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Am 1. November spricht Anita Zieher, Schauspielerin und Theatermacherin, in der SONNTAGs-Jause über vorbildhafte Frauen und Erfinderinnen, von denen wir heute noch etwas lernen können. Zur Jause gab es Croissants mit Lemon Curd.
Seit 20 Jahren beschäftigt sich Anita Zieher mit besonderen Frauen. Welche Typen haben es der geborenen Salzburgerin besonders angetan? „Frauen, die etwas Außergewöhnliches gemacht haben und ihren Weg gegangen sind, was gesellschaftlich bedeutend war.“
Ziehers Recherchen dauern bis zu einem Jahr und sind für sie oft sehr spannend – so führte die Theatermacherin ein Gespräch mit einem Atomphysiker. Das war für das Stück über die österreichische Physikerin Lise Meitner, „die den Nobelpreis nie bekommen hat, ihn aber verdient hätte. Jeder sollte von ihr gehört haben.“ Immer wieder beeindrucken sie Frauen vergangener Generationen: „Ada Lovelace hat vorhergesehen, dass es einmal KI geben könnte – vor 200 Jahren! Das finde ich bemerkenswert."
Rezept: Lemon Curd
Zutaten (für vier Gläser):
Zubereitung:
Mit einem Zestenreißer Abrieb von fünf Zitronen in einer Schüssel sammeln. Dann die Zitronen halbieren und auspressen (zirka 150 Milliliter Zitronensaft). Den Zitronensaft mit dem Abrieb aufkochen. Die Eier und den Zucker zu einer weißen Creme aufschlagen. Die Hälfte des aufgekochten Zitronensafts zu der Eimasse hinzufügen. Die andere Hälfte des aufgekochten Zitronensafts im Topf lassen, die Eimasse hinzufügen und alles bei kleinster Stufe und unter ständigem Rühren stocken lassen. Die Masse sofort durch ein Sieb passieren und somit den Abrieb entfernen. Den Zitronenpudding leicht abkühlen lassen, sodass er nicht mehr dampft (zirka 75 Grad Celsius), dann die kalte Butter in kleinen Stückchen unterrühren. In vier saubere Gläser (à 120 Milliliter) füllen und kühl stellen.
Tipp von Anita Zieher: Lemon Curd passt besonders gut zu Scones!
Quelle: einfachbacken.de
Am 25. Oktober 2026, einen Tag vor dem Nationalfeiertag ist Wolfgang Mazal, Präsident des katholischen Laienrates und Arbeits- und Sozialrechtler, in der SONNTAGs-Jause zu Gast. Zur Jause gibt es eine Wurstsemmel und Apfel-Zimt-Schnecken.
Als katholischer Mensch hat man heruntergebrochen zwei Loyalitäten: die dem Staat und die der Religion gegenüber – schon in Erinnerung an das Wort Jesu aus dem Matthäusevangelium: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist.“
Der Arbeits- und Familienrechtler Wolfgang Mazal bricht große Themen gerne einfach herunter. Der Wiener Universitätsprofessor ist außerdem Präsident des katholischen Laienrates. Er denkt als überzeugter Demokrat viel nach über den Staat und unser Land und bezeichnet sich selbst durchaus gerne als Staatsdiener. Gemeinsamkeit ist das Gebot der Stunde und überfällig, meint Mazal.
Rezept: Apfel-Zimt-Schnecken
Zutaten (für 25 Stück):
Für den Teig
Für die Fülle
Zubereitung:
Für den süßen Germteig in einer Rührschüssel die Milch mit dem Ei verrühren. Dann das Mehl dazugeben und die Germ daraufbröseln. Zum Schluss Salz, Zucker und die zimmerwarme Butter dazugeben und alles zu einem glatten Teig kneten. Anschließend den Teig zugedeckt zirka 30 Minuten rasten lassen. Den Teig auf eine Größe von zirka 60 x 60 cm ausrollen. Zimt und Zucker gut vermischen. Den ausgerollten Teig mit verquirltem Ei (einen Teil davon aufheben) bestreichen, mit der Zucker-Zimt-Mischung und den geriebenen Äpfeln bestreuen. Den Teig zu einer Rolle einrollen. Von der Rolle zirka zwei Zentimeter breite Scheiben abschneiden und diese in eine Auflaufform oder auf ein Backblech legen. Die Schnecken mit dem restlichen verquirlten Ei bestreichen und nochmal zehn Minuten gehen lassen. Danach bei 170 Grad zirka 25 Minuten backen.
Tipp: Wenn Sie die Schnecken in einer Auflaufform backen wollen, sollten Sie zwischen den einzelnen Scheiben zirka ein Zentimeter Abstand lassen, da sie während des Backens noch richtig aufgehen.
Quelle: backenmitchristina.at
Am 18. Oktober ist Markus Müller, Rektor der Medizinischen Universität Wien, in der SONNTAGs-Jause zu hören. Der Arzt bringt gesunde Aufstriche zur Jause mit.
Markus Müller ist Rektor des berühmtesten Krankenhauses in Österreich. Der sub auspiciis promovierte Arzt lebt hier seine Berufung, die Forschung ist seine Leidenschaft. Er hat rund 200 Publikationen verfasst und freut sich bis heute über neue Methoden in der Medizin, in der die Künstliche Intelligenz bereits Partnerin ist: Implantate, die Patienten helfen, wieder zu hören oder eine neue Gehirn-Computer-Schnittstelle, mit der ein Mann mit schwerer amyotropher Lateralsklerose (an dieser Nervenkrankheit litt auch der bekannte Physiker Stephen Hawking) über wieder kommunizieren kann, das sind die Erfolge, über für die sich Markus Müller begeistert.
Rezept: Gervais-Nuss-Aufstrich
Zutaten (für 4 Portionen):
Zubereitung:
Für den Gervais-Nuss-Aufstrich die Butter mixen und dann mit den übrigen Zutaten vermengen. Zum Schluss den Gervais-Nuss-Aufstrich mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Quelle: Das Rezept stammt von Gute Küche.
Der Kabarettist Günther Lainer jongliert am 11. Oktober 2026 in der SONNTAGs-Jause. Er erklärt, warum er "z'fleiß katholisch" ist und bleibt und wie eine Brettljause für ihn richtig gut schmeckt: mit Mohnflesserl und Erdäpfelkas!
Günther Lainer lebt und arbeitet in Linz, weshalb er auch Gausl genannt wird. Er mag Wien und ist seit 1998 freischaffender (Klein-)Künstler vulgo Kabarettist.
Der gelernte Tischler ist aber auch Religionslehrer, Pastoralassistent, Clown, Autor, Schauspieler und Jongleur. Jetzt ist der 57-Jährige Testimonial für die Aktion „Gute Tage“ der Katholischen Erwachsenenbildung, die speziell die ältere Generation anspricht. Was ist für Günther Lainer ein guter Tag? „Wenn ich gut geschlafen habe.“ Was ihm immer hilft, ist das Jonglieren, das er sehr weiterempfehlen kann. Aber Vorsicht: „Alles, was leicht aussieht, ist eigentlich schwere Arbeit.“
Rezept: Erdäpfelkas
Damit ein Guter Tag auch ein guter Tag wird, sollte man auch gut essen. Günther Lainer verputzt immer gerne eine oberösterreichische Brettljause. Auf der darf ein Erdäpfelkas nicht fehlen.
Zutaten (für sechs Portionen):
Zubereitung:
Die ausgekühlten gekochten Erdäpfel schälen und reiben oder durch die Erdäpfelpresse drücken.
Erdäpfelmasse in eine Schüssel geben und mit den fein gehackten Zwiebeln, Knoblauch, Salz, Pfeffer sowie der sehr weichen Butter gut vermischen.
Abschließend den Sauerrahm untermengen und mit gehacktem Schnittlauch aromatisieren.
Tipp von Günther Lainer:
Ein Mohnflesserl schmeckt besonders gut dazu. In Wien heißt das beliebte Gebäck Mohnstriezel.
Das Rezept stammt von der Plattform Ich koche!
Am 4. Oktober 2026 erzählt Tatjana Lukáš, Podcasterin und Geschäftsführerin des Forum Journalismus und Medien, in der SONNTAGs-Jause über ihre Begeisterung für Podcasts und die Tiroler Küche.
Podcastformate sind gekommen, um zu bleiben. Das Audioformat, das über Streamingplattformen einfach auf dem Smartphone zeit- und ortsunabhängig gehört werden kann, feiert auch der 2014 ausgerufene Welt-Podcast-Tag am 30. September. Rezept: Kasknödel
Zutaten:
Zubereitung:
Kleinwürfelig geschnittene Semmeln salzen, mit Eiermilch übergießen, durchmischen und ziehen lassen. Butter heiß werden lassen, die Zwiebel darin anrösten und mit der Petersilie und dem Kümmel zum Brot geben. Käse reiben, würfeln oder verbröseln und zugeben. Die Masse mit Mehl binden, nochmals etwa zehn Minuten ziehen lassen. Gegendweise werden diese Knödel unterschiedlich weiterverarbeitet. Die Knödel mit nassen Händen zu formen und in Suppe oder Salzwasser zu kochen, ist die einfachste Art. Manchmal gibt man zur Flüssigkeit geröstete Zwiebel und gebröselten Graukäse.
Tipp:
Es ist auch gebräuchlich, zwei gekochte geriebene Erdäpfel unter die Masse zu geben. Häufig werden die Kasknödel in Butterschmalz herausgebacken oder flachgedrückt herausgepresst und dann erst in der Suppe gekocht oder ungekocht zu Sauerkraut gegessen.
Die gebackenen Kasknödel werden in Salzwasser mit Zieger kurz aufgekocht und dick mit Schnittlauch bestreut serviert. Als Beilage zu diesem Gericht eignen sich die verschiedensten Salate. Besonders gut schmeckt dazu das hausgemachte Rübenkraut. Dazu isst man beliebige Suppen, Salate oder trinkt Milch. Im Zillertal werden diese Kaspressknödel als „Zerggl“ bezeichnet. Manche mischen zum Teig noch etwas gebröselten „Grauen Kas“, geriebenen Bergkas oder bereiten eine Fülle aus gewiegtem und überdünstetem Spinat.
Das Rezept stammt aus dem Buch "Tiroler Küche".
Vor dem Welttag des Kaffees am 1. Oktober spricht Autorin und Kaffeliebhaberin und -expertin Elisabetta De Luca in der SONNTAGs-Jause über guten Kaffee und die Kaffeetradition in Italien und Wien. Passend dazu hat sie uns ein Rezept für Tiramisu mitgebracht.
Die Seele Italiens ist – nein, nicht immer der Vatikan – sondern una tazza di caffè; zumindest sieht das Elisabetta De Luca so. Aufgewachsen mit einem neapolitanischen Vater und einer Wiener Mutter wurde ihr die Liebe zum Kaffee in die Wiege gelegt – bis zu zehn Tassen trinkt sie täglich.Rezept: Tiramisu
Zutaten (für vier Personen):
Zubereitung:
Das Eiweiß vom Dotter trennen und zu Schnee schlagen. Danach den Dotter gemeinsam mit dem Zucker und einer Prise Salz schaumig rühren. Den Mascarpone hinzufügen und zu einer dicken Creme verrühren. Mit geriebener Zitronen- und/oder Orangenschale verfeinern. Abschließend den Eischnee unterheben. Nun einen starken caffé machen, zuckern und auskühlen lasen. Dann mit Rum vermischen und die Savoiardi oder Biskotten darin tränken. In einer Form auflegen, mit einer Schicht Creme bestreichen, nochmals eine Schicht getränkter Savoiardi darauflegen und mit einer Schicht Creme abschließen. Danach mindestens drei Stunden (besser über Nacht) kaltstellen. Vor dem Servieren mit bitterem Kakaopulver bestreuen.
Das Rezept stammt aus dem Buch "Una Tazza di Caffé - Die Seele Italiens in einer Tasse".
Am 20. September 2026 ist Pater Andreas Batlogg, Priester, Jesuit und Publizist in der SONNTAGs-Jause zu hören. Die Publikationsliste des Vielschreibers umfasst 55 Seiten. Nun hat Pater Batlogg eine Biografie über Erzbischof Josef Grünwidl geschrieben.
Der aus Vorarlberg stammende Pater Andreas Battlog ist ein Vielschreiber. Jetzt widmete er sich in einer biographischen Annäherung dem Wiener Erzbischof Josef Grünwidl. Er bezeichnet ihn als Glücksfall für die Wiener Kirche. Warum? Weil Josef Grünwidl die Erzdiözese gut kennt und weil er ein erfahrener Seel-Sorger im wahresten Sinn des Wortes ist. Rezept: Jesuitentee
Hinter dem Namen verbirgt sich der Mexikanische Drüsengänsefuß (Dysphania ambrosioides), in seiner Heimat auch als Epazote bekannt. Schon lange bevor europäische Entdecker die Neue Welt erreichten, nutzten indigene Völker das aromatische Kraut als Heil- und Gewürzpflanze.
Es galt als Mittel gegen Verdauungsbeschwerden und fand zugleich seinen festen Platz in der Küche, etwa als Gewürz für Bohnen- und Maisgerichte. Mit den spanischen Eroberern und Missionaren gelangte das Wissen über die Pflanze nach Europa. Die Jesuiten waren dafür bekannt, Heilpflanzen aus fernen Ländern zu erforschen und ihre Anwendung weiterzugeben. In Europa wurde das Kraut vor allem als Heiltee geschätzt. Gleichzeitig blieb die Pflanze ein Gewürz und verbindet bis heute Genuss und Heilkunde.
Zutaten:
Zubereitung:
Das Wasser in einem kleinen Topf oder mit dem Wasserkocher zum Kochen bringen. Den Jesuitentee hinzugeben und die Hitze reduzieren. Das Ganze fünf bis zehn Minuten bei niedriger Temperatur ziehen lassen. Den Tee durch ein feines Sieb abseihen. Nach Wunsch mit Agavensirup oder einem Spritzer Zitronensaft abschmecken.
Hinweis: Jesuitentee enthält ätherische Öle und sollte wegen des Wirkstoffs Ascaridol nur in Maßen und nicht dauerhaft getrunken werden. In der Küche wird er traditionell auch als Gewürz für Bohnengerichte genutzt, um Blähungen zu verringern.Buchtipp: Für euch Bischof, mit euch Christ
Der Jesuiten-Publizist Andreas R. Batlogg erstellt ein einfühlsames theologisches Porträt des Wiener Erzbischofs, das sein bisheriges Wirken und seine Vision für die Kirche aufzeigt.
Andreas R. Batlogg SJ, Für euch Bischof, mit euch Christ, 192 Seiten, EUR 25,00 ISBN 978–3–7022–4369–2, ISBN 978-3-85351-341-5, Tyrolia Verlag & Wiener Dom-Verlag.
Das Buch erscheint am 1. Oktober 2026.
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Am 13. September 2026 ist Grill-Weltmeister Adi Bittermann in der SONNTAGs-Jause zu Gast. Er hat sein Rezept zu "Einbrennten Hund´" mitgebracht.
Sein Vater hat der Großmutter schon versprochen, dass Adi Koch wird. Die Rechnung ist aufgegangen: Der ambitionierte Lehrling lernte im Wiener Rathauskeller das Handwerk und bekochte auch Bürgermeister Leopold Gratz (1929-2006) mit Eiernockerl. Die erste Haube erhielt er 1994, jetzt kocht er im eigenen Bittermann Genusswirtshaus in Göttlesbrunn - „mit Liebe und Leidenschaft!“
Rezept: Einbrennte Hund’
Zutaten:
Zubereitung:
Erdäpfel schälen, weich kochen und in Scheiben schneiden.
Zwiebeln fein schneiden, mit Knoblauch in heißer Butter hell anschwitzen, salzen und je nach gewünschter Sämigkeit mit mehr oder weniger Mehl stauben.
Zu einer hellen Einbrenn rösten. Gurkerl zugeben, mit etwas Suppe aufgießen und Sauerrahm einrühren. Eventuell noch etwas Gurkerlessig zugießen und alles breiig einkochen.
Pikant abschmecken, Kapern einrühren und die Erdäpfel zugeben. Aufkochen lassen und vor dem Servieren mit gehackter Petersilie bestreuen.
Gerhard Ströck, Unternehmer und Familienvater, nimmt den Kampf gegen ME/CFS auf. In der SONNTAGs-Jause erzählt er von seinem Engagement gegen die Krankheit, von der zwei seiner Söhne betroffen sind.
2016 hat Gerhard Ströck, Bäckermeister, Unternehmer und Familienvater, erstmals von ME/CFS gehört. Sein Sohn Christoph wurde mit dieser Diagnose konfrontiert, nachdem er zwei Jahre lang erfolglos gegen Depressionen behandelt wurde.
So kritisiert Gehrhard Ströck die fehlende Ausbildung im medizinischen Bereich. Seine Erfahrung im Umgang mit ME/CFS: „Man darf nicht erwarten, dass einem jemand hilft. Man muss sich selbst informieren. Ich kenne aber noch keinen Erfolg“, bedauert Gerhard Ströck. Dafür starten nun Schulungen für das medizinische Personal – ein Schritt, über den sich der Vater freut.
Die Ströcks haben gelernt, mit der wenig bekannten Krankheit umzugehen, die die Betroffenen ausbremst wie den tatkräftigen Christoph, der viele Ideen für den Großbetrieb hatte. Die Söhne Philipp und Christoph sind nicht arbeitsfähig. Die Enkel sind zwischen neun und 13 Jahren alt und wachsen mit der Krankheit des Vaters und Onkels als Selbstverständlichkeit auf. Die Situation ist „ganz schwer“ für Gerhard Ströck. „Wenn ich die Hoffnung nicht hätte, würde ich nicht hier sitzen“, sagt der Vater.
Rezept Scheiterhaufen
Zutaten (für etwa 8 Portionen)
Für den Scheiterhaufen
Für die Kanarimilch
Für das Erdbeer-Rhabarber-Kompott
Für die Hollerschneehaube
Zubereitung
Für den Scheiterhaufen die Briochekipferl in Scheiben schneiden.
Milch, Zucker und Zimt am Herd lauwarm werden lassen und die Eier einrühren. Nach und nach über die Kipferl gießen und zirka 30 Minuten stehen lassen.
Bei 170 Grad Celsius zirka 35 Minuten backen.
Für das Kompott den Rhabarber und die Erdbeeren in mundgerechte Stücke schneiden. Mit dem Zucker und dem Zitronensaft vermengen und 15 Minuten stehen lassen, dann etwa zehn Minuten einkochen – bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Für die Kanarimilch zirka 50 Milliliter der Milch mit Zucker und den Dottern verrühren. Den Rest der Milch mit der Vanilleschote erhitzen. Kurz bevor sie siedet, die Vanilleschote entfernen und langsam die Dottermasse einrühren. Danach das Dotter-Milch-Gemisch langsam unter ständigem Rühren erhitzen, bis die Kanarimilch eindickt.
Für die Hollerschneehaube das Eiweiß zu Schnee schlagen. Währenddessen den Hollersirup zirka bis zur Hälfte einkochen (zirka 120 Grad Celsius). Danach in das aufgeschlagene Eiweiß nach und nach einrühren. So lange weiterschlagen, bis alles ausgekühlt ist – zirka zehn Minuten.
Eiweiß gleichmäßig auf dem fertig gebackenen Scheiterhaufen verteilen und mit einem Bunsenbrenner abflämmen. Optional kann man die Schneehaube auch bei Oberhitze im Ofen bräunen.
Ein Ströck-Feierabend-Rezept von Gastronomieleiter Christopher Schramek.
Am 5. Juli ist Michael Prüller, der Pressesprecher der Erzdiözese Wien in der SONNTAGs-Jause zu Gast. Er erzählt über seine baldige Pensionierung und blickt zurück auf seine Arbeit.
Dass der studierte Jurist Journalist geworden ist, war fast ein Zufall. Als junger Familienvater war die Einladung der Tageszeitung „Die Presse“, für einige Zeit zu schreiben, willkommen – daraus wurden viele Jahre inklusive der Position des stellvertretenden Chefredakteurs.
Rezept: Topfengolatschen
Zutaten für die ganze Familie (Prüller mit zwei Eltern, acht Kindern, zehn Enkelkindern):
Zubereitung:
Die Füllung gut durchmischen. Teigblätter aufrollen. Von der Schmalseite 3 Bahnen schneiden, von der Breitseite 5 Bahnen (also pro Blätterteig 15 fast quadratische Rechtecke). Füllung auftragen. Gegenüberliegende Ecken zusammendrücken. Blätterteig mit verquirltem Ei bestreichen. Im vorgeheizten Rohr bei Umlufthitze 180 Grad für 20-25 Minuten backen (bis sie schön braun sind). Abkühlen lassen, mit Staubzucker bestreuen. Servieren. Genießen.
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