Spuren zum Selbst

Spuren zum Selbst

By Stefan ProellerEducationSelf-Improvement
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Spuren zum Selbst episodes

  • 60 Urlaub, Tapetenwechsel und das Verhältnis Innen und Außen
    In dieser Folge sprechen wir über Tapetenwechsel, Ordnung und Unordnung sowie das Verhältnis von Innen und Außen. Die Aufnahme entsteht kurz vor einer Reise für einige Tage, und wir denken darüber nach, was ein Ortswechsel für uns bedeutet.Wir beschreiben Tapetenwechsel als Veränderung der Umgebung und vergleichen ihn mit dem Wegfahren und dem Verlassen des Gewohnten. Dabei geht es auch um die Frage, warum uns die immer gleiche Umgebung irgendwann nicht mehr genügt und was neue Eindrücke im Außen mit uns machen.Ein weiterer Schwerpunkt ist die Funktion von Urlaub. Wir sehen ihn als selbstgewählte Pause und als kleinen Ausstieg aus dem Alltag. Dabei unterscheiden wir zwischen verschiedenen Bedürfnissen: Manche suchen Ruhe, andere eher Abwechslung oder Bewegung.Zum Schluss stellen wir die Frage, warum wir gute Umgebungen nicht jeden Tag wählen, statt erst im Urlaub danach zu suchen. Wir halten fest, dass wir uns auch im Urlaub selbst beobachten können und dass wir mit uns selbst immer mitreisen.
    5 min
  • 59 Trauma und seine Folgen im Zusammenhang mit Ordnung und Unordnung, auch über Familien hinweg. Besprochen werden Weitergabe durch Muster, Schweigen, Rituale und Tabus sowie Einflüsse von Krieg, Migration und Armut.
    In dieser Folge sprechen wir über Trauma und Traumafolgen im Zusammenhang mit Ordnung und Unordnung. Wir erweitern den Blick dabei über die persönliche Geschichte hinaus und betrachten auch familiäre Weitergabe, etwa über biologische, epigenetische und verhaltensbezogene Muster.Wir beschreiben, dass Trauma in Familien über Stressverarbeitung, das Hormon- und Nervensystem sowie über Kommunikation, Schweigen, Rituale und Tabus weitergegeben werden kann. Außerdem sprechen wir darüber, dass belastende Ereignisse wie Krieg, Migration oder Armut Folgen für nachfolgende Generationen haben können.Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage, wie Ordnung als Spiegel innerer Zustände wirken kann. Wir erläutern, dass äußere Struktur Sicherheit geben, Distanz schaffen oder Vermeidung unterstützen kann. Ordnung wird auch mit Bindung verknüpft, wenn Gegenstände stellvertretend für Beziehungen Bedeutung bekommen.Wir gehen darauf ein, dass äußere Reize wie Gerüche, Orte oder Gegenstände emotionale Reaktionen auslösen können. Das Außen wird dabei als Hinweis auf innere Regulation und Anspannung beschrieben. Veränderungen im Umgang mit Ordnung können auch ein schwankendes inneres Erleben ausdrücken.Zum Schluss empfehlen wir, das eigene Außen zunächst ruhig und achtsam wahrzunehmen, um Abstand zu gewinnen. Dieser erste Schritt soll helfen, sich selbst besser zu verstehen und einen eigenen, selbstbestimmten Umgang mit solchen Mustern zu finden.
    8 min
  • 58 ein achssamer, meditativer Spaziergang im Wald: Zersetzung und Ordnung. Wie passt das zusammen?
    In dieser Folge von *Spuren zum Selbst* sprechen wir über Selbstreflexion und Achtsamkeit im Zusammenhang mit Ordnung und Unordnung. Wir nehmen die Hörerinnen und Hörer mit auf einen Spaziergang durch einen warmen Wald an einem kleinen Bach, wo wir die grüne Umgebung, das Blätterdach und die Geräusche der Vögel wahrnehmen.Im Mittelpunkt steht ein Blatt, das langsam zu Boden fällt und betrachtet wird. Wir beschreiben seine Struktur und setzen sie in Beziehung zum Aufbau eines Baumes. Verschiedene Bäume wie Ahorn, Buche und Eiche stehen nebeneinander und bilden dennoch ein Ganzes.Anschließend richten wir den Blick auf den Waldboden und den Kompost. Wir sprechen darüber, wie aus Blättern durch Zersetzung eine neue Struktur entsteht, unterstützt von Mikroorganismen, Würmern, Spinnen, Käfern und Pilzen. Dabei wird gefragt, ob dieser Prozess als Unordnung oder als neue Ordnung verstanden werden kann.Zum Schluss weiten wir die Beobachtung auf allgemeine Naturprozesse aus. Es wird betont, dass sich alles verändert, wächst und wieder zurückgeht, ähnlich wie die Mondphasen. Die Folge stellt die Frage, ob Ordnung statisch sein muss oder ob Veränderung ein natürlicher Teil von Ordnung ist.
    7 min
  • 57 Ordnung und Unordnung aus neurophysiologischer und philosophischer Sicht.
    In dieser Folge sprechen wir über Ordnung und Unordnung und knüpfen damit an frühere Folgen an. Zunächst gehen wir auf neurophysiologische Erklärungen ein, verbinden sie mit Stress, Aufmerksamkeit und Wohlbefinden und erwähnen dabei auch, dass unordentliche Umgebungen bei manchen Menschen Belastung auslösen können.Wir betrachten außerdem, wie Unordnung, Lärm, fehlende Routine und aufgeschobene Aufgaben Denken und Stimmung beeinträchtigen können. Dabei nennen wir Bereiche wie präfrontalen Kortex und Amygdala sowie den Zusammenhang mit Stressreaktionen und chronischem Stress.Gleichzeitig stellen wir die Frage, ob solche Erklärungen allein ausreichen. Wir betonen einen eher humanistischen und philosophischen Blick auf den Menschen und sprechen darüber, dass jeder eine Umgebung braucht, die zu ihm passt.Zum Schluss laden wir dazu ein, die eigene Umgebung bewusster wahrzunehmen und kleine Veränderungen Schritt für Schritt vorzunehmen. Wir regen an, sich zu fragen, welche Gegenstände und welche Ordnung im eigenen Raum wichtig sind, und verweisen darauf, dass schon wenige Minuten am Tag genügen können, um erste Struktur zu schaffen.
    8 min
  • 56 Ordnung und Unordnung in Verbindung mit persönlichen Reflexionen aus der Homöopathie. Im Zentrum steht eine „atmende“ Ordnung als flexibles Gleichgewicht zwischen Chaos und Struktur, Festhalten und Loslassen.
    In dieser Folge sprechen wir weiter über Ordnung und Unordnung und verbinden das mit Reflexion über das eigene Leben und mit Gedanken aus der Homöopathie. Wir greifen dabei auf Erfahrungen aus einem homöopathischen Studiengang in Heidelberg zurück und erinnern an einen Gast aus Buenos Aires, der die Einmittel-Homöopathie sehr konsequent vertreten hat.Wir gehen auch auf Grundideen von Hahnemann ein, vor allem auf die Entstehung chronischer Krankheiten und auf die Vorstellung von krankmachenden Ursachen. Dazu erwähnen wir die Psora-Theorie und beschreiben, wie äußere Einflüsse sich im Körper zeigen und wieder auf Prozesse zurückwirken können.Im Mittelpunkt steht dann das Verhältnis von Chaos und Ordnung. Wir sehen beide nicht als starre Gegensätze, sondern als Teil eines fortlaufenden Wechsels, vergleichbar mit Öffnen und Schließen oder Festhalten und Loslassen. Als Bild nutzen wir unter anderem die Austernschale: Leben entsteht für uns in einem rhythmischen Wechsel zwischen Kontakt mit der Umwelt und Rückzug.Daraus leiten wir die Idee einer „atmenden“ Ordnung ab. Für uns ist ein guter Zustand nichts Statisches, sondern ein flexibles Gleichgewicht, das sich verändert, etwa wie ein Schreibtisch, der zeitweise mehr oder weniger geordnet ist. Wir sagen auch, dass es hilfreich sein kann, Phasen von Ordnung und Unordnung zuzulassen und zu beobachten, was das innerlich auslöst.
    8 min
  • 55 Selbstreflexion, Selbstwert, Ordnung, Druck in der heutigen Arbeitswelt
    In dieser Folge sprechen wir über die Frage, was das Selbst ist und wie Selbstfindung und Selbstreflexion damit zusammenhängen. Wir ordnen ein, dass Begriffe wie Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Selbstwert und Selbstliebe eng mit dieser Frage verbunden sind.Ein zentrales Thema ist das Verhältnis von Ordnung und Unordnung im Außen und die Wirkung auf das Innere. Wir sprechen darüber, wie äußere Reize im Alltag innere Anspannung, Druck oder den Impuls auslösen können, Aufgaben sofort erledigen zu müssen.Anhand von Arbeitssituationen beschreiben wir, wie sich ein voller Schreibtisch, ein volles E-Mail-Postfach oder viele unerledigte Aufgaben auf das Erleben auswirken können. Dabei geht es auch darum, dass nicht nur Aufschieben ein Thema ist, sondern auch ein starker innerer Drang, alles sofort zu erledigen.Wir betonen, dass hinter diesen Reaktionen oft tiefere Mechanismen stehen und dass Selbstreflexion helfen kann, sie bewusst wahrzunehmen. Dabei geht es auch um die Frage, ob dieses Verhalten gut tut oder ob es auf etwas anderes hinweist.Zum Schluss kündigen wir an, das Thema Ordnung und Unordnung in den nächsten Folgen weiter zu vertiefen und zu untersuchen, warum Menschen unterschiedlich mit Anforderungen umgehen und wann solche Mechanismen der Gesundheit schaden können.
    9 min
  • 54 Aufräumen und Prokrastination oder warum wir Dinge aufschieben und welche Widerstände dahinter stehn
    In dieser Folge von „Spuren zum Selbst“ sprechen wir über Selbstreflexion und Achtsamkeit mit uns selbst. Wir wollen einen ehrlichen Dialog mit uns selbst eröffnen und dabei besonders auf Themen schauen, die uns innerlich beschäftigen.Ausgehend von der letzten Folge über Ordnung, Unordnung und Aufräumen greifen wir auch den Zusammenhang von innerem und äußerem Raum sowie dem „inneren Garten“ wieder auf. Dabei schildern wir, dass eine Freundin Ordnung herstellen als etwas erlebt, das ihr guttut, und dass sie dieses Aufräumen manchmal nutzt, um andere Aufgaben aufzuschieben.Wir beschreiben, dass es bei uns oft umgekehrt ist: Ordnung schaffen wirkt anstrengend, deshalb schieben wir es eher auf. Daraus entwickeln wir den Gedanken der Prokrastination als Verschieben auf später und greifen das Bild von „morgen“ auf, das immer wieder zu einem neuen Morgen wird.Dabei unterscheiden wir auch zwischen einem achtsamen Verschieben, wenn ein Zeitpunkt wirklich nicht passt, und einem Aufschieben, das mit Unlust, Angst oder inneren Blockaden verbunden ist. Besonders wichtig ist uns die Frage, was hinter dem Verhalten liegt und wie es mit uns als Menschen zusammenhängt.Zum Schluss übertragen wir das Thema auf Gesundheit und andere persönliche Vorhaben, etwa mit dem Rauchen aufzuhören oder eine Erkrankung besser zu behandeln. Wir stellen die Frage, ob wir eher aufschieben oder Dinge direkt angehen, und kündigen an, diese Fragen auch in den nächsten Folgen weiter zu verfolgen.
    7 min
  • 53 Auf- räumen als Umgang mit Ordnung und Unordnung,
    In dieser Folge sprechen wir über das Thema Aufräumen und darüber, wie eng es mit Ordnung, Unordnung und unserer Beziehung zu Dingen verbunden ist. Wir fragen, was Ordnung für uns bedeutet, wie wir mit Räumen umgehen und warum manche Menschen Aufräumen als einfach, andere als schwierig erleben.Wir gehen darauf ein, dass Aufräumen nicht nur das Entfernen von Dingen ist. Es kann auch bedeuten, Dinge loszulassen, zu verschenken oder zu entsorgen. Gleichzeitig beschreiben wir, dass viele Gegenstände von einem Raum in den nächsten wandern und sich Unordnung dadurch nur verschiebt.Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage, warum Aufräumen in bewohnten Räumen oft komplex ist. Wenn sich über Jahre viele Dinge angesammelt haben und Erinnerungen an ihnen hängen, wird es schwerer zu entscheiden, was bleiben darf. Dabei sprechen wir darüber, dass jeder Gegenstand eine Geschichte oder Erinnerung tragen kann.Wir betonen, dass Aufräumen nicht nur eine praktische Aufgabe ist, sondern auch ein innerer Prozess. Erst wenn wir den Raum und seine Wirkung auf uns wahrnehmen, können wir entscheiden, welche Dinge zu ihm passen. Danach kann der Raum neu geordnet werden und eine stimmige Atmosphäre entstehen.Zum Schluss laden wir dazu ein, den eigenen Alltag mit Blick auf die Gegenstände im häufig genutzten Raum zu betrachten. Wir fragen, welche Dinge unterstützen, welche eine persönliche Geschichte erzählen und welche vielleicht nicht mehr gebraucht werden.
    10 min
  • 52 Finde Deinen Weg zu Dir, Deine Spur zu Dir selbst, Zitat aus dem Buch und kurze Gedanken
    In dieser Folge sprechen wir über einen zentralen Gedanken aus dem Buch *Spuren zum Selbst*: den Menschen nicht nur als rationales Wesen zu sehen, sondern auch als jemanden mit Gespür, Instinkt und innerer Wahrnehmung. Ausgangspunkt ist ein Zitat von Seite 280, das Fragen nach Entscheidungen, Lebenswegen und der eigenen Spur aufwirft.Wir fragen, wohin uns unsere Spuren im Leben geführt haben und ob es vorgezeichnete Wege gibt, etwa durch Vorfahren, andere Menschen oder frühere Erfahrungen. Dabei geht es auch darum, wie wir unsere eigene Fährte finden und welche Eigenschaften dafür wichtig sind.Ein weiterer Schwerpunkt ist der Gegensatz zwischen rationalem Denken und einer tieferen, instinktiven Ebene. Wir beschreiben Tiere als Beispiel dafür, wie über Instinkt Dinge erspürt werden können, und übertragen diesen Gedanken auf den Menschen: Vielleicht gibt es auch in uns etwas, das wir nicht nur denken, sondern fühlen und erspüren können.Am Ende laden wir dazu ein, über die eigene Natur nachzudenken und herauszufinden, was einen wirklich ausmacht. Wir bitten außerdem um Rückmeldung zu diesen Gedanken und verweisen auf die nächste Folge.
    5 min
  • 52 Das Projekt Sichtbarkeit, geplant ist eine mehrteilige Serie mit persönlichen Geschichten. Außerdem geht es um Rückmeldungen aus dem Umfeld, genaues Zuhören und das Lernen aus Erfolgen und Misserfolgen.
    In dieser Folge sprechen wir über den weiteren Weg des Podcasts „Spuren zum Selbst“ und darüber, dass wir das Thema Sichtbarkeit vertiefen wollen. Wir haben dazu erste Rückmeldungen aus unserem Umfeld eingeholt und dabei sehr unterschiedliche Reaktionen erhalten.Wir greifen auf, dass Sichtbarkeit für uns eng mit dem Begriff des Gesichts verbunden ist. Wir verstehen das Gesicht als etwas zutiefst Menschliches und als möglichen Spiegel der Seele. Daraus ergibt sich für uns ein Thema, das vielschichtig ist und sich nicht in einer einfachen Betrachtung erschöpft.Wir planen deshalb eine Serie zu Sichtbarkeit und möchten dabei auch Geschichten von Menschen einbeziehen, wie sie sich zeigen und sichtbar werden. Als Beispiel erwähnen wir eine ausführliche persönliche Rückmeldung einer älteren Freundin, die uns besonders bewegt hat. Wir überlegen noch, wie wir dieses Material am besten auf verschiedene Folgen oder Medien verteilen.Ein weiterer Schwerpunkt ist für uns das genaue Zuhören. Wir stellen fest, dass Menschen mit demselben Thema sehr unterschiedlich umgehen und dass man daraus lernen kann, wenn man aufmerksam hinhört. Den Podcast verstehen wir dabei als ein offenes Projekt, dessen Entwicklung transparent begleitet werden soll.Zum Schluss ziehen wir eine Parallele zwischen Erfolgen und Misserfolgen im Sport und im Podcast. Wir sehen beides als Anlass, etwas zu lernen und weiterzugehen. Außerdem laden wir dazu ein, sich mit eigenen Erfahrungen zum Thema Sichtbarkeit zu melden und bei Interesse selbst dazu befragt zu werden.
    6 min

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Mein Name ist Stefan Proeller. Ich bin ganzheitlicher Arzt und  interessiere mich für Menschen. Nicht nur für deren Krankheiten.