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Ich habe mich vor einigen Jahren in ihre wahrhaft witzigen Statusmeldungen – damals noch auf Facebook – verschossen. Zum Beispiel in die hier: “Warum wollen Menschen Karriere machen, ist ihnen langweilig in der Freizeit?” Durch diese Art Posts ist Stefanie Sargnagel bekannt geworden.
Stefanie brach die Schule kurz vor ihrem Abschluss ab, sie studierte Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Wien, aber auch nicht zu Ende. 2013 erschien ihr erstes Buch “Binge Living. Callcenter-Monologe”, 2016 gewann sie den Ingeborg-Bachmann-Publikumspreis. Immer wieder kam es zu Anfeindungen gegenüber der Autorin, besonders aus Kreisen der FPÖ. Was mich aus der Ferne immer wieder beeindruckte: Dass Stefanie sich alles andere als davon hat einschüchtern lassen. Eher im Gegenteil.
Im letzten Jahr erschien ihr erster Roman. “Dicht. Aufzeichnungen einer Tagediebin”, darin erinnert sie sich an ihre Jugend. Ich habe das Buch wahnsinnig gern gelesen, denn es berichtet von einer Zeit der Verweigerung, von der Entdeckung der Welt. Es geht um Rausch, die ersten tiefen Freundschaften, die erste Liebe, Klassenfahrten, schlaflose Nächte, Ärger mit dem Lehrer und es vermittelt das Gefühl, dass diese Zeit nie vorüber geht.
Genau darüber wollte ich mit ihr sprechen. Stefanie ist jetzt Mitte 30 und anders als ihre Lehrer*innen vermutet haben, ist sehr viel aus ihr geworden. Wie weit fortgeschritten ist allerdings ihr gesellschaftlicher Anpassungsprozess? Wir sprechen über Demütigung, Duftkerzen und Dating. Es geht um Feminismus, Mut und Lässigkeit.
MEIN GAST:
DINGE:
WERBEPARTNER:
MITARBEIT:
MEIN ZEUG:
By Matze Hielscher & Mit Vergnügen4.5
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Ich habe mich vor einigen Jahren in ihre wahrhaft witzigen Statusmeldungen – damals noch auf Facebook – verschossen. Zum Beispiel in die hier: “Warum wollen Menschen Karriere machen, ist ihnen langweilig in der Freizeit?” Durch diese Art Posts ist Stefanie Sargnagel bekannt geworden.
Stefanie brach die Schule kurz vor ihrem Abschluss ab, sie studierte Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Wien, aber auch nicht zu Ende. 2013 erschien ihr erstes Buch “Binge Living. Callcenter-Monologe”, 2016 gewann sie den Ingeborg-Bachmann-Publikumspreis. Immer wieder kam es zu Anfeindungen gegenüber der Autorin, besonders aus Kreisen der FPÖ. Was mich aus der Ferne immer wieder beeindruckte: Dass Stefanie sich alles andere als davon hat einschüchtern lassen. Eher im Gegenteil.
Im letzten Jahr erschien ihr erster Roman. “Dicht. Aufzeichnungen einer Tagediebin”, darin erinnert sie sich an ihre Jugend. Ich habe das Buch wahnsinnig gern gelesen, denn es berichtet von einer Zeit der Verweigerung, von der Entdeckung der Welt. Es geht um Rausch, die ersten tiefen Freundschaften, die erste Liebe, Klassenfahrten, schlaflose Nächte, Ärger mit dem Lehrer und es vermittelt das Gefühl, dass diese Zeit nie vorüber geht.
Genau darüber wollte ich mit ihr sprechen. Stefanie ist jetzt Mitte 30 und anders als ihre Lehrer*innen vermutet haben, ist sehr viel aus ihr geworden. Wie weit fortgeschritten ist allerdings ihr gesellschaftlicher Anpassungsprozess? Wir sprechen über Demütigung, Duftkerzen und Dating. Es geht um Feminismus, Mut und Lässigkeit.
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