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Es ist Freitag, der 27. September 2024. Es ist noch ruhig in Klipphausen bei Dresden, als der 76-jährige Peter B. wie so oft joggen geht. Wenige Minuten später liegt der bekannte Anwalt tot am Straßenrand. Überfahren von einem SUV. Zunächst sieht alles nach Fahrerflucht aus. Nach einem tragischen Unfall auf einer Landstraße. Doch die Ermittler entdecken schnell Dinge, die nicht zusammenpassen. Ein Fahrzeug, das kurz vor der Tat gekauft wurde. Eine bereits organisierte Reparatur. Und eine Ehefrau, die laut Gericht genau wusste, wann und wo ihr Mann morgens joggen geht. Am Ende wird aus einem vermeintlichen Unfall einer der spektakulärsten Mordprozesse Sachsens. Die zentrale Frage: war das ein tragischer Zusammenstoß? Oder ein geplanter Mord aus Habgier? Jule und Karolin erzählen den Fall und sprechen mit Strafverteidigerin Pantea Farahzadi und Psychologe Christian Lüdke über die Hintergründe.
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Wir befinden uns in New York City. 1975. Es ist kalt. Der Wind kommt vom Hudson herüber und peitscht durch die Straßen von Manhattan. Auf dem Bürgersteig vor einem 7-Eleven-Laden steht ein Mann. Er ist
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Es ist ein Sonntagabend im August. Heiß, wie immer in der Mojave-Wüste. Sabrina ist mit den Kindern zu Hause in der Strawberry Lane. Sie warten auf Robert. Auf das Geräusch seines Autos in der Einfahrt, auf seine Stimme, die sie freudig begrüßt.
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Es ist der 31. Juli 2001, Frankfurt am Main im Sommer. Passanten sind am Fluss unterwegs, irgendwann fällt ihr Blick auf Etwas, das im Wasser treibt: Erst wirkt es wie ein Bündel aus Stoff, doch relativ schnell ist klar, das ist kein Abfall. Da sind Haare, Körperteile, es handelt sich um einen zusammengeschnürten Menschen. Beamte ziehen das Bündel aus dem Wasser, es ist beschwert mit einem Sonnenschirmständer – offenbar, damit es untergeht. Als die Ermittler den Stoff auseinander ziehen, finden sie die Leiche eines jungen Mädchens – etwa 15 oder 16 Jahre alt. Und schnell wird klar: Das Mädchen wurde nicht nur getötet, es wurde jahrelang misshandelt. Verheilte Knochenbrüche, Brandnarben, Verletzungen am ganzen Körper. Und niemand weiß, wer die Tote ist. Niemand meldet sie als vermisst. Mehr als 20 Jahre bleibt sie namenlos, man kennt sie nur als "das Mädchen aus dem Main". Und die Tote gerät fast in Vergessenheit – bis neue Hinweise alles verändern. Jetzt glauben Ermittler, die Identität des Mädchens zu kennen: Es ist Diana S. Und gleichzeitig klicken bei ihrem Vater die Handschellen. Der Vorwurf: Mord. Doch es bleibt die Frage: Wie kann ein so junges Mädchen mitten in Deutschland verschwinden, ohne dass es jemand vermisst? Jule und Karolin fassen zusammen, was bislang passiert ist und sprechen mit Rechtsmedizinerin Dr. Verena Kolbe und Psychologe Christian Lüdke.
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Dass Kristina ihre beiden Töchter nicht vom Kindergarten abholt, ist absolut ungewöhnlich. Eigentlich wissen ihre Eltern sofort, dass da etwas nicht stimmt. Sofort rufen sie Kristinas Mann Marc an – doch der hat keine Erklärung für das Verschwinden seiner Frau. Marc holt die Kinder aus der Kita ab, bereitet das Abendessen für sie zu, bringt sie in Ruhe zu Bett und telefoniert erneut mit Kristinas Vater, der sich immer größere Sorgen macht. Doch Marc ist völlig entspannt – es komme immer mal wieder vor, dass Kristina einfach geht, ohne zu sagen, wohin. Das kommt den Eltern komisch vor. Und so fahren sie zum Haus der Tochter. Dort angekommen, behauptet Marc weiterhin, nicht zu wissen, was mit Kristina passiert sei. Kristinas Vater ist angespannt, durchsucht das Haus, während seine Frau sich weiter mit Marc unterhält. Er läuft von Zimmer zu Zimmer – doch seine Tochter ist nirgendwo zu finden. Langsam geht er die Treppe hinunter in den Keller, sucht weiter. In der Waschküche entdeckt er einen schwarzen Müllsack, aus dem blonde Haarsträhnen herausragen. Ist das etwa…? Er stockt, möchte nicht glauben, was er da sieht. Doch er braucht Gewissheit – und öffnet den Müllsack. Und was er dort sieht, lässt ihm den Atem stocken. Vor ihm liegt der abgetrennte Kopf seiner Tochter. Schreiend läuft er wieder nach oben, rennt auf die Straße, schreit erneut und ruft einem Passanten zu, die Polizei zu rufen, bevor er wieder ins Haus läuft und den Mann seiner Tochter mit seinem Fund konfrontiert.
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Es ist der 27. November 1974 - Thanksgiving. In den Häusern riecht es nach Braten und Kürbiskuchen. Familien sitzen an gedeckten Tischen. Kinder schlafen auf Sofas ein. Im American Fork Canyon, in Utah, ist es still. Die Luft ist kalt. Zwei Studierende wandern einen Pfad entlang. Dann bleiben sie stehen. Am Ufer des Flusses, halb verborgen im Gestrüpp, liegt eine Frau. Sie ist unbekleidet, ihre Hände sind gefesselt. Um ihren Hals: eine Nylonstrumpfhose. Ihr Gesicht ist nicht mehr zu erkennen. Die Ermittler, die wenig später eintreffen, notieren alles. Gebrochener Kiefer. Gebrochener Schädelknochen. Tiefe Wunde am Hinterkopf. Sie wurde geschlagen, vergewaltigt, erwürgt. Aber niemand weiß, wer sie ist. Erst Wochen später kann sie durch eine Narbe identifiziert werden. Es ist eine kleine, blasse Linie am Körper. Ihr Vater erkennt diese Narbe sofort. Sie stammt von einem Sturz vom Pferd. Laura Ann Aime wollte nur kurz Zigaretten kaufen, sie ist zu diesem Zeitpunkt 17 Jahre alt, aber sie wird nie zurückkehren. Und es wird mehr als ein halbes Jahrhundert dauern, bis eindeutig feststeht ist, wer Laura das angetan hat: Ted Bundy. Und damit ist ein weiterer Cold Case gelöst. Jule und Karolin erzählen die aktuellen News und sprechen mit Psychologe Christian Lüdke und Kriminologe Manuel Heinemann darüber.
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Wir sind irgendwo im Dschungel, mitten in der Nacht. Man hört Geräusche, es raschelt, es zirpt, entfernte Affenschreie, das Atmen eines Kindes. Ein kleines Mädchen wacht auf – es ist vollkommen allein im kolumbianischen Regenwald. Keine Eltern. Kein Zuhause. Keine Straße. Nur Dunkelheit. Marina ist ungefähr 5 Jahre alt, vielleicht auch etwas jünger, ganz genau weiß sie das nicht. Und irgendwo zwischen den Bäumen beobachten sie ein paar Augenpaare aus dem Dickicht. Was dann passiert, klingt wie ein Märchen, oder wie ein Albtraum, in jedem Fall nach einer unglaublichen Geschichte. Das Mädchen wird später behaupten, sie habe mit Affen gelebt. Jahre lang. Wurde von ihnen aufgezogen. Sie lernte von ihnen, kletterte wie sie, aß wie sie, schlief wie sie. Und sie sagt: Ohne meine Affenfamilie hätte ich niemals überlebt. Das klingt total verrückt. Kann diese Geschichte wirklich stimmen?
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Es ist kurz nach 10 Uhr morgens im Mai 1981. Wir sind am Landgericht Lübeck. Saal 157. Draußen warten Journalist:innen mit Kameras und Mikrofonen. Drinnen wird über ein Verbrechen gesprochen, das ganz Deutschland schockiert hat. Es geht um ein 7-jähriges Mädchen: Entführt. Misshandelt. Getötet.
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Es ist der 8. September 2025, ein ganz normaler Abschleppplatz in Los Angeles, in der Nähe der berühmten Hollywood Hills. Reihenweise sind dort die unterschiedlichsten Wagen geparkt – Auto an Auto. Mittendrin ein dunkler Tesla, um dessen Frontkofferraum Fliegen schwirren. Das Summen, ein Geräusch, das Kriminalbeamten bekannt vorkommt. Für die Mitarbeiter des Abschlepphofs zumindest auffällig, ebenso wie ein starker Verwesungsgeruch. Sie informieren die Polizei und was die Beamten im Inneren des Kofferraums finden, lässt auch ihnen den Atem stocken: Darin liegt die zerstückelte Leiche eines 14-jährigen Mädchens – verpackt in einem Plastiksack. Der Tesla ist zugelassen auf David Anthony Burke. Auch bekannt als Singer und Songschreiber D4vd, der zwei Millionen Follower auf Instagram und 40 Millionen Hörer pro Monat auf Spotify hat. Jetzt wurde Anklage gegen den Sänger erhoben. Er soll Celeste in seinem Haus erstochen, ihr zwei Finger abgetrennt und zerstückelt und sie dann in einem Plastiksack in seinem Auto zurückgelassen haben. Weil sie damit gedroht haben soll, die illegale zu ihm Beziehung öffentlich zu machen. Bis zu einem Urteil gilt die Unschuldsvermutung. D4vd plädiert auf nicht schuldig. Alle Infos zum Fall und die Einschätzungen unserer Expert:innen jetzt in eurem True Crime Briefing.
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Es ist früh morgens in Hereford in einer ruhigen Sackgasse. Die Häuser stehen eng beieinander, die Gärten sind gepflegt, die Vorhänge noch zugezogen. In einem der Häuser schläft eine junge Frau. Ihr Zimmer ist in Rosa und Lila gehalten. Sie liegt im Bett, als die Polizisten die Tür öffnen. Sie ist müde, etwas verwirrt, blinzelt in das frühe Morgenlicht. Im Flur wimmert ihre Mutter. Die Beamtinnen sprechen ruhig mit der Frau im Bett. Sie helfen ihr, ihre Schuhe zu finden. Bevor sie das Haus verlässt, hat sie noch eine Bitte. Kann ich noch kurz meine Katze sehen? Die große orangefarbene Katze miaut, als sie sie hochhebt. Sie küsst sie. Hält sie fest. Dann dreht sie sich zu ihren Eltern um.
Wer sie ist, was sie getan haben soll — und ob sie es wirklich getan hat — das ist die Geschichte, um die es heute geht.
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