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Massenhaft Kühe. Das hatte Timo von Louisas Hof erwartet, doch bisher … Fehlanzeige! In part 1 konnte er zwar schon viele Fragen zur Massentierhaltung loswerden und hat auch schon einige Antworten bekommen, aber wirklich gesehen hat er die vielen Kühe noch nicht. Das ändert sich jetzt. Doch vorher muss er noch seine Challenge zu einem hoffentlich erfolgreichen Ende führen. Der Student wurde zwangsverpflichtet, einer auserwählten Kuh unter Zeitdruck ein schmackhaftes 60-Kilo-Menü zu bereiten. Danach darf er dann Backstage in den Mega-Stall um sich selbst ein Bild zu machen, wie die Tiere untergebracht sind. Seine Vorstellungen und Befürchtungen hat er gegenüber Louisa bereits klar formuliert: Zu eng, zu laut und bestimmt zu wenig Zeit, um sich um jedes Tier gut kümmern zu können. Louisa möchte Timo natürlich das Gegenteil beweisen und zeigen, dass es mit der richtigen Technik und Organisation eben doch möglich ist, viele Kühe und Tierwohl unter einen Hut zu bekommen. Ob beide da auf einen Nenner kommen?
Diesmal fährt Timo mit einem mulmigen Gefühl zu einem neuen Bauernhof. Denn er weiß: Er fährt auf einen Betrieb mit sogenannter Massentierhaltung. Und die findet der Vegetarier … nicht so gut, um es mal vorsichtig auszudrücken. In der niedersächsischen Wedemark angekommen trifft er dann auf Louisa. Sie ist ungefähr in seinem Alter, hat aber ein bisschen mehr Verantwortung als der podcastende Student aus Hannover. Als Älteste schmeißt Louisa gemeinsam mit ihrer Familie den Hof und ist verantwortlich für die Beschäftigten und über 600 Milchkühe sowie Rinder und Kälber. Der Familienhof existiert seit fast 350 Jahren, doch stehengeblieben ist die Zeit nicht. Louisa nimmt Timo an die Hand (auch wegen Corona nur im übertragenen Sinne), und führt den Stadtmenschen durch die Ställe verschiedener Jahrzehnte. Angefangen von den 80ern bis hin zum aktuellen Mega-Stall. Timo soll sich selbst ein Bild von der Tierhaltung auf dem Hof machen, und erlebt dabei so viel, dass alles gar nicht in eine Episode passt. Deswegen machen wir eben zwei draus! Schon im ersten Teil hier lernt Timo wieder ordentlich was dazu: Das Rinder eben NICHT männliche Kühe sind, warum Kühe Halsbänder haben und das mal wieder alles nicht so einfach ist wie gedacht. Nicht mit der Massentierhaltung, und auch nicht mit dem simplen System: Vorne Gras reinfüttern – unten Milch rausbekommen. Dieses System ist nämlich nur scheinbar idiotensicher – wie Timo bei seiner Challenge erfahren muss als er versucht, einer Kuh ein schmackhaftes Menü zu bereiten.
So viel zu sehen. Und nur so wenig Zeit! Weil Milchbauer Sven einen straffen Terminkalender hat, schaltet Timo in den Touristen-Modus. Er geht seine Landpartie einfach wie eine Städtereise an: In kürzester Zeit so viel sehen wie möglich! Aber erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Zuerst muss er den hiesigen Melkrobotern unter die stählernen Arme greifen. Doch danach geht’s dann mit Fremdenführer Sven auf Entdeckungstour. Und Timo bekommt tatsächlich einiges zu sehen: Den selbstfahrenden Thermomix für Kühe, die neuste Generation Mistschieber, das Kuhpups-Energiegewinnungssystem …. ganz offensichtlich ist der Hofbesitzer dem technischen Fortschritt dicht auf den Fersen! Viele Prozesse sind ganz oder teilweise automatisiert. Was die Frage aufwirft: Wie viel Mensch braucht die Kuh? Sind wir schon auf dem Weg zum autonomen Bauernhof? Und wer bitte schön ist diese goldene Olga? Diesen Frage geht Touristen-Timo auf den Grund. Ganz stilecht im kreischend hässlichen Hawaiihemd.
Frischfutter für die Ohren trotz Kontaktbeschränkungen! Diesmal fährt unser StadtLandKuh-Beauftragter Timo aber nicht raus in die Provinz, sondern es führt ich zurück auf die fünf Höfe, die er bislang besucht hat. Doch keine Bange. Diese Episode ist kein schnödes „Best of“… Vielmehr ein ganz besonderes „Best off“ – eben mit bisher NICHT gesendetem Material. Denn auf den fünf Höfen ist noch einiges mehr passiert, was ihr noch nicht gehört habt: Wie reagiert eigentlich ein Ostfriese bei einem echt üblen Ostfriesenwitz? Es gibt einen Lifehack, mit dem ihr gutes Gras erkennt. Ihr erfahrt, warum Kühe früher BH’S getragen haben, wie das so ist als Frau in der Landwirtschaft und auch, wie’s mit Bio-Bauer-Johannes aus der dritte Episode weitergeht. Muss er sich wirklich von seinen Kühen trennen?? Im Schnelldurchlauf jagt Timo über „seine“ fünf Höfe … und wir jagen mit.
Vielleicht ist das Oldenburger Land nicht das Silicon Valley. Und der Familienbauernhof der Schwestern Tanja und Maren ist auch kein hippes Start-Up. Trotzdem spürt StadtLandKuh-Aushilfsknecht Timo hier den frischen Wind der Innovation, und das liegt nur zum Teil an der neuen Ventilationsanlage im Stall. Vor allem liegt’s eben an den neuen Möglichkeiten und Ideen der jungen Generation zum Tierwohl und zu betrieblichen Abläufen. Der Familienhof ist fast zu einem Milchbauernhof 2.0 geworden. Hier schlafen Kühe auf Wasserbetten und spazieren entspannt zum Melkroboter, wenn ihnen danach ist. Nachteil: Die „Robbies“ rufen die Schwestern auch gerne mal nachts auf dem Handy an. Doch natürlich kommt die gute, alte Handarbeit auch nicht zu kurz. Die Schwestern freuen sich über Timos tatkräftigen Unterstützung beim „Betten machen“. Wobei diese Aufgabe deutlich weniger kuschelig ist, als sie sich anhört. Hätte er doch besser speichelfeste Klamotten angezogen…
Kurz vor Weihnachten wurde Timo für würdig befunden. Er durfte erstmals das Allerheiligste eines Milchbauernhofs betreten: Den Melkstand. Ob er das nach seiner Performance als Melker auch später nochmal tun darf, wird sich zeigen. Milchbauer Helmut aus dem Landkreis Gifhorn hat sich jedenfalls alle Mühe gegeben, ihm in einem Crash-Kurs das nötige Melkwissen an die Hand zu geben. Im Gegenzug hat Timo sein Bestes gegeben, angesichts von Arbeitsschritten wie dem „Dippen“ und dem „Stimulieren“ seine Zoten auf das absolut Nötigste zu beschränken. Das fiel ihm (wie das Melken) zwar nicht so leicht, aber mit Musik geht ja bekanntlich alles besser. Insofern hatte er großes Glück, das Musikliebhaber Helmut seinen Kühen (und sich) eine Musikanlage spendiert hat. Im Stall und beim Melken laufen zwar überwiegend Oldies und Schlager à la Helene Fischer, aber den Kühen scheint’s zu gefallen, und Helmut schwört auf die beruhigende Wirkung. Das ist bei Timos Annäherungsversuchen auch bitter nötig.
Ist es Bio, ist es gut. Davon ist Timo überzeugt. Darum freut er sich auch ganz besonders über die Einladung von Bio-Bauer Johannes. Aber auch ein Biohof ist und bleibt ein Bauernhof, und der ist nun mal nicht das natürliche Umfeld von Stadtkind Timo. Mit bunten Hochglanzbildern von frisch massierten Kühen auf saftig-grünen Hügeln im Kopf macht er sich auf den Weg in den Heidekreis. Doch das Land ist platt, das trübe November-Wetter lässt nicht viel Grün übrig, und dann ist der Bio-Hof auch nur ein halber Bio-Hof! Bio-Bauer Johannes betreibt seinen Ackerbau biologisch, die Milchviehhaltung aber noch nicht. Die Umstellung auf Bio-Milch bereitet ihm große Probleme. Er hat zwar einen Plan B, doch der bringt ihn fast zum Heulen. Aber rumjammern ist nicht Johannes Ding. Als Bio-Ackerbauer läuft es gut, seine Milchtanke läuft und er kann sich an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen. So wie am (ziemlich kleinen) Ertrag von Timo, der sich bei seiner Challenge als Erntehelfer ausprobieren darf.
Unkrautbekämpfung mit der chemischen Keule. Das findet Stadtmensch Timo jetzt eher so semi. Warum Stoffe wie Glyphosat, die Pflanzen abtöten, dann auch noch „Pflanzenschutzmittel“ heißen, leuchtet ihm auch nicht wirklich ein. Darum fährt er hier bei StadtLandKuh auch raus ins Grüne und geht der Sache auf den Grund. Was bedeutet: Er geht IN den Grund. Mit beiden Händen. Um das Übel an der Wurzel zu packen.
Raus aus der Stadt, rein in den Stall. Unser Aushilfscowboy Timo nimmt es in der ersten Ausgabe von StadtLandKuh gleich mit 180 Milchkühen und einem eifersüchtigen Bullen auf. Die Dimensionen einer ostfriesischen Farm sind zwar nicht ganz so groß wie auf einer Ranch in Texas, doch die 35 Hektar - das sind etwa 50 Fußballfelder – reichen auch locker aus, um beim Viehtrieb ordentlich Puls zu bekommen. Jung-Bäuerin Anne zeigt Timo den Hof, auf dem sie und ihre zwei Schwestern aufgewachsen sind. Dabei lernt der Stadtmensch knuddelige Baby-Kühe kennen, was ein Futtertisch ist und wie sich das Schützenfest mit der täglichen Pflicht verträgt, immer um 5 Uhr 30 zum Melken raus zu müssen. Hört mal rein in unseren Podcast StadtLandKuh! Und wenn ihr Fragen habt oder Timo auch gerne mal vor eine Aufgabe stellen möchtet, dann schreibt uns einfach unter [email protected].
Was passiert, wenn man einen Stadtmenschen auf Bauernhöfe verfrachtet? Wir finden`s raus! Timo hat in Hannover studiert und mit dem Landleben mal so gar nichts am Hut. Doch jetzt hat er einen Backstage-Pass für Bauernhöfe. Jeden Monat lernt er Menschen kennen, die er sonst nie kennen gelernt hätte. Darf Sachen machen, die er sonst nie gemacht hätte und sagt viele Dinge, die er lieber nicht gesagt hätte…
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