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Eine lebensfrohe SONNTAGs-Jause mit dem italienischen Wiener Mauro Maloberti, der ein Herz für soziale Anliegen hat und die italienische Küche liebt.
Wenn es ums Essen geht, dann ist Mauro Maloberti in seinem Element: Von Pizza über Schnitzel, Risotto aus seiner Heimat Mailand oder Spaghetti Carbonara (der SONNTAGs-Jause hat er sein Rezept verraten!) schätzt der Italiener eine gute Küche.
Außerdem berichtet er für die Nachrichtenagentur ANSA aus Österreich, denn die Italiener schätzen Wien und Salzburg. Dort war Signore Maloberti gerade, denn er ist mit zwei weltbekannten Frauen in gutem Austausch: Sängerin Cecilia Bartoli und Autorin Donna Leon schätzt er sehr.
Rezept: Spaghetti Carbonara
Ein Klassiker der italienischen Küche. Mit Mauro Malobertis Tipps gelingt das Rezept sicher!
Zutaten für vier Personen
Zubereitung
Den Guanciale in zwei Zentimeter dicke Streifen schneiden und in einer Pfanne braten. Die Pasta in reichlich Salzwasser nach Anleitung auf der Packung al dente kochen. Etwas Kochwasser (etwa vier Esslöffel) abschöpfen. Die Eidotter mit dem geriebenen Pecorino verquirlen. Leicht salzen, und mit frisch gemahlenem Pfeffer verrühren. Die Pasta mit der Eier-Käse-Mischung und dem Fett vom ausgelassenen Speck gut durchmischen. Das Nudelwasser dazugeben und rühren, bis die Spaghetti Carbonara cremig sind. Zum Schluss den Guanciale darübergeben.
Am 24. 5. 2026 ist Marizel Aguirre von der Lorenzo-Ruiz-Stiftung in der SONNTAGs-Jause zu Gast. Sie bringt ein sogenanntes Ube Pandesal, ein philippinisches lila Pfingstbrot mit.
Die Mutter von Marizel Aguirre ist als junge Krankenschwester von den Philippinen nach Österreich ausgewandert. Ihr Vater wollte Priester werden, doch der Liebe wegen blieb er in Wien. Das war in den 1970er-Jahren. Tochter Marizel spricht vier Sprachen und ist fest in Österreich und in der katholischen Kirche verwurzelt. Als Assistentin in der Lorenzo-Ruiz-Stiftung der Erzdiözese Wien ist sie mit Ansprechpartnerin für die anderssprachige Gemeinden, privat hat sie ein zeitintensives Glaubensleben in der philippinischen Gemeinde.Rezept: Ube Pandesal
Zutaten für 12 Stück
Zubereitung
In einer Schüssel Mehl, Ube-Pulver, den Zucker, die Germ und das Salz verrühren. Warme Milch, die Eier und den Ube-Extrakt hinzugeben. Alles gut durchkneten und die weiche Butter einrühren. Den Teig zehn Minuten kneten, bis er glatt und elastisch ist. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort für 1,5 bis 2 Stunden gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat. In circa 16–18 gleichgroße Stücke teilen, die Teiglinge rund formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und die Brötchen weitere 45 Minuten ruhen lassen. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Brötchen 15 bis 18 Minuten goldbraun backen.
Franz Küberl ist zu Gast in der SONNTAGs-Jause. Er ist ein Zeitzeuge der Kirche und der Caritas der vergangenen 50 Jahre. Es war ein Weg vom Arbeiterkind aus einfachsten Verhältnissen in Graz zum Lobbyisten aus Nächstenliebe.
Er war jahrzehntelang anerkannter Sozialexperte und als Präsident der Caritas Österreich 18 Jahre lang einer der wichtigsten Sozialmanager des Landes. Sein Motto war dabei stets: „Hau dich ins Zeug!“. So war er bei seinen Tätigkeiten überzeugend und mit viel Herzblut dabei.
Rezept: Steirische Spagatkrapfen
Zutaten für 50 Stück:
Zubereitung:
Für die Steirische Spagatkrapfen die Butter eine Stunde vor Arbeitsbeginn aus dem Kühlschrank nehmen und danach im Mehl abbröseln. Die restlichen Zutaten für den Teig dazugeben und rasch zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig eine Stunde kühl rasten lassen. Danach auf 4 Millimeter Dicke auswalken und in Rechtecke zuschneiden (circa 4 mal 8 Zentimeter). Das Frittierfett auf 170 Grad erwärmen. Die Teigstücke in eine Spagatzange einspannen und im heißen Öl rund 2-3 Minuten goldbraun. Danach herausnehmen und abtropfen lassen. Die Spagatkrapfen noch warm in Staubzucker wälzen.
Quelle: Steirische Spagatkrapfen Rezept - ichkoche.at
Am 10. Mai 2026 ist Alfons Haider bei der SONNTAGs-Jause zu Gast und bringt einen Gruß zum Muttertag mit!
Alfons Haider mag Löwen, sie erinnern ihn an seine 2023 verstorbene Mutter Anni, genannt Mutsch: „Sie gab mir den Mut und die Kraft, den eigenen Weg zu gehen.“
Der Umgang mit seiner Homosexualität war für sie eine persönliche Herausforderung – bis zur Akzeptanz. Der lange Abschied in der Zeit der Krankheit und Pflege brachte den Sohn schmerzhaft an seine Grenzen bis zur Erkenntnis: „Lass sie gehen.“ Ihr hat Alfons Haider ein Buch gewidmet: „Meine Mama, die Löwin“.
Rezept: Eingebrannte Erdäpfel
Zutaten:
Zubereitung:
Erdäpfel schälen und dünnblättrig schneiden. Zwiebel schälen, fein schneiden und in 2 Esslöffel Fett gelb anschwitzen. Erdäpfel zugeben, mit Kümmel würzen. Vermischen und mit nicht zu viel Rindsuppe aufgießen. Lorbeerblatt einlegen und salzen. Zudecken und Erdäpfel halbweich kochen. Inzwischen aus dem Fett mit Mehl eine Einbrenn zubereiten und mit etwas Kochsud aufgießen. Zu den Erdäpfeln geben, glattrühren, mit Essig säuern. Langsam kochen, bis die Erdäpfel weich sind. Lorbeerblatt entfernen, mit Sauerrahm abschmecken und mit Schnittlauch garnieren.
Quelle: servus.com
Am 3. Mai ist Timna Brauer bei der SONNTAGs-Jause zu Gast. Mit ihrer kreativen Stimme singt sie bei der Langen Nacht der Kirchen!
„Ich bin eine Friedensaktivistin, nach wie vor – gibt sie sich voller Mut und optimistisch“, bekennt Timna Brauer. Dabei hat sie als junge Frau sogar den Militärdienst in Israel absolviert.
Ihre ersten Auftritte hatte sie in Uniform vor den Soldaten. Arik Brauer (verstorben 2021), ein Jahrhundertkünstler und Multitalent, prägte seine Tochter mit seiner Menschlichkeit: „Wie Rabbi Hillel, der sagte: ‚Liebe den Nächsten wie dich selbst.‘“
Ein leckeres Rezept zum Panettone finden Sie in unserer SONNTAGs-Jause mit Agnes Husslein-Arco!
Am 26. 4. 2026 ist Milo Rau, dem Theatermacher der Wiener Festwochen, in der SONNTAGs-Jause zu Gast. In der Jause verrät Rau etwas zum diesjährigen Programm.
Die Wiener Festwochen – bereits seit 75 Jahren – abzuhalten, gehört fast zur DNA der Stadt. Dafür steht Intendant und Theatermacher Milo Rau auch 2026, dem Jubiläumsjahr des Festivals.
Rezept
Bündnerfleisch-Zopf mit Appenzeller Käse à la Milo Rau
Zutaten (für den Zopf-Teig):
Zutaten (für die Füllung):
Zubereitung:
Das Mehl und alle Zutaten bis auf die Milch und die Butter in einer Schüssel gut mischen. Anschließend die Butter und die Milch zugeben, mischen und zu einem glatten Teig kneten. Zugedeckt bei Raumtemperatur etwa 15 Stunden stehen und auf das Doppelte aufgehen lassen. Danach den Teig auf wenig Mehl auswallen und in der Mitte halbieren.
Für die Füllung: Crème fraîche würzen und den Teig damit bestreichen. Je nach Belieben belegen, in dieser Variante mit Bündnerfleisch und Käse. Form: Jedes Teigstück auf der Längsseite aufrollen. Dann aus den zwei Teigrollen einen Zopf binden und mit Eigelb bestreichen. Bei 200 Grad im vorgeheizten Ofen für 40 bis 45 Minuten backen.
E guete Appetit!
Am 19. April 2026 ist Nadja Kayali, Intendantin des Carinthischen Sommers, in der SONNTAGs-Jause zu Gast. Zum Essen gab es einen frischgebackenen Marmorgugelhupf.
Fern und nah“ – die Intendantin des Carinthischen Sommers, Nadja Kayali, stellt das Programm des kommenden Sommerfestivals mit viel Freude vor: Der weltberühmte Pianist Rudolf Buchbinder spielt dann zum 54. Mal in Kärnten. Frauen haben einen wichtigen Platz wie Festivalschreiberin Tara Meister, Schauspielerin Birgit Minichmayr oder die international bekannte Violinistin Hilary Hahn.
Rezept: Marmorgugelhupf
Zutaten:
Zubereitung:
Butter mit Staub- und Vanillezucke und der Zitronenschale schaumig rühren. Eidotter nach und nach einrühren. Eiklar mit Salz und Kristallzucker steif schlagen. Unter die Masse unterheben und das mit Backpulver versiebte Mehl mit der Milch untermengen. Ein Drittel der Masse mit Kakaopulver abrühren. Gugelhupfform mit Butter einfetten und mit Mehl stauben. Die halbe Menge der weißen Masse einfüllen, Kakaomasse darauf verteilen, die restliche helle Masse einfüllen. Mit einer Gabel kreisförmig durch den Teig ziehen. In eine Hälfte die Rosinen extra einstreuen. Im vorgeheizten Backrohr bei 180 Grad Ober- und Unterhitze rund eine Stunde backen. (Nadelprobe!) Lauwarm aus der Form stürzen und mit Staubzucker bestreuen.
Tipp von Nadja Kayali: Für den besonderen Geschmack, die Rosinen zuvor in Rum einlegen.
Rezept nach: Ewald Plachutta und Christoph Wagner: Die gute Küche.
Am 12. April ist Karl Habsburg, Europäer und Kaiserenkel, in der SONNTAGs-Jause zu Gast. In diesem Jahr wurde er 65 Jahre alt - ein Gespräch über Europa, seinen Glauben und seine Wertehaltung.
Die EU ist nach wie vor das größte Friedensprojekt, betont Karl Habsburg als überzeugter Europäer. Russlands expansive Politik kritisiert er stets offen, mit der Ukraine ist der Enkel von Kaiser Karl solidarisch. Denn Habsburg und Europa - das ist eine Einheit!
Übereinstimmungen hat Karl Habsburg in seiner Haltung auch mit Außenministerin Beate Meinl-Reisinger.
Das Rezept zur SONNTAGs-Jause
Kaiserschmarrn "nach Oma"
Johanna Gossner ist eine gute Köchin, weiß Damian Keller. Nach den Proben isst das Duo auch ab und zu gemeinsam. Da sind auch Snacks dabei, aber für die SONNTAGs-Jause hat sich Johanna ein traditionelles Rezept aus ihrer Heimat enschieden. Der Kaiserschmarrn "nach Oma" wird auf der Schihütte ihrer Eltern von den Gästen sehr geschätzt. Was schmeckt zum Kaiserschmarrn? "In Tirol essen wir den Kaiserschmarrn mit Preiselbeeren, gerne aber auch mit Apfelmus."
Zutaten für einen Schmarrn (4 Portionen)
150 Gramm Mehl
8 Eier
1 Tasse Milch
60 Gramm Zucker, Zucker zum Karamellisieren
Vanillezucker
Rum
Eierlikör
Butter zum Ausbacken
Staubzucker
Zubereitung
Die Zutaten vermengen.
Rund zwei Stunden ruhen lassen.
In einer Pfanne Butter erhitzen, den Teig einfüllen und goldbraun backen, in Stücke "reißen" und zum Schluss mit etwas Zucker karamellisieren. Vor dem Servieren mit reichtlich Staubzucker bestreuen.
Tipps von Johanna Gossners Mutter
Mit Rum nicht sparen!
Für den besonderen Geschmack: mit Zimt würzen!
Auf die Qualität der Pfanne achten, damit der Kaiserschmarrn nicht anbrennt.
Zum Ostersonntag ist Jan-Heiner Tück, Dogmatiker an der Universität Wien, in der SONNTAGs-Jause zu Gast. Er erklärt unter anderem, warum er das Kreuz als österliches Symbol versteht.
Sein Studium in Tübingen hat den Dogmatiker Jan-Heiner Tück geprägt, intensiv beschäftigt hat er sich mit Josef Ratzinger, der die Theologie nach dem Zweiten Vatikanum maßgeblich beeinflusst hat.
Am 29. März 2026 ist Vizekorporal Claude Frei, überzeugter Schweizer Gardist und Patriot, in der SONNTAGs-Jause zu Gast. Er erzählt über seine Arbeit und die Treue zum Papst.
Nicht mehr als 135 Schweizer Gardisten gibt es in der kleinsten Armee der Welt: Einer von ihnen ist Vizekorporal Claude Frei. Die Voraussetzungen sind klar umrissen.
Die gut ausgebildeten Soldaten müssen bei ihrer Aufnahme katholisch, getauft, gefirmt und ledig sein. Sie haben eine abgeschlossene Berufsausbildung, eine Größe ab 1,74 Meter, dazu einen guten Leumund, die Führerscheinprüfung und die Schweizer Staatsbürgerschaft. Sie gelten als die besten Personenschützer und versprechen dem Papst die Treue bis in den Tod.
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