Simple German Learning

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Simple German Learning episodes

  • Out of your comfort zone: say no A1
    „Raus aus der Komfortzone
    Kommen Sie wieder ins Trotzalter (zwei Tage)
    Benehmen Sie sich in den nächsten zwei Tagen so wie alle normalen Zweijährigen und antworten Sie auf alle Bitten mit »Nein«. Treffen Sie keine Auswahl. Lehnen Sie alle Dinge ab, solange Sie nicht sofort dafür gefeuert werden. Seien Sie egoistisch. Dabei gilt wie bei der letzten Übung: Das Ziel ist nicht irgendein konkretes Ergebnis. Es geht also hier nicht konkret darum, nur die Dinge zu eliminieren, die Zeit kosten, sondern um die Fähigkeit, Nein zu sagen. Gewöhnen Sie sich daran. Fragen wie die folgenden eigenen sich gut dazu, ein solches Verhalten zu üben:
    Haben Sie einmal eine Minute Zeit für mich?
    Wollen wir heute/morgen ins Kino gehen?“
    „Können Sie mir bei X helfen?
    »Nein« sollte Ihre Standardantwort auf alle Anfragen sein. Denken Sie sich keine umständlichen Ausreden oder Notlügen aus, dabei wird man Sie ertappen. Eine einfache Antwort wie »Tut mir wirklich leid, ich kann nicht – ich habe einfach zu viel auf meinem Schreibtisch« genügt als Allzweckantwort.“
    Auszug aus: Timothy Ferriss. „Die 4-Stunden-Woche – Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben.“ iBooks.
    2 min
  • Unrealistic Expectations B2
    „Unsere Kultur ist heute zwanghaft auf total unrealistische positive Erwartungen fokussiert: Sei glücklicher! Sei gesünder! Sei der/die Beste, besser als der ganze Rest! Sei klüger, schneller, reicher, sexyer, beliebter, produktiver, beneidenswerter und bewunderter! Sei perfekt und unglaublich und kacke jeden Morgen vor dem Frühstück zwölfkarätige Goldnuggets, während du deinem selfiegeilen Ehepartner und deinen zweieinhalb Kindern Abschiedsküsschen zuwirfst. Fliege dann mit deinem Hubschrauber zu deinem ach so wunderbar erfüllenden Job, wo du den Tag mit unfassbar wichtiger Arbeit verbringst, die wahrscheinlich eines Tages die Welt retten wird!“
    Auszug aus
    Die subtile Kunst des darauf Scheißens
    Manson, Mark
    2 min
  • Good news in German: decreased sudden infant death syndrome A2
    Als Ursachen für den plötzlichen Kindstod gelten das Ersticken der Kleinen im Schlaf, etwa durch eine über den Kopf gezogene Decke, eine kritische Entwicklungsphase, beispielsweise bei der Reifung von Herz oder Lunge oder auch das angeborene Fehlen eines bestimmten Enzyms, das die Kommunikation im Gehirn mitsteuert. Kein Grund sind hingegen steigende Impfquoten, die eher mit einer gesunkenen Zahl der SIDS-Fälle ("Sudden Infant Death Syndrome") einhergehen.
    Tatsächlich gab es in Deutschland in den vergangenen Jahren in Deutschland laut der "Stiftung Kindergesundheit" auch immer weniger plötzliche Kindstode. Von 1.285 unerwartet gestorbenen Babys im Jahr 1991 verringerte sich die Anzahl auf 84 im Jahr 2020 - ein Rückgang um 93 Prozent. Berthold Koletzko, der Vorsitzende der Stiftung, betont, dass dieser Erfolg vor allem auf die wirksamen Kampagnen zur SIDS-Prävention zurückzuführen sei, bei denen Familien intensiv auf das richtige Verhalten nach der Geburt aufgeklärt wurden.
    Zu den Maßnahmen zählen unter anderem, die Bauchlagerung des Babys unbedingt zu vermeiden. "Babys sollen auf dem Rücken schlafen", betont die Stiftung. Auch die Seitenlage ist weniger empfehlenswert. Dazu sollten Säuglinge am besten in einem Schlafsack ohne zusätzliche Bettdecke schlafen, ohne weiche Unterlagen oder Kuscheltier darin. Die Kleinen sollten zudem in den ersten sechs Monaten im Zimmer der Eltern schlafen, in der Nähe des elterlichen Bettes, aber im eigenen Bettchen. Denn sonst erhöht sich das Erstickungsrisiko stark. Und schließlich verrringert auch das Stillen in den ersten Lebensmonaten die Gefahr des plötzlichen Kindstods. Auszug aus:
    https://www.mdr.de/wissen/ploetzlicher-kindstod-neue-erkenntnisse-sids-wann-sinkt-risiko100.html
    3 min
  • Sympathy A2
    Niemand wählt Gestörtheit, Konflikt oder Schmerz. Niemand wählt den Wahnsinn. Sie entstehen, weil nicht genügend Gegenwärtigkeit in dir vorhanden ist, um die Vergangenheit auszulöschen, nicht genügend Licht, um die Dunkelheit zu vertreiben. Du bist noch nicht vollkommen hier. Du bist noch nicht ganz aufgewacht. In der Zwischenzeit beherrscht der konditionierte Verstand dein Leben.
    Ganz ähnlich ist es, wenn du zu den vielen Menschen gehörst, die in eine unbewältigte Geschichte mit ihren Eltern verwickelt sind. Wenn du ihnen weiterhin übel nimmst, was sie getan oder nicht getan haben, dann glaubst du, dass sie eine Wahl hatten - dass sie anders hätten handeln können. Es sieht immer so aus, als wenn Menschen eine Wahl hätten, aber das ist nur eine Illusion. Solange dein Verstand mit seinen konditionierten Mustern dein Leben beherrscht, solange du dein Verstand bist, welche Wahl hast du da? Gar keine. Du bist nicht einmal da. Mit dem Verstand identifiziert zu sein ist ein sehr kranker Zustand. Es ist eine Art des Wahnsinns. Fast jeder leidet in unterschiedlichem Maß an dieser Krankheit. In dem Moment, in dem du das erkennst, kann es keinen Groll mehr geben. Wie kannst du jemandem seine Krankheit übel nehmen? Die einzig angemessene Antwort ist Mitgefühl.
    3 min
  • Well, usually I learn more from my sheep than from books A2
    2 
    »Ich muß einige Wolle verkaufen«, sagte er damals zum Kaufmann. Der Laden des Mannes war voll Kunden, so daß der Händler den Schäfer bat, sich bis zum späten Nachmittag zu gedulden. Dieser setzte sich auf den Gehsteig vor das Geschäft und nahm ein Buch aus seinem Rucksack. »Ich wußte ja gar nicht, daß Hirten lesen können«,“
    „ bemerkte eine weibliche Stimme an seiner Seite.
    Das Mädchen sah wie eine typische Andalusierin aus mit langen schwarzen Haaren und Augen, die vage an die maurischen Eroberer erinnerten.
    »Weil Schafe mehr lehren können als Bücher«, erwiderte der Jüngling. Sie unterhielten sich angeregt während mehr als zwei Stunden. Das Mädchen sagte, daß sie die Tochter des Händlers sei, und erzählte vom Leben in ihrem Ort, wo ein Tag dem anderen glich. Der Schäfer seinerseits berichtete über die Landschaft Andalusiens und die Neuigkeiten aus den Ortschaften, die er besucht hatte. Er war glücklich, einen Zuhörer gefunden zu haben.“
    Auszug aus
    Der Alchimist
    Paulo Coelho
    2 min
  • People prefer anger B1
    Junger Mann:
    Gestern Nachmittag las ich gerade ein Buch in einem Café, als ein Kellner vorbeilief und Kaffee auf meine Jacke schüttete. Ich hatte sie gerade erst gekauft, und sie ist mein bestes Kleidungsstück. Ich konnte nichts dagegen machen – ich bin einfach ausgerastet. Ich schrie ihn aus vollem Halse an. Ich gehöre normalerweise nicht zu den Leuten, die an öffentlichen Orten die Stimme erheben. Aber gestern dröhnte der ganze Laden von meinem Gebrüll, weil ich so in Wut geraten war, dass ich nicht mehr wusste, was ich tat. Wie ist es nun damit? Lässt sich hier wirklich noch von einem Ziel“ Philosoph:
    Sie wurden also von der Emotion der Wut angetrieben und haben schließlich herumgeschrien. Obwohl Sie normalerweise eine sanfte Natur haben, konnten Sie es nicht verhindern, wütend zu werden. Es war eine unvermeidbare Reaktion, und Sie konnten nichts dagegen tun. Wollen Sie mir das sagen?Junger Mann:
    Ja, weil es so plötzlich geschah. Die Worte kamen einfach aus meinem Mund, bevor ich Zeit zum Denken hatte.
    Philosoph:
    Angenommen, Sie hätten gestern zufällig ein Messer dabeigehabt, und als Sie ausgerastet sind, hätten Sie ihn“erstochen. Könnten Sie das dann immer noch damit rechtfertigen: «Es war eine unvermeidbare Reaktion, und ich konnte nichts dagegen tun?»
    Junger Mann:
    Das … Kommen Sie, das ist ja ein krasses Argument!
    Philosoph:
    Das ist gar kein krasses Argument. Wenn wir Ihren Gedankengang weiterdenken, könnte für jeden Angriff, der in einem Zustand der Wut geschieht, die Wut verantwortlich gemacht werden, und er läge damit nicht mehr im Verantwortungsbereich der Person, denn im Kern sagen Sie, dass die Menschen ihre Emotionen nicht kontrollieren können.
    Das ist einfach. Sie sind nicht in Wut geraten und haben dann gebrüllt. Sie sind einzig und allein wütend geworden, damit Sie brüllen konnten. Anders gesagt: Um zum Ziel des Herumbrüllens zu gelangen, haben Sie die Emotion der Wut erzeugt.“
    Auszug aus
    Du musst nicht von allen gemocht werden: Vom Mut, sich nicht zu verbiegen (German Edition)
    Koga, Fumitake
    4 min
  • Musks existential crisis B1
    „Mit ungefähr 14 Jahren geriet Musk in eine ausgeprägte Existenzkrise. Darauf reagierte er, wie es viele begabte Jugendliche tun: mit einer Hinwendung zu religiösen und philosophischen Texten. Musk sah sich eine Handvoll Ideologien an und endete dann mehr oder weniger dort, von wo er gekommen war. Er machte sich die Science-Fiction-Lehren aus einem der einflussreichsten Bücher seines Lebens zu eigen – aus Per Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams. »Adams erklärt, dass es mit am schwierigen ist herauszufinden, welche Fragen man stellen sollte«, sagt Musk. »Wenn man die Fragen gefunden hat, ist die Antwort relativ einfach. Ich kam zu dem Schluss, dass wir unbedingt versuchen sollten, die Breite und Tiefe des menschlichen Bewusstseins zu vergrößern, damit wir besser verstehen, welches die richtigen Fragen sind.“
    Auszug aus
    Elon Musk. Die Biografie des Gründers von Tesla, PayPal, SpaceX und wie er unsere Zukunft neu erfindet
    Elon Musk, Ashlee Vance
    2 min
  • Thinking about things B1
    Alle Gedanken – seien sie positiv oder negativ, gut oder schlecht, präzise oder wirr – streben danach, sich schließlich in ihre reale Entsprechung zu verwandeln. Sie tun dies, indem sie uns zu Ideen, Plänen und Mitteln und Wegen inspirieren, durch die wir unsere Ziele auf logische, natürliche Weise erreichen können.
    Nachdem ein Gedanke zu einem beliebigen Thema ständig wiederholt und von der kosmischen Macht der Gewohnheit aufgenommen wurde, führt unser Unterbewusstsein ihn mithilfe aller natürlichen Hilfsmittel zu seiner logischen Verwirklichung.
    Der Ausspruch Gedanken sind Dinge mag nicht wörtlich wahr sein; wahr ist jedoch, dass Gedanken alle Dinge erschaffen. Diese Dinge sind verblüffend getreue Nachbildungen der Denkmuster, aus denen sie hervorgingen.
    Manche Menschen glauben, jeder Gedanke, den wir freisetzen, löse eine endlose Reihe von Schwingungen aus, mit denen sich die Person, die den „wir freisetzen, löse eine endlose Reihe von Schwingungen aus, „Gedanken gefasst hat, irgendwann zwangsläufig auseinandersetzen muss. Andere glauben, wir Menschen seien nur ein physisches Gedankenspiegelbild, das durch die Unbegrenzte Intelligenz in Bewegung gesetzt wurde und greifbare Gestalt erhielt. Einige sind der Ansicht, die Energie unseres Denkens sei nur ein winziger Teil der Unbegrenzten Intelligenz, den wir durch unseren Verstand aus dem großen universellen Reservoir schöpfen konnten. Kein Argument, das dieser Überzeugung widerspricht, hat sich bislang als glaubwürdig erwiesen.
    “
    Auszug aus: Hill, Napoleon. „Glaube an dich und werde reich: Die Fortsetzung des Bestsellers "Denke nach und werde reich" (German Edition).“ iBooks.
    3 min
  • WILLPOWER B2
    „Was ist der Wille? Der Wille ist unsere innere Kraft, die niemals von der Außenwelt beeinträchtigt wird. Sie ist unser letzter Trumpf. Wenn Handeln das ist, was wir tun, wenn wir noch Spielräume haben, dann ist der Wille das, auf das wir zurückgreifen, wenn auch diese Spielräume verschwunden sind. Wenn wir uns in einer eindeutig schlechten Situation befinden, auf die wir keinerlei Einfluss haben, dann können wir dies als Lernerfahrung nutzen, die uns bescheiden macht, und als Chance, anderen Trost zu geben. Das ist Willenskraft. Aber die will trainiert sein. Wir müssen uns auf Gegenwind und Turbulenzen gefasst machen, wir müssen lernen, Dinge hinzunehmen und selbst in schweren Zeiten unsere heitere Gelassenheit zu bewahren. Viele Menschen glauben, Wille habe damit zu tun, etwas ganz besonders zu wollen. In Wirklichkeit geht es weniger um Stärke als um Duldsamkeit. Es geht eher um »Dein Wille geschehe« als um den »Willen zur Macht«, denn selbst dieser lässt sich brechen. Wahrer Wille ist stille Bescheidenheit, Zähigkeit und Biegsamkeit; der andere Wille ist nur Schwäche, die sich hinter Großspurigkeit und Ehrgeiz versteckt. Es ist keine Frage, welcher vor den größten Hindernissen länger besteht.“
    Auszug aus: Ryan Holiday. „Das Hindernis ist der Weg.“ iBooks.
    3 min

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