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Thea ist in Berlin, Sarah ist zu Hause. Und gemeinsam reisen wir heute in den Kongo, auf die Philippinen und direkt in die CDU-Zentrale.
Diese Woche:
Außerdem: Stachelpost ist live – schreibt uns eure Fragen, Dilemmata, Beobachtungen.
Links:
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TW: Gewalt in der Geburtshilfe, medizinische Diskriminierung, Rassismus
Dr. Mandy Mangler ist Chefärztin, Gynäkologin und Autorin von "Das große Gyn-Buch" und "Don't Miss the Clitoris". Sie spricht über patriarchale Strukturen in der Medizin, warum das Jungfernhäutchen eine Erfindung ist, wie Rassismus im Gesundheitssystem Leben kostet und warum Deutschland bei Prävention auf Platz 17 von 18 europäischen Ländern liegt.
Links:
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Diese Woche geht's ans Eingemachte: Johannes Hartl hat zum Vatertag einen Post veröffentlicht, der Männer als Opfer darstellt – mit 20.000 Likes. Wir analysieren, warum seine Rhetorik gefährlich ist, was "gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" wirklich bedeutet und warum das EKD-Gesangbuch 2028 dringend über seine Liedauswahl nachdenken muss.
In dieser Folge:
Erwähnte Links:
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Meldet euch! Insta: @stachelundherz / Mail: [email protected]
In dieser Folge von Stachel und Herz sprechen Sarah und Thea über ihre neue wöchentliche Podcast-Routine, den Austausch mit der Community über Instagram und E-Mail sowie die neue Rubrik „Stachelpost“. Im Mittelpunkt steht das Spannungsfeld zwischen toxischer Positivität und radikaler Freundlichkeit: Wann wird positives Denken hilfreich, und wann verhindert es, dass Schmerz, Wut oder Überforderung wirklich Raum bekommen? Sarah und Thea sprechen darüber, wie radikale Freundlichkeit als bewusste Praxis Verbindung schaffen, Konflikte entschärfen und auch im politischen Miteinander wirksam sein kann.
Hinweise:
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Triggerwarnung: In einem Teil der Folge sprechen wir über sexualisierte Gewalt.
Neue Folge, neuer Rhythmus: Wir stellen Stachel & Herz ein bisschen um. Ab Mitte Mai hört ihr uns wöchentlich – freier, persönlicher, aber weiter machtsensibel, antidiskriminierungssensibel, ökumenisch und international. In dieser Folge sprechen wir über den rechten Angriff auf einen Pfarrer in Cottbus, über Kommentarspalten und rechte Argumentationsmuster, über Sanktionen gegen Richter*innen des Internationalen Strafgerichtshofs, über Michael Jackson, das neue Biopic und die Frage, was passiert, wenn sexualisierte Gewalt aus einer Erzählung wieder herausfällt. Und ja: Timmy/Hope kommt auch vor.
Neue Insta-Seite: @stachelundherz
Hinweise:
Beti Hohler: Erst sperrten sie ihre Kreditkarte, dann Amazon, Airbnb und den Rest | DIE ZEIT (Paywall)
https://www.zdf.de/dokus/zdfinfo-michael-jackson-der-jahrhundert-prozess-100
In dieser Folge von Stachel und Herz sprechen Sarah Vecera und Thea Hummel mit dem Journalisten und Autor Arndt Henze über sein Buch Mit Gott gegen die Demokratie und die Gefahr des christlichen Nationalismus. Im Zentrum stehen die politischen und religiösen Verflechtungen in den USA, die Rolle von Donald Trump und die Frage, was das alles für Kirche und Demokratie bedeutet.
Henze ordnet die Entwicklungen historisch ein, zeigt Parallelen und Unterschiede zu Deutschland und macht deutlich, warum Kirchen eine klare demokratische Haltung brauchen. Gleichzeitig erzählt die Folge auch von Hoffnung, Widerstand und Resilienz: von Nachbarschaftsbewegungen, leisen Worten und gelebter Solidarität.
Themen der Folge: christlicher Nationalismus, Donald Trump, Demokratie, Kirche und Politik, Bonhoeffer, Widerstand, Hoffnung, USA, Deutschland, Religionskritik, Diakonie.
Shownotes:
Aufzählungs-Text Arnd Henzes neues Buch: https://www.penguin.de/buecher/arnd-henze-mit-gott-gegen-die-demokratie/buch/9783579062020
mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk -
In der aktuellen Podcast-Folge mit Sarah Vecera und Thea Hummel geht es um Härte vs. Weichheit in Krisenzeiten – (Mit-)Auslöser waren zwei Dokus auf Netlflix zur sog. Manosphere und über Shirin David.
Advocacy-Training: [email protected]
Diese Folge von Stachel & Herz erscheint in den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Sarah und Thea sprechen mit Dr. Mutlu Ergün-Hamaz, Erziehungs- und Literaturwissenschaftler, Antirassismus-Trainer und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Menschenrechte.
Einen Implicit Bias Test zur Selbstreflexion findet ihr hier:
TW: Sexualisierte Gewalt, Reden über Rassismus
Inhalte der Folge:
Epstein-Files: sexualisierte Gewalt, Machtmissbrauch, Männernetzwerke und mediale Strategien.
Kirche & Epstein: Schweigen, Täterschutz, Umgang mit Betroffenen und Parallelen zu kirchlichen Strukturen.
Feministischer Kampftag statt Weltfrauentag: politische Kämpfe, Intersektionalität, warum „nett und blumig“ nicht reicht.
Britney, Lewinsky, Amber Heard: Frauen auf Rollen festgelegt, Männer bekommen neue Chancen.
Alltag: gleiche Muster in Familien, Gemeinden und Teams – „Welche Frau steckt dahinter?“.
Weltgebetstag & Nigeria: Chancen globaler Solidarität, Risiken von Saviorismus und weißen Deutungen.
Rassismuskritische Kirche: Bildsprache, Sprache, Spendenlogik und reale Partnerschaft auf Augenhöhe.
mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk
Folge in einem Satz
Kernpunkte
Scham als Lebensgefühl: Traumatische Scham aus Arbeiter*innenherkunft – körperlich (Rotwerden, Flucht), strukturell bedingt; heilt durch Teilen und Verbundenheit.
Klassismus: Benachteiligung durch soziale Herkunft, nicht nur Geld; „Bildungsaufstieg“ als Mythos – kein Ankommen, nur Druck und Hochstapler*innengefühl.
Schamorte: Bühne, Uni, Geschmack, Dankbarkeit, Kirche – Codeswitching zwischen Milieus, Loyalitätskonflikte.
Hoffnung: Aus Scham politische Klarheit und Allianzen; Kirche als Brücke statt Abgehobenheit.
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