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(nope: keine Werbung – ich bin Fan und habe das Gespräch aktiv gesucht). Wer schon einmal ein Whisky-Lager betreten hat, weiß wovon ich rede: man riecht den Angel-Share. Die Verdunstung aus den Whiskyfässern. Ein „Geist“, etwas besonderes, etwas was man so schnell nicht vergisst. Man spürt die Geschichte, das Produkt und die Leidenschaft. Das ist (für Whisky-Fans) der Hammer. Genauso lief meine Begegnung mit Andreas Thümmler. Investmentbanker, Venture Capitalist, Business Angel, Founder, Visionär und … echt: ein Hammer-Typ.
Als ich diesen Podcast gestartet habe, wollte ich mit interessanten Menschen reden, hinter die Kulissen schauen, über Social Media, Online-Marketing und Co. sprechen. Einer, den ich sehr gerne im Gespräch haben wollte: Andreas Thümmler. Nicht nur die spannenden Geschichten rund um sein eigentliches Business – auch und gerade wegen seiner Leidenschaft rund um Whisky, die seit vielen Jahren einen Höhepunkt in einem Business gefunden hat: Der St. Kilian Whisky-Distillery. h
St. Kilian macht aus meiner Sicht einen hervorragenden Job im Bereich des Marketings. Sowohl rund um die Produkte, wie auch auch in Sachen Online Marketing und Social Media. Auf den Plattformen werden Geschichten erzählt, die Kunden und Besucher mit eingebunden und gefühlt ist jeder Mitarbeiter involviert. Das zeigt sich in tollen Instagram-Stories, guten Beiträgen, sehr lebendigen Gruppen auf Facebook und LinkedIn und vielem mehr. Herausragend, wenn man sich ein wenig damit beschäftigt.
Im März fragte ich Andreas nach einem Gespräch und die Zusage war genauso schnell da, wie ein Gesprächstermin. Also fuhr ich nach Rüdenau. Einem kleinen Ort in Hessen. Dort ist in den letzten Jahren die größte Single-Malt-Whisky-Distillery Kontinentaleuropas aufgebaut worden. Mit modernster Technik, einer spürbaren und überall sichtbaren Liebe zur Qualität, Mühe, Leidenschaft und einer großen Vision. Nicht nur Top-Produkte zu produzieren, sondern die Destillerie zu einem echten Besuchermagneten zu machen. Tastingroom, Seminarraum, Spielezimmer, Besucherführungen – ein Anfang. Derzeit wird ein großer Ballsaal gebaut. Bis zu 300 Menschen sollen hier feiern können, Seminare oder Konferenzen sind ebenfalls denkbar. Krass. Ehrlich.
… und dann kam Andreas Thümmler. Herzliche Begrüßung und sehr sympathische Aufnahme in die St. Kilian Familie. Wir gehen durch die Destillerie, probieren ein paar Produkte und fangen an zu reden.
Das Ergebnis hört Ihr im Podcast. Was ein Spaß. Danke für Deine Zeit, Andy, ich bin mir sicher: Wir sehen uns wieder. Ich bin Fan.
Der Beitrag Folge 4: Im Gespräch mit Andreas Thümmler – St. Kilian Distillers erschien zuerst auf Social Media Schnack.
Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge des Social Media… dem kleinen Podcast Projekt von mir, Thorsten.
In der ersten Folge habe ich über den digitalen Tod auf Facebook gesprochen. Zum einen aus dem Bedürfnis heraus, weil mir eine Geschichte begegnet ist, wo jemand verstorben ist und ich den Gedenkzustand für das Profil beantragt habe. Zum anderen aus dem Impuls heraus, dass wir ja durchaus in der Lage sein sollten, für Situationen vorzusorgen … für den Fall, dass wir selber mit dem Tod konfrontiert werden. Auf diese Folge gab es einige Reaktionen und die Reaktionen waren sehr unterschiedlich, aber viele davon gingen in die Richtung „Ja und was ist mir meinen ganzen anderen digitalen Profilen die ich so habe?“ … und „Wie kann ich vielleicht in die Richtung noch anders vor denken?“.
Deswegen habe ich mich ein bisschen damit beschäftigt. Ich habe noch ein bisschen nachgeschaut bei anderen Plattformen. Zum Teil habe ich sie angeschrieben, zum Teil recherchiert und so ist es, dass wir bei Instagram ebenfalls einen Gedenkzustand beantragen können. Das geht hier über diesen Antrag bei Instagram (https://help.instagram.com/contact/452224988254813?helpref=faq_content). Wenn wir mal versterben sollten, dann müsste unser Profil auf Instagram also nicht einfach gelöscht werden, sondern es könnte in den Erinnerungs-Zustand versetzt werden und dieser Antrag dazu ist auf Instagram verfügbar.
Anders bei Twitter. Dort sind wir nur in der Lage zu löschen, mein Profil zu löschen. Die Löschung kann beantragt werden. Das Antragsformular bzw. den Dialog dazu findet Ihr hier bei Twitter: https://help.twitter.com/forms/privacy
Auf anderen Profilen wie bei LinkedIn oder bei XING ist ebenfalls nur eine Löschung möglich. Diese Löschung muss beantragt werden, dafür gibt es aber keinen richtigen Antrag. Es gibt keinen Link online, um den wir uns kümmern können oder wo wir diesen Antrag stellen können, sondern wir müssen versuchen Kontakt aufzunehmen. Das kann mithilfe von E-Mail oder Nachrichten an LinkedIn oder XING passieren. Wahrscheinlich dauert das ein bisschen länger und ist ein bisschen umständlicher. Ich gehe davon aus, dass wir dieselben Unterlagen dafür benötigen würden, wie beim Gedenkzustand auf Facebook. Also einen Nachweis, dass die Person auch tatsächlich verstorben ist. Andere Profile sind da natürlich ebenfalls noch Thema. Snapchat, Tiktok oder wo immer wir noch unsere Profile haben.
Nichtsdestotrotz wird da immer wieder die persönliche Kontaktaufnahme von Nöten sein.
Wir können aber auch versuchen für uns ein wenig vor zu planen. Wie zum Beispiel, bei mir.
Was kann man machen, wenn man kein Passwort Manager hat? Hier bietet sich durchaus die Möglichkeit, dass man sein Profile anders auflistet. Vielleicht in einer Word Datei oder Excel Datei. Wielleicht auch einfach auf Papier. Wenn man es digital macht, kann man die ganzen Zugangsdaten und alle Anweisungen noch mal zusätzlich auf einem USB-Stick zu speichern und diesen vielleicht beim Nachlassverwalter oder beim wichtigen Familienmitglied hinterlegen. Oder bei jemanden, dem man vertraut.
Dinge wie Abos, die gekündigt werden sollten oder müssen. Versicherungen und so weiter. Wichtig für die digitalen Profile ist ebenfalls, dass man sich um diese Aktualität dieser digitalen Profile dann auch kümmert. Sich Kalender-Marker setzt. Gerade, wenn man regelmäßig sein Passwort ändert und wechselt.
Bald geht´s weiter, denn dann reden wir auch endlich mit anderen Menschen. Ich habe die ersten Gesprächspartner eingeladen und ich freue mich sehr darauf. Bis dann, tschüss.
Der Beitrag Folge 3 – Der digitale Tod Teil II – andere Plattformen erschien zuerst auf Social Media Schnack.
Herzlich Willkommen und Hallo zur zweiten Folge des Social Media Schnack. Nach Folge eins und dem etwas bedrückenden Thema des digitalen Tods, heute meine Top-Smartphone-Apps.
Drei berufliche und drei, die ich eher privat oder gemischt nutze. Fangen wir mit den beruflichen an.
Hier mache ich mir Notizen, schreibe und halte meine Ideen und Fakten fest. Evernote ist ein starkes Notizbuch, dass bei mir auf allen Geräten läuft und die Inhalte auf allen Geräten über das Internet verfügbar macht.
Sprich: Ich habe die gleichen Notizen sowohl auf meinem Smartphone, meinem Tablett und meinem Rechner. Zusätzlich kann ich von jedem anderen Computer darauf zurück greifen.
Hier verwalte ich zum Beispiel auch privat meine Rezeptsammlung oder kann Notizen oder ganze Notizbücher für andere einsehbar machen. Schön: Evernote ist kostenlos.
Eines meiner Hauptwerkzeuge in der täglichen Arbeit. Mit Trello arbeite ich mit meinem Team, Kunden und Projektpartnern zusammen. Hier verwalte ich Aufgaben und schaffe gleichzeitig Transparenz und vermeide nebenbei lästige Abstimmungen per E-Mail und Co. Auch für meine eigene Aufgabenverwaltung setze ich das System ein. Trello ist für viele kostenfrei und wirklich ein großartiges Tool.
Ich verwalte viele Konten und unterschiedliche Profile in sozialen Netzwerken. Hootsuite ist ein Social Media Dashboard und ermöglicht mir nicht nur einen schnellen Überblick über die ganzen Konten, es erspart mir auch das lästige Umschalten, Ein- und Ausloggen auf den Plattformen. Mit Hootsuite kann man aber noch deutlich mehr machen – zum Beispiel auch in sehr angenehmer Form Beiträge auf vielen Plattformen in die Zukunft planen. Das Tool, so wie ich es nutze, ist zwar nicht kostenfrei, aber spart mir unheimlich viel Zeit in der Umsetzung von Redaktionsplänen und in der Verwaltung der Profile und Seiten.
Spitzenreiter ist da bei mir die App Fire TV – meine Fernbedienung für Amazon Fire TV und Fire TV Sticks. Statt der normalen Fernbedienung nutze ich die App. Im Büro oder beim Fernsehen. Irgendwie ist die nett und komfortabel.
Nächste App mit (höherem Nutzen) ist Good Reader – mit der App lese ich viel. Dokumente, PDFs, eBooks.
iTalk – gerade, wenn ich im Auto unterwegs bin (und das ist ja nicht selten) spreche ich hier meine Notizen während der Fahrt ein. Alles mögliche. Meine Gedanken, die einfach raus müssen oder manchmal auch ganze Blogbeiträge. Erspart mir eine Menge Zeit und ich vor allem: ich vergesse nicht mehr so viel.
Schnelle Folge. Ich hoffe, Ihr bleibt dran (gehts jetzt auch im Abo auf itunes oder tunein.
Der Beitrag Folge 2 – meine Top-Apps auf dem Smartphone (die ich am häufigsten nutze) erschien zuerst auf Social Media Schnack.
Puh … da ist er nun endlich. Lange habe ich mit mir gehadert und so oft schon den Versuch des Starts unternommen. Ein eigener Podcast. Jetzt aber.
Herzlich willkommen zur ersten Episode, der ersten Folge, des Social-Media Schnack. Ein weiterer Podcast über Social Media? Ja, ein Weiterer.
Ich möchte ein bisschen darüber „schnacken“. Ich möchte darüber reden. Nicht nur über Social Media. Über digitale Kommunikation in Gänze. Im Allgemeinen.
Meine Motivation das zu tun, ist relativ einfach erklärt. Ich war im August 2018 als Gesprächspartner in dem Podcast „Miteinander reden“ von Michael Lorenz aus Bielefeld. Das war ein Interview, wo wir über digitale Kommunikation und wie ich sie erlebe gesprochen haben. In dem wir über meine lange Geschichte der digitalen Kommunikation gesprochen haben. Natürlich auch über andere Dinge, z.b. meine Whisky Leidenschaft oder Schottland als Urlaubsziel. Wir haben viel gelacht. Es hat einfach Spaß gemacht und es war einer der ersten wirklichen Punkte, daß ich gesagt habe: Okay, vielleicht denke ich jetzt nach vielen Jahren, wo ich aktiv Podcasts höre, auch mal darüber nach, selber einen zu starten.
Michael hat mich dahingehend unterstützt und auch motiviert, endlich loszulegen. Tja, jetzt ist es halt so weit, Michael. Ein weiterer Punkt war ein eher nebensächlich über Podcast handelndes Gespräch im Rahmen des Social Media Week 2019 in Hamburg. Dort habe ich Erik getroffen. Erik Hauth. Wir haben uns zum Essen verabredet, saßen bei seinen Lieblings Portugiesen und haben ein wenig darüber geplaudert, was er so macht. Über seinen Beruf, wo seine Schwerpunkte [00:02:01] liegen und sowas. Nebenbei habe ich ihm dann ein paar Fragen zu seinem Podcast gestellt. Erik produziert und gibt den Podcast „St-Pauli Pop“ heraus. FC St. Pauli als Thema. Ein paar meiner Fragen waren in Richtung Technik und Setup, wie er das Ganze so macht, ob er unterstützt wird und wie seine Informationen laufen.
Das war wirklich so spannend, auch wenn es nur Nebensätze waren (und eigentlich nicht unser Hauptthema), daß ich gesagt habe: Ja, jetzt genau ist der richtige Zeitpunkt und ich möchte loslegen. Mit den Themen Digitale Kommunikation, Social Media und Content Marketing. Allen Themen, die drumrum angesiedelt sind. Alles was mich im Alltagsgeschäft beschäftigt. Alles was meine Kunden beschäftigt. Alles was mich interessiert.
Ich möchte dabei nicht nur so wie jetzt alleine mit euch reden, sondern natürlich auch Menschen dazu holen. Menschen vorstellen und [00:03:02] vielleicht den ein oder anderen Kunden als Interviewpartner gewinnen. Ich möchte aber auch Tipps geben. Möchte Kniffe zeigen, mein Wissen weitergeben, hinter die Kulissen von Veranstaltungen schauen, Events begleiten hier und da mit Referenten und Dozenten, vielleicht mit dem einen oder anderen Moderator sprechen. Ich möchte die Motivation von anderen erfragen. Möchte schauen, wie sie arbeiten. Mit welchen Tools sie vielleicht im Alltag umgehen und umgehen müssen, welche Empfehlungen sie haben. Mich mit Bloggern über ihre Erfahrungen und tägliche Arbeit austauschen.
Aber: ich möchte auch mal über die Schattenseiten von Social Media sprechen.
Keine wirkliche Schattenseite, aber ein Thema was uns vielleicht begleitet und irgendwann auf jeden Fall auf uns zukommt ist das Thema dieser ersten Folge.
Der digitale Tod auf Facebook. Was passiert mit unserem Facebook Profil, wenn wir [00:04:02] nicht mehr da sind, und wie wir ein paar Dinge vielleicht vorplanen können. Was wir im Vorfeld tun können.
Die Geschichte zu diesem Thema ist recht einfach. In der vergangenen Woche hat mir Facebook einen Beitrag, einer im Januar verstorbenen Person, in die Timeline gespült. Ich sah, daß jemand kommentierte. Offensichtlich in der Unkenntnis, dass diese Person verstorben ist. Ich fand das ein bisschen erschreckend und auch ein bisschen unheimlich. Ich fühlte mich einfach nicht wohl dabei. Also bin ich hingegangen und habe bei Facebook den Antrag gestellt, das Profil in den sogenannten „Gedenkzustand“ zu versetzen.
Diesen Gedenkzustand kann man offiziell beantragen. (Zum Antrag „Antrag auf Herstellung eines Gedenkzustands„) . Ist der Antrag erfolgreich (dazu gleich mehr), wird neben dem Profilnamen der verstorbenen Personen der Hinweis „In Erinnerung an“ hinzugefügt. Freunde können, je nach Privatsphäre Einstellungen des Kontos, weiterhin Erinnerungen auf der Chronik teilen. Die Inhalte die Personen geteilt hat (Fotos aus Videos und so weiter) bleiben verfügbar und sind auch weiterhin abrufbar. Das Profil ist aber nicht mehr so öffentlich wie früher z.b. wird die Personen künftig nicht mehr angezeigt unter Freundesvorschlägen oder „Personen, die du vielleicht kennst“ und auch die Geburtstagserinnerungen werden nicht weiter angezeigt.
Zusätzlich [00:06:02] dazu kann sich mit diesem Profil im Gedenkzustand auch kein anderer mehr anmelden. Das Profil ist also auch gegen Hacking geschützt. Wenn die Person, die in den Gedenkzustand versetzt wurde und keinen festgelegten Nachlasskontakt angegeben hat, kann das Profil auch nicht mehr geändert werden.
Wir können alle ein bisschen vorsorgen für den Fall, dass wir mal irgendwann nicht mehr da sind. Das wird uns ja allen passieren. Facebook bietet uns dafür die Gelegenheit, den sogenannten Nachlasskontakt anzulegen und zu bestimmen. Diese Einstellungen des Nachlasskontakt kann in den allgemeinen Kontoeinstellung deines Profils vorgenommen werden. Hier geht es zur Nachlasskontakverwaltung auf Facebook.
Dort kannst du einen Menschen, einen befreundeten Menschen auf Facebook, [00:07:02] die Rechte zuweisen, nach Deinem Tod diverse Dinge für Dich zu erledigen. Zum Beispiel, Dein Profil in den Gedenkzustand, in den Erinnerungszustand, zu versetzen. Dieser Nachlasskontakt kann auch die Gedenkbeiträge auf deinem Profil fixieren, kann auf neue Freundschaftsanfragen antworten, kann die Aktualisierung Deines Profil- und Titelbildes vornehmen. Was er nicht kann, ist in deinem Namen zu posten oder Deine Nachrichten (auch nicht die aus der Vergangenheit) zu sehen. Das geht nicht. Gott sei Dank.
Der Nachlasskontakt kann also die [00:08:03] Gedenkbeiträge sehen, die andere Nutzer auf deiner Seite gepostet haben, nachdem dieser Gedenkzustand erreicht wurde.
Wenn wir einen Nachlasskontakt bestimmen, dann bekommt dieser Nachlasskontakt eine E-Mail von Facebook, wo genau drin steht, was dieser Nachlasskontakt machen darf, was er machen kann und wie er vorgehen soll, um diesen Gedenkzustand, diesen Erinnerungszustand des Profils herzustellen. Danach endet die Kommunikation aber auch, heißt er bekommt keine weitere E-Mail bis man tatsächlich den Tod auch geprüft und bestätigt bekommen hat. Das ist das, was ich letzte Woche getan habe, weil eben die betreffende Person die verstorben ist.
Wenn man diesen Antrag ausfüllen möchte, dann kann [00:09:03] muss man in Verbindung mit der Person stehen (Kontakt auf Facebook sein), den Namen des Verstorbenen und das Todesdatum angeben. Damit das natürlich nicht einfach so passiert und sich jemand einen makaberen Scherz erlaubt, muss man nachweisen, dass diese Person auch wirklich verstorben ist. Das geht für eine Sterbeurkunde, oder einen anderen Nachweis des Todes. Es geht aber auch über Todesanzeigen. In meinem Fall war es relativ einfach, es gibt schlicht viele Todesanzeigen und damit der Beweis schnell erbracht.
Der ganze Prozess dauerte nicht länger als 48 Stunden und die Kommunikation mit Facebook war sehr sehr angenehm. Die Mitarbeiter haben also nicht nur sehr empathisch auf diesen Fall reagiert und nette Mails geschrieben, sondern haben auch tatsächlich sehr schnell reagiert. Das war super.
Ich kann es Euch nur anraten: legt Euren Nachlasskontakt fest. Uns kann es jederzeit erwischen. Vielleicht schaut Ihr ja auch ein bisschen drauf, was in Eurem Netzwerk passiert, denn dann gehen wir vielleicht ein paar unangenehmen Dingen aus dem Weg.
Das war Folge 1 des Social Media Schnack .
Ich hoffe, ihr bleibt dran.
Bis bald, Thorsten.
Der Beitrag Folge 1 – Noch ein Social Media Podcast (und der digitale Tod auf Facebook) erschien zuerst auf Social Media Schnack.
Der Social Media Schnack ist ein Projekt, dass Thorsten Ising schon vor langer Zeit gestartet und auf den Weg gebracht hat. Inspiriert wurde er durch einen Podcast, in dem er selbst als Gast war. Wenig später folgte die Initialzündung: Eine Facebook Erinnerung zum Geburtstag gab den Ausschlag. Der eigentlich charmante Hinweis war in diesem Fall völlig daneben, denn die Person war zu diesem Zeitpunkt schon eine Weile tot. Niemand hatte den Gedenkzustand beantragt. Das holte er umgehend nach und schrieb anschließend dazu einen Blogbeitrag. Anders als sonst sprach er den Beitrag auch gleich als Audio ein. So war die erste Aufnahme da und – da die Domain www.social-media-schnack.de aus einer anderen Projektidee noch frei rumlag, war klar: Der „Social Media Schnack“ war geboren.
Dazu kommt natürlich, dass Thorsten ein Mensch ist, der sich nicht versteckt, sondern sehr frei und offen heraus auf eine Bühne, vor eine Kamera, oder vor sein Publikum tritt und spricht. Das tut er übrigens schon recht lange in den verschiedensten Rollen. In seiner Freizeit als Moderator vom Schlänger Kneipenquiz, als Hallensprecher beim Handball und in seinem Job als Berater für digitale Kommunikation und Social Media. Hier moderiert er unter anderem Konferenzen und Barcamps und leitet als Trainer, Seminare und Workshops. Er ist es also nicht nur gewohnt, mit Menschen zu sprechen, sondern auch Gespräche zu führen, zu leiten, zu lenken und an Themen orientiert zu diskutieren. Das macht er nicht nur hier im Social Media Schnack, sondern auch in weiteren Podcast-Projekten wie “drauflosgeplaudert”, “Scotpad – der Schottland-Talk” oder als Co-Host der Live-Video-Talkreihe #d2mtalk.
Es geht nicht um besser wissen oder klüger sein, es geht um Austausch auf Augenhöhe, um Wertschätzung und das Interesse an den Themen der Gäste. Dabei interessieren Hintergründe und Beweggründe und an allererster Stelle die Menschen im Talk. Regelmäßig, jeweils am Montag und am Donnerstag, kommen neue Episoden, manchmal kommt der Social Media Schnack auch live als Stream auf Facebook, YouTube und LinkedIn.
Für die Zukunft haben beide im „Social Media Schnack“ noch viel vor. Zum einen sollen natürlich die Gespräche mit Menschen aus der riesengroßen Themenwelt rund um Social Media und die digitale Kommunikation weitergehen. Zum anderen sollen aber auch aktuelle Themen Raum bekommen und neue Formate und das Thema Livestream oder vielleicht sogar als kleine reale Treffen mit in das Portfolio aufgenommen werden. Wir werden sehen, was sich da wie und wo noch in Zukunft entwickeln wird.
Ein ganz besonderer Name für einen Podcast, denn er verbindet die Profession und die Begeisterung für Social Media mit der Region, mit diesem unglaublich wunderbar liebenswerten und lebenswerten Ostwestfalen. Denn hier redet man nicht, hier hält man einen “Schnack”.
Der „Schnack“ ist Heimat und zugleich Geschichte. Der kann kurz sein, muss er aber nicht. Das ist der Austausch vor der Haustür, auf der Straße, über den Gartenzaun, auf dem Marktplatz beim Gemüsehändler, an der Bushaltestelle oder in der Kneipe und im Internet. Ein Gespräch mit Freunden, mit Kollegen, mit Mitstreitern, mit lieben Menschen, spannenden Gesprächspartnern, auch mal über Gott und noch viel öfter über die Welt. So ein Schnack ist nie belehrend oder besserwisserisch, sondern er informiert, erklärt auf und hilft Zusammenhänge zu verstehen und zu begreifen. Und so ein Schnack soll Spaß machen, unterhalten, mitnehmen und er darf auch begeistern
Der Beitrag Social Media Schnack – oder: was machen die da? erschien zuerst auf Social Media Schnack.
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