SWR Aktuell Im Gespräch

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SWR Aktuell Im Gespräch episodes

  • Ein Wald für Wildkatzen in BW: Bei Eberbach sollen sich die Tiere wohlfühlen
    Die Wildkatzen sind zurück und sie sollen bleiben. Seit 100 Jahren galt die Wildkatze als ausgerottet. Inzwischen beginnt sie aber, zu uns - in ihren natürlichen Lebensraum - zurückzukehren. Damit das so bleibt, soll bei Eberbach im Rhein-Neckar-Kreis eine Fläche entstehen, in der sich das Wildtier richtig wohl fühlt: ein "Wildkatzenwald von Morgen".
    Wie muss so ein Wald sein, damit sich Wildkatzen darin sicher fühlen? "Die Wildkatze fühlt sich am wohlsten, wenn sie viele Versteckmöglichkeiten findet, da sie ein sehr scheues Tier ist", sagt Dominic Hahn. Er ist Projektkoordinator des BUND. Mit ihm hat SWR Aktuell-Moderatorin Petra Waldvogel gesprochen.
    8 min
  • US-Bürger in Deutschland: Hoffen, dass Trumps zweite Amtszeit den Beziehungen nicht schadet
    Wie sehen Amerikaner außerhalb der USA die Amtseinführung von Donald Trump zum 47. Präsidenten? Lucas Ogden stammt aus Kalifornien und lebt seit knapp zwanzig Jahren in Deutschland. Für ihn sei es kein Grund zu feiern, sagt der Englischlehrer und Dozent am Deutsch-Amerikanischen Institut in Tübingen in SWR Aktuell.
    Viele in seinem beruflichen Umfeld seien "völlig neben sich" und fragten sich, "wie so etwas passieren konnte und wer jemanden wie Trump wählt."
    "Viele wollen möglichst gute Beziehungen zwischen Deutschland und den USA"
    Für ihn stehe das Thema Außenpolitik fast an erster Stelle: "Viele US-Amerikaner, die in Deutschland leben, wollen, dass es möglichst gute Beziehungen zwischen Deutschland und den USA gibt."
    Warum er als US-Bürger in Deutschland mit einer anderen Perspektive auf die Politik in den USA schaut, darüber hat SWR Aktuell-Moderatorin Petra Waldvogel mit Ogden gesprochen.
    7 min
  • Streit um TikTok: Was gegen eine Zerschlagung spricht
    Die stellvertretende Vorsitzende der Friedrich-Naumann-Stiftung, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP), hält nichts von Zerschlagungsversuchen der Videoplattform TikTok, wie in den USA. In SWR Aktuell sagte die ehemalige Bundesjustizministerin: "Das ist mit Sicherheit, wenn überhaupt, nur das allerletzte Mittel. Danach würde wieder ein anderer Dienst entstehen."
    Dennoch dürfe man TikTok nicht einseitig denjenigen überlassen, die sie gezielt für Desinformation nutzten:
    Ich bin dafür, dass man sehr professionell dagegenhalten und versuchen muss, einen Teil der Nutzerinnen und Nutzer mit Fakten und mit Darstellungen von Sachverhalten auf TikTok-affine Weise zu erreichen. Aber das ist - wenn man es hat laufen lassen - sehr aufwendig und kostet sehr viel Geld.

    Quelle: Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP), stellvertretende Vorsitzende der Friedrich-Naumann-Stiftung

    Statt Verboten müsse man deshalb zweigleisig vorgehen. "Mit Präsenz, aber auch mit rechtsstaatlichen Verfahren gegen TikTok, wie sie die Europäische Union bereits eingeleitet hatte - nämlich Verfahren wegen der Beeinflussung von Wahlen - ich erinnere an Rumänien und auch an die Europawahl." Dies müsse mit aller Konsequenz gemacht werden. In solchen Fällen gebe es nach europäischen Regelungen auch die Möglichkeit, massiv gegen TikTok oder andere Social Media-Plattformen vorzugehen. "Dafür haben wir das Digitale-Dienste-Gesetz in Europa - und das kann am Ende auch mal für Verbote oder Verpflichtungen stehen", so Leutheusser-Schnarrenberger im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Pascal Fournier.
    "Einseitige Informationsvermittlung - für junge Leute ansprechend verpackt"
    Nach Ansicht Leutheusser-Schnarrenbergers werden mit TikTok und der Wirkung der Algorithmen "Informationen einseitig vermittelt - allerdings auf eine Art und Weise, die für junge Leute sehr ansprechend und unterhaltend sind."

    Das ist ein Mix aus Information, aus Desinformation, aus Falschinformation, aber eben auch aus Spielerischem. Junge Leute sind sehr affin für 30 und 45 Sekunden lange Sequenzen. […] Ich glaube, das trifft einfach einen Nerv von jungen Leuten, die kein Interesse haben, ewig lange Feuilletonseiten in Printmedien zu lesen."

    Quelle: Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP), stellvertretende Vorsitzende der Friedrich-Naumann-Stiftung

    Nach einer repräsentativen Umfrage des Allensbach-Instituts unter 16- bis 29-Jährigen im Auftrag der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung beeinflusst TikTok die politischen Ansichten junger Menschen offenbar stärker als bisher gedacht.
    7 min
  • Zweite US-Präsidentschaft: Trump entfesselt?
    Heute wird Donald Trump als 47. US-Präsident vereidigt. Er hat vorab schon gesagt, dass er noch am selben Tag erste Dekrete unterschreiben will. Möglicherweise könnte Trump sogar noch entfesselter als bei seiner letzten Amtszeit agieren, sagt Sarah Wagner, Politologin an der Atlantischen Akademie Rheinland-Pfalz in Kaiserslautern. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich erklärt sie auch, was auf uns Europäer zukommt, wenn Trump ab heute wieder regiert.
    6 min
  • Drei Geiseln gegen 90 Gefangene: Warum ist das Verhältnis so ungleich?
    Mit dem Beginn der Waffenruhe im Gazastreifen sind erste Geiseln und Gefangene ausgetauscht worden. Drei israelische Geiseln gegen 90 palästinensische Gefangene - ein ungleiches Verhältnis. Das beklagt auch der Leiter des Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Jerusalem, Michael Rimmel, im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich. Er erklärt, welchen historischen Hintergrund dieses Ungleichgewicht hat.
    4 min
  • Frühstücks-Quarch: Sollte man wegen Elon Musks Äußerungen X verlassen?
    Der Tech-Milliardär Elon Musk äußert sich immer politischer und polemischer und populistischer. Mit seiner Onlineplattform X, ehemals Twitter, hat er enorme Reichweite. Immer mehr User aus Politik, Gesellschaft und Kultur verlassen X, so wie auch das Bundesverteidigungsministerium. Grund: Die sachliche Argumentation auf der Plattform werde "zunehmend erschwert". Ähnlich argumentieren auch Wissenschaftler. Aber wird dadurch irgendetwas besser? Was erreicht man damit, wenn man eine Social-Media-Plattform boykottiert? Darüber hat SWR-Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch mit dem Philosophen Christoph Quarch gesprochen.
    5 min
  • Nutella, Nutoka oder was? Wie geht gesunder Brotaufstrich?
    Morgens flott ein Brötchen mit Nussnougat-Creme - gerade in Familien ist sowas Standard, damit die Kinder überhaupt was essen, bevor sie aus dem Haus gehen. Es gibt aber auch Erwachsene, die das gerne frühstücken. Außer dem Klassiker Nutella sind in den letzten 60 Jahren einige andere Marken hinzugekommen. Ist irgendwas davon eigentlich etwas, womit ich meinem Körper auch was Gutes tue? Darüber hat SWR-Aktuell-Moderator Sebastian Felser mit der Ernährungsberaterin und -wissenschaftlerin Anna Dandekar gesprochen.
    6 min
  • SWR Aktuell Service: Wie teuer wird mein Leben, wenn die CO2-Abgabe steigt?
    Die CO2-Abgabe gibt's schon länger - so richtig viel bekommen wir Verbraucherinnen und Verbraucher davon nicht mit. Sie ist ja nicht so prominent auf jeder Rechnung ausgewiesen wie zum Beispiel die Mehrwehrtsteuer. Diese Abgabe soll helfen, den Klimawandel in den Griff zu bekommen - genauer: Die Folgekosten, die CO2-Emissionen nach sich ziehen, sollen wenigstens ein Stück weit Teil des Preises für ein Produkt oder eine Dienstleistung werden. Deswegen erheben die Staaten der Europäischen Union diese Abgabe, wenn wir fossile Energieträger verbrauchen und der Preis für diese steuer-ähnliche Abgabe ist zum neuen Jahr auf 55 Euro pro Tonne ausgestoßenem Klima-Gas gestiegen. Darüber hat SWR-Aktuell-Moderator Sebastian Felser mit dem Chefredakteur des Geldratgebers "Finanztip", Saidi Sulilatu, gesprochen.
    5 min
  • Kolumne: Kalter Kaffee
    Wer nichts bestellt, ist nicht Willkommen. Das gilt in Zukunft in den bewusst anheimelnd gestalteten Geschäftsräumen der Kaffee-Kette Starbucks. Klar, sagen die Kritiker, so ist er doch, der Kapitalismus. Beim Geld hört die Freundschaft eben auf. Falls sie überhaupt jemals echt war…
    3 min
  • Mainzer Rabbiner: Die Hamas hat unsere jüdische Gemeinschaft gestärkt
    Der Weg scheint frei: Das israelische Sicherheitskabinett hat dem Abkommen mit der Terrororganisation Hamas zugestimmt. Das sieht eine über 40-tägige Feuerpause vor und die Freilassung von 33 Geiseln. Das Schicksal der im Oktober 2023 von der Hamas verschleppten Menschen bewegt Jüdinnen und Juden auf der ganzen Welt. Auch in jüdischen Gemeinden im Südwesten hat das Bangen seit dem Hamas-Überfall nie aufgehört. Aharon Ran Vernikovsky ist Rabbiner in Mainz und beobachtet die israelischen Verhandlungen mit der Hamas mit gemischten Gefühlen. Warum er findet, dass die Terrororganisation seine Gemeinde unfreiwillig sogar gestärkt hat, erklärt er im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Gerhard Leitner.
    7 min

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