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Was machen eigentlich Think Tanks, und wer arbeitet dort? Wir sprechen mit Marcin Jerzewski über seine interessante Arbeit in Taipeh und über Taiwans Platz in der Welt.
Wie viele ging Marcin zum Studium erst nach China, blieb dann aber in Taiwan. Hier arbeitet er nun für eine Denkfabrik. Die “Taiwan NextGen Foundation” will Taiwan internationalisieren und mit Gleichgesinnten in aller Welt zusammenbringen. Politisch, gesellschaftlich, kulturell und wirtschaftlich.
Als Außenpolitik-Experte kümmert Marcin sich dort besonders um die Bereiche Europa und Taiwans Beziehungen zu Süd- und Südostasien.
Wir reden darüber, dass Taiwan eine “zweigleisige” Außenpolitik fahren muss, und wieso für Japan die Impfstoff-Spende an Taiwan auch eine Frage nationaler Sicherheit war.
Marcin weiß, warum nun auch die Litauen und die Slowakei Impfstoff spenden, und erzählt von der polnischen Community in Taiwan. Besonders interessant: Seine Erfahrungen als Praktikant unter Taipehs Bürgermeister Ko Wen-je.
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"Den Leuten Freude vermitteln, das ist mein Ding”, sagt Johannes Goeth. Besonders gern tut er das mit Spielen. Seit mehr als 20 Jahren lebt Yoyo, wie man ihn hier nennt, in Taiwan und hat eine erfolgreiche Brettspiele-Firma aufgebaut. Er bringt Hits wie “Die Siedler von Catan” nach Asien. Erleben kann man viele der mehr als 300 Spiele, für die er Lizenzen hat, im “Witch House”, dem Livemusik-Lokal seiner Frau mitten in Taipeh.
Yoyo verkauft nicht nur, er schenkt auch - besonders gern an benachteiligte Schüler in ländlichen Regionen, wo sich die Schulen sonst keine Spiele leisten könnten. Was er dort erlebt, und wieso er ganz am Anfang erst ein chinesisches Wort für “Brettspiel” erfinden musste, erzählt er im Taiwancast.
Wir reden auch über die Folgen von Corona für Schüler, Taiwans Bildungssystem und eine alternative Grundschule bei Taipeh. Und über Yoyos eigene Radiosendung, die “Hitparade”.
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Als deutsches Paar ein Kind aus Taiwan zu adoptieren - das war ein Schritt, den Fee Rojas und Michael Bohne sich gut überlegt und nicht bereut haben. Mit zwei Adoptivtöchtern aus Taiwan sind sie nun eine deutsch-taiwanische Familie in Hannover.
Wir reden über ihre ganze Geschichte: Warum wollten sie ein Kind aus Taiwan adoptieren, welche Bürokratie galt es zu bewältigen, wie fühlte sich das allererste Treffen mit der ihrer Tochter an? Wie ergeht es den beiden Mädchen nun, nach Jahren in Deutschland? Und wieso ist es der Familie wichtig, den Kontakt nach Taiwan aufrecht zu erhalten, zu den leiblichen Eltern und den Pflegeeltern?
Auf dem langen Weg der Adoption aus Taiwan haben Fee und Michael viele Erfahrungen gemacht und Beziehungen geknüpft, die sie nie für möglich gehalten hätten. Durch die Auslandsadoption ist Taiwan ein wichtiger Teil ihres Lebens geworden.
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Warum gibt es ein Taiwan-Filmfestival in Berlin, und welche Filme aus Taiwan sind ein guter Startpunkt auf Netflix? Wir reden mit Jaye Lin, der künstlerischen Leiterin des “Impression Taiwan”-Festivals.
Danach geht es um Werbeanzeigen für Taiwan, die in den persönlichen Zeitungen einiger CDU-Abgeordneter geschaltet wurden und im Zuge der Maskengate-Affäre aufgefallen sind. Wir sind uns einig, dass mehr Transparenz nötig ist.
Und wir reden über Wasserknappheit in Taiwan. Wie kann das auf einer regenreichen Insel passieren, und warum hält die Regierung Wasser- und Energiepreise künstlich niedrig?
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