SWR Aktuell Im Gespräch

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SWR Aktuell Im Gespräch episodes

  • Kino-Erfolg "Wunderschöner": Ein Triumph für Frauen im Filmgeschäft
    Das Mitte Februar gestartete Dramedy "Wunderschöner" hat sich innerhalb von zwei Wochen zum Kassenschlager in deutschen Kinos gemausert und Millionen eingespielt. Der Film ist gleichzeitig aber auch ein Triumph für Frauen im Kino - denn es geht vor allem um sie, ihre Weiblichkeit, ihr Selbstverständnis. Karoline Herfurth, die nicht nur mitspielt, sondern auch für Drehbuch und Regie verantwortlich war, ist es gelungen "mit Leinwandheldinnen, die ganz normale Frauen sind, Vorbilder zu schaffen auch für eine jüngere Generation", findet SWR-Filmexpertin Anna Wollner.
    Im Gespräch zwischen Wollner und SWR Aktuell-Moderator Simon Dörr geht es auch um die Frage, warum Frauen im Filmgeschäft immer noch nicht gleichberechtigt sind - und welche Gründe es dafür gibt.
    4 min
  • Stopp der US-Militärhilfe an Ukraine: "Europa muss sich neue Partner suchen"
    Nach dem Eklat im Weißen Haus erhöht US-Präsident Donald Trump den Druck auf den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Laut US-Medien wollen die USA ihre Militärhilfen vorerst aussetzen. Nils Schmid, außenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag, sieht darin "eine Fortsetzung der erpresserischen Politik der USA gegenüber der Ukraine".
    Schmid setzt jetzt Hoffnungen auf den EU-Sondergipfel am Donnerstag: "Es muss geklärt werden, ob die Europäer zusammen mit anderen - außer-europäischen Partnern - die Unterstützung der Ukraine ausweiten könnten". An welche Partner Schmid da denkt und welche Rolle den Rüstungsunternehmen bei den neuen Plänen zukommen könnte, hat Schmid mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Fischer besprochen.
    6 min
  • Trotz Mannheimer Amokfahrt: Fastnacht in Stuttgart
    Es waren schreckliche Szenen, die sich gestern um die Mittagszeit in der Mannheimer Innenstadt ereignet haben. Ein 40-jähriger Mann aus Ludwigshafen ist mit seinem Auto durch die Fußgängerzone gerast. Zwei Menschen wurden getötet, elf Personen wurden verletzt, einige von ihnen schwer.
    In der Rhein-Neckar-Region - in Heidelberg, Schwetzingen und Brühl - wurden die Fastnachtsumzüge abgesagt. Anders ist das in Stuttgart, dort findet heute der größte Umzug Baden-Württembergs statt. Daran beteiligt sich die Gesellschaft Möbelwagen e.V., das ist der älteste Stuttgarter Karnevalsverein. Dessen Präsident Thomas Klingenberg hat im Interview mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch gesagt, der Umzug müsse stattfinden, da man sich von solch schrecklichen Taten nicht vorschreiben lassen dürfe, wie das Leben auszusehen hat. Der Umzug soll ein Fest für den Frieden und die Vielfalt sein.
    4 min
  • Nach Trumps Zöllen: Deutschland und Frankreich müssen zusammenrücken
    Während die deutsche Bundespolitik sich nach der Wahl noch sortiert, erleben wir einschneidende Veränderungen in den transatlantischen Beziehungen. Die USA unter Präsident Donald Trump haben Einfuhrzölle auf Importe aus Kanada und Mexiko in Höhe von 25 Prozent verhängt. Für Waren aus China gelten 20 Prozent.
    Das zeigt: Die USA sind kein verlässlicher Partner mehr, auch nicht in der Wirtschaftspolitik. Deshalb muss Europa enger zusammenrücken. Das gilt gerade für Deutschland und Frankreich, die beiden größten Volkswirtschaften in der EU.
    Wirtschaftstreffen in Paris
    In der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer in Paris geht es heute um die Wirtschaftsbeziehungen beider Länder. Wie diese in Zukunft aussehen könnten, darüber hat SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch mit Patrick Brandmaier gesprochen, er ist Hauptgeschäftsführer der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer.
    7 min
  • Todesfahrt von Mannheim: Wie konnte diese Tat passieren?
    Schon wieder ist ein Auto in eine Menschenmenge gefahren und schon wieder sind dabei Menschen gestorben. Tatort war gestern Mittag die Mannheimer Innenstadt. Zwei Menschen wurden getötet, elf Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer.
    Ein Mann wurde festgenommen. Es handelt sich nach Aussage des baden-württembergischen Innenministers Thomas Strobl um einen 40-jährigen Deutschen aus Ludwigshafen. Er liegt verletzt im Krankenhaus. Laut Polizei war der Mann Einzeltäter.
    Am Montagabend teilten die Staatsanwaltschaft Mannheim und die Polizei in einer gemeinsamen Erklärung mit, man gehe bislang nicht von einem politischen Hintergrund aus.
    Über mögliche Schwachstellen bei der Sicherheit und welche Konsequenzen aus der Todesfahrt gezogen werden müssen, hat SWR Aktuell Moderator Andreas Böhnisch mit dem ARD-Terrorismusexperten Holger Schmidt gesprochen.
    4 min
  • Todesfahrt in Mannheim: "Sieht nicht nach Terrorismus aus"
    Nach Informationen des SWR-Terrorismusexperten Holger Schmidt ist der mutmaßliche Täter ein 40 Jähriger Deutscher aus Rheinland-Pfalz. Er soll den Sicherheitsbehörden als psychisch auffällig bekannt gewesen sein. Der Mann gilt als dringend verdächtig, am Mittag mit einem Auto in der Mannheimer Innenstadt absichtlich in eine Menschenmenge gefahren zu sein. Mindestens eine Person wurde getötet, mehrere erlitten teils schwere Verletzungen. Der Fahrer konnte festgenommen werden.
    5 min
  • Britisch-französischer Friedensplan für die Ukraine: "Unausgegoren und vage"
    Der Politikwissenschaftler Johannes Varwick hält den Vorschlag Großbritanniens und Frankreichs für eine einmonatige Waffenruhe in der Ukraine soweit bekannt für "sehr unausgegoren". Der Professor für internationale Beziehung und europäische Politik an der Universität Halle-Wittenberg sagt in SWR Aktuell: "Es ist beispielsweise die Rede davon, dass ein Friedensplan in Aussicht gestellt wird. Wie der Plan aussieht, wird aber überhaupt nicht gesagt. Ich erwarte wenig von den Europäern." Der Ball liege eindeutig in Washington. "Daran hat sich auch seit dem Treffen Trumps mit Selenskyj nichts geändert." Die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Kriegs sieht Varwick derzeit in vollem Gange. "Die Europäer haben bislang nichts dazu beigetragen. Deshalb ist es gut, dass sie sich jetzt Gedanken machen und sich zusammenraufen." Allerdings sei der vom britischen Premier Keir Starmer und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron gewählte Begriff einer "Koalition der Willigen" ein Hinweis darauf, dass es der EU nicht gelinge, sich auf eine diplomatische Initiative zu einigen, betont Varwick im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Fischer.
    6 min
  • Spannungen zwischen Israel und Hamas: Droht bald wieder Krieg?
    Im Nahen Osten ist die erste Phase des Abkommens für eine Waffenruhe zwischen Israel und der palästinensischen Terrororganisation Hamas ausgelaufen. Bisher konnten sich beide Seiten noch nicht darauf einigen, ob und wie sie fortgesetzt werden soll. Wie stehen die Chancen darauf und damit auch für einen weiteren Friedensprozess? Darüber hat SWR Aktuell-Moderator Andreas Fischer mit Bauke Baumann gesprochen, er ist Referent für den Nahen Osten bei der Heinrich-Böll-Stiftung, der parteinahen Stiftung der Grünen.
    5 min
  • Starke SPD: Der Einfluss der Hamburg-Wahl auf die Bundespolitik
    Bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg hat die SPD mit Abstand die meisten Stimmen geholt und kann sich trotz Verlusten den Koalitionspartner aussuchen. Die Fortsetzung von Rot-Grün hat eine absolute Mehrheit, genauso wie Rot-Schwarz. Peter Tschentscher (SPD), Erster Bürgermeister von Hamburg, sagte in den ARD-Tagesthemen er würde gerne an einem Rot-Grünen Bündnis festhalten.
    Wie im Bund jetzt auf die Ergebnisse der Bürgerschaftswahl in Hamburg geblickt wird, darüber hat SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch mit Professor Uwe Wagschal gesprochen. Er ist Politikwissenschaftler an der Universität Freiburg.
    7 min

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