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Europameister. Europarekordler. Und jetzt erst recht hungrig auf mehr!
Frederik Ruppert spricht über den Druck vor seinem EM-Finale, den Moment des Triumphs, seine Trainingsphilosophie und seinen großen Traum: eine Medaille auf der ganz großen internationalen Bühne.
Frederik Ruppert ist Europameister über 3.000 Meter Hindernis – und gerade einmal wenige Wochen nach seinem größten Erfolg spricht der 28-Jährige in der neuen „Sportstunde“ ganz offen über den Weg zu seinem Titel. Im Gespräch mit Oliver Dütschke erzählt Ruppert, was sich seit dem EM-Gold verändert hat, wie sich die neue Aufmerksamkeit anfühlt und warum der Titel für ihn persönlich sogar mehr bedeutet als sein sensationeller Europarekord.
🎧 Jetzt die neue Folge der „Sportstunde“ hören – mit Europameister Frederik Ruppert!
Sportstunde powered by Yuvoi
Sportstunde powered by Yuvoi – weil Sport mehr ist als das Ergebnis.
19 Niederlagen in Folge, enormer Druck und trotzdem am Trainer festgehalten: Marvin Willoughby spricht offen über die schwierigste Saison seiner Karriere, den Neustart der Hamburg Towers und seine großen Ziele für die Zukunft.
Marvin Willoughby, der Geschäftsführer der Hamburg Towers, spricht mit Oliver Dütschke und Stefan Koch über seine Entwicklung, die Herausforderungen der vergangenen Jahre und darüber, wie sehr ihn die schwierige letzte Saison persönlich gefordert hat. 19 Niederlagen in Folge haben Spuren hinterlassen – Willoughby erzählt, warum er trotzdem überzeugt war, am Trainer festzuhalten, welche Rolle Vertrauen und Kommunikation gespielt haben und warum Krisen auch eine wichtige Lernphase sein können.
Natürlich geht es auch um den Neustart. Die Towers haben ihren Kader neu zusammengestellt, müssen dabei ohne den EuroCup als zusätzliches Argument im Recruiting auskommen und setzen weiterhin stark auf die Entwicklung von Spielern. Willoughby spricht über die Kaderplanung, neue Strukturen im Scouting und Recruiting sowie über die schwierige Entscheidung, sich von Kapitän Benedikt Thorudis zu trennen.
Und welche Ziele hat Marvin Willoughby für die kommende Saison? Ganz klar: Playoffs und zurück in den europäischen Wettbewerb. Die Towers wollen sich dauerhaft in der Bundesliga etablieren und wieder europäischen Basketball nach Hamburg bringen. Warum Willoughby trotz aller Herausforderungen noch immer voller Energie und Überzeugung an dieses Projekt glaubt, erzählt er ausführlich iin der neuen Podcastfolge!
🎧 Jetzt die neue Folge von „Sportstunde“ powered by Yuvoi hören!
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Wasserspringen sieht elegant aus – doch dahinter stecken enorme Präzision, Mut, Körperkontrolle und mentale Stärke. In dieser Folge der Sportstunde spricht Patric Hoch mit Lou Massenberg und Jonathan Schauer über ihre Erfahrungen bei der Europameisterschaft, den Weg zur Medaille und die Faszination einer Sportart, in der kleinste Details entscheiden.
Im Gespräch geht es um die Vorbereitung auf große Wettkämpfe, um Routinen, mentale Strategien und die Frage, wie man genau im richtigen Moment fokussiert bleibt. Lou und Jonathan erklären, was im Training alles zusammenkommen muss: Sprungtechnik, Körperspannung, Timing, Videoanalyse und das Gefühl für den perfekten Absprung.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Synchronspringen. Was ist schwieriger: die eigene Technik sauber umzusetzen oder sich perfekt auf den Partner abzustimmen? Wie entsteht Synchronität? Und was passiert, wenn ein Sprung nicht so läuft, wie geplant?
Außerdem sprechen die beiden über Emotionen im Wettkampf, den besonderen Moment nach einem gelungenen Sprung, den Umgang mit Fehlern und die Bedeutung ihrer EM-Medaille für das deutsche Wasserspringen. Dabei wird deutlich, wie viel Leidenschaft, Disziplin und Teamarbeit in dieser Sportart steckt.
Eine Folge über Präzision, Vertrauen, Wettkampffokus, große Emotionen und die Frage, warum Wasserspringen viel mehr ist als nur der kurze Moment zwischen Brett und Wasser.
Sportstunde – weil Sport mehr ist als das Ergebnis.
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Voltigieren ist Körperbeherrschung, Eleganz, Präzision und Vertrauen – und genau darüber spricht Patric Hoch in dieser Folge der Sportstunde mit Alice Layher, Weltmeisterin im Voltigieren.
Alice erzählt von ihrem Weg zum WM-Titel, von der intensiven Vorbereitung und von dem besonderen Moment, in dem aus harter Arbeit, Konzentration und Teamleistung ein großer sportlicher Erfolg wurde. Dabei geht es nicht nur um die Athletin selbst, sondern auch um das Zusammenspiel mit Pferd, Trainerteam und allen Menschen, die im Hintergrund an diesem Erfolg beteiligt waren.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Vertrauen: Vertrauen zum Pferd, Vertrauen in die eigene Technik und Vertrauen in das Team. Alice erklärt, warum genau diese Verbindung die Grundlage für alles ist und weshalb Voltigieren viel mehr ist als eine Einzelleistung.
Außerdem spricht sie über die technischen und künstlerischen Herausforderungen in der Kür, mentale Stärke vor dem Wettkampf, Nervosität, Emotionen nach der Wertung und das besondere Gefühl einer Heim-WM. Der Jubel des Publikums, der Druck vor dem Start und der Moment des Erfolgs machen diese Geschichte zu einem unvergesslichen Kapitel.
Eine Folge über Teamgeist, Präzision, Motivation, große Emotionen und den Einfluss eines WM-Titels auf den deutschen Voltigiersport.
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Der Aufsteiger steht plötzlich auf Platz zwei der Handball-Bundesliga! Der HBW Balingen-Weilstetten ist zurück im Oberhaus – und die „Gallier“ sorgen direkt für Furore. Geschäftsführer Felix König spricht in der neuen Sportstunde über den sensationellen Start, die Hölle Süd, fehlende Millionen, regionale Partner und die klare Ansage: Die Mannschaft soll der Star sein!
Die Gallier sind zurück! Nach dem Aufstieg in die Handball-Bundesliga hat der HBW Balingen-Weilstetten direkt für eine Überraschung gesorgt: Zwei Punkte im ersten Spiel und plötzlich Platz zwei in der Tabelle. Geschäftsführer Felix König bleibt trotzdem realistisch. Das eigentliche Ziel heißt Klassenerhalt – und dafür braucht es vor allem eines: Konstanz.
In der neuen Folge der Sportstunde spricht König mit Oliver Dütschke über den ungewöhnlichen Spitznamen des Vereins. Entstanden ist der „Gallier“-Mythos einst nach einem überraschenden Sieg gegen den THW Kiel. Aus einem journalistischen Vergleich wurde über die Jahre eine echte Vereinsidentität – inklusive der Vorstellung von der kleinen schwäbischen Oase, die sich gegen die Großen behauptet.
Doch hinter dem sympathischen Gallier-Image steckt harte Arbeit. Balingen-Weilstetten hat nicht die wirtschaftlichen Möglichkeiten der großen Metropolen und verfügt weiterhin nicht über den einen großen Hauptsponsor. Stattdessen trägt ein Netzwerk regionaler Partner den Verein. Genau darin liegt laut König gleichzeitig Stärke und Herausforderung des HBW.
Auch sportlich geht der HBW bewusst einen eigenen Weg. Keine großen Superstars, sondern eine eingespielte Mannschaft soll den Unterschied machen. König erklärt, warum der Verein ganz bewusst auf Kontinuität setzt und weshalb die Devise lautet: „Die Mannschaft ist der Star.“ Gleichzeitig wurde mit Vladimir Cupara ein international erfahrener Torhüter verpflichtet, der gemeinsam mit Daniel Rebmann für Stabilität zwischen den Pfosten sorgen soll.
Und dann ist da natürlich noch die Hölle Süd. Die kleine, enge Halle und die leidenschaftlichen Fans sind seit Jahren ein Markenzeichen des HBW. Gerade gegen die großen Mannschaften soll die Atmosphäre zum entscheidenden Faktor werden. König ist überzeugt: Wenn ein Topklub nur ein paar Prozent weniger Leistung bringt, muss Balingen diese Chance sofort nutzen.
🎧 Eine Folge über Aufstieg, Leidenschaft, wirtschaftliche Realität, Vereinsidentität und die Frage: Kann der kleine HBW die Großen tatsächlich ärgern?
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Ein Karriereende im Leistungssport ist nie nur ein Schlussstrich – es ist auch ein Neuanfang. In dieser Folge der Sportstunde spricht Patric Hoch mit Alexandra Burghardt über ihre Entscheidung, die aktive Karriere zu beenden, über große sportliche Momente und über das, was nach dem Leistungssport kommt.
Alexandra blickt zurück auf eine außergewöhnliche Laufbahn zwischen Sprintbahn und Bobbahn. Olympia war ihr Kindheitstraum – und genau dieser Traum hat sie über viele Jahre angetrieben. Im Gespräch erzählt sie von prägenden Momenten, emotionalen Highlights, Rückschlägen und der Frage, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, einen neuen Weg einzuschlagen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Thema Mut. Mut, unkonventionelle Entscheidungen zu treffen. Mut, sich zu verändern. Mut, vom Sommer- in den Wintersport zu wechseln. Und Mut, irgendwann zu sagen: Jetzt beginnt ein neues Kapitel.
Dabei geht es auch um die Auswirkungen der Pandemie auf Karriereplanung, persönliche Entwicklung und die Erkenntnis, dass Geduld im Leben eine wichtige Tugend sein kann. Alexandra spricht offen darüber, welche Faktoren zu ihrem Karriereende geführt haben, was sie aus dem Leistungssport mitnimmt und worauf sie sich in Zukunft freut.
Eine Folge über Abschied, Neuanfang, mentale Stärke, Veränderung und den Mut, über sich hinauszuwachsen.
Sportstunde – weil Sport mehr ist als das Ergebnis.
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Nach sieben Jahren ist der HC Leipzig zurück in der Bundesliga! Doch der Aufsteiger will nicht einfach nur dabei sein: „Wir wollen die Liga aufmischen.“ In der neuen Folge der "Sportstunde" sprechen Trainer Erik Töpfer und HCL-Urgestein Sharleen Greschner über Aufstieg, Teamgeist, junge Weltmeisterinnen, Bundesliga-Härte und die Zukunft des Frauenhandballs.
Der HC Leipzig ist zurück! Nach sieben Jahren Abstinenz spielt der Traditionsverein wieder in der Handball-Bundesliga der Frauen. In der neuen Folge der Sportstunde spricht Oliver Dütschke mit Trainer Erik Töpfer und Führungsspielerin Sharleen Greschner über den Aufstieg, die Bedeutung für Leipzig und die besondere Mannschaft, die nun vor ihrer ersten Bundesliga-Saison steht.
Dabei wird schnell klar: Der HC Leipzig möchte die Bundesliga nicht einfach als „Abenteuer“ betrachten. Töpfer bevorzugt ein anderes Bild: Es ist die nächste Etappe einer Reise. Der junge Trainer weiß, wie groß die Herausforderung ist, gleichzeitig aber auch, welches Potenzial in seiner Mannschaft steckt. „Wir wollen die Liga aufmischen“ lautet deshalb die selbstbewusste Devise.
Mit Sharleen Greschner sitzt außerdem eine Spielerin im Podcast, die den HCL seit ihrer Jugend kennt. Sie hat praktisch alle Entwicklungsstufen des Vereins miterlebt und nun endlich den Traum erreicht, Bundesliga zu spielen. Im Gespräch erzählt sie, warum sie sich einen Vereinswechsel eigentlich gar nicht vorstellen kann, wie die Mannschaft mit fünf aktuellen U20-Weltmeisterinnen funktioniert und warum die Mischung aus jugendlicher Unbekümmertheit und Erfahrung entscheidend werden könnte.
Außerdem geht es um Teamkultur, Kommunikation und die Trainerphilosophie von Erik Töpfer. Sein Motto „Nicht verzagen, Erik fragen“ ist längst zum Running Gag geworden – dahinter steckt allerdings eine ernsthafte Idee: Die Spielerinnen sollen Fragen, Ängste und Probleme offen ansprechen können. Töpfer setzt auf Augenhöhe und darauf, dass Leistungssport und Privatleben miteinander funktionieren. Seine Philosophie bringt er ungewöhnlich direkt auf den Punkt: „Kein Arschloch sein.“
Und natürlich schauen wir nach vorne: Das erste Bundesliga-Spiel wartet ausgerechnet gegen Borussia Dortmund. Für Leipzig ist das gleich eine echte Standortbestimmung. Doch Angst haben sie nicht. Sie wollen lernen, sich schnell an Tempo und Härte der Liga gewöhnen – und vor allem unangenehm für die etablierten Teams werden.
🎧 Jetzt die neue Folge der Sportstunde hören und den Bundesliga-Neustart des HC Leipzig hautnah miterleben!
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Der Traum von der NFL beginnt nicht immer in Texas, Florida oder Kalifornien – manchmal beginnt er auch in Frankfurt an der Oder. In dieser Folge der Sportstunde spricht Patric Hoch mit Paul Rubelt, deutschem Footballspieler bei den Tampa Bay Buccaneers, über seinen außergewöhnlichen Weg von den ersten Football-Erfahrungen in Deutschland bis in die größte Football-Liga der Welt.
Paul erzählt, welche Stationen ihn geprägt haben, warum die Grundlagen im deutschen Football für seine Entwicklung so wichtig waren und wie groß der Sprung ins amerikanische College-System tatsächlich ist. Dabei gibt er spannende Einblicke in den Alltag als College-Spieler bei UCF, in Training, Coaching, Konkurrenzkampf und die Anforderungen auf höchstem Niveau.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf seiner Position als Offensive Lineman. Was macht diese Rolle so faszinierend? Wie liest man ein Spiel? Warum geht es auf dieser Position um Technik, Timing, Kraft, Kommunikation und die Fähigkeit, Fehler möglichst schnell zu erkennen und abzustellen?
Natürlich geht es auch um den Weg in die NFL: die emotionale Achterbahn rund um Draft und Undrafted-Chance, den Moment der Einladung zu den Buccaneers, die ersten Eindrücke in einer NFL-Facility und die Frage, wie realistisch der Traum NFL für deutsche Footballspieler mittlerweile geworden ist.
Paul spricht über Disziplin, Durchhaltevermögen, mentale Stärke, Selbstkritik und seine Ziele: einen Kaderplatz erkämpfen, sich weiterentwickeln – und irgendwann vielleicht sogar um den Super Bowl spielen.
Eine Folge über harte Arbeit, große Chancen, deutsche Football-Entwicklung und den Traum, sich auf der größten Bühne dieses Sports zu beweisen.
Sportstunde – weil Sport mehr ist als das Ergebnis.
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Was für ein Rennen! Bei der Leichtathletik-Europameisterschaft in Birmingham läuft Florian Bremm über 5.000 Meter sensationell zu Silber. Kurz zuvor hatte er in Turku bereits die magische 13-Minuten-Marke geknackt. In der neuen Folge der Sportstunde spricht Olli D. mit dem 25-jährigen Läufer über diese besonderen Tage, die Emotionen im Ziel und die Frage: Wie fühlt es sich eigentlich an, wenn plötzlich alles aufgeht?
Bremm erzählt sehr offen, wie er bereits am Morgen des Rennens gespürt hat, dass es ein guter Tag werden könnte. Über 5.000 Meter musste er dann nicht nur körperlich, sondern auch taktisch alles richtig machen. Enge Situationen, Rempeleien, Positionskämpfe und ein entscheidender Move 600 Meter vor dem Ziel – und plötzlich lag der Deutsche ganz vorne.
Natürlich geht es auch um den Mann, der ihm auf den letzten Metern noch Gold wegschnappte: Jakob Ingebrigtsen. Bremm spricht darüber, was den norwegischen Superstar so außergewöhnlich macht und warum Ingebrigtsen auch seine eigene Trainingsphilosophie beeinflusst hat. Dabei erklärt Bremm ausführlich die sogenannte norwegische Trainingsmethode – mit viel Umfang und einer Orientierung an physiologischen Werten wie Herzfrequenz, Laktat und subjektivem Belastungsempfinden.
Aber Florian Bremm erzählt in der Sportstunde noch viel mehr: von seinen Emotionen nach dem Rennen, einer ziemlich chaotischen Medaillenzeremonie, einer gelben Jacke, die er eigentlich gar nicht mitnehmen wollte, seinen Freunden in Birmingham und den vielen Nachrichten, die ihn nach seinem Erfolg erreicht haben.
Und dann wird es persönlich: Bremm spricht über seinen ungewöhnlichen Weg vom Hindernisläufer zum 5.000-Meter-Spezialisten, seine Zeit bei der Bayerischen Polizei und darüber, warum er den Leistungssport heute vor allem für sich selbst betreibt. Seine Motivation kommt nicht von außen – sondern aus dem eigenen Anspruch, sich selbst etwas zu beweisen.
Eine sehr persönliche, ehrliche und unterhaltsame Folge der Sportstunde mit einem Athleten, der gerade dabei ist, sich in der deutschen Leichtathletik einen Namen zu machen.
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Wie schafft man es, bei einem Europameisterschaftsfinale ruhig zu bleiben, wenn jeder Sprung über Gold oder Silber entscheiden kann? Moritz Wesemann spricht über Druck, mentale Stärke, Perfektion – und seinen Traum von Olympia 2028.
Doppel-Europameister und trotzdem noch lange nicht zufrieden! Moritz Wesemann hat bei den Europameisterschaften im Wasserspringen gleich zweimal Gold gewonnen und damit einmal mehr bewiesen, dass er zur europäischen Spitze gehört. In der neuen Ausgabe der „Sportstunde“ spricht der 23-Jährige mit Olli Dütschke über den enormen Druck bei einem Wettkampf, mentale Stärke und die Frage, warum für ihn die eigene Leistung manchmal wichtiger ist als die Medaille.
Wasserspringen ist Präzisionssport auf höchstem Niveau – und dabei entscheiden oft kleinste Details. Wesemann erklärt, warum ein Sprungbrett nicht einfach nur ein Sprungbrett ist, weshalb Sportler sich an unterschiedliche Bretter und Beläge gewöhnen müssen und wie die sechs Sprünge eines Wettkampfs schon 24 Stunden vorher festgelegt werden. Auch die besondere Wettkampfroutine und die taktische Reihenfolge der Sprünge werden zum Thema.
Ein wichtiger Teil des Gesprächs dreht sich um Mentalität und Leichtigkeit im Sport. Wesemann erzählt, warum ihm Humor und Social Media bei der Vorbereitung auf Paris geholfen haben und weshalb man nicht jeden Moment im Sport bierernst nehmen sollte. Gleichzeitig spricht er offen über die Balance zwischen positiver Einstellung und notwendiger Selbstkritik. Seine zwei Jahre in den USA haben ihm dabei geholfen, mit Wettkampfdruck umzugehen und sich schneller an neue Bedingungen anzupassen.
Und natürlich geht der Blick nach vorne: Los Angeles 2028. Wesemann möchte sich erneut für ein olympisches Finale qualifizieren – und dort endlich die Leistung zeigen, die er im Training abrufen kann. Dabei wartet in LA eine ganz besondere Herausforderung: Vorkampf, Halbfinale und Finale finden am selben Tag statt. Der Traum von einer olympischen Medaille lebt.
Außerdem erzählt Moritz Wesemann seine ungewöhnliche Geschichte: Warum er erst relativ spät zum Wasserspringen kam, was ein Sportlehrer mit seinem Weg zu tun hatte und warum ein Trainer trotz „katastrophaler“ Beweglichkeit früh sein Talent erkannte.
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