Die letzten Wochen hatten es in sich: Volle To-Do-Listen, hoher Druck, Event-Wahnsinn, viele Projekte gleichzeitig. So stellen wir uns eine Frage fast automatisch: Wann wird viel Arbeit eigentlich zu viel?
Wir tauchen gemeinsam in ein Thema ein, das viele Menschen betrifft, über das aber oft erst gesprochen wird, wenn es eigentlich schon zu spät ist: Burnout.Wie fühlen sich die ersten Anzeichen an? Rutscht man langsam hinein oder merkt man plötzlich, dass etwas nicht mehr stimmt? Und ab wann wird es wirklich gefährlich?
Eine Beobachtung ist erschreckend aber wahr: Burnout wirkt manchmal fast schon wie ein Trend.Viele Menschen tragen ihren extremen Workload inzwischen wie eine Art Statussymbol vor sich her. Als Beweis dafür, wie viel sie leisten, wie beschäftigt sie sind, wie sehr sie „gebraucht“ werden. Doch wo endet ehrgeiziges Arbeiten und wo beginnt Selbstüberforderung?
Doch Überforderung ist nur eine Seite der Medaille. Auf der anderen steht ein Phänomen, das viel weniger Aufmerksamkeit bekommt: Boreout.
Während Burnout fast schon öffentlich diskutiert wird, wird Unterforderung oft totgeschwiegen. Wer zugibt, gelangweilt, innerlich leer oder sinnentkoppelt von seiner Arbeit zu sein, stößt schnell auf Unverständnis. Dabei kann Boreout genauso zermürbend sein.
Natürlich bleibt es nicht nur bei Theorie. Wir teilen persönliche Erfahrungen aus unserem Alltag, reflektieren unseren eigenen Umgang mit Leistung und sprechen offen darüber, wie man ambitioniert bleiben kann, ohne sich selbst dabei zu verlieren.
Und in unserer Deep-Talk-Frage wird es zum Abschluss noch einmal ganz persönlich. Wir träumen uns an ferne Orte und sprechen darüber, wohin wir heute verschwinden würden, wenn wir für eine Weile auftanken könnten.