Talentschmiede

Talentschmiede

By Carsten Peters, Dr. Kathrina PetersEducation
Download on the App Store

Talentschmiede episodes

  • 071: Bessere Noten in Fremdsprachen - Teil 1
    Dies ist eine dreiteilige Serie für alle Eltern, die Kinder haben, die im Fremdsprachenunterricht bessere Noten haben dürfen.
    Jeder einzelne dieser drei Teile ist wichtig. Und es braucht die Mithilfe der Eltern, denn wenn die Kinder das allein packen könnten, bräuchten sie ja ihre Eltern nicht.
    In diesem ersten Teil geht es darum, dein Kind dazu zu bringen, jeden Tag — nur ein wenig und nicht zu viel — mit eine Sprachlernsoftware zu arbeiten. "Arbeiten" ist dabei vielleicht nicht das richtige Wort. Es einfach nur zu tun scheint da schon besser zu klingen.
    Welches Tool dabei eingesetzt werden soll? Na ja, also probiert mal das eine oder andere aus. Mehr Infos gibt es natürlich im Podcast. Hier zunächst mal einige Tools, mit denen vielen Menschen Sprachen lernen.
    - www.duolingo.com
    - www.babbel.com
    - www.busuu.com
    - www.livemocha.com
    - www. und so weiter und so fort …
    Es gibt einfach zu viele. Wichtig ist, dass es euch Spaß macht.
    Viel Spaß auf jeden Fall erst einmal beim Zuhören.
    http://languageminingcompany.com
    13 min
  • 070: Die Peinlichkeitshürde
    Blamierst du dich gern? Einfach drauf losreden und eventuelle das Falsche sagen? Ist das dein Ding?
    Das ist wirklich nicht Jedermanns Sache. Vielleicht hat das etwas mit extrovertiert und introvertiert zu tun. Auf jeden Fall gehört ein bisschen Selbstbewusstsein dazu, einfach etwas zu sagen, von dem man nicht genau weiß, ob es richtig oder falsch ist. Hilfreich ist es allemal und man lernt sehr viel dabei.
    Und geht es auch anders? Ja, natürlich. Und ich habe beide Versionen mit verschiedenen Sprachen ausprobiert. Die Ergebnisse sprechen für sich.
    Vielleicht gibt es ja doch so etwas wie eine Version für Introvertierte und eine für Extrovertierte...
    Viel Spaß beim Zuhören!
    Der Blogartikel zur Episode
    http://podcast.languageminingcompany.com/70
    Unsere Webinare
    http://languageminingcompany.com/webinare
    Weitere Podcasts der Language Mining Company
    http://languageminingcompany.com/podcasts
    Twitter
    http://twitter.com/sprachco
    http://twitter.com/languagemining
    Google+
    https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast
    Facebook
    https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany
    iTunes
    https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2
    Feedback
    +43 664 514 6803
    9 min
  • 069: Beweg dich beim Lernen!
    Okay, raus an die frische Luft. Bewegung tut gut. Zirkeltraining, Jogging, Fitnessstudio oder Schwimmbad. Und das zum Sprachenlernen? Muss das sein? Die Antwort ist wie immer einfach: Nein, natürlich nicht und es hilft ungemein.
    Wissenschaftliche Studien belegen meist nur das, was der gesunde Menschenverstand entweder schon lange weiß oder intuitiv drauf hat. Deshalb beschmunzele ich viele Studien einfach nur. Forscher und sonstige Akademiker tendieren dazu, Dinge erst zu glauben, wenn Sie wissenschaftlich bewiesen sind. Ich bin da eher der Pragmatiker, der die Dinge einfach mal ausprobiert. Was funktioniert ist gut, und was nicht funktioniert ist auch okay. So bin ich dann um eine Erfahrung reicher.
    Die Studie mit dem Titel “Visual and Motor Cortices Differentially Support the Translation” http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0960982214015693 sagt in etwa so viel wie, dass Sprache und Sprachverarbeitung im Gehirn durch Bewegung verbessert wird. Und das vor allem, wenn der Bewegung eine Bedeutung gegeben wird. Und das macht auch Sinn, denn beim Lernen verwenden wir Sinne und je mehr wir davon einsetzen und auch je intensiver wir diese einsetzen, desto stärker verankern wir die Sprache in uns, das heißt in unserem Gehirn.
    Ein einfaches Beispiel hierfür ist, wenn wir Wörter lernen, deren Bedeutung etwas mit Bewegung zu tun haben. Bei dem Wort “durch” muss sich etwas bewegen oder man stellt sich vor, dass sich etwas oder man selbst bewegt. Wenn Sie dieses Wort in Fremdsprache lernen, dann dürfen Sie dazu gern eine Bewegung machen, wie zum Beispiel die Hand nach vorn strecken.
    Es geht allerdings auch mit anderen Wörtern, also Wörter in denen keine Bewegung in der Bedeutung enthalten ist oder zumindest nicht offensichtlich ist. Nehmen Sie hierzu ein beliebiges Wort, zum Beispiel das englische Wort ordinary (gewöhnlich). Das Wort wird auf der ersten Silbe betont, zusätzlich zu Ihre persönlichen Methode zum Lernen neuer Wörter, fügen Sie jetzt noch die Bewegung hinzu. Idealerweise tun Sie das bei der ersten Silbe, da Sie sich dadurch viel besser die Betonung und Aussprache merken.
    Sagen Sie nun ordinary und bewegen Sie sich (zum Beispiel könnten Sie hüpfen) beim Aussprechen der ersten Silbe “or”.
    So einfach ist das.
    Viel Spaß beim Hören
    Der Blogartikel zur Episode
    http://podcast.languageminingcompany.com/69
    Unsere Webinare
    http://languageminingcompany.com/webinare
    Weitere Podcasts der Language Mining Company
    http://languageminingcompany.com/podcasts
    Twitter
    http://twitter.com/sprachco
    http://twitter.com/languagemining
    Google+
    https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast
    Facebook
    https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany
    iTunes
    https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2
    Feedback
    +43 664 514 6803
    11 min
  • 068: Theorie und Praxis
    Üben, üben, üben... ja, ja, ja. Muss das denn wirklich sein. Erst einmal die Regel, dann die Regel anwenden und wenn ich nicht zwischendrin die Lust verliere, lerne ich es vielleicht irgendwann.
    In dieser Episode geht es um den Unterschied zwischen Theorie und Praxis und auch darum, dass es noch einen Zwischenschritt gibt. Tatsächlich gibt es nämlich noch die angewandte Theorie.
    Das klingt zu akademisch? Nein, das ist es nicht. Jedoch macht es Sinn, diese Schritte zu verstehen, denn vielleicht lässt sich ja der eine oder andere Schritt überspringen!?
    Viel Spaß beim Hören
    Der Blogartikel zur Episode
    http://podcast.languageminingcompany.com/68
    Unsere Webinare
    http://languageminingcompany.com/webinare
    Weitere Podcasts der Language Mining Company
    http://languageminingcompany.com/podcasts
    Twitter
    http://twitter.com/sprachco
    http://twitter.com/languagemining
    Google+
    https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast
    Facebook
    https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany
    iTunes
    https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2
    Feedback
    +43 664 514 6803
    13 min
  • 067: Geduld und der Wendepunkt
    Bevor ich es vergesse, hier ist der Link zur Episode über Regelmäßigkeit, die ich in dieser Episode erwähnt habe: http://podcast.languageminingcompany.com/36
    Ich glaub', ich werd' das nie lernen. Kennen Sie diesen Satz? Haben Sie das Gefühl auch schon einmal gehabt? Also, Sie lernen und lernen und es will einfach nicht klappen? Ja, und genau dann sollten Sie weitermachen.
    Es gibt viele dieser Geschichten, wo jemand kurz vor dem Ziel aufgegeben hat und ein anderer dann die Früchte erntet. Bei Ihnen wird das nicht so sein, denn wenn Sie aufgeben, ist einfach alles weg. Und Sie können das bis dahin Gelernte nicht einmal verschenken.
    Beim Erlernen einer Fremdsprache gibt es mehrere Phasen. Ich nenne sie die Neugierphase, die Arbeitsphase und die Routinephase. Jede einzelne der Phasen ist notwendig und hat eine eigene Bedeutung. Und wer dieses Konzept versteht, wir sich beim Sprachenlerne sehr viel leichter tun. Ganz nach dem Motto: Gut durchdacht ist halb gewonnen.
    Die Neugierphase
    Diese Phase kennt jeder. Das sind die ersten Stunden im Sprachkurs für Anfänger. Sie machen neue Bekanntschaften. Keiner hat eine Ahnung, worum es geht und Sie lernen gleich richtige Sätze, die Sie auch anwenden können: Hallo, wie geht's. Meine Name ist… Wie heißt du… und so weiter. In dieser Phase sind Sie motiviert, begeistert und das Lernen geht wie von selbst, weil Sie keine neuen Konzept aufnehmen müssen, sondern nur einfache Sätze lernen, die Sinn machen. In dieser Phase lernen Sie vor allem die Tools kennen, mit denen Sie dann in der nächsten Phase, der Arbeitsphase, weiterarbeiten.
    Die Arbeitsphase
    Die erste Motivation ist langsam verflogen und das Lernen ist noch nicht zur Gewohnheit geworden. Es tauchen Dinge in Ihrem Leben auf, die eine höhere Priorität zu haben scheinen und die sie schnell aus dem Lerntrott werfen und dazu zwingen könnten, mit dem Lernen aufzuhören. In der Fremdsprache sind inzwischen auch immer mehr Dinge aufgetaucht, die Sie als "schwer" einstufen (obwohl sie das vielleicht gar nicht sind). Die Motivation ist nicht einfach da, wie noch ganz am Anfang. Sie dürfen jetzt Ihre Ziele ganz klar vor Augen haben, damit Sie weitermachen. Es ist ein bisschen wie Arbeit, die gemacht werden muss. Es ist wie Zähneputzen oder Saubermachen. Denken Sie an das Ergebnis und alles wird gut. In dieser Phase haben Sie noch nicht das Gefühl, dass Sie wirklich vorankommen. Auch können Sie sich noch nicht so gut ausdrücken, dass Sie mit Ihren Sprachkenntnissen zufrieden wären. Es fehlen Ihnen noch zu viele Vokabeln und Kenntnisse über den Aufbau der Sprache. Die Arbeitsphase dient dazu, aus dem Lernen eine Gewohnheit zu machen. So macht es also wenig Sinn, in dieser Phase das Lerntool zu wechseln. Eventuell nehmen Sie ein weiteres Tool hinzu. Die Tools (Lernwebsites, Bücher, Kurse, Apps usw.) sollten Sie allerdings berteits in der Neugierphase festgelegt haben.
    Die Routinephase
    Die Phase ist wie Zähneputzen oder regelmäßiges Joggen. Sie tun es einfach, ohne dass Sie lange darüber nachdenken müssten. In dieser Phase wird Sie nichts so leicht aus dem Trott werfen. Auch wenn einmal etwas Unvorhergesehenes dazwischen kommt, so kommen Sie danach leicht wieder in den Trott hinein. Am Anfang dieser Phase haben Sie noch das Gefühl, die Sprache gut zu sprechen. Der Wendepunkt liegt allerdings innerhalb dieser Phase. Die Gefahr einfach alles liegen zu lassen und aufzugeben besteht allerdings immer noch. Auch hier dürfen Sie weiterhin an Ihren Zielen festhalten. Probieren Sie in dieser Phase die Sprache im
    Viel Spaß beim Hören
    Der Blogartikel zur Episode
    http://podcast.languageminingcompany.com/67
    Unsere Webinare
    http://languageminingcompany.com/webinare
    Weitere Podcasts der Language Mining Company
    http://languageminingcompany.com/podcasts
    Twitter
    http://twitter.com/sprachco
    http://twitter.com/languagemining
    Google+
    https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast
    Facebook
    https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany
    24 min
  • 066: Wo kommt die Sprache her
    Wäre es nicht toll, wenn wir die Tiefen unserer Psyche ergründen könnten, um herauszufinden, wo und wie Sprache entsteht? Oder ist das ganz egal? Auf jeden Fall scheinen uns immer die richtigen Sätze einzufallen, wenn wir sprechen. Also wenn wir in unserer Muttersprache sprechen. Und wie geht das in der Fremdsprache?
    Hmm, vermutlich genauso, allerdings erst, wenn wir die Sprache richtig gut sprechen. Wie sieht das aber aus, wenn ich erst dabei bin, die Sprache zu lernen? Wie bekomme ich die Sätze in mein Gedächtnis, damit ich sie später einfach so abrufen kann?
    Viel Spaß beim Hören!
    Der Blogartikel zur Episode
    http://podcast.languageminingcompany.com/66
    Unsere Webinare
    http://languageminingcompany.com/webinare
    Weitere Podcasts der Language Mining Company
    http://languageminingcompany.com/podcasts
    Twitter
    http://twitter.com/sprachco
    http://twitter.com/languagemining
    Google+
    https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast
    Facebook
    https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany
    iTunes
    https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2
    Feedback
    +43 664 514 6803
    20 min
  • 065: Language Mindset — Die richtige Einstellung
    Die Idee vom Language Mindset hat mir [T. Harv Eker](http://www.harveker.com) gegeben. Er hat das Buch "Secrets of the Millionaire Mind" geschrieben. Und wenn es Geheimnisse gibt, die die Millionäre für uns bereit halten, dann müsste es doch eigentlich auch so eine Art Language Mind, Language Learner's Mind oder Mindset geben.
    Und so ist es auch tatsächlich. Nur wer mit der richtigen Einstellung an die Sache herangeht, wird die Sprache auch tatsächlich lernen. Und in dieser Episode lüften wir zwei dieser Geheimnisse.
    Viel Spaß beim Hören
    Der Blogartikel zur Episode
    http://podcast.languageminingcompany.com/65
    Weitere Podcasts der Language Mining Company
    http://languageminingcompany.com/podcasts
    Twitter
    http://twitter.com/sprachco
    http://twitter.com/languagemining
    Google+
    https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast
    Facebook
    https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany
    iTunes
    https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2
    Feedback
    +43 664 514 6803
    12 min
  • 064: Spanisch zum Mitmachen
    Spanisch zum Mitmachen ist tatsächlich zum Mitmachen. Ein Google Plus Hangout ist nichts weiter als eine Art Videokonferenz, bei der jeder mitmachen kann, der möchte. Einfach "reinplatzen" und mitmachen oder auch nicht. Jeder kann selbst entscheiden, ob er sein Mikrofon und seine Webcam freigeben möchte.
    Wer nicht spricht, der lernt auch nichts. Verstecken ist nicht gerade hilfreich, da eine Fremdsprache — so wie jeder andere Sprache auch — von der Kreativität des Sprechers lebt und nur wer "sich outet" hat Erfolg.
    Außerdem plaudere ich in dieser Episode aus dem Nähkästchen. Insider-Infos darüber, wie ich die Sprache erlernt habe. Das War eine Odyssee und auch ein Riesenspaß.
    Viel Spaß beim Hören
    Der Blogartikel zur Episode
    http://podcast.languageminingcompany.com/64
    Unsere Webinare
    http://languageminingcompany.com/webinare
    Weitere Podcasts der Language Mining Company
    http://languageminingcompany.com/podcasts
    Twitter
    http://twitter.com/sprachco
    http://twitter.com/languagemining
    Google+
    https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast
    Facebook
    https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany
    iTunes
    https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2
    Feedback
    +43 664 514 6803
    18 min
  • 063: Die Wörter der Anderen
    Wenn Sie eine neue Sprache lernen, brauchen Sie Input. Das heißt, dass die Sprache von irgendwo herkommen muss. Woher sollten Sie sonst neue Wörter und Strukturen lernen? Die Quelle, als das, wo die Sprache herkommt, kann ein Sprachkurs, ein Sprachtrainer, ein Lehrbuch, eine App, eine Sprachlernsoftware und vieles mehr sein. Die idealste Quelle ist allerdings immer das, was mein Gesprächspartner sagt.
    Hierbei sollten Sie sich natürlich hauptsächlich etwas von Muttersprachlern oder von Sprechern abschauen, die die Sprache auf einem sehr hohen Niveau sprechen. Immer wenn Sie etwas falsch lernen, dürfen Sie es später wieder verlernen, um es dann wieder richtig zu lernen.
    Gehen wir in diesem Beispiel einfach mal davon aus, dass Sie sich mit einem Muttersprachler unterhalten, der zu dem noch mit Ihrem Lieblingsakzent spricht. Sie sind begeistert von seiner Wortwahl und würden sich auch gern so ausdrücken können wie er oder sie. Wie können Sie nun diesen Input nutzen, um dadurch Ihren eigenen Wortschatz zu erweitern, um neue Redewendungen zu lernen oder Strukturen aufzunehmen und zu festigen?
    Die Antwort auf diese Frage ist sehr einfach: Plappern Sie alles nach!
    Moment, werden Sie jetzt sagen. Das ist doch sehr unhöflich. Schließlich unterhalte ich mich ja und ich möchte mein Gegenüber doch mit Respekt entgegentreten.
    Ja, schon richtig. Und es geht nicht darum, ob Sie alles nachplappern oder nicht, sondern wie Sie es tun. Zunächst dürfen Sie sich darüber bewusst sein, dass Sie kein Muttersprachler sind und Ihr Gesprächspartner das weiß. Daher hat er auch Verständnis dafür, dass Sie sich in Ihrer Wortwahl nicht unbedingt so verhalten, wie er es von einem Muttersprachler erwarten würde.
    Nehmen wir ein konkretes Beispiel. Ihr Gesprächspartner sagt in der Fremdsprache so etwas wie: “Ich bin heute mit dem Zug gefahren.” Darauf könnten Sie dann zum Beispiel antworten: “Oh, das ist interessant. Sie sind heute mit dem Zug gefahren?” Natürlich sollten Sie das nicht mit jedem Satz tun. Und während des Gesprächs und im Kontext werden Sie schon merken, wann es angebracht ist und wann nicht. Manchmal reicht es auch einfach nur einzelne Wörter zu nutzen, die Ihr Gesprächspartner Ihnen liefert.
    Sie haben dadurch noch einen weiteren Vorteil. Je mehr Sie auf die Worte und die Wortwahl Ihres Gesprächspartners achten, desto besser hören Sie zu und das Gespräch wird dadurch gehaltvoller. Außerdem merkt Ihr Gesprächspartner, dass Sie seinen Worten Beachtung schenken.
    Probieren Sie es einmal aus. Es wirkt Wunder.
    Viel Spaß beim Hören
    Der Blogartikel zur Episode
    http://podcast.languageminingcompany.com/63
    Unsere Webinare
    http://languageminingcompany.com/webinare
    Weitere Podcasts der Language Mining Company
    http://languageminingcompany.com/podcasts
    Twitter
    http://twitter.com/sprachco
    http://twitter.com/languagemining
    Google+
    https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast
    Facebook
    https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany
    iTunes
    https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2
    Feedback
    +43 664 514 6803
    13 min
  • 062: Mut zur Lücke
    Sie haben bereits mehr oder weniger gute Kenntnisse und trauen sich endlich einmal daran, ein Buch zu lesen? Und dann fangen Sie an zu lesen und es tauchen immer wieder Wörter auf, die Sie nicht kennen? Wie gehen Sie damit um? Sollten Sie jedes Wort nachschlagen? Oder sollten Sie einfach weiterlesen, wobei dann natürlich die Gefahr besteht, dass Sie nicht alles verstehen und das Lesen dann einfach keinen Spaß mehr macht.
    Zunächst dürfen Sie sich natürlich ein Buch suchen, dass zu Ihrem Sprachniveau passt. Vermutlich macht es wenig Sinn, einen literarisch hochwertigen Roman zu wählen, nach dem Sie gerade mal die erste Sprachstunde hinter sich haben (und auch das habe ich schon ausprobiert, und es hat funktioniert). Wie im richtigen Leben, suchen Sie sich meistens Herausforderungen, von denen Sie glauben, dass Sie sie schaffen könnten. Nehmen Sie zum Beispiel ein Studium, eine sportliche Aktivität oder eine handwerkliche Aufgabe. Das eine oder andere versuchen Sie, schaffen es dann nicht, und die meisten Dinge, die Sie sich vornehmen, gelingen dann auch. So ähnlich ist es auch mit einem Buch in einer Fremdsprache. Vielleicht sollten Sie sich nicht gerade den Mount Everest vornehmen, wenn Sie gerade mal die erste Kletterstunde absolviert haben.
    Um herauszufinden auf welchem Niveau das Buch ist, reicht es, wenn Sie einfach mal eine oder zwei Seiten lesen. Dies ist in Buchläden oder auf Amazon kostenlos möglich.
    Wie viele Wörter dürfen denn da pro Seite sein, deren Bedeutung Sie nicht kennen? Die Antwort ist einfach: So viele wie Sie sich selbst zutrauen, lernen zu können. Sie sollten schon den Inhalt der Texte verstehen, die Sie lesen. Und wenn Sie mal den einen oder anderen Satz nicht verstehen, so werden Sie dennoch dem Inhalt der Geschichte folgen können. Prüfen Sie das doch einfach einmal bei sich selbst wenn Sie ein deutsches Buch lesen. Überspringen Sie einen Satz und denken Sie darüber nach, ob dieser eine Satz jetzt wirklich wichtig war.
    Das Nachschlagen von Vokabeln bringt Sie aus dem Lesefluss, und dennoch lernen Sie dabei neue Wörter und deren Bedeutung. Auf der einen Seite bringt es Ihnen Nachteile und auf der anderen Seite haben Sie Vorteile. Das Nachschlagen sollte schnell gehen. Ideal sind dabei Kindle-Bücher mit einem zweisprachigen Wörterbuch, dass Sie im Kindle oder in der Kindle-App separat installieren (und meist auch kaufen). Oder Sie lesen ein Buch aus Papier (ja, die gibt es immer noch zu kaufen) und haben Ihre Smartphone mit der entsprechenden Wörterbuch-App zur Hand.
    Die wichtigste Sache sollten Sie dabei immer im Auge behalten: Das Lesen darf Ihnen Spaß machen und das Lernen auch. Wenn beides gegeben ist, werden Sie schnell feststellen, wie viele Bedeutungen Sie überspringen dürfen und wie viele Wörter Sie nachschlagen möchten.
    Viel Spaß beim Hören
    Der Blogartikel zur Episode
    http://podcast.languageminingcompany.com/62
    Unsere Webinare
    http://languageminingcompany.com/webinare
    Weitere Podcasts der Language Mining Company
    http://languageminingcompany.com/podcasts
    Twitter
    http://twitter.com/sprachco
    http://twitter.com/languagemining
    Google+
    https://plus.google.com/+LanguageminingcompanyPodcast
    Facebook
    https://www.facebook.com/LanguageMiningCompany
    iTunes
    https://itunes.apple.com/us/podcast/language-mining-podcast-german/id861387178?mt=2
    Feedback
    +43 664 514 6803
    14 min

About Talentschmiede

From the publisher's feed

Im Talentschmied Podcast spreche ich über verschiedenste Fußball Mannschaften . Mal alleine mal mit Gästen. Viel Spaß wünscht euch Lukas .