SWR Aktuell Im Gespräch

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SWR Aktuell Im Gespräch episodes

  • Warum Trump gut für die NATO sein könnte
    Am 20. Januar wird Donald Trump erneut als Präsident der USA vereidigt. Seine aktuellen Aussagen sorgen, wie gewöhnlich, für Unruhe: Er wolle Grönland und Kanada annektieren - sie sollten zu den USA gehören.
    Außerdem hat Trump gesagt, was er von den westlichen Nato-Partnern erwartet: Sie sollen fünf Prozent des Bruttoinlandsproduktes für Verteidigung ausgeben. Bislang gilt in der Nato das Zwei-Prozent-Ziel.
    Man kann in dieser Herausforderung auch etwas Positives sehen, meint Benedikt Franke, stellvertretender Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz. Trump zwinge die Europäer sicherheitspolitisch selbst zu handeln und sich nicht auf die USA zu verlassen. Im Interview mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch erklärt Benedikt Franke, wie man Donald Trumps Aussagen einordnen kann und wie sich Deutschland militärisch vor Russland schützen kann.
    6 min
  • Fastfood-Branche: Arbeiten für den Hungerlohn
    Sie versorgen uns mit Hamburgern, Fischbrötchen, Nudeln und Kaffee: die bundesweit 120.000 Beschäftigten bei Fastfood-Ketten wie McDonalds, Burger King, Nordsee, Vapiano und Starbucks. Für ihre Arbeit verdienen die meisten von ihnen um die 13 Euro pro Stunde.
    Seit Ende Juli vergangenen Jahres laufen in der Branche schon die Tarifverhandlungen. Die Gewerkschaft „Nahrung Genuss Gaststätten“, NGG, fordert einen Einstiegslohn von 15 Euro pro Stunde und 500 Euro mehr im Monat für alle. Dazu soll es eine Einmalzahlung von ebenfalls 500 Euro für NGG-Mitglieder geben.
    Tarifverhandlungen unterbrochen
    Doch der Bundesverband der Systemgastronomie hat abgeblockt. Deshalb sind die Gespräche unterbrochen und heute veranstaltet die NGG in Hamburg einen Aktionstag gegen diese niedrigen Löhne.
    Mark Baumeister ist der bundesweite NGG-Verhandlungsführer. SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch hat ihn im Interview gefragt, wie festgefahren die Gespräche mit den Arbeitgebern sind.
    7 min
  • Plattform X nicht den Hetzern und Trollen überlassen
    Die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, hat die Bundesregierung aufgefordert, die Social-Media-Plattform X zu verlassen. X-Eigentümer Elon Musk hatte sich in den vergangenen Wochen wiederholt abfällig über deutsche Spitzenpolitiker geäußert. Noch immer verspricht ein X-Account große Reichweite. Bundeskanzler Olaf Scholz folgen bei X fast eine Million Nutzerinnen und Nutzer. Der Social Media-Experte und Buchautor Felix Beilharz sagt im Gespräch mit SWR Aktuell, dass bei X derzeit "eine ganze Menge" schief laufe: "Da ist es verständlich, dass man sich zurückziehen möchte. Gleichzeitig überlässt man dann den Trollen und Hetzern das Feld." Deshalb sei es keine Lösung, sich von X zurückzuziehen. Wie man sich stattdessen als X-Nutzer jetzt verhalten soll, erklärt Felix Beilharz im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Ulrike Alex.
    7 min
  • Fünf Prozent für Verteidigung: „Schaffen wir nicht und müssen wir nicht“
    Der CDU-Verteidigungspolitiker Johann Wadephul sieht die Forderung des designierten US-Präsidenten Donald Trump kritisch, fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts für die Verteidigung auszugeben. Wadephul sagte im SWR, jeder Euro für die Bundeswehr sei „gut angelegt. Trotzdem muss man maßhalten und schauen, was wir am Ende finanziell stemmen können.“
    Summe ist für Deutschland zu hoch
    Wadephul weist daraufhin, dass fünf Prozent 200 Milliarden Euro entsprächen. „Bei einem Bundeshaushalt von insgesamt 450 Milliarden Euro wäre das eine Steigerung, die wir in absehbarer Zeit realistischerweise nicht schaffen können und ehrlich gesagt auch nicht schaffen müssen.“
    Schluss mit den „Prozente-Debatten“
    Wichtiger ist nach Einschätzung Wadephuls, sich darauf zu konzentrieren, was die Bundeswehr braucht, um Verteidigungsfähigkeit und Abschreckung zu gewährleisten. „Das ist sicherlich eine deutlich höhere Summe, als wir bisher zur Verfügung gestellt haben und wird auch oberhalb der berühmten zwei Prozent liegen.“ Er lehne es aber ab, zum jetzigen Zeitpunkt Zahlenspielereien zu betreiben, sagte Johannes Wadephul im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Pascal Lechler.
    7 min
  • Regierungsbildung in Österreich: Wie rechts wird das Land?
    Bekommt Österreich zum ersten Mal einen Kanzler der extrem rechten FPÖ? Deren Chef Herbert Kickl hat sich gestern selbstbewusst gegeben: "Keine Spielchen, keine Tricks, keine Sabotage, keine Quertreiberei", warnte er die konservative ÖVP in seiner ersten Pressekonferenz, nachdem er den Auftrag zur Regierungsbildung erhalten hat. Mit den Konservativen kann sich Kickl eine Koalition vorstellen - zu seinen Bedingungen.
    Sollte die ÖVP nicht spuren, hat der FPÖ-Chef schon vorsorglich mit Neuwahlen gedroht, weil er weiß, dass seine Partei dann vermutlich noch besser abschneiden würde. Über die möglicherweise rechte Zukunft Österreichs hat SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch mit Anna Thalhammer gesprochen, sie ist Chefredakteurin des österreichischen Polit-Magazins "Profil".
    6 min
  • Tote nach Schüssen in Bad Friedrichshall: Das ist bisher bekannt
    In einer Firma in Bad Friedrichshall im Landkreis Heilbronn hat ein maskierter Mann zwei Männer erschossen, ein Dritter schwebt in Lebensgefahr. Bei den Opfern handelt es sich nach ersten Erkenntnissen der Polizei um Mitarbeiter einer Maschinenbaufirma. Während der Tat waren noch weitere Mitarbeiter vor Ort.
    Es folgte eine aufwendige Fahndung von Beamten des Polizeipräsidiums Heilbronn, der Bereitschaftspolizei und der Bundespolizei. Wenige Stunden nach der Tat wurde ein Tatverdächtiger im gut 30 Kilometern entfernten Seckach im Neckar-Odenwald-Kreis von Spezialkräften festgenommen. SWR-Reporterin Ulrike Schirmer hat alle wichtigen Informationen heute Morgen im Gespräch mit SWR-Aktuell Moderator Andreas Böhnisch geteilt.
    4 min
  • In Zukunft mehr Hass und Fake-News bei Instagram und Facebook?
    Der Sieg von Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl hat beim Internetkonzern Meta eine politische Neuorientierung ausgelöst. Der Mutterkonzern von Facebook und Instagram will seinen Umgang mit Falschmeldungen grundlegend ändern. Das hat Meta-Chef Mark Zuckerberg gestern angekündigt. Faktenprüfer sollen abgeschafft werden, zunächst in den USA. Das sind externe Fachleute, die die Posts in den Sozialen Netzwerken auf ihre Richtigkeit überprüfen und Falschmeldungen herausfiltern.
    In Deutschland macht unter anderem das Recherchenetzwerk CORRECTIV diese Faktenchecks bei Facebook und Instagram. Mit dessen Gründer David Schraven hat SWR Aktuell Moderator Andreas Böhnisch gesprochen und ihn gefragt, welche Folgen die Neuausrichtung von Meta für uns Nutzer von Instagram und Facebook haben wird.
    5 min
  • Richtig sparen: So geht's
    Die Deutschen sparen gerade ihr Geld, statt es auszugeben – zumindest diejenigen, die es sich leisten können. Insgesamt haben Privathaushalte aktuell mehr als neun Billionen Euro auf Konten und in Depots gebunkert. Selten war die Sparquote so hoch. Im Durchschnitt legen wir nach Berechnungen der DZ-Bank jeden zehnten Euro zur Seite, es wird weniger konsumiert, auf große Sprünge wird eher verzichtet. Allerdings ist viel von diesem Geld nicht wirklich geschickt angelegt. Die Inflation sorgt dann dafür, dass die Rücklagen an Wert verlieren. Emil Nefzger vom Geldratgeber „Finanztip“ erklärt im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Julia Kretschmer, wie man Geld, das man gerade nicht braucht, am besten anlegt und wie viel man regelmäßig zur Seite legen sollte.
    6 min
  • Kein Geld für ersten Krankheitstag: Retten wir so die Wirtschaft?
    Der Chef des Versicherungskonzerns Allianz, Oliver Bäte, hat in einem Interview mit dem Handelsblatt vorgeschlagen, dass Arbeitnehmer für den ersten Krankheitstag in Zukunft keinen Lohn mehr bekommen sollen. Zustimmung bekommt er dafür von anderen Unternehmenschefs, zum Beispiel von Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender von Mercedes. Kritik kommt unter anderem vom Deutschen Gewerkschaftsbund.
    Könnte ausbleibendes Geld den hohen Krankenstand in Deutschland überhaupt senken? Darüber hat SWR Aktuell-Moderator Andreas Fischer mit Günter Neubauer gesprochen, er ist Direktor des Instituts für Gesundheitsökonomik in München.
    7 min
  • Zu teure GEMA-Gebühren: Keine Musik an Fastnacht?
    Gestern ging es los mit der schwäbisch-alemannischen Fastnacht in Baden-Württemberg. In den nächsten acht Wochen werden die Narren feiern, was das Zeug hält: mit vielen Hallenveranstaltungen und Straßenumzügen.
    Da gehört selbstverständlich Musik dazu und die kostet Geld. Die GEMA passt auf, dass die entsprechenden Lizenzgebühren bezahlt werden, wenn Lieder öffentlich gespielt werden.
    Sind GEMA-Gebühren zu hoch?
    Eine Debatte über die Höhe dieser Gebühren gab es schon in der Vorweihnachtszeit.
    Einigen Veranstaltern waren die nämlich zu hoch, mit der Konsequenz, dass es auf manchen Weihnachtsmärkten ziemlich still geblieben ist. Wird das jetzt während der sogenannten "fünften Jahreszeit" genauso? Darüber hat SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch mit Franz Mosch gesprochen, er ist der GEMA-Beauftragte der schwäbisch-alemannischen Fastnacht.
    4 min

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