Stachel und Herz

Stachel und Herz

By Sarah Vecera, Thea HummelReligion & SpiritualityChristianity
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Stachel und Herz episodes

  • 30 Jahre Phoenix: „Wir sind durch Rassismus getrennt. Wir müssen es nicht bleiben.” – mit Austen P. Brandt

    Phoenix wird 30. Am 26. Oktober 1996 als Verein in Duisburg gegründet, und zu diesem Geburtstag ist Austen P. Brandt bei uns, Mitgründer, langjähriger Gemeindepfarrer in Duisburg-Walsum und bis heute aktiver Phoenix-Trainer.

    Wir sprechen über die Grundidee, die seit dreißig Jahren trägt: dass Menschen zusammenfinden können, ohne die Unterschiede zu verschleiern. Austen erzählt von seiner Lehrzeit bei Sybil Phoenix in London, von ökumenischen Begegnungen, die ihn geprägt haben, und davon, warum er bis heute daran glaubt, dass niemand allein frei wird.
    Es geht um die Dialektik, die Phoenix ausmacht. Warum es getrennte Räume braucht, Antirassismustrainings für weiße Menschen, Empowermenttrainings für BIPoC und das 3.-Raum-Training, und warum die Trennung trotzdem nicht das Ziel ist. Austen spricht über den Schmerz, der auf beiden Seiten liegt, auch den unaufgearbeiteten Schmerz weißer Menschen, und warum rechte Parteien genau dort andocken, wo die Gesellschaft weggehört hat.
    Und wir geben einen ersten Vorgeschmack auf das neue Format „United Training“.
    Eine Folge über dreißig Jahre, über Lebensfreude trotz allem und über die Frage, warum Gemeinsamkeit gerade jetzt eine Kraft ist, die diese Gesellschaft braucht.
    Mehr zu Phoenix und den Trainings: www.phoenix-ev.org

    Mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk

    1 hr 2 min
  • "Christliche Rücksichtnahme"? - Merz, Bärbel Bas und was uns Sri Lanka über einfache Antworten lehrt

    Nach der Rückkehr aus Sri Lanka sprechen Thea und Sarah Vecera darüber, was sie dort erlebt haben – und was sie mit nach Hause nehmen. Dazwischen: Herbstwetter, Boygroups und die Frage, wofür man früher andere verurteilt hat und heute selbst Verständnis hat.

    Wir sprechen unter anderem über:

    • Advocacy Training und Eurozentrismus – warum das Training früher „Summer School" hieß, und was an diesem Namen die europäische Perspektive verrät,
    • Teeplantagen im Hochland: Wie die methodistische Kirche mit Plantagenarbeiter:innen arbeitet, deren Vorfahren die Briten vor rund 200 Jahren ins Land holten – und die nach der Unabhängigkeit teils staatenlos wurden,
    • Kirche als gesellschaftliche Akteurin: Projekte für Menschen mit Behinderung, Kinder und Gesundheit, die nach der Anschubfinanzierung von staatlichen Stellen weitergeführt werden,
    • Kindersonntag: Wenn Kinder nicht nur singen, sondern den Gottesdienst leiten und predigen,
    • religiöse Vielfalt: Besuch in Kirche, Moschee, katholischem Meditationszentrum und buddhistischem Tempel – und überraschende Parallelen zwischen den Erzählungen der Religionen,
    • Gedenken und Macht: Wer errichtet welche Denkmäler und an wen wird erinnert? Ein Vergleich mit deutschen Gedenktafeln für Täter des Völkermords in Namibia,
    • Komplexität statt einfacher Antworten: Warum der Blick aus Sri Lanka entlastend wirkt, gerade in Zeiten, in denen einfache Antworten politisch Konjunktur haben,
    • Freude und Hoffnung als Haltung – nicht als Laune, sondern als Entscheidung,
    • Urlaubsbeobachtungen, Pauschalreisen, Couchsurfing und die Frage, warum sich Vorlieben mit dem Leben verändern,
    • zum Schluss: ein „Herz" über die Menschenkette jüdischer Studierender vor der Synagoge in Halle am 9. Oktober, die einem AfD-Politiker den Zutritt zur Gedenkveranstaltung verwehrten.
    • Ein Gespräch über Perspektivwechsel, Erinnerungskultur und die Kraft von Widerstand und Zuversicht.


      mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk

      1 hr 13 min
    • „Hoffnung ist eine Entscheidung" – Eindrücke aus Sri Lanka

      Content Note: Krieg und Kindersoldat*innen


      Diese Folge kommt direkt von einer Dienstreise der VEM nach Sri Lanka, wo die Hosts ein zehntägiges Advocacy-Training mit Teilnehmenden aus verschiedenen Kirchen und Ländern begleiten.


      Wir sprechen unter anderem über:


      - einen augenzwinkernden Einstieg übers Oktoberfest, Dirndl, Kompetenzjäckchen und die Frage, wo kulturelle Aneignung anfängt und wo eigene Tracht aufhört,

      - einen kurzen politischen Einschub zu Jens Spahn und seinem zweiten Rückzug aus dem Haushaltsausschuss binnen zwei Monaten,

      - die Geschichte Sri Lankas: vom Ende der britischen Kolonialherrschaft 1948 über die Diskriminierung der tamilischen Bevölkerung bis zum Bürgerkrieg,

      - die aktuelle politische Lage unter Präsident Anura Kumara Disanayake, der Versöhnung und Korruptionsbekämpfung verspricht – und warum Human Rights Watch trotzdem von anhaltendem Misstrauen gegenüber Tamil*innen und Muslim*innen berichtet,

      - eine Einheit zu Intersektionalität im Advocacy-Training und das „Wheel of Power" – und wie sich dieses Machtrad je nach Kontext (Kirche, Hautfarbe, Bildung, Staatsangehörigkeit) ganz unterschiedlich zusammensetzt,

      - einen Besuch im berühmten Zahntempel von Kandy, an dem buddhistische, hinduistische und christliche Praxis auf engstem Raum nebeneinander existieren,

      - und – als emotionalen Kern der Folge – ein zweieinhalbstündiges Gespräch mit drei ehemaligen Kindersoldat*innen, die durch einen Healing-of-Memories-Workshop mit Father Michael Lapsley gelernt haben, Hoffnung als bewusste, tägliche Entscheidung zu verstehen, nicht als bloßes Gefühl.


      Eine persönliche, bewegende Folge über Krieg, Versöhnung, Religion und die Frage, was wir in Deutschland von dieser Hoffnung lernen können.


      mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk

      1 hr 2 min
    • Wie ist Jesus weiß geworden? Das Praxisbuch

      Diese Folge ist etwas Besonderes: Co-Host Sarah Vecera sitzt heute nicht nur am Mikro, sondern auch auf der Gästinnen-Seite – es geht um ihr neues Buch „Wie ist Jesus weiß geworden? Das Praxisbuch" (Patmos Verlag), das direkte Fortsetzung und Praxis-Ergänzung zu ihrem gefeierten ersten Buch ist.

      Wir sprechen darüber,

      • wie aus einer VEM-Arbeitsgruppe von 2020 über Umwege ein Praxisbuch für Einzelpersonen und Gruppen wurde,
      • warum aktuelle Studien (Polarisierungsbarometer, Vielfaltsbarometer, Mitte-Studie, Rassismus-Monitor) zeigen, dass Begegnungsräume dringender denn je gebraucht werden – und warum Kirche genau das sein könnte,
      • warum das Gespräch über Rassismus gerade zwischen „zu woke" und „zu genervt" pendelt – und wie man trotzdem im Raum bleibt,
      • weshalb reines Kopfwissen nicht reicht und Rassismus auch im Körper sitzt – von unbewussten Sitzplatzentscheidungen in der Bahn bis zu Körperübungen im Buch,
      • wie das Buch bewusst beide Wege anbietet: eigene Reflexion allein UND Gruppenarbeit in Gemeinde, Hauskreis oder Team,
      • welche Awareness-Konzepte und Safer-Space-Überlegungen wichtig sind, wenn eine Gruppe nicht divers, sondern mehrheitlich weiß ist,
      • und zum Ausklang: ein "Herz" für Jürgen Klopp – über Authentizität, Humor und gesundes Selbstvertrauen ohne falsche Bescheidenheit.
      • Ein Gespräch darüber, wie aus gutem Wissen gute Praxis wird – und warum dafür auch der Körper gebraucht wird, nicht nur der Kopf.

        mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk

        1 hr 5 min
      • Warum du für Selbstfindung keine Weltreise brauchst - mit Tobias Sauer (ruach.jetzt)

        Für Selbstfindung muss niemand nach Bali. Tobias Sauer, katholischer Theologe und Gründer von ruach.jetzt, ist in Trier geblieben und hat trotzdem ein ganzes Jahr Reise daraus gemacht. In seinem neuen Buch „Alles, was du suchst, ist schon hier" nimmt er uns mit durch 52 kleine Schritte, vom Espresso vor der Haustür bis zum Staunen im Phantasialand.

        Mit Sarah spricht er über Klassismus und die Scham, sich Schönes zu gönnen. Über Zuhören als Übung. Über sanfte Radikalität und weich bleiben. Über die Frage, für wen Ankommen eine Übung ist und für wen ein Kampf um Zugehörigkeit. Und darüber, warum Kirche für ihn dienen und im Zweifel sich selbst abschaffen darf. Das Herz der Folge ist ein sehr ehrliches Kapitel: Warum professionelle Hilfe und Therapie sein Fundament sind, gerade auch aus männlicher Perspektive.

        Links:

        • Tobias Sauer: „Alles, was du suchst, ist schon hier. Eine Anleitung zur Selbstfindung ohne Weltreise" (Herder): https://store.ruach.jetzt/produkt/alles-was-du-suchst-ist-schon-hier/
        • ruach.jetzt (Netzwerk, Verlag, Shop, Newsletter): https://ruach.jetzt und https://store.ruach.jetzt
        • ruach.jetzt auf Instagram: @ruach.jetzt
        • Cover und Gestaltung: Tiffany Maaßen
        • Windhauch-Podcast von ruach.jetzt

        Hilfe und Beratung (Thema Therapie in dieser Folge)

        • TelefonSeelsorge, rund um die Uhr, kostenlos und anonym: 0800 111 0 111, 0800 111 0 222 oder 116 123
        • Lebensberatungsstellen der Bistümer und Frauenberatungsstellen bieten oft niedrigschwellige, kostenlose Gespräche und helfen bei der Suche nach Therapieplätzen

        mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk

        2 hr 6 min
      • Sind wir zu anständig? Über Haltung und Strategie gegen rechts

        Thea ist zurück aus Südafrika, und ehe wir uns versehen, sind wir bei der Frage, die diese Woche über allem liegt. Wie reden wir über rechts, ohne uns im Ton zu verlieren und ohne die Sache kleinzureden? Ein Talkmaster bekommt einen Fernsehpreis und stellt sich als Retter der Demokratie hin. Die Union streitet vor allem mit sich selbst. Hartmut Rosa erklärt im Interview, warum Gefühle diese Wahlen mehr bewegen als Fakten. Und im Bundestag fällt ein Wort, über das danach mehr gesprochen wird als über den Satz, der es ausgelöst hat. Am Ende stand diese Woche etwas Gutes auf der Straße.

        Links:

        • Hartmut Rosa im Interview, Süddeutsche Zeitung, 9.9.2026, "Da sagen die Leute irgendwann: Dann bin ich halt ein Nazi"
        • Die Demos am Wochenende liefen unter der Prüf-Initiative für ein AfD-Verbotsverfahren: pruef-demos.de
        • Ruth Moschners Instagram-Post "Wenn du Menschen wie mich ärgern möchtest, wähl nicht die AfD"
        • Zur Berliner Debatte um Religion, Ethik und Lebenskunde: der Artikel bei www.evangelisch.de

        mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk

        1 hr 15 min
      • Sachsen-Anhalt hat gewählt: Woher nehmen wir jetzt Hoffnung?

        Sarah sitzt in Wuppertal, Thea in Kapstadt, und beide haben schlecht geschlafen. Am Sonntag hat die AfD die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit 43,8 Prozent gewonnen und die CDU auf 17,2 Prozent halbiert. Und ausgerechnet Thomas de Maizière nennt die AfD bei Caren Miosga eine „Partei der Hoffnung“. Was macht das mit uns, und was heißt das für eine Kirche, die eigentlich selbst Hoffnung im Angebot hätte?

        Themen dieser Folge:
        • Sachsen-Anhalt-Wahl, die Zahlen und was jetzt bei der Wahl des Ministerpräsidenten wirklich passieren kann
        • de Maizières These von der AfD als „Hoffnungspartei“ und warum an dieser Analyse leider was dran ist
        • Theas Trainingswoche zu Trauma und Resilienz in Kapstadt und was Hoffnung wirklich bedeutet, wenn sie keine rosa Wohlfühlnummer sein will
        • Empathie für AfD-Wählende, Grenzen dieser Empathie, und wo Sarah und Thea sich uneinig sind
        • Wochenspruch „Lobe den Herrn, meine Seele“ und was Trotz mit Glauben zu tun hat
        Links zur Folge:
        • Wahlergebnis Sachsen-Anhalt im ZDF-Liveblog: https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/landtagswahl-sachsen-anhalt-wahlergebnisse-cdu-afd-schulze-siegmund-100.html
        • Caren Miosga vom 7.9.2026 in der ARD-Mediathek: https://www.ardmediathek.de/sendung/caren-miosga
        • Buchtipp von Sarah: Bijan Moini, „2033“, Atrium Verlag 2025: https://www.atrium-verlag.com/buecher/2033/
        • Aladin El-Mafaalani, „Die Misstrauensgemeinschaft. Über den Umgang mit Vielfalt in Deutschland“, Kiepenheuer & Witsch 2024
        Wenn euch die Folge trifft, schickt sie an eine Person, mit der ihr diese Woche sowieso über die Wahl reden werdet.

        Mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk

        57 min
      • Boys will be Boys? Über Jungen*-Erziehung und Mythen, die darin stecken - mit Anne Dittmann

        In dieser Folge von Stachel und Herz ist Anne Dittmann zu Gast – Spiegel-Bestseller-Autorin, Journalistin und Mutter eines Sohnes. Anlass ist ihr aktuelles Buch „Jungs von heute, Männer von morgen" (Kösel Verlag), in dem sie der Frage nachgeht, wie wir Jungen jenseits enger Rollenbilder begleiten können.

        Wir sprechen darüber,

        • warum der eigene innere Konflikt zwischen „Feministin" und „fürsorgliche Mama" für viele Eltern von Söhnen so real ist,
        • welche Männlichkeitsmythen sich wissenschaftlich einfach nicht halten lassen – zum Beispiel die Sache mit dem „einschießenden" Testosteron,
        • wie Jungen schon im Kleinkindalter über Farben, Spielzeugregale und Sprache lernen, welche Räume ihnen „erlaubt" sind,
        • warum das Stärke-Ideal Jungen paradoxerweise verletzlicher macht – mit Folgen bis hin zu höheren Risiken bei Unfällen, Sucht und Suizid,
        • wie Schule und Kita Jungen oft schlechter auf Übergänge vorbereiten – und was Kinderärzt:innen dazu raten,
        • warum auch Jungen und Männer Angst kennen, und wieso einseitige Erzählungen darüber niemandem helfen,
        • und was Anne Dittmann sich für die Zukunft wünscht, wenn Erwachsene und Söhne in zehn Jahren miteinander sprechen.
        • Ein Gespräch über Erziehung auf Augenhöhe, Rollenbilder, die wir kaum merken, und warum eine gerechtere Zukunft für alle nur mit starken, fürsorglichen Jungen gelingt.

          Hinweise:

          Annes Buch „Jungs von heute, Männer von morgen" (Kösel Verlag)
          Anne Dittmann auf Instagram
          Serie „Heartstopper"
          Film „Close"

          mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk

          1 hr 22 min
        • 10.000 € an die AfD und er will rausgeworfen werden: Bernd Prange, bröckelnde Brandmauer und warum Race keine Wahl ist

          TW: Reden über Rassismus

          Diese Folge kommt wieder direkt aus Spanien – mit einem kurzen, aber gehaltvollen Gastbeitrag von Dr. Nathalie Eleyth.

          Wir sprechen unter anderem über:

          ihren Artikel „Im Gewand der Frömmigkeit" zu subtilem Rassismus bei christlichen Influencer:innen – ästhetisch verpackt, religiös vokabuliert und im Gestus vermeintlicher Neutralität,

          einen vieldiskutierten Post der Influencerin Mia Friesen zum Thema „Go woke, go broke" und Kirchenaustritte – und was aktuelle Kirchenmitgliedschaftsuntersuchungen tatsächlich zeigen,
          den Unterschied zwischen rechtskonservativ und rechtsextrem – und warum diese Unterscheidung wichtig, aber kein Freibrief ist,
          ein Reaktionsvideo zu Johannes Hartl, der Gender und „Race" gleichsetzt – und warum dieser Vergleich hinkt, aber trotzdem eine interessante Debatte eröffnet,
          den Fall Rachel Dolezal und Mithu Sanyals Roman „Identitti" (Hanser, 2021), der genau dieses Gedankenexperiment literarisch durchspielt,
          außerdem: eine augenzwinkernde Rubrik „Sarah Vecera rettet die CDU" über einen Ortsbürgermeister, der öffentlichkeitswirksam an die AfD spendete, sowie ein Aufruf zum strategischen Wählen in Sachsen-Anhalt,
          und zum Ausklang ein Herz für alle: das Zitat „Hope is a discipline" von Mariame Kaba.

          Eine Folge über die Frage, wie Glaube instrumentalisiert wird – und wie man Hoffnung trotzdem als Übung versteht, nicht als Zufall.

          Zu Gast: Dr. Nathalie Eleyth forscht an der Universität Zürich u.A. zu Rassismus.

          Hinweise:

          Zeitzeichen-Artikel zum evangelischen Gesangbuch: https://zeitzeichen.net/node/12696

          Roman „Identitti" von Mithu Sanyal (Hanser, 2021): https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/identitti/978-3-446-26921-7/
          Hinweis zum strategischen Wählen in Sachsen-Anhalt: https://www.campact.de/strategisch-waehlen/sachsen-anhalt-2026/

          mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk

          1 hr 12 min
        • Zwischen Volksbühne und Gesangbuch: Wer entscheidet eigentlich mit?

          Triggerwarnung: Sprechen über Suizid und Rassismus

          Diesmal sind Sarah und Thea ohne Studiogast unterwegs – dafür mit ganz viel Gesprächsstoff aus dem Sommer. Zwischen Strand und Klimaanlage sprechen sie über drei Fälle, die zeigen, wie eng Rassismus, Klassismus und die Frage nach Teilhabe zusammenhängen.

          Es geht unter anderem um:

          • Aufzählungs-TextDie Kritik der VEM (Vereinte Evangelische Mission) am Auswahlprozess des neuen evangelischen Gesangbuchs und die Replik des EKD-Kulturbeauftragten Johann Hinrich Claußen – und warum die Frage „Wer saß eigentlich am Tisch?" so zentral ist,
          • Aufzählungs-Textden Streit um eine Freibad-Aktion der Berliner Volksbühne für den Verein Eyoto, die als „exklusiv" beworben wurde – und wie daraus ein politisch aufgeladener Shitstorm mit Apartheid-Vergleichen wurde,
          • Aufzählungs-Textwarum ein Fördersumme von 300.000 Euro für die Aktion zum Politikum wurde, obwohl vergleichbare Ausschlüsse nach Einkommen kaum je hinterfragt werden,
          • Aufzählungs-Textden Fall eines Cambridge-Professors, dessen Plagiate erst nach seiner PR-trächtigen Berufung aufflogen, und sein Tod kurz nach dem erzwungenen Rücktritt – inklusive eines Exkurses zum sogenannten Werther-Effekt und verantwortungsvoller Medienberichterstattung über Suizid,
          • Aufzählungs-Textund – zum Ausklang – ein persönliches „Herz" der Hosts über die Kraft von Gemeinschaft auf ihrer Sommerfreizeit.
          • Content-Hinweis: Diese Folge spricht offen über Suizid, Rassismus und rassistische Anfeindungen gegen Kinder und Jugendliche. Wenn dich das Thema Suizid persönlich betrifft, findest du Unterstützung z. B. bei der Telefonseelsorge (0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222, kostenlos und anonym).

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            1 hr 20 min

          About Stachel und Herz

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          Stachel und Herz – Gespräche von Sarah und Thea. Wir reden über Diskriminierung in Gesellschaft und Kirche. Wir träumen von einer Gemeinschaft für alle. Dazu legen wir den Stachel in die Wunde – meistens zu zweit und manchmal mit Expert*innen, aber immer mit Herz. Sarah und Thea geben Infos zu aktuellen Themen und interviewen Gäst*innen zu ihren persönlichen Geschichten oder Expertisen.