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Der 29. September, alljährlich ein besonderer Tag: der Weltherztag, ein weltweiter Aktionstag, der uns daran erinnert, wie wichtig Herzgesundheit für unser Leben ist. Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen nach wie vor zu den häufigsten Gesundheitsproblemen, können aber durch Aufklärung, Vorsorge und einen bewussten Lebensstil oft verhindert werden.
Um genau darüber zu sprechen, haben wir einen besonderen Interview-Gast: Dr. Georg Delle-Karte. Er ist erfahrener Kardiologe und Experte für Herzgesundheit. Gemeinsam werfen wir einen Blick darauf, was unser Herz stark hält, wie wir Risikofaktoren frühzeitig erkennen können und welche kleinen Veränderungen im Alltag einen großen Unterschied machen können.
www.klinik-floridsdorf.gesundheitsverbund.at/leistung/kardiologie-abteilung
Manche kennen Holybrune vielleicht durch ihre gefeierten Kollaborationen mit dem französischen Produzenten Dabeull. Ein Meister von Funk und Disco, der mit analogen Synthesizern und groovendem Sound die französische Klubszene geprägt hat. Gemeinsam veröffentlichten sie Songs wie "Glitterfunk", "Catching Feelings" oder das goldene "You & I". Damit fing es an.
Doch Holybrune ist weit mehr als nur die Feature-Stimme in einem Funk-Universum. Geboren und aufgewachsen in Frankreich, ist sie Sängerin, Songwriterin und Produzentin – mit einer klaren, eigenen Vision. Glamourös, artsy, hypnotisch. Ihre Musik verbindet französisches Chanson mit Pop, Soul, Funk, Jazz und elektronischen Einflüssen. Ein neuer Atemzug für den French Pop. Ihr Weg begann 2017 mit ihrer ersten EP. Parallel dazu wurde sie auf Instagram sichtbar. Heute folgen ihr über 70.000 Menschen, die sie mit Performances, Studio-Einblicken und Momenten aus ihrem Leben als unabhängige Künstlerin begleitet.
Dabeull war für sie ein wichtiger Partner, ein Verstärker ihres Talents. Doch längst steht Holybrune auf eigenen Beinen....hört rein!
Jegana Dschabbarowa
Die Hände der Frauen in meiner Familie waren nicht zum Schreiben bestimmt
Zsolnay, 144 S.
Olivia Dean hat sich in den letzten Jahren als eine der wichtigsten Künstlerinnen der britischen Soul- und Pop-Szene etabliert. Die 1999 in Haringey geborene Sängerin mit englisch-jamaikanisch-guyanischen Wurzeln sang schon früh in Gospelchören, landete später an der BRIT-School und macht Musik mit Haltung. Geprägt von ihrer Mutter, einer feministischen Aktivistin, steht Dean für Empowerment und Sichtbarkeit von Frauen in der Musikbranche.
Mit ihrem zweiten Album The Art Of Loving (VÖ: 26. September) knüpft sie nun an das hochgelobte Debüt Messy an, das 2023 für den Mercury Prize nominiert war. Wo der Vorgänger vor allem die Brüche und Unsicherheiten des Erwachsenwerdens vertonte, wagt Dean diesmal ein radikales Liebesmanifest. Es geht um die vielen Facetten von Liebe: romantisch, freundschaftlich, selbstbewusst oder verletzlich.
Die bisher veröffentlichten Singles zeigen, wie vielschichtig dieses Projekt ist: Nice to Each Other, ihre erste Top-10-Single in UK, spielt mit der Leichtigkeit des Datings.
"The Art Of Loving" klingt nach modernem Soul mit Pop-Appeal, warmen Grooves und Deans unverkennbarer Stimme. Ein Album, das 2025 nicht nur die britische Szene prägen, sondern auch international einen bleibenden Eindruck hinterlassen wird.
Anspieltipps der Musikredaktion:
Am 21. September richtet sich weltweit der Blick auf den Frieden. Schon 1981 beschloss die UN-Generalversammlung, diesem wichtigen Thema einen eigenen Tag zu widmen. Zunächst fiel der Termin auf den dritten Dienstag im September, seit 2001 gibt es ein festes Datum: den 21. September. Weltweit finden an diesem Tag Veranstaltungen statt, Reden werden live gestreamt – unter anderem auf dem YouTube-Kanal der Vereinten Nationen.
Doch Frieden wird nicht nur an einem Tag gefeiert. In Deutschland erinnert der Antikriegstag am 1. September an den Beginn des Zweiten Weltkriegs, während die katholische Kirche den Weltfriedenstag am 1. Jänner mit einer Botschaft des Papstes begeht. Jedes Jahr steht der UN-Tag unter einem neuen Motto. 2025 heißt es: „Act Now for a Peaceful World“. Die Botschaft: Frieden beginnt bei jedem Einzelnen – im eigenen Umfeld, in der eigenen Gemeinschaft, in kleinen wie großen Handlungen.
Aber was bedeutet Frieden eigentlich für die Menschen selbst? In einer Straßenumfrage haben wir nachgefragt, wie jeder von uns den Frieden lebt und was er für jeden Einzelnen bedeutet. Denn letztlich gilt: Frieden ist nicht nur ein globales Ziel, sondern auch eine persönliche Verantwortung.
Unsere Reise begann in Vietnam, wo Saigon Soul Revival das musikalische Erbe des Nhac Vàng wiederbelebt. Ein Genre zwischen Soul, Rock und vietnamesischer Melancholie. Eine Musik, die einst verboten war, heute aber als Symbol für kulturelle Offenheit neu aufblüht. Weiter ging es nach Äthiopien, zur Legende Mulatu Astatke, dem Vater des Ethio-Jazz. Er mischte Jazz mit äthiopischen Skalen und afrikanischen Rhythmen. Eine Fusion, die bis heute auf Festivalbühnen weltweit für Begeisterung sorgt und zeigt, wie universell Groove sein kann.
Im Iran warfen wir einen Blick zurück in die 1970er – eine Zeit, in der in Teheran Funk, Psychedelic Rock und Soul blühten. Künstler*innen wie Googoosh, Farhad und Afshin Moghaddam verbanden persische Poesie mit westlichem Sound … bis die Revolution kam und viele Stimmen verstummten. Doch heute lebt dieser Sound wieder – im Netz, im Exil und in der Erinnerung. Aus Somalia brachte die Dur Dur Band mitreißenden Groove in die Welt. Funky, kosmopolitisch – Mogadischu in den 1980ern war ein musikalischer Hotspot, dessen Sound heute wiederentdeckt wird und als Hoffnungsträger für eine postkonfliktuelle Kultur gilt.
Japan überraschte uns mit City Pop, dem optimistischen Sound der boomenden 80er. Zwischen Disco, Jazz und Soft-Rock spiegelte er das urbane Lebensgefühl in Neonfarben wider. Wiederbelebt durch das Internet erlebt City Pop heute ein digitales Comeback – nostalgisch und futuristisch zugleich. Wir waren außerdem noch in Thailand, auf der Insel La Réunion, in Lettland, in Brasilien und schließlich wieder in Europa, in Belgien. „Mit Superfly um die Welt“ war nicht nur eine musikalische Reise.
Es war eine Sammlung klanglicher Geschichten – ein Mosaik aus Erinnerungen, Kämpfen, Träumen und Rhythmen. Wir danken euch fürs Mitreisen und Zuhören.
Joy Crookes schenkt uns diesen September ein neues musikalisches Werk. Mit "Juniper" legt die in London geborene Musikerin ihr zweites Studioalbum vor …und das hat es in sich: rau, reflektiert, radikal ehrlich. Die Tochter eines irischen Vaters und einer Mutter aus Bangladesch vereint kulturelle Tiefe mit musikalischer Reife, irgendwo zwischen Soul, R&B, Pop. Spätestens seit ihrem gefeierten Debüt "Skin" gilt sie als Stimme ihrer Generation. Jetzt geht sie noch einen Schritt weiter.
"Juniper" entstand in einer Phase des Umbruchs. Joy spricht offen über mentale Krisen, queere Liebe, Selbstzweifel und den Druck der Musikindustrie. Und sie tut das mit entwaffnender Ehrlichkeit. „Ich war am Boden“, sagt sie selbst über den Ausgangspunkt für das Album. Der Titel "Juniper", benannt nach dem widerstandsfähigen Wacholderstrauch, steht sinnbildlich für ihren Weg: tief verwurzelt, kämpfend, aber immer weiterwachsend.
Der Sound ist organisch, atmosphärisch und doch direkt. Joy Crookes beweist: Verletzlichkeit ist eine Stärke. Ihre Texte sind mal melancholisch, mal humorvoll, aber immer authentisch.
Joy Crookes bringt mit "Juniper" kein generisches Pop-Produkt, viel mehr ein persönliches Statement. Es ist eine Ode an Selbstfindung und Verletzlichkeit.
Anspieltipps der Musikredaktion:
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