Kopf gefallen seid, wisst Ihr schon anhand des Titels, von wem und was wir hier reden:

    Konrad Zuse

    Hat den ersten funktionsfähigen, elektronischen, frei programmierbaren Rechner gebaut, der damit der Urvater sämtlicher Computer ist. Und damit sowas ist wie Wernherr von Braun und die V2 für die internationale Raumfahrttechnik. Hier mal recht anschaulich dargestellt.

    Am Anfang war das Relais

    Seit 1995 gibt es das Zuse-Museum in Hoyerswerda, seit 2007 in der heutigen größeren Form und ab September 2026 ist Schluss mit lustig. Es lohnt sich nicht mehr, weil nicht genug Leute kommen. Der Freistaat gibt kein Geld mehr, die Türen bleiben zu. Jedenfalls für Einzelbesucher. Gruppenbesuche sind weiterhin möglich. Sascha wollte deshalb unbedingt vorher nochmal hin und hat bei Sebastian offene Speicherbänke eingerannt. Und so gibt es eine der berühmt-berüchtigten dreibeinigen Museumstouren. Diesmal allerdings nicht direkt aus der Ausstellung, sondern als Resumee vorm Eingang. Natürlich schweifen wir ab (was sich auch anbietet) zu eigenen Computererfahrungen der frühen bis späten 80ern und dies und das und Ananas.

    Hier noch einige Impressionen:

    Darüber haben wir (unter anderem) geredet:

    • Kein Geld für Zuse – das Museum muss (teilweise) schließen
    • Der Zuse Z3
    • Der KC Compact war ein DDR-Klon des Schneider CPC
    • Der VEB Robotron war für die DDR-Computerentwicklung zuständig
    • Doch nicht für Radar gedacht: Das graphische Bildschirmgerät GD71 kam u.a. bei der Konstruktion und Berechnung von Werkzeugmaschinen zum Einsatz
    • Ein Computer für jedes Klassenzimmer: Der BIC (Bildungscomputer) A 5105 sollte in der DDR-Computerwissen vermitteln
    • Ähnliches machten die BBC und das britische Bildungsministerium mit dem BBC Micro
    • In der BRD setzte Helmut Kohl währenddessen auf Kabel statt Glasfaser. Digitalkompetenz der CDU eben.
    • Ein Abriss über die Einführung des Informatikunterrichtes in der BRD
    • Und jetzt viel Spaß bei alten Männern, die über alte Technik schwärmen.

      46 min
    • Episode 092 – Eine Runde fürs Runddorf

      Manche Werke muss man sich eben einfach schöntrinken. Oder einfach in anderthalbfacher Geschwindigkeit gucken

      Sebastian:

      „Ich hatte das Gefühl, der größte Teil des Films ist in anderthalbfacher Geschwindigkeit in normaler Sprechgeschwindigkeit.“

      Wir reisen heute zurück in die Vergangenheit. Eine einfachere Zeit.

      Sebastian:

      „Früher gabs ja nicht soviel wie heute.“

      Sascha:

      „Dieser ganze Film ist mit einer großen Melancholie-Glocke überstülpt“

      Wir reisen gleichzeitig in unsere Kindheit, sowohl als Menschen als auch als Podcaster. Denn es war in Episode 20, als wir uns schon einmal Klappmaulpuppen widmeten und dem Runddorf von „Hallo Spencer“ einen Besuch abstatteten. Nun, viele Monde später, ergibt sich eine erneute Gelegenheit. Denn kein geringerer als Jan Böhmermann hat ebenfalls die Puppen aus der Mottenkiste geholt und, nunja, sich nicht gerade tanzen lassen, aber sich an einem Film versucht:

      Hallo Spencer (2024)

      Konnte einen kurzen Moment der medialen Beachtung einheimsen, hat aber offenbar keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Weder bei berufsmäßigen Kritikern, noch bei uns.

      Sebastian:

      „Zuviel Ambition letzten Endes. Zuviel Ambition in einen Film reingesteckt.“

      Sascha:

      „Ich hätte lieber einen Klappmaulpuppenfilm gesehen, als diesen Kram.“

      Er will einfach zu viel und macht nichts wirklich richtig. So sehen wir das jedenfalls. Wie fandet Ihr das Ganze? Lasst es uns wissen!

      PS:

      Dieser Podcast wurde bereits Anfang des Jahres aufgezeichnet und konnte erst jetzt geschnitten werden. Schuld ist eine Mischung aus einem neu aufgesetzten Rechner, auf dem das alte Schnittprogramm nicht mehr lief und einem kapitalen Bandscheibenvorfall, mit dem Sascha nicht länger als ein paar Minuten am Rechner sitzen konnte. Letzteres ist inzwischen behoben

      Und darüber haben wir noch gesprochen:

      • Die Spree mündet in die Havel, DAS wussten wir. Von dort aus geht es über die Elbe bis in die Nordsee. Wieder was gelernt
      • Hier einige Methoden komfortabel auf die öffentlich-rechtliche Mediathek zuzugreifen:
      • mediathekdirekt
      • mediathekview
      • zapp app
      • Simple wurde aufgekauft
      • Genug geschrieben, wir schalten jetzt….ins Baumhaus! schnipp

        1 hr 7 min
      • Episode 091 – Und jährlich murmelt das Grüßtier

        Ok, ihr Faulpelze, raus aus den Federn! Und bloß nicht die warmen Schühchen vergessen, es ist saukalt da draußen!

        Das Lied von Sony&ToshiCher müsst Ihr Euch aus Copyrightgründen jetzt selber denken. Aber wir geben Euch natürlich Beavis&Buttheadlike den Takt vor.

        https://www.youtube.com/watch?v=6L3J8jUsHe0

        Sony? Cher? Beavis? Butthead? Was hat das mit dem Jahr 1993 zu tun? Gut, dass Du fragst! 1993 kam nämlich eben jene Coverversion des großen Hits des Duos heraus. Fast zeitgleich erlebte das Original aber ein Revival in der künftigen Nerdkultur. Hat es sich nämlich in das kollektive Gedächtnis mindestens einer Generation gebrannt als leicht blecherne Version aus dem berühmten Radiowecker.

        Und als wenn der Titel dieser Episode und alles, was wir bisher geschrieben haben, noch nicht Hinweis genug war, wir reden natürlich über

        Und täglich grüßt das Murmeltier

        Einer – da sind sich beide Podcaster einig – besten Filme, die hier jemals in diesem Cast besprochen wurden.

        Sebastian:

        „Ich finde den Film nahezu perfekt. Außer, dass keine Raumschiffe drin vorkommen.“

        Es passt einfach alles: Der Hauptdarsteller, die Hauptdarstellerin, vermutlich viele Drogen hinter den Kulissen, Studiobosse, die sich zwar einmischen, aber ignoriert werden und ein Feiertag, der so bescheuert ist, dass er die perfekte Kulisse abgibt.

        Sebastian:

        „Laut Wikipedia gibt es keinen wissenschaftlichen Nachweis, dass es irgendeinen Zusammenhang gibt zwischen Murmeltier und Schatten am 2. Februar und Wettervorhersage.“
        Sascha:
        „Wie viele Traditionen ist es eigentlich Nonsens, aber ein guter Grund sich zu treffen und sich zu besaufen.“

        Während der Aufnahme wird erstaunlich wenig getrunken, dennoch gibt es natürlich die obligatorische und von den Hörenden immer wieder eingeforderte Toilettenpause. Die übrigens auch gewerkschaftlich eingefordert wurde.

        Sebastian:

        „Ich bin ein großer Feind des 8,5 Stunden Tages“

        Aber zurück zum Phil(m): Der eine (Sebastian) würde sagen, dass wir hier einen ziemlich unsympathischen Hauptdarsteller auf seinem Weg zu seiner Läuterung begleiten, Sascha schließt sich dem zweiten Teil an, findet aber, dass Phil einfach exakt der Typ Mensch ist, der in den Medien arbeitet. Wie auch immer: Er landet in einem kleinen Kaff und wird durch den Barkeeper des Hotels dazu gezwungen, den gleichen Tag immer und immer wieder zu durchleben. Bis Phil am Ende zum Kwizatz Haderach geworden ist, durch die Zeit sehen kann und das Gleichgewicht der Macht wiederherstellen kann.

        Der Weg dahin ist allerdings das Ziel und sämtliche Weltreligionen haben den Film bereits zu Tode analysiert und sind zu dem Schluß gekommen, dass das Gesehene so ziemlich exakt ihrem Glauben entspricht. Deshalb wollen wir den Film nicht auch noch auf die Couch legen und sezieren, sondern vor allem unsere persönlichen Verbindungen zu diesem Film nach außen kehren. Denn das ein oder andere aus dem Streifen hat uns doch sehr beeinflußt.

        Sebastian:

        „Wir haben sehr oft auf den Weltfrieden angestoßen. Und es hat nix gebracht.“

        Und weil am Ende noch ein bißchen Zeit war, und wir anderthalb Stunden nicht über Raumschiffe sprechen konnten, holen wir das am Schluß noch schnell nach und Sebastian gibt uns einen Crash-Kurs in Sachen galaktischer Bergbau

        Sebastian:

        „Die coolste Variante ist…“
        Sascha:
        „SPRENGEN!“
        Sebastian:
        „Ja!“

        Und darüber haben wir auch noch geredet:

        • Warum die 90er nicht nett waren zu Andie Mac Dowell
        • Schatten? Murmeltier? WTF? Wie funktioniert das Ganze?
        • Superbowl Jeep Werbung
        • Mit der Theorie, dass der Baarkeeper genau weiß, dass Phil in einer Zeitschleife hängt, steht Sascha nicht alleine da
        • Watchmojo hat ausgerechnet, wie lange Phil in der Schleife saß
        • Der Horror Zoo von Planet Zoo
        • Dä-dää, dä-dää, dä-dää
        • Elite? Gefährlich!
        • Spiritfarer – take your passengers one by one into the wood and ice them in the back of their head
        • Alle Versicherungen auf den aktuellsten Stand gebracht? Na dann: Steht schon auf ihr trüben Tassen und lauft los um dem Murmler da draußen was zu murmeln.“

          2 hr 3 min
        • Episode 090 – Der Pinguin hat die CD gefressen!

          Leute, wir wünschen frohe Weihnachten gehabt zu haben! Zwar haben sich die dreibeinigen Podcaster noch vor dem Feste an den Mikrophonen versammelt, dann schlugen aber Erkältung und familiäre Verpflichtungen zu. So kommt unsere Weihnachtsfolge erst „zwischen den Jahren“ raus, aber immerhin: Sie kommt. Beziehungsweise: Hier isse!

          Die erste Folge, die nicht aus der Konserve kommt sondern nach Seitenreparatur entstanden ist. Und so muss noch einiges aufgeholt und nachbesprochen werden, was uns in den letzten Monaten so beschäftigt hat.

          Sebastian spielt:

          • Satisfactory
          • Josh von Let’s game it out hat auch diverse Videos zu Satisfactory gemacht und die Welt an den Rand des Absturzes gebracht.
          • Als nächstes steht Sons of the forest auf dem Programm
          • Das hat Sascha gesehen:

            • The Fall Guy
            • Red One – Alarmstufe Weihnachten
            • Über „das Deutsche Independence Day“ hat er bei Dinge von Interesse gesprochen.
            • Gemeinsam haben beide gesehen:

              Walk off the earth – live in Berlin

              Und wie versprochen noch ein paar Songempfehlungen dieser mehr als genialen Band

              Cover:

              • Der Klassiker: Somebody that I used to know auf einer Gitarre
              • Man kann auch „Smells like teen Spirit“ auf einer rieeeesigen Gitarre spielen
              • Toxic von Britney spears klang nie so gut
              • Kennt Ihr noch dieses Crazy lied?
              • Hey yaaa, es geht immer *noch* verrückter
              • Eine kleine Zeitreise mit den Beatles
              • Eigenkompositionen:

                • Ein Lied über Geschwister: „I’ll be there“
                • Über schwierige Emotionen: On the road
                • Was ist sonst noch so passiert?

                  Sebastian:

                  „Vom Rave in die Rheumaklinik“

                  Nah dran ist ein gemeinsamer Ausflug zur Kreisjungtierschau der Rassekaninchen Spree-Neiße-Kreises

                  Sebastian:

                  „Das war das Highlight des Sommers für mich!“

                  Zeigt nur einen Hoden – nicht befriedigend. Ein hartes, aber nicht ganz unwahres Urteil.

                  Wie kommen wir von eineigen Kaninchen nun zum EIgentlichen Thema der Sendung? Indem wir eine Menge Memes in den Raum werfen:

                  Denn Sebastian kam unter dem Vorwand angeblicher Jubiläen mit einem Themenvorschlag um die virtuelle Ecke, mit dem er bei Sascha offene Türen einrannte. Oder besser: offene Fenster. Denn es geht um Betriebssysteme. Genauer gesagt: Distributionen. Denn seit den späten 90ern/frühen 2000ern finden sich auf den heimischen PCs (jaaaa, Mehrzahl) unserer sympatischen Podcaster diverse Linux-Systeme. Und jaaaa, Sascha ist durchaus bewusst, dass UBUNTU nicht von allen als ernsthaftes Linux gesehen wird. Doch diese Wahl hat eine Genese, die auch Sebastian noch nicht in diesem Unfang kannte. Im Berliner Podcaststudio werkelt vor allem ein SUSE. Mit dem Sascha nie so recht warm wurde.

                  Sebastian:

                  „In meiner Studienzeit hast Du mich besucht und ich hab gesagt: Hä! Und und Du hast gesagt: Hä?“

                  Und auch wenn sich Sebastian mit dem Linux-Jubiläum ein paar Jahre verrechnet hat, hatten wir 2024 doch einige Runde Geburtstage:

                  • 30 Jahre Suse
                  • 20 Jahre Ubuntu
                  • 30 Jahre Redhat

                    Wir kratzen natürlich nur gaanz leicht an der Oberfläche des gigantischen Themenkomplexes Linux, aber wir plaudern vor allem darüber, wie wir zu Linux kamen und was wir für Erfahrungen gemacht haben. Und kommen zu dem Schluss, dass man beim anstehenden Zwangumstieg auf Windows 11 vielleicht drüber nachdenken sollte, das Betriebssystem zu wechseln statt funktionierende Hardware wegzuwerfen, weil irgendwer in Redmond der Meinung ist, sie nicht mehr unterstützen zu wollen.

                    Denn bedenke:

                    Sebastian:

                    „Wenn Du Kontrolle über Dein Leben behalten willst, dann musst Du irgendwie Kontrolle über die Software haben!“

                    Wir können also nur appellieren, einfach mal eine der unzähligen Distributionen live von USB-Stick zu testen. Linux ist längst deutlich besser als sein Ruf!

                    Und darüber haben wir noch gesprochen:

                    • Klaus Knopper hat mit Knoppix DIE erste (erfolgreiche) Live-Distribution herausgebracht
                    • Zu DSL-Zeiten einen Router selbst gebaut mit einem alten Rechner, einer einzigen Diskette und Linux
                    • Noch einen alten Raspberry rumliegen? Warum nicht mit Pi-Hole einen Werbeblocker draus bauen?
                    • Besorgt Euch Karten für die timelash in Groß Umstadt (NICHT Kassel!)
                    • Video: David Hasselhoff wird Präsident
                    • Windows 10 Support endet bald, funktonierende Hardware wird zu Elektroschrott
                    • Für geringe latenzen: Ubuntu Studio
                    • Und nun: sudo listen to podcast

                      2 hr 20 min
                    • Episode 089b – Ich sehe tote Musiker. Exzellent!

                      Leute, heute in Teil zwei zu unserer Waynes World Dilogie (und – zack! – habt Ihr wieder was gelernt!) werden die ganz wichtigen Fragen des Lebens geklärt:

                      Sebastian:

                      „Ich meine, was ist Wayne’s World ohne Wayne?“
                      Sascha:
                      „Nur world.“

                      Denn heute wollen wir, wie im letzten Cast bereits angeschnitten (höhö), uns Nummer zwei der Wayne’s World Reihe widmen, die mit diesem Teil auch endet, aber den Grundstein legte für viele weitere Filme von Mike Meyers, der einige der hier gemachten Gags in seinen weiteren Werken, nunja, die einen würden sagen „verfeinerte“, die anderen „bis zum Erbrechen wiederholte“. Und tatsächlich auch das eigene „künstleriche“ Schaffen der Dreibeinigen beeinflusste:

                      Hier ein exklusiver Einblick in den nie verwirklichten vierten Teil unserer Star Trek Neusynchronisationsreihe „Start Again!“

                      Sebastian:

                      „Besser gut geklaut, als schlecht selbst ausgedacht. Das ist mein Motto.“

                      Sebastian und Sascha sitzen also immer noch auf der Couch des Frühjahrs 2024 so wie Bruce…äh…Wayne und Garth auf der Couch in ihrem Studio, das aus unerfindlichen Gründen (Megahappyend?) wieder in ihrem Besitz ist. Weil das aber einfach nicht alles sein kann im Leben, muss man sich größere Ziele setzen: Ein eigenes Festival! Und Garth darf mit Kim Basinger knattern. Ansonsten erleben wir wie gesagt viel, was es schon im Teil 1 gab, nur in etwas ausgefeilter. Auch der Bösewicht ist wieder hinter Cassandra her, kommt diesmal allerdings nicht aalglatt-Managerig wie vom letzten FDP-Parteitag daher, sondern in der Form von Christopher Walken, der ordentlich Charisma mitbringt und schon alleine ob seiner Optik die dreibeinigen Podcaster in SCHWWWWIIINNNGungen versetzt.

                      Sascha:

                      „Wahnsinnig gut sah der aus Anfang der 90er!“
                      Sebastian:
                      „Er tanzt auch sehr cool! Für Christopher Walken.. „
                      Sascha:
                      „Auf jeden Fall! Er ist Christopher Dancen in dem Film.“

                      Wenn wir etwas zu bemängeln hätten, dann denn doch sehr klischeehaft inszenierten amerikanischen Ureinwohner. Aber der war irgendwie ein Ding in dieser Zeit.

                      Sascha:

                      „Wenn Du in den 90ern den Fernseher eingeschaltet hast, Du hast immer einen mit Federschmuck gesehen.“
                      Sebastian:
                      „Ständig Amerikanische Ureinwohner! Wo Du hingeguckt hast.“

                      Nun haben zweite Teile ja weitläufig die Nimben..Nimbusse..äh…Nimbus 3(?) dass sie seichte Abklatsche des ersten Teils sind. Und ja, das *könnte* man von diesem Film auch behaupten, aber UNS stört das nicht. Wir verbinden mit diesem Film einfach ne Menge und sei es einen veralteten Videostandard. Und in unseren Köpfen verschmelzen Teil 1 und zwei zu einem Gesamtkunstwerk mit fließenden Übergängen, so dass wir Szenen aus dem einen glatt im anderen Film verortet hätten. Und umgekehrt. Und die Frage aus der letzten Folge gerne nochmal gestellt: Was ist falsch daran, einfach Spaß zu haben?

                      Sascha:

                      „Ich glaube, das ist ein Film, den ich hin und wieder mal einlegen werde, um mal wieder richtig gute Laune zu bekommen.“

                      Ist ein einziges Festival tatsächlich sinnerfüllend und was machen Wayne und Garth eigentlich heute? Dem versuchen wir mit Hilfe künstlicher „Intelligenz“ auf den Grund zu gehen. Und natürlich schweifen wir wieder ab zu Vidostandards, Videokarten, geänderten Systemsounds und vielem mehr.

                      Und darüber haben wir gesprochen:

                      Es gab tatsächlich zwei Öko-Kurzsendungen im ARD Vormittagsprogramm

                      • Der Ökotipp kam vom BR und war entsprechend bieder
                      • Der Mensch machts mit Siggi Sorglos entstand im Auftrag des Umweltministers
                      • Was ist der Club der 27er?
                      • Stay forever Folge zum CDi Format
                      • über intern verkabelte Graphikkarten haben sie hier gesprochen
                      • CGP Grey argumentiert, dass es vielleicht doch klar gehen könnte, „Native Americans“ „Indianer“ zu nennen.
                      • Jetzt aber die Lauscher aufgestellt, wir machen nämlich echt ein Fass auf im Backstage-Bereich!

                        54 min
                      • Episode 089 – Podcast time, excelent!

                        Es begab sich zu einer Zeit, als zwei Menschen, die in ihrem Herzen Teeanager geblieben waren, sich im elterlichen Keller ein Studio einrichteten und auf Sendung gingen. Was sich liest, wie der Prototyp einer Podcast-Genese führt uns weeeeeit zurück in die 90er. Ein Jahrzehnt, über das Sascha ausführlich mit Gregor in dessem Podcast gesprochen hat. Tschaha, die 90er, der Hit im Südflügel der geschlossenen Abteilung. Wir waren alle jung, aufstrebend und fleißig. Und Affen fliegen aus meinem Hintern. Doch doch, so war es….NIIIICHT!

                        Aber so redeten wir in den 90ern selbst auf dem hintersten Schulhof im kleinsten Kaff der Eifel, denn besagte Jungs haben diverse Trends gesetzt und (so munkelt man) Queen wieder in die Charts gebracht. Denn wer aus unserer Generation kann wirklich wiederstehen, wenn „Bohemian Rhaposody“ im Autoradio läuft, die Lautstärke auf 11 zu drehen und mitzugröhlen und -bangen, bis die Halsmuskeln schmerzen. Da wäre doch nie im Leben jemand drauf gekommen, wenn es ihn nicht gegeben hätte:

                        WAYNE’S WORLD

                        ist ein Film, der Maßstäbe gesetzt hat und dem bis dato kleinsten Licht der Saturday Night life Besetzung (Eine Show, von der wir in der Eifel mal entfernt gehört hatten, aber noch nie eine Folge zu Gesicht bekommen hatten) eine strahlende Karriere im Filmbizz zu verschaffen.

                        Sascha:

                        „Man lernt viel über den Humor von Mike Myers, aber auch über die Arbeitsweise von Mike Myers.“

                        Denn im zweiten Teil (dazu später mehr) beginnt er, viele Witze zu recyclen, aber auch gleichzeitig zu veredeln. Aber das soll ein Thema des nächsten Podcasts sein. Denn um Euch nicht noch länger zappeln zu lassen, haben wir mittendrin einfach mal die Schere angesetzt. Weil wir in UNSERER Show nämlich machen, was WIR wollen und nicht käuflich und dafür total anarchich sind, jawoll! *Markenanzugzurechtrück*

                        Sascha:

                        „Im Grunde machen ja Wayne und Garth genau das, was wir tun. Nur mit Bild.“

                        Wir stellen fest, der Film ist eigentlich ziemlich gut gealtert, im Gegensatz zu uns.

                        Sebastian:

                        „Okay, Löcher in den Hosen, das macht man heute nicht mehr. Irgendwann ist man dafür zu alt. Wenn es dann so kalt ist an den Kniescheiben, dann knirschen die Gelenke so.“

                        Und es fällt auf: Aurora wird im Film zwar als Kaff dargestellt, hat aber für die Jugend verdammt viel zu bieten: Den Stammdiner, hilfsbereite erwachsene, erstaunlich viele junge und jung gebliebene Menschen, geile Clubs von denen WIR in den 90ern nur träumen konnten und alle sind so verdammt gut drauf.

                        Sascha:

                        „Die Kernaussage ist doch eigentlich: Habt Spaß im Leben!“

                        Wir hatten jedenfalls eine Menge Spaß beim Schauen und stellen fest, dass sich einzelne Passagen des Films dermaßen tief in unser Bewusstsein gebrannt haben, dass wir ihn stellenweise mitsprechen können. („Wir wissen doch beide ganz genau, dass da gar kein Film in der Kamera ist“) Es handelt sich mal wieder um so einen goldenen Moment, wo kreative Filmschaffende auf spendable Manager stoßen, die ihnen Geld und freie Hand zugestehen, hauptsache, sie bekommen über die Sommerferien einen Streifen produziert. Der Film versprüht unglaublich viel Liebe für Rockmusik, was auch an der großartigen Regisseurin liegt.

                        Jetzt aber genug gequatscht, denn wir haben gelernt, dass plutonische Liebe zwischen zwei erwachsenen Menschen möglich ist!

                         

                        1 hr 18 min
                      • Episode 088 – Der verrückteste Podcast der Welt – fully loaded

                        Im Weltall hört Dich niemand hupen! Und eigentlich ist es verwunderlich, dass es ein Auto amerikanisch/südafrikanischer Bauart war, das als erstes ins All geschossen wurde und nicht eins aus Deutsch/Österreichischer Produktion. Denn das wäre nur der nächste logische Schritt in einer Filmreihe gewesen, der wir uns heute – wie versprochen – ein weiteres Mal widmen wollen. Jäh wurden wir von familiären Verpflichtungen unterbrochen, als wir zum letzten Mal beisammen saßen und über Kiffer…äh Käferfilme sprachen. Und viel stand noch auf unseren jeweiligen Listen. Aber während die Tinte noch kräftig aus dem Notizbuch strahlt, sind unsere Erinnerungen deutlich verblasst. Und wir versuchen uns einigermaßen logisch daran entlangzuhangeln. Eben so einigermaßen. Aber das passt ja auch irgendwie zumindest zum ersten DuDu-Film

                        Sascha:

                        „So wie Du jetzt guckst, SO ist diese Folge.“
                        Sebastian:
                        „Ich bin gleichzeitig verwirrt und gelangweilt muss ich sagen.“

                        Doch wir wären nicht die dreibeinigen Podcaster, wenn wir das gemütliche Beisammensein in der Berliner Podcastküche nicht dazu nutzen würden, über Dies und Das zu plaudern. Hört, wie Sascha sich in Rage redet, wenn er faul zusammengeschmierte „Artikel“ aus Lokalzeitungen serviert bekommt. Da rantet der Sascha und der Sebastian wundert sich – wie sowas ernsthaft gedruckt werden kann. Und natürlich darf auch ein Abstecher in virtuelle Welten nicht fehlen, hier erfahrt Ihr exklusiv, was Sebastian wieder tolles auf seinem Gaming-PC installiert hat.

                        Für die influencende Zuhörerschaft bieten wir natürlich auch einen besonderen Service neben Pampasgrasverleih: Anregungen für tiefsinnige Wandtatoos:

                        Sascha:

                        „Der Schweizer ist gar nicht so böse…“
                        Sebastian:
                        „Nööö! Der ist nur Schweitzer.“

                        Und findige DuDuperten ahnen schon: Junge, die haben sich sogar Teil 3 der DuDu Reihe gegeben. Sogar der vierte Teil wurde angerissen. Sascha stellt fest: JETZT wird DuDu endlich zu dem Käfer, den er in Erinnerung hatte: Das Kennzeichen! Die Aufziehmutter! Die Hubschrauberflügel! Das Seitwärtseinparken! Und Blacky Fuchsberger? Und Selbst Sebastian, der in der letzten Folge noch große Sympathien für Herbie hegte, muss zugeben: Das deutsch-österreichische Produkt hat eine *deutlich* größere Bandbreite an Fähigkeiten, als sein Disney-Pendant, das im wesentlichen nur niedlich gucken und quieken kann. DuDu ist Wertarbeit, universal einsetzbar UND bescheiden. Und es ist gar nicht sooo unwahrscheinlich, dass der Typ hier ohne DuDu nicht nach Freiheit gesucht hätte.



                        Und wir wissen alle: DER Song hat eigenhändig die Mauer eingerissen. Und das ist nur der Gipfel des Eisbergs:

                        Sebastian:

                        „Ich glaube, man kann eine direkte Linie ziehen von Herbie über DuDu bis zum Xwing.“

                        So. Jetzt aber das Schimpfwort-ABC zurecht-, den Schwebegürtel angelegt und nicht vergesssen: DuDu macht das schon!

                        Und darüber haben wir auch noch gesprochen:

                        • Connor Trinneer kommt noch nicht mal aus Australien, sondern aus (ohne Scheiß) Walla Walla
                        • Erfrischend ehrlich: Many Cotto bei den Inglorious treksperts
                        • Die Aachener Nachrichten erscheinen seit dem 24. Januar 1945 und sind damit die am längsten ununterbrochen erscheinende Zeitung Deutschlands. Bis sie aus wirtschaftlichen Gründen mit der Aachener Zeitung fusioniert wurden. Tja.
                        • Was da am Ende für journalistische Meisterleistungen rauskommen könnt Ihr hier lesen (natürlich hinter der Bezahlschranke)
                        • Sebastian spielt: Alien Isolation
                        • Video von Mandalore Gaming zu Alien isolation
                        • Aliens fireteam elite ist ein „Streight forward horde shooter“
                        • Wir haben uns geirrt: Während Rudolf Zehetgruber noch lebt, ist seine Frau leider bereits 2009 gestorben.
                        • Wo wurden die DuDu-Filme eigentlich gedreht? Hier gibt es sogar die Geokoordinaten diverser Drehorte
                        • 2 hr 38 min
                        • Episode 087 – Und jährlich murmelt das Grüßtier

                          Ok, ihr Faulpelze, raus aus den Federn! Und bloß nicht die warmen Schühchen vergessen, es ist saukalt da draußen!

                          Das Lied von Sony&ToshiCher müsst Ihr Euch aus Copyrightgründen jetzt selber denken. Aber wir geben Euch natürlich Beavis&Buttheadlike den Takt vor.



                          Sony? Cher? Beavis? Butthead? Was hat das mit dem Jahr 1993 zu tun? Gut, dass Du fragst! 1993 kam nämlich eben jene Coverversion des großen Hits des Duos heraus. Fast zeitgleich erlebte das Original aber ein Revival in der künftigen Nerdkultur. Hat es sich nämlich in das kollektive Gedächtnis mindestens einer Generation gebrannt als leicht blecherne Version aus dem berühmten Radiowecker.

                          Und als wenn der Titel dieser Episode und alles, was wir bisher geschrieben haben, noch nicht Hinweis genug war, wir reden natürlich über

                          Und täglich grüßt das Murmeltier

                          Einer – da sind sich beide Podcaster einig – besten Filme, die hier jemals in diesem Cast besprochen wurden.

                          Sebastian:

                          „Ich finde den Film nahezu perfekt. Außer, dass keine Raumschiffe drin vorkommen.“

                          Es passt einfach alles: Der Hauptdarsteller, die Hauptdarstellerin, vermutlich viele Drogen hinter den Kulissen, Studiobosse, die sich zwar einmischen, aber ignoriert werden und ein Feiertag, der so bescheuert ist, dass er die perfekte Kulisse abgibt.

                          Sebastian:

                          „Laut Wikipedia gibt es keinen wissenschaftlichen Nachweis, dass es irgendeinen Zusammenhang gibt zwischen Murmeltier und Schatten am 2. Februar und Wettervorhersage.“
                          Sascha:
                          „Wie viele Traditionen ist es eigentlich Nonsens, aber ein guter Grund sich zu treffen und sich zu besaufen.“

                          Während der Aufnahme wird erstaunlich wenig getrunken, dennoch gibt es natürlich die obligatorische und von den Hörenden immer wieder eingeforderte Toilettenpause. Die übrigens auch gewerkschaftlich eingefordert wurde.

                          Sebastian:

                          „Ich bin ein großer Feind des 8,5 Stunden Tages“

                          Aber zurück zum Phil(m): Der eine (Sebastian) würde sagen, dass wir hier einen ziemlich unsympathischen Hauptdarsteller auf seinem Weg zu seiner Läuterung begleiten, Sascha schließt sich dem zweiten Teil an, findet aber, dass Phil einfach exakt der Typ Mensch ist, der in den Medien arbeitet. Wie auch immer: Er landet in einem kleinen Kaff und wird durch den Barkeeper des Hotels dazu gezwungen, den gleichen Tag immer und immer wieder zu durchleben. Bis Phil am Ende zum Kwizatz Haderach geworden ist, durch die Zeit sehen kann und das Gleichgewicht der Macht wiederherstellen kann.

                          Der Weg dahin ist allerdings das Ziel und sämtliche Weltreligionen haben den Film bereits zu Tode analysiert und sind zu dem Schluß gekommen, dass das Gesehene so ziemlich exakt ihrem Glauben entspricht. Deshalb wollen wir den Film nicht auch noch auf die Couch legen und sezieren, sondern vor allem unsere persönlichen Verbindungen zu diesem Film nach außen kehren. Denn das ein oder andere aus dem Streifen hat uns doch sehr beeinflußt.

                          Sebastian:

                          „Wir haben sehr oft auf den Weltfrieden angestoßen. Und es hat nix gebracht.“

                          Und weil am Ende noch ein bißchen Zeit war, und wir anderthalb Stunden nicht über Raumschiffe sprechen konnten, holen wir das am Schluß noch schnell nach und Sebastian gibt uns einen Crash-Kurs in Sachen galaktischer Bergbau

                          Sebastian:

                          „Die coolste Variante ist…“
                          Sascha:
                          „SPRENGEN!“
                          Sebastian:
                          „Ja!“

                          Und darüber haben wir auch noch geredet:

                          • Warum die 90er nicht nett waren zu Andie Mac Dowell
                          • Schatten? Murmeltier? WTF? Wie funktioniert das Ganze?
                          • Superbowl Jeep Werbung
                          • Mit der Theorie, dass der Baarkeeper genau weiß, dass Phil in einer Zeitschleife hängt, steht Sascha nicht alleine da
                          • Watchmojo hat ausgerechnet, wie lange Phil in der Schleife saß
                          • Der Horror Zoo von Planet Zoo
                          • Dä-dää, dä-dää, dä-dää
                          • Elite? Gefährlich!
                          • Spiritfarer – take your passengers one by one into the wood and ice them in the back of their head
                          • Alle Versicherungen auf den aktuellsten Stand gebracht? Na dann: Steht schon auf ihr trüben Tassen und lauft los um dem Murmler da draußen was zu murmeln.“

                            2 hr 3 min
                          • Episode 086 – Drei Beine im Tee

                            Das neue Jahr hat begonnen, Zeit die Vorsätze des alten zu brechen. Denn eigentlich hatten Sebastian und Sascha bereits in der Weihnachtszeit fernmündlich vereinbart, sich vor die Mikrophone zu begeben und ihre lieblichen Stimmen erklingen zu lassen, damit sich eine frische Folge liebevoll verpackt unter dem Baume unserer Liebsten Hörenden fände.

                            Doch dann erreichte in einer stürmischen Nacht ein berittener Bote die Lausitz und überbrachte eine Depesche aus Berlin: Fast drei Jahre konnte Sebastian dem tückischen Virus entgehen (während Sascha ihn sich bereits zweimal eingefangen hat. Da merkt man, wer von beiden Schulpflichtige Kinder hat, obwohl die ja bekanntlich per Bildungsminiserkonferenz überhaupt keine Infektionsherde sein KÖNNEN) nun schlug er zu und sorgte nicht nur für Husten sondern auch verlangsamtes Reaktions- und Auffassungsvermögen, was selbst die Vorbereitung für unseren Cast unmöglich machte.
                            Und auch, wenn bereits ein dickes „GENESEN“ auf die Stirn von Sebastian gestempelt war, so liefen die Prozesse dahinter weiterhin deutlich langsamer als gewohnt. Kein wunder, dass sich der Film, über den wir heute sprechen, für ihn anfühlt, wie ein Fiebertraum, dabei begeben wir uns doch heute in die Berge, die im Jahr 1955 noch völlig ohne Kanonen schneebedeckt waren. Ein Glück, sonst wäre der Titel

                            Drei Männer im Schnee

                            so unglücklich gewählt, wie der Erscheinungstermin dieses Streifens anno 1955.

                            Sascha:

                            „Wie kommt man auf die Idee, einen Film mit dem Titel ‚Drei Männer im SCHNEE‘ im Juli uraufzuführen?!?“
                            Sebastian:
                            „Das war in den 50ern. Da mussten sich Werbesprüche auch noch reimen.“
                            Sascha:
                            „Blüht draußen der Klee, schau drei Männer im Schnee!“
                            Sebastian:
                            „Ist draußen zu heiß, schaun Sie diesen Scheiß!“

                            Sie merken bereits, liebe Hörenden, Sebastian hat seinen gewohnt scharfen Kritikerblick auf den Streifen geworfen, während Sascha (nicht nur) heute die rosarote Brille aufgesetzt hat. Und das hat seinen Grund: Videoleerkassetten waren teuer in den 80ern und so besaß die Famile E nur eine Handvoll davon. Neben „Vom Winde verweht“ fanden sich neben der Immenhof-Trilogie eben auch die drei Männer im Schnee auf Band gebannt wieder. Logischerweise wurden die wenigen Kassetten rauf- und runtergeguckt, so dass dieser Film ein fester Bestandteil von Saschas Kindheit ist. Aber immerhin können sich die Herren auf eine Gemeinsamkeit in Sachen Medienkonsum einigen:

                            Sascha:

                            „Ich hatte ja damals in den 90ern einen kleinen Crush auf Heike Knispel.“
                            Sebastian:
                            „Jeder Radiohörer in NRW hatte das.“

                            Nun die Wackelaugenbrille aufgesetzt, schnell noch depeschiert und die Skier in eine aufrechte Position gebracht, gleich geht es los. Doch vorher noch ein paar weiterführende Links zu Dingen, über die wir auch noch sprachen:

                            • Gazpacho bzw. Gaspacho ist eine kalt servierte südspanische und portugiesische Suppe aus ungekochtem Gemüse.
                            • Robin Williams über deutschen Humor
                            • Ralph Morgenstern hat trotz des Namens nichts mit Christian Morgenstern zu tun
                            • Er liest aber gerne Gedichte seines Namensvetters. Öffentlich.
                            • „Orden für die Wunderkinder“ beschäftigt sich mit dem Hang der Deutschen zu Auszeichnungen und Ehrungen aller Art und es ist auf keinen Fall komplett bei youtube…
                            • „Wir Wunderkinder“ begleitet den Lebensweg zweier Menschen(typen) durch vier verschiedene deutsche Staatsformen
                            • Und hier noch ein paar Impressionen von Sebastians virtuellen Weltraumeskapaden:

                              Nun aber frisch aufgemerkt! Und zwar slowly, Du Depp!

                              1 hr 55 min
                            • Episode 085 – Ein Toller Podcast auf Extratour: Er säuft und er säuft und er säuft

                              Dies ist die Geschichte von Herbert Steinmetz, der eigentlich Elsa Stumpfel ist..je nachdem, welcher Originstory man glauben mag. Aber von vorne. Es begab sich zu einer Zeit, dass ein kleinwüchsiger und größenwahnsinniger Österreicher zu einem sympathischen Auto-Konstrukteur fuhr, der daraufhin seinen jüdischen Miteigentümer aus der Firma warf und einen Wagen fürs Volk konstruierte.

                              Sascha:

                              „Das kann man eigentlich wie alles, was Ferdinand Porsche und Adolf Hitler gemacht haben, nur lieb haben.“

                              Der eine war nach 1945 tot, der andere immer noch stinkereich und seine Vergangenheit…nunja, Vergangenheit und so erfreute sich der kleine Nazikäfer auch in der jungen Bundesrepublik großer Beliebtheit. Auch bei Sebastian zu Haus, wo gleich mehrere Käfer vor der Tür parkten (nicht parallel, sondern zeitlich versetzt). So richtig berühmt wurde der einstige KdF-Wagen aber erst, als er bei Walt Disney auf den Hof fuhr und zum neuen Helden eines Realfilms über ein Auto mit dem Herzen auf dem rechten Fleck (hehe) gekürt wurde.

                              Ein Toller Käfer

                              Ist der Auftakt einer ganzen Filmreihe, die sich – mit größeren Lücken – bis ins Jahr 2005 zog und auch noch eine TV-MiniSerie hervorbrachte. Klar guckte man in Deutschland und Österreich etwas neidisch auf den (Kassen)Erfolg „unseres“ Wagens auf der anderen Seite des großen Teichs und so fuhr ein anderer Österreicher ins ehemalige Deutsch-Ostafrika, um dort aus alten Tierfilmen, einer Namenlosen Ralley-Dokumentation und ein paar krude gedrehten Szenen einen eigenen Käferfilm zu machen. Zwar nicht mit Blackjack und Nutten, aber mit dem Ernie-Synchronsprecher und sich selbst in der Hauptrolle.

                              Ein Käfer geht aufs Ganze

                              Sollte ebenfalls der Grundstein einer ganzen Filmreihe werden, in dem im Gegensatz zu einem beseelten Auto ein computergesteuertes Meisterwerk deutscher Ingeneurskunst im Mittelpunkt stehen sollte. Wobei davon im ersten DUDU Film nicht viel zu merken ist, selbst das ikonische DUDU Kennzeichen lässt bis auf Teil 3 der Reihe auf sich warten. Eine Art learning bei doing, das auf seine Art interessant zu beobachten ist.

                              Sebastian:

                              „Unterhaltung in Reinform: Du kriegst irgendwelche Bilder gezeigt, dazu kommt irgendwelche Musik. Da isser ganz gut.“

                              Aber darauf werden wir an einer späteren Stelle eingehen. Denn die Zeit drängte, die beiden Podcaster hatten am Vorabend noch das Vergehen eines weiteren Lebensjährchens zelebriert

                              Sebastian:

                              „Man reflektiert jetzt etwas mehr im Hinterkopf.“
                              Sascha:
                              „Und AM Hinterkopf.“

                              Und die Heimfahrt nach Berlin rückte näher. Aus der ursprünglichen Gegenüberstellung der Käfer-Reihen wurde also eher eine Besprechung von Herbie, mit einem klitzekleinen Ausblick auf DUDU, den wir in der kommenden Ausgabe vertiefen werden und ein und für alle Mal klären werden: Who did it better? Herbie vs DUDU. Spoiler: Die Meinungen werden weeeeeiiit auseinandergehen.

                              Und darüber haben wir auch gesprochen

                              • Was ist macht einen Heiku zu einem Heiku?
                              • Skyrim auf der PS3? Hütet Euch vorm berühmten Speicherbug
                              • Die Produktion des Käfers wurde am 30. Juli 2003 endgültig eingestellt
                              • Bei Boxermotoren sind die Pleuel zweier gegenüberliegender Zylinder auf zwei um 180° versetze Hubzapfen angeordnet.
                              • Nun aber den irish Coffee in den Tank gekippt und den luftgekühlten Boxer angeschmissen, das Rennen beginnt. Aber DUDU macht das schon.

                                1 hr 8 min

                              About Sie reden!

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