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Blasenhalsstrikturen können nach einer Verletzung oder als Folge verschiedener Eingriffe an der Prostata auftreten. Ihre Behandlung ist angesichts hoher Rezidivraten problematisch. In manchen Fällen sind komplexe rekonstruktive Eingriffe erforderlich. Forschende aus dem italienischen Modena entwickelten eine neue Behandlungsstrategie auf der Basis von Laserinzisionen sowie Glukokortikoidinjektionen und testeten sie an 45 Betroffenen.
Studie (Pub Med): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38530433/
Enzo P et al. Iatrogenic or recurrent bladder neck contracture treated by the Palminteri-Ferrari technique: a new way to approach a frustrating condition. World J Urol 2024; 42(1): 195. DOI: 10.1007/s00345-024-04912-7
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Für low-grade nicht muskelinvasive Blasenkarzinome (LG-NMIBC) bietet sich angesichts ihrer guten Überlebensprognose eine aktive Überwachung an. Ziel ist dabei der Erhalt der Lebensqualität durch die Reduktion chirurgischer Interventionen bei gleichzeitiger Minimierung des Tumorprogressionsrisikos. Wie lassen sich Personen identifizieren, die sich auch nach einem Rezidiv für ein Fortführen der aktiven Überwachung eignen?
Studienreferat (eRef): https://eref.thieme.de/ejournals/1438-8820_2024_04?fromSearch=true&context=search#/10.1055-a-2261-1721
Studie (PubMed):
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37535836/
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Prostataeingriffe bergen das Risiko einer Stressharninkontinenz. Viele Betroffene entscheiden sich in diesem Fall für die Anlage eines künstlichen Harnröhrenschließmuskels. Um einer schwellungsbedingten Harnretention vorzubeugen, erhalten sie anschließend üblicherweise einen Blasenkatheter. Angesichts der schwachen wissenschaftliche Basis für diese Praxis gingen Forschende der Frage nach, ob auf die Katheterversorgung verzichtet werden kann.
Studienreferat (eRef): https://eref.thieme.de/ejournals/1438-8820_2024_05?fromSearch=true&context=search#/10.1055-a-2260-8906
Studie (PubMed):
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37651378/
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Ureterstents stellen bei Harnleiterobstruktionen den Abfluss sicher, verursachen jedoch mitunter erhebliche Beschwerden: Mehr als 80% der Betroffenen klagen über Harndrang, Schmerzen oder sexuelle Funktionsstörungen. Häufig bedarf es daher einer medikamentösen Therapie. Ein US-Forscherteam untersuchte nun mithilfe einer Netzwerk-Metaanalyse, welche Wirkstoffe bzw. Wirkstoffklassen die unterschiedlichen Symptome am besten lindern.
Studienreferat (eRef): https://eref.thieme.de/ejournals/1438-8820_2024_03?fromSearch=true&context=search#/10.1055-a-2261-1651
Studie (PubMed):
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37428119/
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Lymphknotenmetastasen stellen den wichtigsten Prognosefaktor beim Peniskarzinom dar. Da sich Mikrometastasen sowohl der Palpation als auch nicht invasiven Stagingverfahren wie der Bildgebung entziehen, ist ein invasives chirurgisches Staging unverzichtbar. Minimal invasive Methoden sollen die Morbidität der offenen inguinalen Lymphonodektomie senken. Welches dieser Verfahren bietet die höchste diagnostische Genauigkeit und Sicherheit?
Studienreferat (eRef): https://eref.thieme.de/ejournals/1438-8820_2024_04?fromSearch=true&context=search#/10.1055-a-2260-8853
Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38071107/
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Bei der Mehrzahl der radikalen Prostatektomien kommt ein Operationsroboter zum Einsatz. Traditionell erfolgt der Eingriff im Rahmen eines stationären Aufenthalts. Im Zuge der COVID-19-Pandemie waren einige Kliniken jedoch dazu gezwungen, die Operierten noch am selben Tag wieder zu entlassen. Inwiefern wirkt sich diese Strategie auf die Komplikationsrate, die Kostenbelastung und die Patientenzufriedenheit aus?
Studienreferat (eRef): https://eref.thieme.de/ejournals/1438-8820_2024_03?fromSearch=true&context=search#/10.1055-a-2260-8890
Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37639456/
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Im Jahr 2020 startete in Schweden erstmals ein regional organisiertes bevölkerungsbasiertes Prostatakarzinomscreening, das alle Schritte von der Einladung bis zur Besprechung von Biopsiebefunden umfasst. Im September 2023 hatten bereits 8 von 21 Regionen entsprechende Programme initiiert. Forschende analysierten nun erste Daten zur Machbarkeit und Effektivität des Tumorscreenings inklusive der Teilnahmeraten und der diagnostischen Ergebnisse.
Studienreferat (eRef): https://eref.thieme.de/ejournals/1438-8820_2024_04?fromSearch=true&context=search#/10.1055-a-2260-8716
Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38042646/
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Harnwegsinfektionen stellen ein häufiges Problem im Kindesalter dar. Unabhängig davon, ob begleitend ein vesikoureteraler Reflux vorliegt oder nicht, erhalten viele Betroffene eine Langzeit-Antibiotikaprophylaxe. Ein deutsches Forscherteam untersuchte nun mithilfe einer Metaanalyse von Studiendaten, welche Folgen die Dauertherapie auf die Entwicklung von Bakterienresistenzen hat.
Studienreferat (eRef): https://eref.thieme.de/ejournals/1438-8820_2024_03?fromSearch=true&context=search#/10.1055-a-2260-8922
Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38092615/
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Aubert O et al. Antimicrobial Resistance Patterns in Children with Continuous Antibiotic Prophylaxis: A Meta-analysis of Randomised Controlled Trials. Eur Urol 2023: S0302-2838(23)03291-8. DOI: 10.1016/j.eururo.2023.12.002
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Angesichts des zunehmenden Einsatzes der modernen Bildgebungsverfahren nimmt die Inzidenz kleinerer, inzidentell detektierter Nierentumore zu. Mehr als 20% der chirurgisch resezierten Befunde sind benigne – eine präinterventionelle Biopsie der Läsionen kann daher theoretisch Übertherapien vermeiden. Inwiefern beeinflusst die obligatorische bioptische Abklärung kleiner Nierentumore die Behandlungsentscheidungen? Dieser Frage ging ein US-Forscherteam nach.
Studienreferat (eRef): https://eref.thieme.de/ejournals/1438-8820_2024_03?fromSearch=true&context=search#/10.1055-a-2188-9557
Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36927041/#:~:text=Conclusions%3A%20Our%20data%20indicate%20that,an%20increase%20in%20active%20surveillance
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Die Augmented Reality (AR)-Technologie („erweiterte Realität“) eröffnet neue Perspektiven für die roboterassistierte Nierenchirurgie. Die Erweiterung der Wahrnehmung während der Live-Operation um präoperativ mittels Bildgebung gewonnene, patientenspezifische, dreidimensionale Modelle funktioniert gegenwärtig allerdings noch nicht reibungslos. Ein Forscherteam aus Belgien löste nun eines der bei der Modellintegration auftretenden Probleme.
Studienreferat (eRef): https://eref.thieme.de/ejournals/1438-8820_2024_04?fromSearch=true&context=search#/10.1055-a-2188-9609
Studie (PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36941148/
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