SWR Aktuell Im Gespräch

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SWR Aktuell Im Gespräch episodes

  • Starke SPD: Der Einfluss der Hamburg-Wahl auf die Bundespolitik
    Bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg hat die SPD mit Abstand die meisten Stimmen geholt und kann sich trotz Verlusten den Koalitionspartner aussuchen. Die Fortsetzung von Rot-Grün hat eine absolute Mehrheit, genauso wie Rot-Schwarz. Peter Tschentscher (SPD), Erster Bürgermeister von Hamburg, sagte in den ARD-Tagesthemen er würde gerne an einem Rot-Grünen Bündnis festhalten.
    Wie im Bund jetzt auf die Ergebnisse der Bürgerschaftswahl in Hamburg geblickt wird, darüber hat SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch mit Professor Uwe Wagschal gesprochen. Er ist Politikwissenschaftler an der Universität Freiburg.
    7 min
  • Waffenruhe: So möchte Europa die Ukraine retten
    Nach dem Eklat im Weißen Haus versuchen die wichtigsten europäischen Verbündeten Geschlossenheit und Solidarität mit der Ukraine zu zeigen. Am Freitag hatten sich US-Präsident Donald Trump und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vor laufenden Kameras ein heftiges Wortgefecht geliefert.
    Wie es jetzt weitergehen soll, darüber haben gestern in London Staats- und Regierungschefs aus mehreren Ländern Europas gesprochen. Es ging um eine stärkere militärische Unterstützung der Ukraine - eine "Koalition der Willigen", wie es der britische Premierminister Keir Starmer formulierte.
    Waffenruhe in der Ukraine?
    Frankreich und Großbritannien schlagen eine einmonatige Waffenruhe in der Ukraine vor. In der Luft, auf See und im Bereich der Infrastruktur, allerdings nicht am Boden und auch nicht in der Ost-Ukraine. Das hat der französische Präsident Emmanuel Macron angekündigt.
    Über diesen Vorschlag und die Rolle Europas im Ukraine-Krieg hat SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch mit Jürgen Hardt gesprochen, er ist außenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag. Der CDU-Politiker war von 2014 bis 2018 auch transatlantischer Koordinator der damaligen schwarz-roten Bundesregierung.
    6 min
  • "Bridget Jones – Verrückt nach ihm" – weiter tollpatschig aber viel emanzipierter
    Mit "Schokolade zum Frühstück" wurde "Bridget Jones" (2001) zum Kinohit. Es folgten "Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns" (2004) und "Bridget Jones‘ Baby" (2016). Jetzt ist Teil vier in den Kinos: "Bridget Jones – Verrückt nach ihm".
    "Für Schauspielerin Renee Zellweger ist Bridget Jones die Rolle ihres Lebens", meint Filmkritikerin Anna Wollner und das gelte auch für den vierten Teil. "Sie spielt sie mit Schmollmund und oft zugezogenen Augen, jetzt aber viel emanzipierter als bisher."
    Älter und trotzdem ganz die Alte
    Bridget Jones ist mittlerweile 52 Jahre alt und hat zwei Kinder. Weil ihr Mann starb, ist sie wieder auf der Suche nach einem neuen Partner. Natürlich gehe es wieder um Liebe, so Wollner, allerdings in "reiferem Zustand und reiferem Alter." Und doch bleibe die Figur Bridget Jones ihrem Charakter treu, sagt Anna Wollner.
    Auch mit über 50 nimmt sie mit Vorliebe jedes Fettnäpfchen mit, das man mitnehmen kann. Die Attribute tollpatschig und chaotisch passen noch immer.

    Quelle: Anna Wollner, Filmkritikerin

    In welche Situationen sie das bei der erneuten Suche nach einem Partner bringt, beschreibt die Filmkritikerin im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch.
    4 min
  • Rentenlücke: So halten Sie ihren Lebensstandard
    Das Thema Rente könnte sich in den nächsten Jahren dramatisch entwickeln. Das böse Wort heißt "Rentenlücke". Damit wird in der Regel derjenige Prozentanteil bezeichnet, um den das letzte monatliche Netto-Einkommen vor Renteneintritt die gesetzliche Altersversorgung übersteigt.
    Idealerweise sollte man sich schon als junger Mensch kümmern und dafür sorgen, dass diese Lücke gestopft wird. Kaum einer hat auf dem Schirm, wie groß sie tatsächlich werden kann.
    Saidi Sulilatu, Chefredakteur des Geldratgebers Finanztip, merkt an, dass die Inflation natürlich auch während der Rentenzeit Einfluss hat und wir zudem immer älter werden. Beides sorge dafür, dass die Rentenlücke größer würde.
    Ein 30-jähriger Angestellter sollte 15 Prozent des Nettoeinkommens sparen.

    Quelle: Saidi Sulilatu, Chefredakteur von Finanztip

    Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Leon Vucemilovic erklärt Saidi Sulilatu, was jede und jeder tun sollte, damit man in der Rente seinen Lebensstandard aufrechterhalten kann.
    6 min
  • Kolumne: Die neue Zeit der Alfa-Männchen
    Im neuen Bundestag ist der Frauenanteil erneut zurückgegangen - auf weniger als ein Drittel. Die wenigsten Frauen sitzen in der AfD, gefolgt von der CDU. Offenbar ist die Zeit der Alfa-Männchen und Silberrücken angebrochen. Das macht Sorgen, sagt Gerhard Leitner in unserer Kolumne "Zwei Minuten".
    3 min
  • Besser als ihr Ruf: Fit und gesund mit Kartoffeln
    Lange war sie als Dickmacher verschrien. Und je nach dem, wen man fragt, hat sie dieses Image immer noch. In der Fitness-Branche wird sie teilweise aber schon als Geheimtipp gehandelt. Schließlich kann sie lange satt machen und wird je nach Kombination mit anderen Lebensmitteln auch nicht zwingend zur Kalorienbombe. Aber die Kartoffel kann noch mehr. "Gekocht - zum Beispiel als Bio-Kartoffel mit Schale - sättigt sie langanhaltend mit geringer Kalorienzahl, die deutlich unter der von Nudeln und Reis liegt", sagt Ernährungsexpertin Anna Dandekar. Kommt dann noch die sogenannte "resistente Stärke" dazu, kann die Knolle sogar beim Abnehmen helfen. Welche Nährstoffe die Kartoffel enthält und ob es Pommes, Chips und Co. auch in einer gesünderen Variante gibt, das verrät Anna Dandekar im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Petra Waldvogel.
    5 min
  • Frühstücks-Quarch: Fasching, Fastnacht, Karneval - Wie viel Humor ist in Zeiten von Krisen und Kriegen angemessen?
    Bestseller-Autor und Philosoph Christoph Quarch gibt jeden Freitagmorgen seinen "Frühstücks-Quarch" im Radioprogramm SWR Aktuell ab. Er sucht sich also jede Woche ein Thema aus, über das er nachdenkt und sich manchmal auch aufregt. Diese Woche: Soll man in Zeiten wie diesen überhaupt Fastnacht feiern? Schließlich herrscht anderswo Krieg. Oder kommt der Karneval in Zeiten wie diesen gerade recht, um auf andere Gedanken zu kommen? Das klärt er im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch.
    6 min
  • "Nicht aufhören, über Gaza zu sprechen. Über das Leid – vor allem der Kinder"
    Wie geht es weiter mit der Waffenruhe im Gaza-Krieg? Aktuell ist das nicht klar. Unklar ist auch die Zukunft der Menschen vor Ort. Mehr als 90 Prozent der Häuser in Gaza sind beschädigt oder zerstört. Tausende Menschen leben notdürftig in Zelten, ohne zu wissen, wann sie wieder ein richtiges Zuhause haben.
    „Alles, was sie kannten als 'normales Leben' ist weg“, sagt Trauma-Therapeutin Katrin Glatz-Brubakk. Die Deutsch-Norwegerin war mit Ärzte ohne Grenzen im Gaza-Streifen – vor und nach in Kraft treten der Waffenruhe. Sehr viele Kinder hätten einen Arm verloren oder ein Bein. Geschwister oder Familienmitglieder, berichtet Glatz-Brubakk weiter.
    Das Problem bei Kindern ist, dass wenn sie so starke Traumata erleben über so lange Zeit, dass ihre Entwicklung stockt.

    Quelle: Katrin Glatz-Brubakk, Trauma-Therapeutin

    Was die Kinder bräuchten, wären Traumatherapien über eine lange Zeit und ein stabiles Umfeld. Beides scheint im Gaza-Streifen unmöglich. So könne sie den Kindern mit ihrer Arbeit lediglich Pausen geben vom Stress des Kriegsalltags, sagt die Trauma-Therapeutin.
    Das Wichtigste ist, dass wir nicht aufhören über Gaza zu sprechen. Über das Leid – vor allem der Kinder. Denn Gleichgültigkeit ist das Schlimmste, was jetzt passieren kann.

    Quelle: Katrin Glatz-Brubakk, Trauma-Therapeutin

    Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Christian Rönspies erklärt die Trauma-Therapeutin wie wichtig Spielen für Kinder ist im Krieg – jetzt und später.
    7 min
  • K.O.-Tropfen an Fastnacht: "Das Problem ist, dass Rausch und Betäubung sehr nah beieinander liegen"
    Die Narren sind los und sorgen mit guter Laune für Stimmung auf den Straßen und in den Kneipen. Doch unter die Feierwütigen mischen sich auch Kriminelle. So hat die Polizei eine Fastnachtsveranstaltung im Kreis Waldshut in Baden-Württemberg frühzeitig beendet, weil es Hinweise auf K.O.-Tropfen gab. Einige Betroffene wurden vorsichtshalber ins Krankenhaus gebracht.
    "Die Tropfen sind farblos, geruchlos und meistens auch geschmacksneutral. Für Betroffene und Außenstehende ist auch nach Einsetzen der Wirkung nicht unbedingt erkennbar, dass da was untergemischt war", warnt SWR-Wissenschaftsredakteurin Kristina Koch. Oft sei nicht zu erkennen, ob jemand betrunken ist oder betäubt wurde. Täter nutzten die durch die Tropfen entstehenden Erinnerungslücken oft für Diebstähle oder sexuelle Übergriffe, so Koch weiter. Wichtig sei es bei Veranstaltungen sein Getränk nicht aus den Augen zu lassen und keine Getränke von Fremden anzunehmen und im Fall der Fälle schnell Hilfe zu suchen.
    Frauen und Männer können gleichermaßen zu Opfern werden können, wie, das erklärt Kristina Koch im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Ulrike Alex.
    6 min
  • Letzte Chance für die Demokratie? Was jetzt zu tun ist
    Die Ampelregierung: abgestraft. Die Union wird Wahlsiegerin mit dem zweitschlechtesten Wahlergebnis in der Parteigeschichte. Die AfD macht sich breit im Bundestag. Wie lange hat unsere Demokratie in Deutschland und Europa noch Zeit zu überleben? - Darüber hat Michel Friedman mit den Teilnehmern des Demokratieforums diskutiert.
    Auf dem Hambacher Schloss diskutierte Friedman am 26. Februar mit Achim Wambach, Präsident des ZEW (Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung) und Mitglied des Deutschen Ethikrates, der Schriftstellerin und Publizistin Jagoda Marinić und mit dem Politikwissenschaftler Volker Kronenberg.
    1 hr 17 min

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