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In dieser Folge von Sitzfleisch treffen Straps und Flo auf Sarah Bosslet, die vielen zunächst als englischsprachige Fahrerin erschien – bis sich herausstellt, dass sie aus Deutschland stammt und Mathematiklehrerin ist. Die Folge entwickelt sich schnell zu einer Reise durch Sarahs ungewöhnlichen Weg in den Ultraradsport: vom jahrelangen Freiwasserschwimmen über eine spontane Bikepacking‑Tour bis hin zum Start beim Transcontinental Race, für das sie sich eigentlich gar nicht bereit fühlte. Sie erzählt, wie eine Armverletzung kurz vor dem Rennen ihre Vorbereitung fast unmöglich machte, warum sie trotzdem an der Startlinie stand und welche Höhen und Tiefen sie unterwegs erlebte – von euphorischen Momenten in der Türkei bis zu zermürbenden Gravelpassagen im Balkan.
Besonders eindrücklich wird es, als Sarah über den Verlust ihres Partners Mohit spricht, der bei einem Weltrekordversuch in Südamerika tödlich verunglückte. Sie beschreibt, wie sie trotz Trauer wieder aufs Rad fand, warum sie heute für und mit ihm fährt und wie ihre Freundschaft mit Carlotta Schumacher entstand, die sie schließlich durch das Race Across Spain begleitete.
Sarah Bosslet auf Instagram: https://www.instagram.com/sarahbosslet/
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In dieser Episode diskutieren Straps und Flo über die Professionalisierung im Ultra-Cycling. Wo liegt die Balance zwischen Kommerz und Sportsgeist? Ist die Professionalisierung im Radsport eine rein positive Entwicklung, welche Nachteile bringt sie, oder braucht es auch hier einfach eine gute Balance?
Straps und Flo teilen in dieser Folge ihre persönlichen Erfahrungen und reflektieren über das Gleichgewicht zwischen professionellem Anspruch und der Freude am Radfahren. Eine wichtige Message: Sponsoren sind nicht die Ursache für gute Resultate, sondern folgen auf viele Entbehrungen und Investitionen. Sponsoren sind kein Privileg, sondern man muss sich die Unterstützung erarbeiten, und selbst dann, können Partnerschaften in Form von hoher Erwartungshaltung und Leistungsdruck ihre Schattenseiten haben. Die Kommerzialisierung macht den Sport im Grunde sichtbarer und durch die höhere Anzahl an Veranstaltungen auch zugänglicher. Trotzdem gibt es noch genügend nicht-kommerzielle Events – für jene, die sich von dieser Entwicklung nicht angesprochen fühlen.
Was ist eure Meinung dazu? Wir freuen uns über Feedback!
die Doku "Mental Champions" über Straps und sein TCR ist jetzt wieder online verfügbar:
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In dieser Episode von Sitzfleisch geht es tief hinein in die Welt des Indoor-Trainings und weit über das hinaus, was man sich unter „Rolle fahren“ normalerweise vorstellt. Während Straps und Flo selbst aktuell fast ausschließlich drinnen trainieren, holen sie sich diesmal einen Gast dazu, der Indoor-Cycling auf ein neues Level gehoben hat: Sebastian Trimborn.
Basti hat vor wenigen Wochen einen neuen Zwift-Weltrekord aufgestellt: 536 Kilometer in 12 Stunden, gefahren mit 279 Watt im Schnitt – live gestreamt, mit tausenden Zusehern und einer Spendensumme von rund 45.000 Euro für einen guten Zweck. Er erzählt, wie dieser Rekord zustande gekommen ist, welche Regeln und Kontrollen es bei Guinness gibt, warum der organisatorische Aufwand fast so fordernd war wie die sportliche Leistung selbst und weshalb die letzte Stunde härter war als alles davor.
Im zweiten Teil wird es grundsätzlicher. Basti erzählt offen von seinem Weg in den Ultra-Radsport, von seinen Anfängen bei 24-Stunden-Rennen, vom Traum Race Across America und von seinem ersten großen Unsupported-Rennen, dem Hellenic Mountain Race. Dort lief vieles schief: fehlende Vorbereitung, keine Schlafstrategie, massive Verpflegungsprobleme und schließlich ein Hungerast, der das Rennen vorzeitig beendete. Warum das Aufgeben in diesem Fall die richtige Entscheidung war, was er daraus gelernt hat und wie sehr ihn diese Erfahrung für kommende Rennen geprägt hat, erklärt er detailliert und ehrlich.
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Straps und Flo begrüßen „Aerobert“ Robert Müller zum Jahresauftakt und stolpern mit ihm in ein Radabenteuer, das kaum zu glauben ist. Während Flo noch über die verpassten 20.000 Jahreskilometer flucht, erzählt Robert, wie er seit über einem Jahrzehnt täglich im Sattel sitzt – im Regen, im Schnee, ohne Rollentraining, einfach draußen. Von chaotischen Etappenrennen in Westafrika, bei denen Startzeiten wandern, Favoriten aussteigen und die Räder mehr leiden als die Fahrer, rollt die Geschichte weiter in Ghana, wo Robert statt Siegerehrung Zelt, Machete und Hühnerfüße serviert bekommt.
Zurück in Europa fährt er Rennen um Rennen: gewinnt East Germany, weil sein stärkster Gegner in Führung einfach aussteigt, und kämpft sich bei Mittelgebirge Classique mit Platten, Stürzen, aufgeweichten Füßen und einem völlig zerstörten Freilauf 900 Kilometer ins Ziel – ohne Schlaf und mit dem Gefühl, permanent einen Schritt hinter dem Rennen herzufahren. Bei Race Across Austria wird das Kühtai zur Nachtfalle, als sein Licht versagt und er sich in einer Tourismusinfo in eine Rettungsdecke wickeln muss, bevor er im Morgengrauen weiterfährt.
Als ob das nicht reicht, sammelt er Höhenmeter und Siege bei Les Géants und Marseille–Napoli, fährt durch Frankreich und Italien, badet zwischendurch im See, klettert den Vesuv am Ende eines 64-Stunden-Ritts ohne Schlaf hinauf, landet im Rathaus von Neapel in Flip-Flops – und feiert mit einer Szene, die lieber raucht als wattgesteuert trainiert. Am Ende bleiben aufgeschnittene Schuhe, ein frisch aufgebautes Scheibenbrems-Rad, kein Lebkuchen-Sponsor und ein Kalender, der schon wieder voller Abenteuer steckt. Nächstes Stop: Indien. Und wer selbst probieren will, wie sich Roberts Welt anfühlt – im Mai führt er zehn Wagemutige mit auf ein Bikepacking-Wochenende über die 500-km-Strecke von Rund Sachsen.
Robert Müller auf Instagram: https://www.instagram.com/radbert_m/
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Ein bisschen später als „Silvester um Mitternacht“, aber genau richtig für Sitzfleisch: Straps und Flo stolpern am 1. Jänner 2026 charmant in den Jahresrückblick – und liefern dabei gleich den ersten Beweis, warum dieser Podcast so gut funktioniert: Es ist selten geschniegelt, oft improvisiert, aber immer ehrlich. Zwischen Hotspot-Abbrüchen, grauen Buttons und der großen Frage, ob der Trailer jetzt läuft oder schon das Outtake, rollen sie das Jahr 2025 auf – mit einem riesigen Dank an die Community, die sie auf Spotify markiert, Minutenrekorde knackt und den Podcast gefühlt im „Hummelmodus“ durchhört. Sie sprechen über Output und Qualität, über Folgen, die überraschen (ja, sogar Reifen-Deepdives), über die meistgehörten Episoden mit Gästen wie Fritz Meinecke, Martin Moritz oder Philipp Kaider – und darüber, dass gute Gespräche nicht von Reichweite leben, sondern von Menschen, die was zu erzählen haben. Dazu gibt’s einen Blick hinter die Kulissen, warum Werbung bei Sitzfleisch nicht einfach „Umsatz“ ist, sondern Vertrauenssache: lieber weniger Partner, dafür passende – und keine random Rotation, die plötzlich Shopify oder Glücksspiel in einen Ultra-Cycling-Podcast spült. Mit dem Chef der Podcastwerkstatt Daniel („Think Big“-Abteilung) wird’s dann konkret: 2026 soll live wieder größer werden – Graz in einer größeren Location, Wien in Planung, vielleicht Linz, und in Deutschland wird Richtung Hamburg/Köln gedacht. Und während Straps bremst, Daniel anschiebt und Flo kurz vor Schluss noch gesteht, dass er seit Wochen Dart-WM schaut und Glücksspielwerbung unerträglich findet, bleibt am Ende vor allem ein Gefühl: Sitzfleisch entwickelt sich weiter, ohne sich verbiegen zu lassen – die Themen bestimmen Straps und Flo, Feedback ist willkommen, und ab der nächsten Episode geht’s wieder dorthin zurück, wo alles angefangen hat: aufs Rad, ins Rennen, in die Welt des Ultra-Cyclings.
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In der neuesten Episode von "Sitzfleisch" geht es um die Vor- und Nachteile von Trainingslagern. Straps und Flo teilen ihre persönlichen Erfahrungen und Anekdoten, insbesondere über die Freuden des Radfahrens auf Gran Canaria und anderen Rennrad Destinationen im warmen Süden. Was ist bei Trainingslagern am wichtigsten? Das richtige Gleichgewicht zwischen Training und Erholung zu finden, aber auch einmal losgelöst vom Alltags-Hamsterrad einfach nach Lust und Laune das Radfahren zu genießen und gedanklich einmal richtig loszulassen.
Flo und Straps haben sich zu diesem Thema auch Experten Inputs von Coach Max Kinzlbauer geholt, um euch die besten Tipps zur optimalen Planung und Durchführung eines Trainingslagers geben zu können. Besonders wichtig sind nämlich nicht nur die Tage am Rad, sondern schon die Tage vor der Abreise und vor allem die Rückkehr in den Alltag.
Unser Aufruf: Wir haben da eine Idee, die noch nicht konkret ist, aber wir würden gerne wissen, ob es Frauen aus Österreich gibt, die nächstes Jahr beim Transcontinental an den Start gehen. Wenn ja, bitte kontaktiert uns per Email oder über die sozialen Medien! Dann können wir uns einmal kennenlernen und austauschen!
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In dieser besonderen Episode geht es um die extremsten Momente im Ultra-Cycling – inklusive 48 Stunden nonstop auf dem Rad, ohne Schlaf. Straps spricht mit Ilka Knigge von Deutschlandfunk Nova im Podcast „Über Schlafen" offen über Halluzinationen, mentale Tiefpunkte und wie er trotzdem fokussiert bleibt, wenn der Körper längst aufgibt. Flo ist dieses Mal nicht dabei, denn sein Trainingslager im sonnigen Süden inklusive Magen-Darm Verstimmung hatten Vorrang.
Danke an Ilka Knigge von Deutschlandfunk Nova und auch Danke an Dr. Christine Blume, die als renommierte Schlafforscherin ihre wissenschaftliche Expertise eingebracht hat.
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Der Link zum Podcast von Deutschlandfunk Nova ist hier: https://open.spotify.com/show/0ZERCeis35tvH7Cppwu35X?si=cb71d4a2a7c74782
Die Vielfalt an unterschiedlichsten Ultradistanz Radrennen und Bikepacking Events wird immer größer, und wir bekommen immer öfter die Frage, nach einsteigergerechten Veranstaltungen, wo man sich als Neuling auf der Langstrecke an seine Grenzen herantesten kann.
Diese Episode ist ein Guide für alle, die 2026 ins Ultracycling einsteigen wollen – oder die schon jetzt vom ausverkauften Startplatz überrumpelt werden. Straps und Flo holen dich genau dort ab, wo du gerade stehst: Wintermodus, Trainingsstart, Lust auf ein großes Ziel. Und während Christoph noch erzählt, wie man aus Versehen einen eigenen Feiertag in Annapolis bekommt, räumt Flo seine Rookie-Fehler bei Gravelrennen aus dem Weg, begradigt Fake-Touchdown-Gerüchte und droppt ganz nebenbei seinen neuen Bike-Deal.
Was dich erwartet: ein kompletter, ehrlicher Überblick über Einsteiger-Rennen, 24-Stunden-Formate, 200 bis 1000 Kilometer lange Brevets, Gravel-Abenteuer und alle Entscheidungen, die du davor treffen musst. Mit Betreuerteam oder unsupported? Fixe Route oder eigene Planung? Asphalt, Gravel oder „Wandern mit Rad“? Die beiden sprechen über Klassiker wie Grieskirchen, die RAA-Challenge oder Race Across Italy, über deutsche Events, internationale Geheimtipps, britische Sehnsuchtsrennen und die unendliche Welt der Dotwatcher-Kalender. Dazu jede Menge persönliche Erfahrungen: Momente, in denen ein gutes Team das Rennen rettet – und Situationen, in denen du froh bist, völlig allein unterwegs zu sein.
Am Ende steht eine simple Botschaft: Such dir ein Event aus, das zu dir passt. Eines, das erreichbar ist, organisatorisch machbar und aufregend genug, um dich durch die Wintermonate zu tragen. Und wenn’s der große Traum ist – umso besser. Dazwischen wartet die Sitzfleisch-Challenge, ein T-Shirt-Giveaway, ein neuer Bike-Konfigurator und ganz viel Motivation, 2026 endlich an die Startlinie zu rollen.
Gewinnspiel mit Flos neuem Ausstatter:
Du willst komplett wild werden? Hier sind die Farbcodes für Flos Podcastwerkstatt-Trikot: #1E8499, #E3E690, #D9A7C2, #1F82A1, #F0E67F
Kalender für Ultracycling Events:
www.bikepacking.com
www.dotwatcher.cc
www.radmarathon.at
www.ultracycling.com
www.bikepackers.de
Brevets in Österreich und Deutschland:
https://randonneurs-austria.at/
https://audax-randonneure.de/
Nachdem Fritz schon in Sitzfleisch Episode #221 zu Gast war, und von seinen kommenden Ultracycling Events berichtet hat, bekamen wir viele Nachrichten mit dem Wunsch, Fritz nach dem RAAM und dem Northcape4000 noch einmal ins virtuelle Studio zu holen – und das haben wir natürlich gemacht!
Fritz teilt seine Erlebnisse, die er während dieser intensiven Radrennen erlebt hat. Er beschreibt die Dynamik im Team, die strategischen Überlegungen und die persönlichen Herausforderungen, die mit solchen extremen Ausdauerwettkämpfen einhergehen. Was sind die Unterschiede zwischen Solo- und Teamrennen und deren Einfluss auf die Leistung? Und wie sehr hat sich Fritz in die stillen Flow-Momente von solo unsupported gegenüber den kurzen und heftigen High-Speed-Einsätzen in einer Staffel verliebt?
Diese Episode wird es ebenfalls als Video Podcast auf Youtube geben, für alle, die Menschen gerne dabei beobachten, wenn sie miteinander reden.
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Link: https://www.youtube.com/@christophstrasser
In der neuen Episode kehren Flo und Straps aus der Offseason zurück und berichten von ihren Erlebnissen in der trainingsfreien Zeit. Flo erzählt von seinen Challenges beim Wiedereinstieg ins CrossFit und den damit verbundenen körperlichen Veränderungen. Straps redet über seine Bergtouren und andere sportliche Abenteuer, die er im letzten Monat unternommen hat.
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Straps auf Instagram: www.instagram.com/straps_377/
Flo auf Instagram: www.instagram.com/dontatflo/
das neue Sitzfleisch Shirt: https://www.ultracyclingshop.com/t-shirt-keiner-hat-s-so-schwer-wie-ich-sitzfleisch/SW10489
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