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Für Patienten mit einem Niedrigrisiko-Prostatakarzinom stellt die Aktive Überwachung die bevorzugte Therapie dar. Untersuchungen an hoch selektiven Patientenkollektiven belegen zwar exzellente Ergebnisse dieser Strategie im Hinblick auf die onkologische Prognose, Langzeitdaten auf Bevölkerungsebene fehlen diesbezüglich allerdings bislang. Eine Studie aus Kanada schließt nun diese Wissenslücke.
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Link zur Studie: https://www.auajournals.org/doi/10.1097/JU.0000000000003097
Timilshina N et al. Long-term Outcomes Following Active Surveillance of Low-grade Prostate Cancer: A Population-based Study Using a Landmark Approach. J Urol 2023; 209(3): 540–548. DOI: 10.1097/JU.0000000000003097
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In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
Die Behandlungsoptionen beim lokalisierten Prostatakarzinom umfassen außer der aktiven Überwachung und der radikalen Prostatektomie die perkutane Strahlentherapie und die Brachytherapie. Angesichts der hohen Langzeit-Überlebenschancen stellt sich die Frage, wie häufig insbesondere junge Betroffene nach einer niedrig dosierten Brachytherapie Zweitmalignome entwickeln. Eine kanadische Studie beschäftigte sich mit dieser Thematik.
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Link zur Studie: -https://www.auajournals.org/doi/10.1097/JU.0000000000003965
St-Laurent MP et al. Long-Term Second Malignancies in Prostate Cancer Patients Treated With Low-Dose-Rate Brachytherapy and Radical Prostatectomy. J Urol 2024; 212(1): 63–73. DOI: 10.1097/JU.0000000000003965
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Die Behandlung der symptomatischen benignen Prostatahyperplasie mittels Prostataarterienembolisation (PAE) bietet verschiedene Vorteile gegenüber der invasiven transurethrale Resektion der Prostata (TURP). Kurz- bis mittelfristig lindert dieses Vorgehen untere Harnwegssymptome. Hält diese Wirkung auch über einen längeren Zeitraum an? Dieser Frage ging eine von schweizerischen Forschenden durchgeführte randomisierte Studie nach.
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Link zur Studie: https://www.eu-focus.europeanurology.com/article/S2405-4569(24)00045-2/abstract
Müllhaupt G et al. Prostatic Artery Embolisation Versus Transurethral Resection of the Prostate for Benign Prostatic Obstruction: 5-year Outcomes of a Randomised, Open-label, Noninferiority Trial. Eur Urol Focus 2024: S2405-4569(24)00045-2. DOI: 10.1016/j.euf.2024.03.001
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Männer mit einem lokalisierten Prostatakarzinom und großem Prostatavolumen eignen sich weniger gut für eine nicht chirurgische Tumortherapie, also eine externe Bestrahlung oder Brachytherapie. Sie werden statt dessen in der Regel roboterassistiert operiert. Inwiefern beeinflusst die Prostatagröße das funktionelle und das onkologische Behandlungsergebnis nach roboterassistierter radikaler Prostatektomie (RARP)? Dieser Frage ging eine US-Studie nach.
Link zur Studie: https://www.eu-focus.europeanurology.com/article/S2405-4569(24)00010-5/fulltext
Jaber AR et al. Impact of Prostate Size on the Functional and Oncological Outcomes of Robot-assisted Radical Prostatectomy. Eur Urol Focus 2024: S2405-4569(24)00010-5. DOI: 10.1016/j.euf.2024.01.007
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Allein in den USA und Europa werden jedes Jahr mehr als 2 Millionen Prostatabiopsien durchgeführt. Traditionell geschieht dies über den transrektalen Zugang, der allerdings in Folge der Verschleppung von Darmkeimen ein erhebliches Infektionsrisiko birgt. Sind transperineale Gewebeentnahmen diesbezüglich weniger problematisch? Dieser Frage ging eine randomisierte kontrollierte US-Studie nach.
Link zur Studie: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0302283823033420?via%3Dihub
Hu JC et al. Transperineal Versus Transrectal Magnetic Resonance Imaging-targeted and Systematic Prostate Biopsy to Prevent Infectious Complications: The PREVENT Randomized Trial. Eur Urol 2024; 86(1): 61–68. DOI:10.1016/j.eururo.2023.12.015
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Antibiotika der ersten Wahl zur Therapie unkomplizierter Harnwegsinfekte sind laut der europäischen Leitlinien Fosfomycin und Nitrofurantoin. Trimethoprim-Sulfamethoxazol gilt nur bei einer Escherichia coli-Resistenzrate von von weniger als 20% als Alternative. Fluorchinolone wie Ciprofloxacin stellen dagegen Reserveantibiotika dar. Ein Forscherteam aus Saudi-Arabien verglich nun die genannten Wirkstoffe im Hinblick auf ihre Effektivität.
Link zur Studie: https://link.springer.com/article/10.1007/s00345-024-04922-5
Hadidi MF et al. Antibiotics efficacy in clinical and microbiological cure of uncomplicated urinary tract infection: a systematic review and network meta-analysis. World J Urol 2024; 42(1): 221. DOI: 10.1007/s00345-024-04922-5
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Die im Zuge minimal invasiver endourologischer Eingriffe notwendige Röntgendiagnostik führt zu wiederholten Belastungen der Patientinnen und Patienten mit ionisierenden Strahlen. Wie hoch ist die Strahlendosis bei der perkutanen Nephrolithotomie (PCNL), der extrakorporalen Stoßwellenlithotripsie (ESWL) und der Ureteroskopie (URS)? Und welche Maßnahmen können die Strahlenbelastung minimieren? Diese Fragen beantwortet ein europäisches Forscherteam.
Link zur Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38676726/
De Coninck V et al. Radiation exposure of patients during endourological procedures. World J Urol 2024; 42(1): 266. DOI: 10.1007/s00345-024-04953-y
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Nierensteine sind komplexe dreidimensionale Konkremente. Der Maximaldurchmessers oder zweidimensionale Messmethoden bilden ihr wahres Ausmaß nicht ab. Dies gelingt nur mithilfe volumetrischer Messungen. Ein US-Forscherteam von der University of Califormia in Irvine entwickelte nun einen Algorithmus auf der Basis Künstlicher Intelligenz (KI), der eine präzise und zeitsparende Bestimmung des Steinvolumens anhand von Computertomografiedaten (CT) erlaubt.
Link zur Studie: https://www.auajournals.org/doi/10.1097/JU.0000000000003766
Cumpanas AD et al. Efficient and Accurate Computed Tomography-Based Stone Volume Determination: Development of an Automated Artificial Intelligence Algorithm. J Urol 2024; 211(2): 256–265. DOI: 10.1097/JU.0000000000003766
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In Deutschland liegt der Schwerpunkt illegaler Online-„Apotheken“ vor allem auf dem Vertrieb von Lifestyle-Medikamenten – im Fokus stehen insbesondere Arzneimittel zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion, wie die PDE-5-Hemmer, so das Fazit von ALPhA 2014–2016, der letzten großen Untersuchung zu den Auswirkungen der Liberalisierung des Internethandels in Europa auf die Arzneimittelkriminalität. Offenbar sind auf kaum einem anderen illegalen Markt das Entdeckungsrisiko so gering, der Verfolgungsdruck so schwach und die Gewinnspannen so hoch. Es werden nicht nur die Arzneimittel gefälscht – mit allen Gefahren für die Verbraucher – sondern die gesamten Strukturen einer legalen Internetapotheke vorgetäuscht.
Unternehmenswebseite Viatris: https://www.viatris.de
Sinn A, Graner L, Heeger J, Steinebach M, Yannikos Y (2024) Illegale Online-„Apotheken“ – Eine rechtliche und strukturelle Analyse illegaler Angebote im Internet, in: Die Polizei, 115: 372-379 Zum Download: https://www.accente.de/downloadbereich/studie-illegale-online-apotheken/
Pressemappe basierend auf dem Pressefrühstück ‚Neue Graumarktstudie zu illegalem Online-Apothekenhandel mit rezeptpflichtigen Medikamenten zur Behandlung von erektiler Dysfunktion – Analyse eines Strafrechtlers‘: https://www.accente.de/downloadbereich/viatris-pressemappe-graumarktstudie/
Presseportal Viatris mit weiteren Hintergrundinformationen zum Thema Männergesundheit: https://www.presseportal.de/nr/76528
Dieser Study Snack wurde produziert mit freundlicher Unterstützung von der Mylan Germany GmbH (A Viatris Company)
Freigabenummer: DE-VTC-2025-00006
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Den renalen Harnabfluss behindernde Nierensteine verursachen in der Regel stauungsbedingte Flankenschmerzen. Ob dies auch für eine nicht obstruierende Nephrolithiasis gilt, wird dagegen kontrovers diskutiert. Eine prospektive Studie aus Nordamerika untersuchte nun, ob Personen mit kleinen, nicht obstruierenden Konkrementen der Nierenkelche bezüglich Schmerzbelastung und Lebensqualität von einer ureteroskopischen Steinentfernung profitieren.
Link zur Studie: https://www.auajournals.org/doi/10.1097/JU.0000000000003799
Bhojani N et al. Prospective Multicenter Evaluation of Pain Before and After Removal of Nonobstructing Renal Calculi: A CoRE Initiative. J Urol 2024; 211(3): 436–444. DOI: 10.1097/JU.0000000000003799
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