System Empowering für Unternehmer, Nachfolge, Berater | Hanseatisches Institut

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System Empowering für Unternehmer, Nachfolge, Berater | Hanseatisches Institut episodes

  • Den Übergang vom Studium ins Berufsleben mit einer Coachingausbildung meistern

    Tania Diehl hat im Hanseatischen Institut die Coaching Ausbildung online und in Hamburg absolviert und durch Coaching ihre persönlichen Entwicklung vorangetrieben.



     



    Tania beschreibt im Interview mit Annika, was sie dazu bewogen hat, ihren Weg mit dem Hanseatischen Institut zu gehen und schließlich die Ausbildung zum Systemischen Coach zu durchlaufen.



     







     



    Tanias Ziel war, den Abschluss ihrer universitären Ausbildung und den Übergang vom Studium ins Berufsleben stimmig zu gestalten. Zusätzlich stand sie vor der Entscheidung, in das elterliche Unternehmen einzusteigen. Wir erfahren im Gespräch mit Tania, wie Sie Klarheit gewonnen hat und wie sie die Methoden aus Coaching und Ausbildung bei ihrem Einstieg in den Arbeitsalltag nutzt.



     



    Es werden aber auch die Herausforderungen beschrieben, die das neue Wissen mit sich bringt und welche innere Haltung geraucht wird, um die erlernten Methoden in einem komplexen Umfeld ein zubringen.



     




    „ In der Kommunikation nicht zu interpretieren, sondern zunächst die pure Wahrnehmung zu beschreiben, ist für viele eine Herausforderung, macht aber eine enorme Wirkung. Auch die Folgen, die es hat, wenn Menschen über einander reden und der berühmte Flurfunk, sind Themen, die sich nicht von heute auf morgen umkrempeln lassen. Ich habe gelernt, die Kultur, die da ist, erst einmal zu respektieren und die Systemgesetze zu beachten, bevor ich Veränderungen anstoße.“




     



    Darüber hinaus gibt Tania einen Einblick, wie sie die Lernformate, die zur Verfügung stehenden Medien und die Struktur der Ausbildung in online und in Präsenz erlebt hat.



     



     



    Wenn auch Sie sich für Coaching oder eine Ausbildung interessieren, kontaktieren Sie uns!
    4 min
  • Durch eine neue Unternehmenskultur noch erfolgreicher werden

    In dieser Folge interviewet Felix Lehmann den Unternehmer Dirk Mehrens. Es ist Inhaber und Geschäftsführer der MEHRENS UNIFIED COMMUNICATION GMBH. Dirk Mehrens ist ehemaliger Ausbildungsteilnehmer des Hanseatischen Instituts (Systemischen Coaching Ausbildung und Coach-Mediator Ausbildung) und hat die Systemgesetze als Teil seiner Firmenkultur integriert.



    Dirk Mehrens spricht über die Anfangszeiten und die Veränderung als Unternehmer und als SystemEmpowerer CoachMediator.




    www.mehrens.de












    Die Herausforderung des Unternehmers – Unternehmenskultur schaffen



    Konflikte in der Firma führten dazu, dass Dirk gesundheitlich angeschlagen war. Das ging so weit, dass er aufgrund kognitiver Überladung umfiel und sein Bewusstsein verlor. Seine Frau Susann rettete ihn. Ab hier sollte sich nun einiges ändern. 




    Dirk erkannte: wenn ich nicht wieder aufgestanden wäre, hätte ich meine Familie und Firma mit vielen Unklarheiten zurückgelassen.




    Dirk suchte sich Hilfe für die Konflikte und bekam das Hanseatische Institut empfohlen. Mit Dr. Dieter Bischop als Coach und Mentor lernte er die Systemgesetze kennen. Ab hier veränderte sich sein Leben grundlegend, wofür er heute noch sehr dankbar ist. Das war ein so großes Aha Erlebnis, dass er die Systemgesetze auch in sein Unternehmen einführte. 



    Die Einzelnen Schritte des Kulturwandels



    Zu erst ging es darum, sich selbst wieder in Kraft zu bringen, damit es richtig gut werden kann. Er wollte ausgeglichen kraftvoll werden.  In der Vergangenheit hatte er oft seine eigenen Werte nicht respektiert und verraten. Das war einer der Gründe, weshalb Dirk immer mehr gesundheitliche Signale bekommen hatte. Er lernte seine Schwertseite stimmig zu integrieren, was ihm ermöglichte, Grenzen zu ziehen und konsequent zu sein. Dieses Potenzial steckt in jedem Menschen, ausgeglichen kraftvoll, liebevoll konsequent zu sein. Das brauchen wir als Unternehmer aber auch als Ehepartner. 



    Zunächst im Coaching und Mentoring und dann auch in der Ausbildung zum Coach Mediator öffneten sich bei Dirk wie er selbst sagt, Tore. Durch die persönliche Entwicklung konnte er auch für andere da sein. Er brachte die Coachingelemente in seine Firma ein und veränderte dadurch die Unternehmenskultur. 



    So konnten im Unternehmen die Konflikte aus der Vergangenheit gelöst werden und neue Blickwinkel entstehen. Die Vision und Kultur wurde klar.
    28 min
  • Systemische Coaching Ausbildung Online – Erfahrungsbericht von 3 Ausbildungsteilnehmerinnen

    Die drei Ausbildungsteilnehmerinnen haben erfolgreich die Systemische Coaching Ausbildung im Online Format und vier Tage vor Ort abgeschlossen. Felix spricht mit ihnen über ihre Erfahrungen.



    Die Herausforderungen vor einer Coaching Ausbildung




    Alle standen persönlich vor verschiedenen Herausforderungen. Die Gemeinsamkeit: der Wunsch nach Veränderung und Entwicklung.




    Eine Teilnehmerin wurde von anderen häufig zu Konflikten hinzugezogen. Daraus sind oft überfordernde Situationen entstanden. Es entstand der Wunsch, mehr Fähigkeiten zu besitzen, um Konflikte gut lösen zu können.
















    Die typischen Fragen vieler Menschen beschäftigten eine andere Teilnehmerin: Wer bin ich wirklich?




    Es gab hindernde Glaubenssätze, immer wieder unangenehme Gedankenspiralen und Ängste. Das Gefühl, dass das auch anders sein kann, motivierte, weiter zu gehen. Der nächste Schritt war dran.



    Viele kennen das: Hemmungen, den eigenen Standpunkt zu vertreten und vor anderen zu präsentieren.Der Wunsch nach einem professionellem Handwerkszeug, um andere Menschen mit schwierigen Themen besser begleiten zu können.Unsere Ausbildungsteilnehmende haben häufig Berufe aus verschiedensten Bereichen, mit vielen Erfahrungswerten. Alle eint eins: Die Erkenntnis, dass es sinnvoll ist, die Systemgesetze zu beachten und seine Themen zu klären. Das ist Teil des Weges in unserer Coaching Ausbildung.



    Der Weg



    In der Coaching Ausbildung starten wir bereits in Modul 1 damit, echte Situationen aus dem Leben der Ausbildungsteilnehmer unter Anleitung zu lösen. Natürlich fangen wir mit relativ einfachen Themen an.



    Als sie gemeinsam in der Übungsrunde waren, kam die Erkenntnis: Auch die vermeintlich kleinen Themen können in der Regel tieferliegende Themen zum Vorschein bringen. Wer Lust hat, den Sachen auf den Grund zu gehen und für eine echte Veränderung bereit ist, der findet daran Spaß.



    Zum Zeitpunkt des Starts der Coaching Ausbildung, war ein persönliches Treffen aufgrund von Corona nicht möglich. „Wenn es für mich wichtig ist, dann geht es auch online“, das ist die heutige Erkenntnis einer Teilnehmerin, die eigentlich lieber eine vor Ort Coaching Ausbildung machen wollte.



    „Warum habe ich es nicht früher gemacht?“, denken sich tatsächlich viele Ausbildungsteilnehmende egal ob sie Anfang 30 oder älter sind. Aber alles hat seine Zeit und der Weg ist das Ziel. Jetzt können sie Dinge benennen, die vorher spürbar waren.„Ich hätte nie gedacht, dass sich so viel ändern kann“.



    Ergebnis



    Bei allen hat sich etwas durch die Coaching Ausbildung verändert. Sie sind achtsamer mit sich selbst und anderen. Signale können sie nun leichter erkennen und anschließend tun, was nötig ist, um das unangenehme Signal zu lösen, zum Beispiel Pause machen.



    Die persönliche Entwicklung führt zu mehr Ruhe und verändert den Blick auf die Welt. Positiv ausgeglichen beschriebt es eine der drei Ausbildungsteilnehmerinnen.



    Die Online Ausbildung hat noch einen positiven Nebeneffekt: auch die digitalen Kompetenzen wie das digitale Visualisieren wurden ausgebaut.



    Sie alle hatten viele Erkenntnisse. Sind sich aber auch einig: Es ist immer noch ein Weg. Diesen wollen sie gemeinsam in der weiterführenden Ausbildung zum Coach Mediator gehen.
    1 hr 10 min
  • Die Power der Ahnen – wie die Vorfahren Deinen Erfolg beeinflussen
    Die Power unserer Ahnen.

    „Jeder ist seines Glückes Schmied“…diese Überzeugung begleitet viele Menschen.


    Verbunden damit ist aber auch die Erwartung, dass wir alle unsere Probleme selber aus eigener Kraft lösen können, wenn wir es nur stark genug wollen.

    Unsere Erfahrung aus über 20 Jahren Coaching von Einzelpersonen, Führungskräften, Geschäftsführern und Inhabern ist eine andere. Menschen unternehmen in der Regel alles, was ihnen möglich ist, um ihr Ziel zu erreichen und erfolgreich zu sein. Sie formulieren ihre Vision und ihre Wetze, arbeiten an ihrer Disziplin und ihrem Durchhaltevermögen, eignen sich Wissen an und arbeiten an Glaubenssätzen… all das, um ihr Business aufzubauen, ein Unternehmen zu führen, in die nächst höhere Führungsebene zu gelangen oder einfach „nur“ Zufriedenheit zu spüren mit dem, was ist.

    Wir erfahren jedoch in der Arbeit mit unseren Klienten täglich, dass nicht nur das, was wir in unserem Leben gelernt und erfahren haben, unsere Zukunft bestimmt, sondern dass wir die innere Erlaubnis, erfolgreich und glücklich zu sein, das Urvertrauen in unseren eigenen Weg, unsere Fähigkeiten und die damit verbundenen Überzeugungen schon in die Wiege gelegt bekommen.

    Wir erhalten von unseren Ahnen nicht nur Power und stärkende Gefühle, sondern übernehmen auch Lasten, Ängste und andere Folgen von emotionalen Verletzungen.

    Fehlt uns etwa das Grundbedürfnis nach Zugehörigkeit und das Gefühl bedingungsloser Wertschätzung, wirkt sich dies auf unserer Lebenslinie aus, weil wir dieses Gefühl immer wieder im Aussen suchen. Wirkt in uns z.B die Angst vor dem Scheitern, die unseren Großvater nicht losgelassen hat, seit er im Krieg ein Geschäft verloren hat, so hindert uns dies unbewusst ebenfalls daran, unser volles Potential zu leben. Das Thema „Kriegsenkel“ ist häufiger Gegenstand in der Literatur und beschriebt die Folgen von Traumata in unserem Herkunftssystem eindrucksvoll. Diese Erkenntnisse allein lösen aber unsere Themen nicht auf.

    Erst wenn die Verletzungen bei den Vorfahren aufgelöst sind, kann die volle Kraft, die innere Freiheit und das Vertrauen wirklich im Gefühl bei uns und in unserer Gegenwart ankommen.
    Hierzu nutzen wir die von uns entwickelte GeneaMethode, um die ersten Ursachen für Blockaden in unserem Ahnen-System zu finden und die entstandenen Auswirkungen zu bearbeiten.

    Wie dies im Wege der inneren Aufstellung gelingen kann und wie diese Methodik im Coaching und für die eigenen Persönlichkeitsentwicklung genutzt wird, beleuchten Annika und Felix in dieser Podcastfolge.

    Wir wünschen euch hilfreiche Impulse!
    34 min
  • Wie sich dein Leben durch eine Coaching Ausbildung verändern kann – Teilnehmerinterview

    „Es geht meistens mehr als man denkt. Man muss sich nur trauen, den Mund auf zu machen“ 



    In der heutigen Podcastfolge ist unsere Ausbildungssteilnehmerin Anja zu Gast und berichtet über ihren Weg und ihre Erfahrungen. Wie war ihre Situation vor der Systemischen Coaching Ausbildung und dem Coaching? Wieso ist sie zu uns gekommen? Erfahren sie, wie sich ihr Leben verändert hat.



    Wer bist Du und was machst Du hier?



    Anja ist 35 Jahre alt, lebt in Hamburg und arbeitet in der Finanzbranche. Sie hat bei uns die Systemische Coaching Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und wird bald mit der Coach-Mediator Ausbildung weitermachen.



     







    Herausforderungen vor der Coaching Ausbildung



    Wie viele Menschen, die zu uns kommen, wollte Anja gelassener werden, Stress und Anspannung reduzieren. Sie wollte gerne selbstbewusster und mehr Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten bekommen. Sie hatte das Gefühl, nicht nein sagen zu dürfen und allen gefallen zu müssen. Sich lieber um andere kümmern, als um sich selbst, weil Teil ihrer Realität. Ihre eigenen Bedürfnisse standen oft hinten an. Im Job nahm sie Aufgaben an, die nicht zu ihrem Bereich gehörten. 



    Der Weg



    Über einen Arbeitskollegen hatte Anja begonnen, sich mit dem Thema Coaching näher auseinanderzusetzen und kam dann auf das Hanseatische Institut. Dann kam die Entscheidung: ich werde die Ausbildung zum Systematischen Coach zu absolvieren. Da gerade Corona die Präsenzausbildung nicht möglich machte, wählte Anja das online Format. Parallel zur eigentlichen Ausbildung ging Anja bei den Ausbildern auch ins Coaching, um ihren Ziel gelassener zu sein näher zu kommen und sich weiterzuentwickeln. 



    Sie wollte kleinere Konflikte aus dem Alltag nicht länger unnötig mit sich rumschleppen, sondern in der Lage sein, schnell und wirkungsvoll die Dinge klären zu können. Das klappte so gut, dass schnell auch der Wunsch aufkam, auch andere zu unterstützen. In ihrem Umfeld kamen plötzlich Menschen auf Anja zu und baten sie Hilfe.



    Obwohl die Sprechweise in der Finanzbranche etwas anders ist als die Empfehlungen in der Systematischen Coaching Ausbildung, konnte Anja mit Hilfe der neuen Fähigkeiten Wirkung erzielen. Feedback an das eigene Team zu geben, funktionierte wesentlich besser, als Anja am Anfang gedacht hatte. In Feedbackgesprächen gab Anja konkrete Lernaufgaben, was sehr gut ankam. 



    Das Ergebnis



    Heute weiß Anja, wenn es mir gut geht, dann geht es den Menschen um mich herum auch besser. Es ist einfacher und wirkungsvoller, aus der Kraft heraus andere zu unterstützen. Sich um sich selbst zu kümmern bedeutet nicht, dass man ein Egoist ist. Anja kann heute nein sagen und für ihre eigenen Bedürfnisse entstehen. 



    Die gewonnene Klarheit hilft ihr in vielen Bereichen. Im Job hat sie mehr Zeit ihr Team zu führen. Die Kommunikation mit höheren Hierarchieebenen ist leichter und effektiver. Mit Kollegen, mit denen es früher manchmal etwas schwieriger war, klappt es heute sehr gut. Mit der Fähigkeit, Probleme strukturiert zu lösen, wird einiges leichter im Leben. 



    Anjas Fazit: Ihrem Ziel mehr Gelassenheit und Selbstbewusstsein hat Anja erreicht. Ihr geht es generell besser und sie hat eine andere Haltung zu den Dingen bekommen. Sie lässt sich nicht mehr so schnell aus der Ruhe bringen und von negativen Dingen runterziehen. Das Konflikte sich lösen lassen, ist für Anja selbstverständlich geworden. Konflikte und unangenehme Signale kann sie um Alltag häufig im Selbstcoaching alleine so lösen,
    29 min
  • Coachingtool: ÖkoCheck – stimmige Entscheidungen treffen leicht gemacht

    Wir nutzen den ÖkoCheck, oder auch SystemCheck genannt, um richtige und stimmige Entscheidungen zu treffen. Diese Folge gibt ihnen das Handwerkzeug, um den ÖkoCheck alleine durchzuführen. Es ist eine kompakte Folge, in der Sie das Tool kennenlernen und anwenden können. Empfehlenswert ist sich die Folge #117 – Wie kann man die richtigen Entscheidungen treffen anzuhören. Dort bekommen Sie einen ausführlichen und tiefen Einblick in dieses Coachingtool.







    Hier eine Übersicht des ÖkoChecks:
    8 min
  • Wie Führungskräfte richtig mit Konflikten im Team umgehen

    Führungskräfte sind regelmäßig mit Konflikten konfrontiert. Möglicherweise sind sie selbst beteiligt oder stehen vor der Herausforderung, dass Mitarbeiter im Team untereinander Konflikte haben. Dann wünschen sich die Beteiligten häufig Unterstützung vom Chef, so dass dieser vor der Frage steht: 



    Als Führungskraft richtig mit Konflikten im Team umgehen, wie geht das? Darf ich die Rolle des Mediators einnehmen? Welche Kompetenz wird dafür benötigt?



    In diesem Podcast werfen wir einen Blick auf mögliche Konfliktursachen und die methodische Kompetenz, die im Unternehmen benötigt wird, um Konflikte nachhaltig zu lösen. Darüber hinaus beleuchten wir die Frage, inwiefern eine Führungskraft im Rollenkonflikt steht, wenn sie als Mediator fungiert und welche innere Haltung sie benötigt, um erfolgreich agieren zu können.







    Ursachen für Konflikte im Team



    Konflikte können grundsätzlich auf drei Ebenen entstehen: Auf Sachebene, Beziehungsebene und Systemgesetzebene.



    Konfliktursachen auf der Sachebene sind beispielsweise Ziel,- Beurteilungs- oder Verteilungskonflikte.



    Auf der Beziehungsebene sind Werte- und Kommunikationskonflikte die Auslöser.



    Besonders bedeutsam in Konflikten, die trotz intensiver Gespräche nicht geklärt werden können, ist die Systemgesetzebene, die unter anderem die zwischenmenschlichen Grundbedürfnisse abbilden. Die Systemgesetze sind das Fundament für gute Beziehungen und erfolgreiche Zusammenarbeit. 



    Wenn diese Grundbedürfnisse wie Zugehörigkeit, Anerkennung, Ausgleich von Geben und Nehmen, Früher vor später eingehalten werden, fühlen sich Menschen miteinander wohl, arbeiten vertrauensvoll und engagiert zusammen. Sind diese fundamentalen Werte jedoch verletzt, verschlechtert sich die Beziehungsebene zwischen den Mitarbeitern und der Führungsebene. Die Folge von Verletzungen der Systemgesetze sind unangenehm Gefühle wie Ärger, Wut, Angst, Trauer und Leid. 



    Die Folge ist, dass die Stimmung leidet und sich Themen auf Sachebene nicht mehr lösen lassen, mögen diese auch noch so „klein“ sein.



    Die Systemgesetzebene kann zum Beispiel durch wertendes oder demotivierendes Feedback verletzt werden, da sich dies schnell auf das Gefühl der Anerkennung auswirkt. 



    Zudem entstehen Systemgesetzverletzungen häufig dadurch, dass die Aufgaben, Verantwortlichkeiten, Kompetenzen und Konsequenten nicht ausreichend geklärt sind, so dass es zu Eingriffen in andere Kompetenzbereiche kommt oder ein Vakuum an Verantwortung entsteht. Auch bestimmte Strukturen in Unternehme ( z.B. Matrix, Projektmatrix) sind geeignet, Systemgesetzverletzungen zu verursachen, wenn die Führungskraft das Wissen über die Systemgesetze nicht hat und diese nicht beachtet.



    Die Kenntnis der Systemgesetze als oberste Führungsaufgabe 



    Unsere Erfahrung ist, dass emotionale Konflikte fast immer auf der Systemgesetzebene entstehen. Überall, wo Menschen über längere Zeit miteinander Ziele verfolgen, ist es natürlich, dass Irritationen und Konflikte auf der Systemgesetzebene entstehen. Entscheidend ist, dass die „ersten Mücken“ frühzeitig gelöst werden, bevor sie zum Elefanten werden.



    Es kostet erheblich weniger Energie, Zeit und Geld, Konflikte schon im Keim zu lösen, als über Monate oder Jahre angestaute Emotionen bearbeiten zu müssen oder die Folgen eskalierter Konflikte, wie hohe Krankheitsstände, Burn Out, Mobbing oder (innere) Kündigung zu bewältigen.



    Daher ist zu Vermeidung und zur Lösung von Konflikten die Kenntnis über die Systemgesetze oberste Führungsaufgabe. 



    49 min
  • Mobbing am Arbeitsplatz – Ursachen, Folgen und Gegenmaßnahmen

    Durch Mobbing am Arbeitsplatz werden Menschen verletzt, schlecht gemacht, bloßgestellt. Die Folgen sind sowohl für die gemobbten als auch die Teams und das ganze Unternehmen verheerend. 



    Die Folgen von Mobbing am Arbeitsplatz



    Menschen fühlen sich schlecht, haben Angst, werden krank, ziehen sich zurück oder werden selber aggressiv. Das hat Auswirkung auf das Arbeits- und Privatleben der Betroffenen. Regelmäßige negative Erlebnisse am Arbeitsplatz wirken sich auf das Arbeits- und Leistungsverhalten aus. Demotivation, Misstrauen, Verunsicherung und innere Kündigung sind die typischen Folgen. 



    Das kann so weit gehen, dass gemoppte ihren Arbeitsplatz verlieren, langfristig arbeitslos werden und gesundheitlich schwer erkranken. Nach der Untersuchung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin von 2002 (Link: Mobbing-Report, 2002) waren 43,9% der Befragten in Folge des Mobbings krank geworden, 20,1% sogar mehr als sechs Wochen. Nach dieser Umfrage wurden 6,9% Erwerbsunfähig oder gingen in Frührente.



    Die Auswirkung auf die private Situation sind Unausgeglichenheit, allgemeine Belastung, Streit in der Familie und Partnerschaft und soziale Isolation. Weiter gaben 9,6% der Befragten an, dass das Thema Mobbing das private Leben bestimmt. 



    Es ist also sehr sinnvoll, das Thema als Unternehmensinhaber und Führungskraft im Blick zu haben und sich mit den Ursachen für Mobbing auseinander zu setzen.















    Die Ursachen für Mobbing 



    Unsere Erfahrung ist, dass Mobbing am Arbeitsplatz durch Verletzung der Systemgesetze entsteht. Systemgesetze beschreiben die Grundbedürfnisse wie Zugehörigkeit (kein Ausschluss), Anerkennung, Gerechtigkeit, früher vor später beachten usw. Nur wenn sie eingehalten werden, kann ein Team stimmig erfolgreich zusammenarbeiten. 



    Werden sie jedoch verletzt, beispielsweise weil sich ein Mitarbeiter ausgeschlossen und nicht genügend anerkannt fühlt, wird es schwierig im Team. Es beginnt meistens mit Kleinigkeiten. 



    Beispiel: Ein neuer Mitarbeiter bringt am ersten Tag sein ganzes Wissen mit bester Absicht ein: „In meinem letzten Betrieb, machte man es so und so. Das wäre auch gut für euch.“ Er will dadurch zeigen, dass er geeignet ist und das Unternehmen mit seinem Wissen voran bringen.



    Dieses Verhalten kann bei einem dienstälteren Mitarbeiter zu einer Verletzung des vierten Systemgesetzes „Früher vor später hat Vorrang“ kommen. Er fühlt sich und das Frühere nicht genügend anerkannt. Selbst wenn er auf Sachebene denkt, er hat recht. Typischerweise wird er sich schlecht fühlen, Angst bekommen und wütend werden. 



    Wird diese Verletzung nicht aufgelöst, kann hier bereits der Beginn für eine Konflikteskalation liegen. Der dienstältere Mitarbeiter wird den neuen Mitarbeiter nicht mögen, ihn ausschließen und schlechtmachen – alles mit dem Ziel, dass der neue Mitarbeiter wieder geht. Der neue Mitarbeiter wird gemobbt. 



    Mit Hilfe einer Mediation oder TeamCoaching kann Mobbing grundlegend aufgelöst werden. Dafür sucht man den Zeitpunkt, wo es noch gut war. Von dort aus wird die erste kleine Störung gesucht und aufgelöst. Dadurch können dann alle weiteren Verletzungen beseitigt werden.



    44 min
  • Resilienz – Als Führungskraft resilienter werden

    In der Coaching-Ausbildung im Hanseatischen Institut haben wir einen Grundsatz: Bevor man andere Menschen coachen kann, muss man erst seine eigenen Themen klären. Ähnliches gilt, wenn man Menschen führen möchte. Man kann andere nur so gut führen, wie man sich selbst führt. Möchte man ein resilientes Team haben, ist eine Voraussetzung, dass man selber eine resiliente Führungskraft ist.



    Der Begriff Resilienz ist vielfältig definiert. Der lateinische Ursprung „Resilre“ bedeutet zurückspringen oder abprallen. In der Physik bedeutet es, dass ein Werkstoff beispielsweise nach einer Verformung wieder in seinen Ursprungszustand, oder einem Zustand, der dem Ursprung sehr nahe kommt, zurückkehrt.



    Bezogen auf die menschliche Psyche ist es die Fähigkeit, mit Belastungen klarzukommen und sich nach Krisen oder Rückschlägen schnell wieder erholen zu können. Im Grunde geht es darum, wie gut man mit Stress und stressigen Situationen umgehen kann.















    Was macht eine resiliente Führungskraft aus?



    Wie aus der oben genannten Definition des Begriffs Resilienz hervorgeht, sind resiliente Führungskräfte nicht zu hart oder zu weich. Es kommt auf die mentale und emotionale Flexibilität im Umgang mit Stress an. Resiliente Führungskräfte haben gelernt, wie man realistisch mit Situationen umgeht, ohne mit einem durch Optimismus oder Pessimismus geprägtes Verhalten zu führen. Das realistische Evaluieren von Situationen erlaubt es ihnen, Risiken anzuerkennen und Lehren aus vermeindlichen Scheitern zu ziehen. Resiliente Führungskräfte sind sich ihrer Rolle bewusst und können ihre eigenen Verantwortungen erkennen und eingrenzen. Das ermöglicht ein stimmiges Delegieren von Aufgaben und das Setzen von klaren Zielen.



    Sie sorgen für sich und ihre körperlichen und geistigen Bedürfnisse und investieren in ihre Gesundheit. Das beinhaltet auch, dass sie äußern, wenn es ihnen nicht gut geht und sie eine Pause brauchen. Selbstreflexion spielt hier eine zentrale Rolle. Es nützt keinem Team etwas, wenn die Führungskraft regelmäßig nach anstrengenden Phasen dem Burn-Out zum Opfer fällt. In diesem Sinne sind sie Vorbild. Dazu gehört ein gewisses Maß an Selbstdisziplin. Hat man keine festen Routinen, kann eine belastende Situation dazu führen, dass man aus der Bahn geworfen wird.



    All das klingt erstmal sehr utopisch und es gibt noch deutlich mehr Eigenschaften, die eine resiliente Führungskraft ausmachen. Es sollte an dieser Stelle erwähnt werden, dass man Resilienz nicht über Nacht aufbauen kann. Manchen Menschen sind von Haus aus resilienter als andere, jedoch kann Resilienz gestärkt werden. Deswegen ist es nicht selten, dass wir in unseren Coachings Führungskräfte erleben, die resilienter werden möchten.



    Als Führungskraft Resilienz steigern



    Es gibt diverse Gründe, warum ein Mensch nicht resilient oder nicht resilient genug ist. Im Coaching wird erörtert, ob die Führungskraft bereits gut aufgestellt ist und lediglich ein paar Tools braucht, um besser mit Belastungen und belastenden Situationen umgehen zu können, oder ob es tieferliegende Themen gibt, die behandelt werden müssen. Unserer Erfahrung nach ist es oft eine Mischung aus beidem.



    Der erste Schritt, um Resilienz aufbauen zu können, ist die Bereitschaft, an sich arbeiten zu wollen. Zu akzeptieren, dass man selber Grenzen hat und das auch in Ordnung ist, spielt eine zentrale Rolle. Nur so kann man dort ansetzen und ein gesundes Fundament legen. Oft stehen wir unter dem Einfluss prägender Ereignisse in unserem Leben oder bekommen Lasten von unseren Vorfahren in die Wiege gelegt, die uns daran hindern,
    37 min

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