SWR Aktuell Im Gespräch

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SWR Aktuell Im Gespräch episodes

  • Symbolischer Cent-Preis für Einweg-Plastiktütchen: Umweltschutz oder Abzocke?
    Wer seinen Einkaufsbon nach dem Bezahlen an der Kasse noch kurz überfliegt, dem fällt vielleicht auf: Immer mehr Discounter berechnen einen Cent-Betrag für die dünnen Plastiktüten, in denen zum Beispiel Obst transportiert wird. Ist das echter Schutz für die Umwelt oder doch nur Greenwashing? Darüber hat SWR-Aktuell-Moderatorin Ulrike Alex mit Katha Jansen aus der SWR-Wirtschaftsredaktion gesprochen.
    6 min
  • Warum ausgerechnet “biodeutsch” das “Unwort des Jahres“ ist
    SWR Aktuell: "Biodeutsch" ist als satirischer Begriff auf Kabarettbühnen bekannt geworden. Warum ist das jetzt böse?
    Constanze Spieß: Das war in den 90er-Jahren, das ist jetzt auch schon eine Zeit lang her. Und wir kritisieren auch gar nicht den satirischen, ironischen Sprachgebrauch dieser Vokabel. Uns geht es darum, dass diese Vokabel zunehmend in einem wörtlichen, unreflektierten und gedankenlosen Modus verwendet wird, um eine rassistische, biologistische Form von Nationalität zu konstruieren und Menschen zu differenzieren, also einzuteilen, zu bewerten und zu diskriminieren, vor dem Hintergrund vermeintlich biologischer Abstammungskriterien.
    Unwörter entstehen im Gebrauch, dazu muss man sich die Kontexte anschauen

    Quelle: Constanze Spieß, Jurysprecherin "Unwort des Jahres"

    SWR Aktuell: Mir gefällt ja der Begriff "Kartoffel-Deutsch". Ist das jetzt schlecht?
    Spieß: Das kommt immer auf den Kontext an, würde ich sagen. Das kann man nicht per se sagen, denn Unwörter entstehen im Gebrauch, und dazu muss man sich die Kontexte anschauen.
    SWR Aktuell: Ist "sprachsensibel" für Sie ein Stichwort, um die Welt besser zu machen?
    Spieß: Sprachsensibilität ist wichtig, um ein gutes Miteinander zu haben. Ob wir dadurch die Welt besser machen - das ist ja ein sehr hehres Ziel - , weiß ich nicht. Aber das tägliche Miteinander funktioniert besser, wenn wir sprachsensibel miteinander umgehen.
    SWR Aktuell: Viele haben damit Probleme und fühlen sich gegängelt. Wie kann man denen aufs Pferd helfen?
    Spieß: Indem man zurückfragt, wie sie sich zum Beispiel fühlen würden, wenn über sie in der Form geredet wird, wenn sie durch bestimmte sprachliche Formen ausgegrenzt werden, und so weiter. Diese Frage würde ich einfach zurückgeben.
    SWR Aktuell: "Remigration" war im vergangenen Jahr "Unwort des Jahres" und damit als absolutes No-Go gelistet. Im Wahlkampf feiert es jetzt bei der AfD und Alice Weidel ein Comeback. Wie kann das sein?
    Spieß: Ja, wie kann das sein? Das Wort ist ja in der Welt, und wir sind nicht dazu da, diese Wörter aus der Welt zu schaffen, sondern sich über den eigenen Sprachgebrauch Gedanken zu machen. Und wir sehen jetzt sehr schön an der Partei AfD, wie bewusst und provokativ dieses Wort auch gesetzt wird, um eine bestimmte Wählerschaft zu erreichen. Und das Problem ist natürlich, dass durch die Kritik am Sprachgebrauch die zugrunde liegenden Einstellung natürlich nicht einfach verschwinden. Und es wird immer wieder Bewegungen geben, die dann sagen ja, ich benutze das jetzt erst recht, und andere sagen aber: Moment, das habe ich so noch nicht gesehen. Und bei dem Wort Remigration ist es natürlich so: Da haben die rechten Kreise dieses Wort besetzt, für sich in Anspruch genommen und umgedeutet. Und das hat zu einem Großteil funktioniert. Wichtig finde ich dennoch, dass die Bevölkerung darüber aufgeklärt wird. Denn viele haben gesagt: Oh, das war mir gar nicht so bewusst!
    SWR Aktuell: Was kann also ein "Unwort des Jahres" im besten Fall erreichen?
    Spieß: Eine Sensibilisierung für den Sprachgebrauch, für den jeweils eigenen Sprachgebrauch, aber auch für den Sprachgebrauch, der in der Öffentlichkeit stattfindet.
    Wörter sind ja nicht an sich schlecht, sondern werden das erst durch den Gebrauch.

    Quelle: Constanze Spieß, Linguistin

    SWR Aktuell: Jetzt mal zum Prozedere, wie so ein "Unwort des Jahres" zustande kommt. Dieses Mal waren es laut Agentur 3172 Einsendungen mit 655 verschiedenen Ausdrücken. Rund 80 von denen entsprachen den Unwort-Kriterien. "Biodeutsch" gehörte mit zehn Einsendungen zu den am häufigsten vorgeschlagenen Begriffen. Das klingt jetzt nicht so wahnsinnig repräsentativ. Wie gehen Sie vor?
    Spieß: Wir arbeiten auch nicht nach repräsentativen Kriterien, die Zahl der Einsendung spielt für uns eigentlich keine Rolle. Wir gucken dann erstens: Welche der Wörter, die eingereicht wurden, haben denn einen "Unwort-Status"? Und da setzen wir dann unsere Kriterien an. Unwörter entstehen ja im Gebrauch. Wörter sind ja nicht an sich schlecht, sondern werden das erst durch den Gebrauch. Unwörter sind für uns dann Unwörter, wenn sie gegen das Prinzip der Menschenwürde verstoßen, gegen das Demokratieprinzip und wenn sie bestimmte soziale Gruppen diskriminieren oder wenn sie verschleiernd, euphemistisch eingesetzt werden. Und bei biodeutsch war es einerseits die diskriminierende Verwendung, andererseits aber auch der Verstoß gegen das Demokratieprinzip. Hier wird gegen die Idee von demokratischer Gleichheit und Inklusion verstoßen, wenn das verwendet wird, um Differenzen aufzumachen und Personengruppen zu klassifizieren.
    SWR Aktuell: Mein persönlicher Favorit für das "Unwort des Jahres" wäre "kriegstüchtig" gewesen. Das wurde ihnen auch 58 mal vorgeschlagen. Warum ist es das nicht geworden?
    Spieß: Die Unwort-Jury hat das auch diskutiert. Aber da sind wir zu keiner Einigung gekommen.
    6 min
  • "Es eskaliert" - Ärzte fordern bundesweites Böllerverbot
    Im Bundestag hat heute der Ausschuss für Inneres, Sicherheit und Ordnung über die Ereignisse der Silvesternacht gesprochen. Auch in diesem Jahr wurden Menschen mit Feuerwerkskörper beschossen und Einsatzkräfte angegriffen. Fünf Personen kamen durch Unfälle mit Böllern ums Leben.
    Für Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer, ist das alarmierend. "Wir müssen feststellen, dass es Jahr für Jahr mehr Verletzte zu beklagen gibt. In diesem Jahr sogar Tote. Wir finden, dass das überhaupt nicht in einer Relation steht, zu dem nachvollziehbaren Wunsch und Willen ausgelassen ins neue Jahr feiern zu können."
    Fast zwei Millionen Menschen haben Petitionen für ein bundesweites Verbot von privatem Silvester-Feuerwerk unterzeichnet. Auch die Bundesärztekammer spricht sich für ein dafür aus.
    Es läuft jedes Jahr ein bisschen mehr aus dem Ruder.

    Quelle: Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer

    Warum er nichts von härteren Strafen hält und was er von Politikern erwartet, erklärt der Präsident der Bundesärztekammer im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Florian Rudolph.
    5 min
  • BSW: Was für eine Partei ist das überhaupt?
    SWR Aktuell: Wo ist denn das Bündnis Sahra Wagenknecht im politischen Spektrum einzuordnen?
    Jan Philipp Thomeczek: Man kann sagen, das BSW vertritt sowohl linke als auch rechte Positionen: links in der Sozial- und Wirtschaftspolitik und rechts in der Gesellschaftspolitik. Das heißt, das BSW äußert sich migrationskritisch. Beispielsweise auch beim Thema Cancel Culture hören wir immer wieder, dass sich da Sahra Wagenknecht sehr klar positioniert. Und dann gibt es natürlich noch ein drittes Thema. Das ist die Außenpolitik. Das ist aktuell sogar das wichtigste Themenfeld für das BSW, wo es ja eine Position einnimmt, die auf einen schnellen Waffenstillstand in der Ukraine drängt, was möglicherweise aktuell auch auf Kosten der Ukraine gehen würde, um beispielsweise wieder Gas aus Russland zu importieren und die Inflation so absenken zu können
    SWR Aktuell: Von links bis rechts also alles vereint. Sehen Sie auch Positionen, die als extrem zu bezeichnen wären?
    Thomeczek:Es gibt zumindest radikale Positionen, das würde ich schon sagen. Wenn man sich das durchliest, wie Sahra Wagenknecht und das BSW beispielsweise über die USA und auch über Großkonzerne reden, dann hat es wirklich schon eine sehr starke Radikalität. Dass es aber in die Extremen geht, sehe ich aktuell nicht. Aber wir dürfen nicht vergessen, das ist eine sehr junge Partei. Wir können uns die AfD anschauen zum Beispiel: Die ist ja auch gestartet als eurokritische radikale Partei, die sich dann immer weiter radikalisiert hat und extremistisch geworden ist über die Jahre.
    SWR Aktuell: Da Sie gerade die AFD ansprechen: Sind aus Sicht der etablierten Parteien beim BSW dann die „guten“ Populisten zuhause, in Abgrenzung zur AfD?
    Thomeczek:Populismus ist etwas, was jetzt per se nicht gut oder schlecht direkt zu übersetzen wäre. Es ist natürlich schon so, wenn ich eine populistische Partei bin und zum Beispiel auch diese radikalen Politikfelder vertrete, wie zum Beispiel beim BSW zum Stichwort Amerika, dann erschwert das Koalitionen gerade mit etablierten Parteien. Das kann man schon festhalten. Jetzt haben wir aber auch gesehen bei den Landtagswahlen letztes Jahr, da waren ja mit Katja Wolf oder auch Krumbach aus Brandenburg Personen an der Spitze, die nicht unbedingt besonders radikal geredet haben. Das heißt, wenn es Richtung Koalition geht, dann ist es schon ratsam, wenn man diese Radikalität auch wieder mäßigt.
    SWR Aktuell: Es gab ja die Diskussion auch bei den Landtagswahlen in Ostdeutschland im vergangenen Jahr. Da schwang bei manchen, hatte man den Eindruck, so ein bisschen die Hoffnung mit, das BSW könnte den Stimmenanteil der AfD verringern- in diesem Sinne „gute“ Populisten…
    Thomeczek:Das ist ja auch der Fall. Das BSW hat Wählerinnen und Wähler von der AfD gezogen, auch relativ viele von denen, die überlegt haben, AfD zu wählen. Das sind natürlich andere als die, die 2021 AfD gewählt haben. Es ist aber auch so bei der AfD selbst: beispielsweise in der Phase, in der sie sich etabliert hat, hat sie auch ganz, ganz viele Nichtwählerinnen und Nichtwähler mobilisieren können. Insofern ist es was, was wir häufig auch sehen: Populismus hat immer auch positive Aspekte, natürlich auch sehr viele problematische. Aber es ist etwas, was erst mal eine neue Kraft ist. Und mit dieser Radikalität kann man zum Beispiel eben viele ehemalige Nichtwähler auch ansprechen, was dann die Wahlbeteiligung wieder erhöhen kann -  was natürlich erst einmal demokratietheoretisch ein positiver Effekt ist.
    SWR Aktuell: Aber ist so eine Sicht gerade jetzt auch auf das Bündnis Sahra Wagenknecht nicht auch ein Stück weit gefährlich? Denn wir wissen ja auch noch nicht so ganz genau, wo es bei denen hingeht, was sich denn da möglicherweise durchsetzen wird…
    Thomeczek:Genau das ist natürlich der Punkt. Wir wissen es nicht genau. Es kann in beide Richtungen gehen. Es könnte natürlich sein, dass das BSW eine gemäßigte Regierungspartei wird, insbesondere in Ostdeutschland, wo es sehr pragmatische Politik macht. Es kann aber natürlich auch sein, dass sich der gewisse Flügel durchsetzen, die sehr harte Positionen zum Beispiel in der Außenpolitik vertreten im Bundestag, so wie das Sahra Wagenknecht aktuell selbst ja macht: Wenn sie keinerlei Koalition eingehen kann mit anderen Parteien, dann ist es natürlich Fundamentalopposition. Und dann haben wir eine weitere Partei neben der AfD, mit der keine andere Partei Mehrheit finden kann, was natürlich die Koalitionsoptionen massiv verringert.
    SWR Aktuell: Wo sehen Sie das BSW denn im Moment politisch anschlussfähig? Welche Koalitionsoptionen sehen Sie jetzt auch gerade nach dem Parteitag?
    Thomeczek:Auf der Bundesebene sehe ich das, ehrlich gesagt, überhaupt nicht. Auf der Landesebene sieht es etwas anders aus, weil da dieses große Themenfeld Außenpolitik ausgespart werden kann, was ja sehr, sehr dramatisch ist in puncto Anschlussfähigkeit. Deswegen hat es ja in Thüringen oder in Brandenburg auch ganz gut funktioniert - wobei man auch da nicht vergessen darf, dass zum Beispiel die Thüringer oder die Brandenburger CDU oder auch SPD andere Positionen vertreten als die Bundesebene. Aber auf der Bundesebene sind das wirklich rote Linien. Und da kann ich mir nicht vorstellen, dass man mit diesem Anti-Amerika Kurs mit SPD, Grünen oder der CDU eine Mehrheit finden kann. Das wären ja die realistischen Koalitionspartner.
    SWR Aktuell: Reden wir noch kurz über die Parteistruktur. Da scheint alles ausgerichtet auf Sahra Wagenknecht. Ist es eine One-Woman-Show oder eine One-Couple-Show zusammen mit Oskar Lafontaine?
    Thomeczek:Aktuell ist das definitiv der Fall. Ich könnte mir auch nicht vorstellen, dass das BSW überlebensfähig wäre, wenn Sahra Wagenknecht jetzt morgen sagen würde: Ich trete aus, ich mache da nicht mehr mit. Langfristig ist es natürlich wichtig, dass man sich da auch etwas loslöst von dieser Personalisierung. Es soll ja auch ein neuer Name gefunden werden. Aber aktuell ist es schon sehr stark und auch außergewöhnlich stark für eine deutsche Partei auf eine Person ausgerichtet. Das sehen wir in Österreich häufiger, diese starke Personalisierung. Aber in Deutschland ist das sehr unüblich.
    6 min
  • Warum Taylor Swift gegen Donald Trump nur im Wahlkampf laut war
    Am 20. Januar wird Donald Trump erneut als US-Präsident vereidigt. Er setzte sich bei der Wahl im November gegen seine demokratische Gegenkandidatin Kamala Harris durch. Während Trump unter anderem Unterstützung von Tech-Milliardär Elon Musk erhielt, genoss Harris Rückendeckung von Popstar Taylor Swift. Doch nach der verlorenen Wahl der Demokraten ist es still geworden um das politische Engagement der Sängerin.
    Für die Wiener Journalistin und Taylor Swift-Expertin Verena Bogner ist das keine Überraschung. "Taylor Swift ist in erster Linie Popstar und Geschäftsfrau, keine politische Aktivistin", sagt sie. Zwar sei es in den USA sehr ausgeprägt, dass sich Prominente politisch äußern, bei einer 14-fachen Grammy-Gewinnerin sei das aber eher eine Markenentscheidung.
    Taylor Swift hat sich noch nie abseits von großen politischen Ereignissen positioniert und ich glaube damit wird sie auch weiterhin gut fahren.

    Quelle: Verena Bogner, Journalistin und Taylor Swift-Expertin

    Es bleibe abzuwarten, ob Trumps Vorhersage sich bewahrheite. Dieser hatte Swift davor gewarnt, dass sich der Markt an ihr rächen werde für ihre Harris-Unterstützung.
    Warum Verena Bogner glaubt, dass eine zweite Amtszeit von Donald Trump positive Auswirkungen auf die Popkultur hat, erklärt die Taylor Swift-Expertin im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch.
    5 min
  • Film „September 5“: Mittendrin im Rausch der Live-Berichterstattung
    Das Filmdrama "September 5" - jetzt neu im Kino - erzählt vom Terroranschlag bei den Olympischen Sommerspielen im Jahr 1972. Eine Gruppe palästinensischer Terroristen hatte damals Mitglieder der israelischen Mannschaft als Geiseln genommen. Der Anschlag entsetzte die ganze Welt und kostete 17 Menschen das Leben.
    "Der Film erzählt das Geschehen aus einer eingegrenzten, aber genialen Perspektive - nämlich der Nachtschicht der ABC-Journalisten", sagt die Filmkritikerin Anna Wollner im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch. Besonders spannend findet Wollner "den dokumentarischen Ansatz, das Gefühl mittendrin zu sein im Rausch der Live-Berichterstattung".
    Hören Sie im Audio außerdem, wie der Film von Regisseur Tim Fehlbaum die Verantwortung der Medien thematisiert - vor dem Hintergrund der damals ausschließlich analogen Möglichkeiten.
    3 min
  • Verzicht auf Alkohol: Warum der "Dry January" eine gute Idee ist
    Rund um Weihnachten und Neujahr trinken einige von uns mehr Alkohol, als sie es gewöhnlich tun. Deshalb, und auch weil es ein guter Vorsatz sein kann, starten manche mit einem sogenannten "Dry January" ins neue Jahr. Das bedeutet, den ganzen Januar keinen Alkohol zu trinken.
    Der "Dry January" tut dem Körper tatsächlich richtig gut, meint der Arzt und Journalist Lothar Zimmermann.
    „Die Leber profitiert innerhalb eines Monats schon ganz erheblich“

    Quelle: Lothar Zimmermann, Arzt

    In der Medizin gehe man inzwischen sowieso davon aus, dass man so wenig Alkohol wie möglich trinken sollte. Ein kompletter Monat ohne Alkohol helfe dem ganzen Organismus, so Zimmermann. Auch eine Fettleber könne sich in dieser Zeit schon deutlich zurückbilden.
    Wann man sich Gedanken über den eigenen Alkoholkonsum machen sollte und wie man sich helfen lassen kann, erklärt Lothar Zimmermann im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Julia Kretschmer.
    4 min
  • Grippewelle im Anmarsch: Sollte man sich jetzt noch impfen lassen?
    Es hustet, niest und schnieft um uns herum. Wer selbst nicht krank ist, hat höchstwahrscheinlich in der Familie oder im Freundeskreis jemanden, der aktuell erkältet ist. Auch richtige Grippefälle mit hohem Fieber sind keine Seltenheit. Genauso sieht es auch am Arbeitsplatz aus.
    Es ist also so wie immer im Winter und vor allem zum Jahresanfang: Die Erkrankungsfälle steigen deutlich an. Das Robert Koch Institut hat auch bestätigt, dass es Anzeichen für den Beginn einer Grippewelle gibt.
    Ob man sich jetzt noch impfen lassen sollte, darüber hat SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch mit Susanne Glasmacher vom Robert-Koch-Institut gesprochen.
    4 min
  • Kolumne: Armer großer Bruder
    Die USA sind nicht mehr der große Bruder, wie es immer so schön hieß. Unter Donald Trump geht das Land in eine andere Richtung. Man muss sich Sorgen machen - aber nicht nur um die USA, sagt Gerhard Leitner in unserer Kolumne "Zwei Minuten".
    3 min
  • Frühstücks-Quarch: Zuckerberg schafft Faktenchecker ab
    Bestseller-Autor und Philosoph Christoph Quarch gibt jeden Freitagmorgen seinen "Frühstücks-Quarch" im Radioprogramm SWR Aktuell ab. Er sucht sich also jede Woche ein Thema aus, über das er nachdenkt und sich manchmal auch aufregt. Diese Woche: Bei Facebook und Instagram wird es in Zukunft womöglich mehr Falschnachrichten, Hass und Hetze geben. Denn: Die Facebook- und Instagram-Mutter Meta will den Wahrheitsgehalt von Inhalten auf seinen Plattformen in den USA künftig nicht mehr von Dritten prüfen lassen. Welche Gefahren das mit sich bringt, klärt Christoph Quarch im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch.
    6 min

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