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Aber was bedeutet das konkret? Was gibt es Aktuelles aus Brüssel, und welche Aufgaben übernimmt eigentlich ein Verbindungsbüro? Darüber haben wir mit Andrea Rukschcio-Wilhelm und Georg Pfeifer vom Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in Wien gesprochen. Mehr hört ihr, wenn ihr reinhört!
Gerald Travnicek im Gespräch mit Geschäftsführerin Alexandra Gruber. Mehr hört ihr, wenn ihr reinhört!
Essen ist Leben und manchmal auch Haltung. Der Welternährungstag am 16. Oktober erinnert uns daran, dass Respekt vor unseren Ressourcen keine Selbstverständlichkeit ist. Mehr hört ihr, wenn ihr reinhört!
Mit dem Album Voodoo setzte er im Jahr 2000 dann Maßstäbe. Experimentell, dicht, voller Groove, voller Spannung – und zugleich organisch in jedem Detail. So wirkt dieses Werk bis heute. Viele halten es für sein Meisterstück, nicht zuletzt wegen der tiefen Verbindung, die es zur zeitgenössischen Musik herzustellen verstand.
Und dann, 14 Jahre später, kam Black Messiah. Veröffentlicht nach langem Schweigen – doch mit solcher Wucht und Relevanz, dass er einmal mehr bewies: Wenn er spricht, hört die Musikwelt hin. D’Angelo mischte politische Dringlichkeit, soziale Reflexion und Funk-Soul-Ästhetik zu einem Statement, das ihn endgültig in die Riege der ganz Großen erhoben hat. D’Angelo war kein Popstar von der Stange. Er war ein Seelenarbeiter, ein Klangmaler, der mit seiner Zurückhaltung ebenso große Wirkung erzielte wie mit Intensität. Seine Stimme war samtweich und doch rau – ehrlich, direkt, unverstellt.
Er sang nie einfach über Liebe, Schmerz oder Spiritualität – er verkörperte sie. Jede Silbe war durchzogen von einem Gefühl, das nicht inszeniert, sondern erlebt war. Sein Falsett erinnerte an Prince, sein Timbre trug die Tiefe eines Al Green, doch seine Phrasierung – dieses lose Spiel zwischen Rhythmus und Melodie – war unverkennbar D’Angelo.
Immer wieder zog er sich aus der Öffentlichkeit zurück – aus Erschöpfung, aus innerer Suche, aus dem Wunsch, Musik nicht zum Zwang werden zu lassen. Doch er kehrte stets zurück, wenn die Zeit reif war. Selbst in seinen letzten Jahren zeigte er Schaffensdrang: Er arbeitete mit Raphael Saadiq an neuem Material, schrieb bis zuletzt, kündigte Auftritte an, die er wegen seiner Krankheit absagen musste. Nun ist er im Alter von 51 Jahren gestorben. The Black Messiah has left the building.
Optimismus, Energie und Überzeugung: "Yes We Can Can"! – Das war nicht nur ein Songtitel, sondern die Botschaft der Pointer Sisters. In den 1970ern, mitten in gesellschaftlichen Umbrüchen, wie dem Ende des Vietnamkriegs, sangen sie von Zusammenhalt, sozialer Hoffnung und Lebensfreude, mit einer Leichtigkeit, die trotzdem Haltung hatte.
Aufgewachsen in Oakland, Kalifornien, in einer streng religiösen Familie, lernten die 4 Schwestern Bonnie, June, Anita und Ruth Pointer früh, was Harmonie bedeutet, musikalisch und familiär. Ihr Vater war Pastor, Musik gehörte zum Alltag. Diese Gospelwurzeln blieben hörbar, egal ob sie später Funk, Jazz, Country oder Disco sangen.
FairytaleMit Songs wie „Fairytale“, für den sie 1975 einen Grammy gewannen, schrieben The Pointer Sisters Geschichte – als erste schwarze Frauenband, die auf der legendären Bühne der Grand Ole Opry in Nashville, Tennessee stand. Sie verbanden Country mit Soul, Pop mit Funk – und überschritten damit nicht nur musikalische Grenzen, sondern auch gesellschaftliche. Der Erfolg wuchs, doch auch der Druck. 1977 erschien „Having a Party“, das letzte Album, auf dem alle vier Schwestern gemeinsam zu hören waren. Der Titeltrack – ein jazz-funkiger Abschied – markierte das Ende einer Ära, bevor Bonnie die Gruppe verließ, um bei Motown eine Solokarriere zu starten.
Doch das war längst nicht das Ende: Anfang der 80er kehrten Anita, Ruth und June mit dem Album Break Out zurück – und mit Songs wie „Automatic“, „Jump (For My Love)“ und „I’m So Excited“ wurde aus Comeback pure Explosion. Zwei Grammys, weltweite Tourneen – und das Gefühl, dass diese drei Stimmen einfach alles konnten.
Hinter all dem Glanz blieb immer eines im Zentrum: Familie. June kämpfte lange mit gesundheitlichen Problemen, später trat ihre Tochter Issa in ihre Fußstapfen. Und Ruth Pointer steht bis heute auf der Bühne – gemeinsam mit Tochter und Enkelin. Drei Generationen, eine Energie.
Seit den frühen 1970er-Jahren prägt er mit seinem unverwechselbaren Stil die Welt von Jazz, Funk und Soul - mal als Solokünstler, mal als Mitgründer der legendären Band Fourplay. Seine elegante Mischung aus komplexen Harmonien und lässigem Groove machte ihn nicht nur zu einem gefragten Studio-Musiker, sondern auch zu einem der meistgesampelten Künstler der Hip-Hop-Geschichte. Run-D.M.C., A Tribe Called Quest, Gang Starr oder J Dilla - sie alle griffen auf seine ikonischen Stücke zurück und schrieben damit Musikgeschichte.
Jetzt kommt Bob James für einige exklusive Termine nach Europa - am 2. November auch nach Österreich, auf die Stadtbühne Imst in Tirol. Gerald Travnicek hat mit ihm gesprochen. Mehr hört ihr nur, wenn ihr reinhört!
Der Legende nach hat sich diese Band bei Sonnenuntergang an einem Strand bei Auckland in Neuseeland kennengelernt. Und so klingt auch irgendwie ihre Musik. Mit ihrem fünften Studioalbum „Welcome to the Mood“ melden sich Leisure jetzt stilvoll, entschleunigt und tief in ihrer musikalischen DNA verwurzelt zurück. Was dabei entsteht, ist ein warm schimmerndes Kapitel ihrer Bandgeschichte, getragen von Zusammenhalt und kreativer Freiheit.
Das genreübergreifende Sextett verfeinert auf dieser Platte seinen Signature Sound zwischen Soul, R&B, Psychedelic und lässigem Funk. Für die Produktion wählten Leisure einen neuen, organischeren Ansatz. Nach einer intensiven Tour wollten sie den Vibe ihrer Live-Shows im Studio festhalten. Weniger Drumloops, mehr echtes Zusammenspiel. Unterstützt von Streichern, Bläsern, Pianos und Backgroundsängern wächst der Sound über die ursprünglichen Bandgrenzen hinaus, bleibt dabei aber ganz klar Leisure:
Trotz der opulenten Arrangements bleibt „Welcome to the Mood“ im Herzen intim. Geschrieben an abgelegenen Rückzugsorten, spiegeln die Songs Momente der Selbstreflexion, der Verletzlichkeit und des inneren Wachstums wider. Es geht um Liebe, Verlust, Hoffnung und Sinn, Themen, die uns alle berühren, hier aber in einer Klangsprache erzählt werden, die genauso beruhigt wie beflügelt.
Klanglich bewegt sich das Album zwischen Nostalgie und futuristischem Flair, zwischen Realität und Tagtraum. Inspiriert vom architektonischen Ethos Frank Lloyd Wrights, insbesondere dessen Wüstenrefugium Taliesin West, wirkt das Album wie ein Soundtrack für den inneren Kompass. Sinnlich, zeitlos und genau richtig für einen Moment des Innehaltens.
Im Frühjahr 2025 startete das Österreichische Filmmuseum in eine neue Ära. Auf dem Gelände der ART for ART Theaterservice GmbH wurde mit dem "Filmmuseum LAB" ein Kompetenzzentrum für die Konservierung und Archivierung, Bearbeitung und Digitalisierung sowie Erschließung und Vermittlung von Film bezogen.
Die umfangreichen Sammlungen des Österreichischen Filmmuseums (kurz ÖFM) von mehr als 500.000 kulturellen Objekten (Film, Fotografie, Dokumentation, digitale Sammlungen) waren seit 1982 in Einem - sich in privater Hand befindenden - Gebäude untergebracht. Bereits seit 2010 suchte das Filmmuseum nach einer Alternative für den inzwischen stark renovierungsbedürftig gewordenen Bau in der Heiligenstädter Straße 175 im 19. Bezirk, in dem 14 Mitarbeiter*innen für das Filmmuseum tätig waren. Mit dem Angebot der ART for ART Theaterservice Gmbri, im Arsenal das Objekt 19 (Bauteil A) aufzustocken und damit auf insgesamt ca. 1.500 m Fläche neu adaptierte und zweckmäßig ideal ausgestattete Räumlichkeiten für ein neues Museumsdepot und digitales Laboratorium des Filmmuseums zu schaffen, lag 2021 erstmals eine realisierbare und attraktive Alternative vor.
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