SWR Aktuell Im Gespräch

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SWR Aktuell Im Gespräch episodes

  • Warnstreik am Klinikum Stuttgart: "Es sind Tränen geflossen"
    An etwa 200 Gesundheitseinrichtungen in ganz Deutschland hat es nach Angaben von Verdi Warnstreiks gegeben. Hintergrund ist der anhaltende Tarifstreit zwischen der Gewerkschaft und den Arbeitgebern, also Bund und Kommunen. Wie gehen die Krankenhäuser mit den Ausfällen um? Bekommen Patienten das zu spüren?
    Der Pflegedirektor des Klinikums Stuttgart, Oliver Hommel, spricht von massiven Einschränkungen. Die Notfallversorgung sei gesichert, aber das Klinikum habe etwa 100 Operationen absagen müssen.
    Eine bittere Situation und vor allem eine sehr belastende sei das. "Offen gesprochen sind bei Patienten auch Tränen geflossen heute Morgen", sagte Hommel im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Fischer. Hören Sie, warum auch Kinder vom Warnstreik betroffen sind - und wie die Klinikmitarbeiter versuchen, mit der Situation klarzukommen.
    4 min
  • Filmtipp "Mickey 17": Robert Pattinson im Sterbe-Modus
    Heute startet "Mickey 17" in den deutschen Kinos. Ein Mix aus Science-Fiction und Gesellschaftssatire, in dem Twilight-Star Robert Pattinson eine Doppel-Hauptrolle spielt - eine Art Ersatz-Mensch für gefährliche Situationen, dessen Job es ist, immer wieder zu sterben und im 3D-Drucker neu erschaffen zu werden.
    Filmkritikerin Anna Wollner hat den Film gesehen und spricht darüber mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch. Hören Sie ihre Einschätzung - und dazu Originaltöne aus dem Film sowie aus einem Interview mit Hauptdarsteller Robert Pattinson.
    4 min
  • Wie werden Frauen in den deutschen Medien dargestellt?
    Vor dem Weltfrauentag am Samstag schaut SWR Aktuell auf das Thema Gleichberechtigung und warum das gut ist für die Gesellschaft als Ganzes, für Frauen wie Männer gleichermaßen.
    Hadija Haruna-Oelker ist Politikwissenschaftlerin, Journalistin, Moderatorin, Autorin. 2022 ist ihr Buch "Die Schönheit der Differenz" erschienen. Darin geht es um Rassismus, die Wahrnehmung von Differenzen, aber auch um Perspektiv-Wechsel, und dass wir voneinander lernen können, wenn wir einander zuhören.
    Zu wenig Vielfalt in den deutschen Medien
    Haruna-Oelker kritisiert, dass Frauen in den deutschen Medien nicht besonders vielfältig dargestellt würden. Sie seien meistens weiß, nichtbehindert und trügen kein Kopftuch. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch erklärt sie, was passieren muss, damit die Darstellung von Frauen in den Medien mehr der Wirklichkeit in der Gesellschaft entspricht.
    6 min
  • Kongress christlicher Führungskräfte in Karlsruhe: So kann Glaube im Berufsalltag helfen
    Rund 3.000 Besucherinnen und Besucher werden heute zum Kongress christlicher Führungskräfte in Karlsruhe erwartet. Laut Veranstalter ist es der größte Wertekongress im deutschsprachigen Europa. Die zentrale Frage lautet: Wie können christliche Werte dabei helfen, in herausfordernden Zeiten erfolgreich in Führung zu gehen? Über 60 Experten und Entscheider aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft sollen Orientierung geben.
    Mit dabei in Karlsruhe ist Daniela Eberspächer-Roth, geschäftsführende Gesellschafterin der Profilmetall Gruppe, ein Unternehmen mit Sitz im baden-württembergischen Hirrlingen im Kreis Tübingen. Sie hat mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch darüber gesprochen, was es bedeutet, christliche Werte im Berufsalltag zu leben.
    6 min
  • EU-Gipfel in Brüssel: So kann sich Europa erfolgreich verteidigen
    In Brüssel kommen heute die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union zu einem Verteidigungsgipfel zusammen. Es geht um die weitere Verteidigung der Ukraine und den 800 Milliarden Euro schweren Plan der EU-Kommission, Europa weiter aufzurüsten. Ungarns Premierminister Viktor Orbán hat damit gedroht, die Pläne zu blockieren.
    Vor diesem Hintergrund hat sich der Partei- und Fraktionsvorsitzende der EVP, Manfred Weber, im Interview mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch dafür ausgesprochen, die erforderliche Einstimmigkeit bei EU-Entscheidungen abzuschaffen. Außerdem müsse Europa effizienter werden, was die Produktion und Beschaffung von Waffen und Rüstung betrifft.
    6 min
  • Bald zehn Euro? Deutschland in der Döner-Krise
    Die Zeiten, in denen ein Döner 3,50 Euro gekostet hat, sind vorbei. Das Angebot an Rindfleisch ist knapper geworden, die Preise steigen - und das bekommt jetzt auch die Fast-Food-Branche zu spüren. Erdogan Koc vom Verband der Dönerproduzenten Deutschlands rechnet realistischerweise schon mit einem Preis von zehn Euro. "Der Döner war sehr lange sehr preiswert, aber zu einer Zeit, in der Energie und andere Dinge günstig waren".
    Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Simon Dörr kritisiert Koc außerdem die seiner Ansicht nach widersprüchliche EU-Politik in der Rinderhaltung. Und er spricht darüber, was ihm in der aktuell schwierigen Situation doch noch Hoffnung macht.
    5 min
  • Milliarden für die Infrastruktur: "Das ist das Signal auf das wir alle gewartet haben"
    Um die Wirtschaft in Schwung zu bringen, planen Union und SPD unter anderem ein Sondervermögen für Investitionen in die Infrastruktur. Für Bau und Sanierung von Straßen, Schienen und Brücken sollen Kredite in Milliardenhöhe aufgenommen werden. "Das ist das Signal, auf das wir alle gewartet haben", freut sich der Hauptgeschäftsführer des Verbands der Bauwirtschaft Baden-Württemberg, Thomas Möller.
    Die Herausforderungen seien groß, aber: "Wir müssen unser Land am Laufen halten!" Und damit müsse jetzt schnell begonnen werden, so Möller im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Fischer. Hören Sie auch, warum der Fachkräftemangel Möller kein Kopfzerbrechen bereitet.
    4 min
  • Männerberater: "Männer verstecken ihre Persönlichkeit hinter ihrem Auto"
    Das Patriarchat blockiert die Verkehrswende, davon ist der Autor und Männerberater Boris von Heesen überzeugt: Männer kaufen größere und schnellere Autos als Frauen und wollen sich nicht von ihrem Benziner trennen.
    Auto als Ritterrüstung
    Im Interview mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch erzählt Boris von Heesen, dass in seine Beratung häufig Männer kämen, die sich so stark mit ihrem Fahrzeug identifizierten, dass die eigene Persönlichkeit nicht zu erkennen sei. Das Auto würde wie eine Ritterrüstung genutzt werden, die die Männer vor der Welt und den eigenen Gefühlen schützt.
    6 min
  • Özdemir macht seine Amtsvorgänger für Wut der Bauern verantwortlich
    Aschermittwoch vor einem Jahr in Biberach in Oberschwaben: Misthaufen, Blockaden, fliegende Steine, Stöcke und verletzte Polizisten beim politischen Aschermittwochstreffen der Grünen. Die Veranstaltung musste abgesagt werden.
    Landwirte hatten zu Protesten gegen die Bundesregierung aufgerufen. Ihr Zorn richtete sich gegen die Agrarpolitik. Einige Demonstranten wurden gewalttätig. Einer der Krawallmacher wurde gestern zu neun Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt, er hatte einen Zollstock gegen das Auto von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir geworfen.
    Ich bezweifle, dass das Landwirte waren, weil unsere deutschen Landwirte machen so etwas nicht

    Quelle: Cem Özdemir, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft

    Heute treffen sich die baden-württembergischen Grünen wieder in Biberach. Auch Cem Özdemir wird dabei sein. Im Gespräch mit SWR Aktuell Moderator Andreas Böhnisch hat er gesagt, dass er sich auf das Treffen freue. Die Gewalt von vor einem Jahr hat er verurteilt, besonders die Angriffe auf Polizeibeamte.
    Wut wegen nicht gehaltener Versprechen
    Laut Özdemir richte sich die Wut der Landwirte gegen Versprechen, die nicht er gegeben habe, sondern seine Vorgänger im Amt des Landwirtschaftsministers. Er betonte, dass diese alle aus der CDU kämen.
    8 min
  • Mehr Schulden für bessere Verteidigung? "Eine Ausnahme ist in diesem Fall sinnvoll"
    Europa muss auf die schwindelerregenden politischen Veränderungen der vergangenen Wochen reagieren - und das bedeutet aus Sicht von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen: Aufrüsten. Damit die Mitgliedsländer mehr Geld in ihre Verteidigung investieren können, sollen unter anderem die Schuldenregeln gelockert werden - das allein könnte einen Finanzspielraum von 650 Milliarden Euro bringen, sagt von der Leyen. Ein vernünftiges Konzept? "Ja, ich glaube, es ist sinnvoll, da eine Ausnahme zu machen, vor allem für die Länder, die sich mehr Verschuldung leisten können - zum Beispiel Deutschland", sagt Lukas Guttenberg, Senior Advisor bei der Bertelsmann Stiftung für Europa.
    Allerdings habe die Sache auch einen Haken, so der Europa- und Wirtschaftsexperte im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Albrecht Ziegler. Hören Sie, warum Guttenberg eher dafür ist, die Schuldenregeln zu ändern als kurzfristige Ausnahmen zu machen.
    6 min

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