TaschenWeisheiten

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By Geli Weis und Timothy TaschBusinessCareersManagement
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TaschenWeisheiten episodes

  • #40 Hilfe zur Selbsthilfe und Demokratie: Wer setzt hier den Rahmen?
    Mit Natalie Schröder

    Was hält eine Gesellschaft zusammen, wenn die Strukturen dafür wegbrechen? In dieser Folge ist Natalie Schröder zu Gast: stellvertretende Geschäftsführerin und Verbandsentwicklerin beim AWO-Kreisverband Kleve. Wir sprechen über Hilfe zur Selbsthilfe als Leitsatz in der Erziehung, in der sozialen Arbeit und in der Führung – und darüber, was es heißt, diese Arbeit in einem politischen Klima zu machen, in dem sie infrage gestellt wird.

    Wir sprechen über die Grenze zwischen Unterstützung und Übergriffigkeit, über einen Verband, der vor einigen Jahrzenten von den Nationalsozialisten verboten wurde, über Kolleg*innen, die für ihre Arbeit öffentlich diffamiert werden, über Abhängigkeit von öffentlichen Mitteln – und über die Frage, welche demokratische Grundstrukturen aktuell gefährdet sind.

    Im spielerischen Element dieser Folge:

    spielen wir in zwei Runden mit zwei identischen Sets Klemmbausteinen und sollen Begriffe nachbauen, einmal allein, damit die andere Person rät, das andere Mal in Anleitung der anderen Person.

    Wo du es einsetzen kannst:

    in der Führungskräfteentwicklung, Einarbeitung, im Mentoring, in der Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamt, in pädagogischen, pflegerischen und beratenden Teams, in Inklusionsworkshops, Retros, …

    Wofür das spielerische Element gut ist:

    Aufzeigen der Trennung von Anleiten und Machen, Sichtbarmachung von Zielunklarheiten und produktiven Regelbrüchen, Offenlegung von Annahmen über Bewertungsmaßstäbe, Gesprächsanlass über körperliche Realitäten ohne Erklärungsbedarf, lädt ein zum Hinterfragen, …

    Wie du es abwandeln kannst:

    Begriffe an die Gruppe anpassen, Ziele benennen lassen und die Anleitung vergleichen, Nachfragen nur in einer Runde zulassen, Bewertungsgrundlagen festlegen, gemeinsames Bauen ermöglichen, Handführung austesten, digital adaptieren, …

    Diese Folge ist für dich, wenn du …

    • erfahren möchtest wie für die Demokratie einstehen aussehen kann

    • dich fragst, wo Unterstützung aufhört und Übergriffigkeit anfängt

    • Aufgaben manchmal lieber selbst erledigst, weil Anleiten in dem Moment länger dauert und eine Alternative suchst

    • wissen willst, was passiert, wenn soziale Träger wegbrechen

    • ein spielerisches Tool suchst, das Annahmen über Anleitung und Bewertung offenlegt

    • Und du?

      Wann hast du zuletzt etwas für jemanden erledigt, das die Person selbst hätte tun können?

      Teile deine Gedanken gerne in den Kommentaren.

      Wenn dir diese Folge etwas gegeben hat: Like sie, teile sie mit Menschen, für die das Thema zählt, kommentiere deine Gedanken und bewerte den Podcast. Deine Bewertung hilft, dass mehr Menschen TaschenWeisheiten finden und von den Gesprächen profitieren können.

      Vernetzt euch mit Natalie hier:

      Website: https://awo-kreiskleve.de

      _Werbehinweis: _Diese Folge kann unbezahlte Werbung enthalten. Alle genannten Marken, Produkte, Spiele und Links sind unbeauftragt und unbezahlt – sie werden aus eigener Überzeugung geteilt.

      Mit uns könnt ihr euch hier vernetzen:

      Geli: https://www.linkedin.com/in/angelikaweis/
      Timothy: https://www.linkedin.com/in/timothy-tasch/

      1 hr 20 min
    • #39 Zukunftsfähigkeit zwischen Worst Case und Moonshots
      Mit Tobias Leisgang

      Was heißt Zukunftsfähigkeit eigentlich konkret? Und wie sieht das aus, wenn 5.000 Menschen und Tiere an Bord eines U-Boots sind, während der Rest der Welt unbewohnbar ist?

      In dieser Folge ist Tobias Leisgang zu Gast: Zukunftsgestalter und #tobimistic. Er hilft Menschen und Organisationen, aus Zukunftssorgen wieder Gestaltungsspielräume und konkrete nächste Schritte zu entwickeln. Er sagt: "Zukunft passiert nicht einfach, sondern kann neugierig und mutig gestaltet werden." Das passt gut zu den thematischen Abzweigungen zu Selbstwirksamkeit, leistbaren Verlusten, Kreativmodus, Mitbestimmung und Glaubenssätzen, die wir im Gespräch genommen haben.

      Tobias hat neben seiner Rolle als Berater für Zukunftsfragen, Innovation und Nachhaltigkeit einen Master in Zukunftsdesign absolviert und kennt sich u.a. auch gut mit Entscheidungen aus. Deswegen war es ein Leichtes, in der Dystopie des spielerischen Elements gute Entscheidungen zu treffen.

      Im spielerischen Element dieser Folge:

      spielen wir digital, indem Szenarien- und Ereigniskarten sowie Bewertungs-Emojis über einen gemeinsamen Chat gesendet werden und dann im hybriden Format miteinander sprechen. Unser Szenario beschreibt eine Dystopie, in der wir Maßnahmen zu aufkommenden Situationen ergreifen sollen. Unsere Kolonien spielen eigentlich gegeneinander um die beste Bewertung unserer Geschichten, für die wir je eine Minute Zeit haben.

      Wo du es einsetzen kannst:

      in Strategie- und Innovationsworkshops, Nachhaltigkeitsprojekten, Team- und Organisationsentwicklung, Führungskräfteentwicklung, Lehre zu Zukunftsforschung, Retro von schwierigen Zyklen, …

      Wofür das spielerische Element gut ist:

      Rausnahme des Schreckens von bedrohlichen Szenarien, Sichtbarmachung von Kooperation oder Konkurrenz, Perspektivenvielfalt, Kreativität, Ideensammlung und Herstellung der Anschlussfähigkeit zur aktuellen Situation, ermöglicht Verhandungsspielräume, stellt gleichberechtigte Teilhabe her, …

      Wie du es abwandeln kannst:

      Nutzung anderer Szenarien und anderer Zeitachsen, reale Funktionen und Perspektiven einbauen, Kipppunkte durch Ereigniskarten einbauen, explizit auf Kooperation/Konkurrenz umstellen, analog am Tisch spielen, …

      Diese Folge ist für dich, wenn du …

      • Zukunftsfragen einen Platz neben dem Tagesgeschäft geben möchtest
      • wissen willst, wie aus wahrscheinlichen Zukünften wünschenswerte werden
      • den Optimismus leben möchtest, der die Krise nicht ausblendet
      • Experimente so zuschneiden möchtest, dass ein Scheitern leistbar bleibt
      • mit Widerstand gegen Veränderung zu tun hast
      • darüber nachdenkst, wer bei Zukunftsentscheidungen überhaupt gefragt wird
      • ein spielerisches Tool suchst, das Zukünfte erfahrbar macht
      • Und du?

        Welche Zukunft wünschst du dir und wissen die Menschen um dich herum davon? Teile deine Gedanken gerne in den Kommentaren.

        Wenn dir diese Folge etwas gegeben hat: Like sie, teile sie mit Menschen, für die das Thema zählt, kommentiere deine Gedanken und bewerte den Podcast. Deine Bewertung hilft, dass mehr Menschen Taschenweisheiten finden und von den Gesprächen profitieren können.

        Vernetzt euch mit Tobias hier:

        Tobias auf LinkedIn: [https://www.linkedin.com/in/tobiasleisgang/ ](https://www.linkedin.com/in/tobiasleisgang/ )
        Tobias’ Website: [https://www.tobiasleisgang.de ](https://www.tobiasleisgang.de )
        Tobias’ Podcast „Kopf und Bauch – der Podcast der Entscheidungen“: https://kopfundbauch-der-podcast-der-entscheidungen.podigee.io
        Tobias’ Newsletter „#tobimistic“: https://tobiasleisgang.substack.com

        Außerdem noch zum Thema passend: „Von Zukunftssorgen zur Zukunftslust“ https://t2informatik.de/blog/von-zukunftssorgen-zur-zukunftslust/

        Fotorechte: Simone Kessler – SIMOarts

        Werbehinweis: Diese Folge kann unbezahlte Werbung enthalten. Alle genannten Marken, Produkte, Spiele und Links sind unbeauftragt und unbezahlt – sie werden aus eigener Überzeugung geteilt.

        Auch mit uns kannst du dich vernetzen:

        Timothy: https://www.linkedin.com/in/timothy-tasch/

        Geli: [https://www.linkedin.com/in/angelikaweis/ ](https://www.linkedin.com/in/angelikaweis/ )

        1 hr 19 min
      • #38 Wer macht hier eigentlich was? Rollen und Verantwortung
        Mit Tanja Hartwig genannt Harbsmeier

        Wir stellen sieben Figuren auf den Tisch und fragen: Wer ist wofür zuständig? Coach, Trainer*in, Berater*in, Facilitator, Mediator*in, Supervisor*in, Therapeut*in, Diese sieben Rollen können sieben oder mehr Arbeitsfelder ergeben, die schnell zum Begriffsnebel führen. Damit sich der Nebel auflöst, ist in dieser Folge Tanja Hartwig genannt Harbsmeier zu Gast, die mit uns auf Erkundung geht. Tanja ist selbst Trainerin, Coach, Dozentin, Heilpraktikerin für Psychotherapie mit eigener Praxis – und seit über 20 Jahren selbstständig. Mit so viel Expertise und sehr vielen Aus- und Weiterbildungen am Tisch, wissen wir wovon wir sprechen. Aber wie eindeutig ist das immer und für wen?

        In diesem offenen Gespräch kommen wir neben den Rollen auch an Haltung, Ansätzen, Ausbildung, Anliegen, Zielen und Verantwortung vorbei. Dass das alles in verschiedene Versionen von Häusern passt, zeigen wir im spielerischen Element und einem Reflexionsmodell.

        Im spielerischen Element dieser Folge…

        …bauen wir kollaborativ ein Zuhause für alle sieben Rollen. Was die Spielenden bekommen, sind Bauklötze, Steine, Holzstäbchen, Würfelchen, zwei unterschiedlich lange Schnürsenkel, Symbolkarten und drei Minuten Bauzeit. Was sie weggenommen bekommen, ist eine der wichtigsten Fähigkeiten in all den Rollen: Fragen stellen zu können. Wenn doch eine Frage gestellt wird, wird Baumaterial weggenommen. Geli teilt auch am Ende ihr eigenes Modell.

        Wo du es einsetzen kannst:

        in der Aus- und Weiterbildung der Rollen, in Intervision und kollegialer Beratung, Führungskräfteentwicklung, Team- und Organisationsentwicklung, Auftragsklärung, in der Kommunikation nach außen, Check-in, Icemelter, Review, …

        Wofür das spielerische Element gut ist:

        Sichtbarmachung unterschiedlicher Wahrnehmungen, Schärfung von Rollen und Zuständigkeiten, Erleben von Verknappung von Ressourcen, Klärung von Angeboten in den Rollen, Visualisierung von Verantwortungsräumen, Gesprächsöffnung über schwammige Begriffsverständnisse, Förderung von Kreativität, Perspektivwechsel, …

        Wie du es abwandeln kannst:

        eine andere Bezugsgröße wie Aufgaben, Lebensbereiche etc. zum Bau freigeben, die verknappten Ressourcen verändern, zwei Gruppen parallel mit identischem Material bauen lassen, ein Modell als Vorlage umbauen lassen, auf digitale Formate übertragen, …

        Diese Folge ist für dich, wenn du …

        • Coach, Trainer*in, Berater*in, Facilitator*in, Mediator*in, Supervisor*in oder Therapeut*in bist – oder werden willst
        • mehrere dieser Rollen in dir vereinst und dich fragst, wie du sie sauber differenzieren kannst
        • wissen willst, wo welche Rolle aufhört und eine andere beginnt
        • dich fragst, welche Rolle verantwortlich für die Lösung, den Prozess, das Ergebnis, die Zielerreichung ist
        • über die Professionalisierung von ungeschützten Berufsfeldern nachdenkst
        • ein spielerisches Tool suchst, das Rollenklarheit und Zugänge sichtbar macht
        • Und du?

          Aus welcher Rolle heraus sprichst du eigentlich gerade und wer außer dir weiß das zu welchem Zeitpunkt deiner Arbeit noch? Teile deine Gedanken gerne in den Kommentaren.

          Wenn dir diese Folge etwas gegeben hat: Like sie, teile sie mit Menschen, für die das Thema zählt, kommentiere deine Gedanken und bewerte den Podcast. Deine Bewertung hilft, dass mehr Menschen Taschenweisheiten finden und von den Gesprächen profitieren können.

          Vernetzt euch mit Tanja hier:

          Tanja auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/tanja-hartwig-genannt-harbsmeier/
          Tanjas Website: https://www.effektive-kundenbetreuung.de
          Tanjas Praxis für Psychotherapie: https://www.die-harbsmeierin.de

          **Werbehinweis: **Diese Folge kann unbezahlte Werbung enthalten. Alle genannten Marken, Produkte, Spiele und Links sind unbeauftragt und unbezahlt – sie werden aus eigener Überzeugung geteilt.

          Auch mit uns kannst du dich vernetzen.

          Timothy: [https://www.linkedin.com/in/timothy-tasch/ ](https://www.linkedin.com/in/timothy-tasch/ )
          Geli: https://www.linkedin.com/in/angelikaweis/

          1 hr 15 min
        • #37 Genderrollen intersektional gedacht
          mit Ava Lynn Summer Fritzsche und Laurent Gillen

          Wer bestimmt eigentlich, wie Genderrollen zu sein haben, für wen gelten die und was hat das für Auswirkungen?

          In dieser Folge sind Ava und Laurent zu Gast. Ava ist Musikerin, trans Aktivistin und Kommunistin. Sowohl in ihrer Selbsterfahrung als trans Frau als auch im Drum Coaching spielen bei ihr Sprache, Genderanerkennung, Körper- und Selbstwahrnehmung eine zentrale Rolle. Laurent ist Sozialarbeiter in der Sozialpsychiatrie, interdisziplinärer Geschlechterwissenschaftler und, wie er über sich selbst sagt, penetrant queer. Uns alle vier verbindet, dass es uns um Aufklärung und das Hinterfragen von Machtstrukturen geht.

          In der Folge spricht Ava offen über ihre Transition, Laurent bringt Erkenntnisse aus seiner Forschung zu Genderrollen in Videogames mit und gemeinsam nehmen wir auseinander, was Genderrollen mit uns machen, wann sie für wen greifen und wo das überhaupt beginnt. Wo hört Geschlecht auf, wo fängt Gender an? Wann geht es um Repräsentation und Sichtbarkeit, wann um Sozialisation und wann um Chancengerechtigkeit sowie um die Anerkennung von Lebensrealitäten?

          Im Gespräch wird deutlich, dass es sich selbst mit verbindenden Werten lohnt, konstruktiv in die Auseinandersetzung zu verschiedenen Perspektiven zu gehen und es nicht “die eine Wahrheit” gibt.

          Content-Hinweis: In dieser Folge wird über sexualisierte Gewalt, Queer- und Transfeindlichkeit sowie psychische Belastung (Minderheitenstress, Depression) gesprochen. Sorge bitte für dich und höre/schaue in deinem Tempo.

          Im spielerischen Element dieser Folge:

          setzen wir ein Quizspiel ein, bei dem zwar die Kategorien (Politik, Gesellschaft, Organisationen und Interpersonelles) und der Schwierigkeitsgrad gewählt werden können, aber die Worte der Quizfrage erstmal erspielt werden müssen, um überhaupt punkten zu können. Dass auch hier Gender “mitspielt” ist selbstredend.
          Wo du es einsetzen kannst:
          in Anti-Bias- und Diversity-Trainings, Leadership-Formaten, Team- und Organisationsentwicklung, Bildungskontexten, als Einstimmung in allen angepassten Settings in denen es um ungleiche Voraussetzungen geht, …

          Wofür das spielerische Element gut ist:

          Erlebbarmachung ungleicher Startbedingungen und Privilegien, Reflexionsräume zu Risiko und Gerechtigkeit, anderer Zugang zu Faktenvermittlung, Sichtbarmachung von Erfahrungswissen, Lebensrealitäten und Genderperformance, …

          Wie du es abwandeln kannst:

          die Quizfragen an deine Zielgruppe und Ziele anpassen, Transparenz bzgl. der Startbedingungen steuern, auf digitale Formate übertragen, die Reflexionsfragen im Debriefing anpassen, die Wettbewerbslogik in den Runden verändern, …

          Diese Folge ist für dich, wenn du …

          -verstehen willst, was Genderrollen sind und ab wann sie greifen
          Verantwortung trägst für faire(re) Chancen
          -den Unterschied zwischen Geschlecht, Gender und Geschlechtsidentität schärfen willst
          eine weitere Perspektive auf Repräsentation möchtest
          -Diversity intersektional denkst und dich über Anregungen freust
          -ein spielerisches Tool suchst, das Privilegien und strukturelle Benachteiligung erfahrbar macht

          **Und du?

          **Wann sind dir Genderrollen zum ersten Mal begegnet und wessen Erwartungen waren das eigentlich? Teile deine Gedanken gerne in den Kommentaren.

          Wenn dir diese Folge etwas gegeben hat: Like sie, teile sie mit Menschen, für die das Thema zählt, kommentiere deine Gedanken und bewerte den Podcast. Deine Bewertung hilft, dass mehr Menschen TaschenWeisheiten finden und von den Gesprächen profitieren können.

          Begriffe aus der Folge:

          FLINTA steht für Frauen, Lesben, inter, nicht-binäre, trans und agender Personen. Der Begriff macht sichtbar, dass Menschen im Patriarchat auf unterschiedliche, aber verbundene Weise von Sexismus und geschlechtsbezogener Diskriminierung betroffen sind. Manchmal wird ein Sternchen angehängt, um Menschen einzuschließen, die sich nicht in den Kategorien wiederfinden.

          TERF ist die englische Abkürzung für „trans-exclusionary radical feminist“ – also für Positionen, die sich als feministisch verstehen, trans Menschen (besonders trans Frauen) aber ausschließen und ihnen ihre Geschlechtsidentität absprechen. In der Folge fällt der Begriff dort, wo es darum geht, dass biologistische Argumente solchen Positionen Anknüpfungspunkte liefern könnten.

          MMO (Massively Multiplayer Online) bezeichnet Online-Spiele, die sehr viele Menschen gleichzeitig gemeinsam spielen – Klassiker ist World of Warcraft. In der Folge stehen sie als Beispiel für „sichere Sandbox“-Räume, in denen Menschen Gender ausprobieren und im Spiel performen können. Die Vorläufer waren die textbasierten MUDs (Multi-User Dungeons).

          RPG (Role-Playing Game / Rollenspiel) sind Spiele, in denen man in eine Rolle oder Figur schlüpft. Der Ursprung liegt in Pen-&-Paper-Rollenspielen wie Dungeons & Dragons und hat mittlerweile viele Medienformen.

          Links aus der Folge:

          Cornelia Kost – Artikel zu geschlechtlicher Entwicklung und geschlechtlichem Raum: https://www.cornelia-mertens.de/?p=18541

          Abigail Thorne / Philosophy Tube – Video-Essay zu Judith Butler: https://youtu.be/QVilpxowsUQ

          Außerdem in der Folge erwähnt: Judith Butler (zur Verschränkung von Sex und Gender), ContraPoints (Videos zu Gender und Queerness) sowie Emilia Roig – „Why We Matter“ (auch als Hörbuch).

          Vernetzt euch unbedingt mit Ava und Laurent hier:

          Ava auf Instagram: https://www.instagram.com/getyourbeat
          Laurent auf Instagram: https://www.instagram.com/kanalratteimharness

          Werbehinweis: Diese Folge kann unbezahlte Werbung enthalten. Alle genannten Marken, Produkte, Bücher, Kanäle und Links sind unbeauftragt und unbezahlt – sie werden aus eigener Überzeugung geteilt.

          **PS: **Wir waren so im Gespräch vertieft, dass Bommel – Gelis Hündin – uns daran erinnerte, dass Schmusezeit ist. Sie hat es sich bei uns gemütlich gemacht und dabei charmant ein Kabel mitgenommen. Deshalb ist das Bild ab Minute 68 etwas weicher. Wir haben die Kamera danach nicht nachjustiert. Wir nennen es liebevoll den Bommel-Weichzeichner. Ein kleines Sorry an Ava und Laurent.

          1 hr 16 min
        • #36 Feel Good Management: mehr als Obstkörbe
          Mit Sabrina ten Brink

          Was heißt es eigentlich, wenn ein Unternehmen jemanden fürs Wohlfühlen engagiert? Obstkorb und Konfetti oder handfeste Kulturarbeit? In dieser Folge ist Sabrina ten Brink zu Gast und geht auf all unsere neugierigen Fragen ein. Sabrina ist selbst Feel Good Managerin, bildet IHK-zertifizierte Feel Good Manager*innen aus und bringt Kulturgestalter*innen in einer Community zusammen (s. URLs). Als Leadership-Coach, Beraterin, Autorin und Keynote-Speakerin ist es ihre Mission, Organisationen auf dem Weg zu mehr Sinn, Wirksamkeit und zukunftsorientierter Performance zu begleiten für eine Arbeitswelt, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.

          In unserem Gespräch räumt sie mit dem Klischee der „Animateurin vom Dienst“ auf und zeigt, was Feel Good Management wirklich ist und wo es anfangen darf, unbequem zu werden. Wir sprechen über Vertrauen und psychologische Sicherheit, über individuelle Bedürfnisse und strukturelle Verantwortung, über Persönlichkeitstests, Macht und die Frage: Wer kümmert sich eigentlich um wen?

          Im spielerischen Element dieser Folge

          ziehen wir per Kartenspiel in eine WG ein und jonglieren Einkommen und Freizeit, rufen weitere Bewohner*innen ins Spiel, wechseln Jobs, kaufen ein und sind teils garstig zueinander. Ein harter Kontrast zum echten Leben. Danach drehen wir das Spiel um und fragen uns anhand von Symbolkarten, was wir eigentlich brauchen, um uns bei der Arbeit gut zu fühlen.

          Wo du es einsetzen kannst:

          Im Coaching, in Führungskräfteentwicklung, Teamworkshops, Kulturentwicklungsprozessen, betrieblicher Gesundheitsförderung, Retros, als Icemelter oder Check-in/-out, …

          Wofür das spielerische Element gut ist:

          Spürbarmachung von Wettbewerbslogiken und dem Unterschied zwischen individuellen Wünschen und Bedürfnissen, Öffnung von Reflexionsräumen über Arbeitsbedingungen und Verantwortungen, Schaffung von Gesprächsanlässen zu Vertrauen und psychologischer Sicherheit, …

          Wie du es abwandeln kannst:

          reale Symbole für Bedürfnisse, Ressourcen, Optionen nutzen; beide Spielelemente unabhängig voneinander einsetzen; auf digitale Formate übertragen; Rollen oder Charaktere ergänzen, die unterschiedliche Bedürfnislagen sichtbar machen (z. B. rund um Care-Arbeit, chronische Erkrankung, Neurodivergenz); …
          Diese Folge ist für dich, wenn du …

          wissen willst, was Feel Good Management ist – jenseits von Obstkorb und Kickertisch

          Verantwortung trägst für organisationale Kultur, Zusammenarbeit oder Wohlbefinden
          dich fragst, wo Wohlfühlen aufhört und Strukturarbeit anfangen muss
          die Grenze zwischen individuellen Bedürfnissen und struktureller Verantwortung schärfen willst
          Feel Good Management und Diversity-Arbeit zusammendenken oder ihre Spannungen aushalten möchtest
          ein spielerisches Tool suchst, das Bedürfnisse und Zusammenarbeit erfahrbar macht

          Und du?

          Was brauchst du, um dich bei der Arbeit wohlzufühlen? Und wessen Verantwortung ist das eigentlich? Teile deine Gedanken gerne in den Kommentaren.

          Wenn dir diese Folge etwas gegeben hat: Like sie, teile sie mit Menschen, für die das Thema zählt, kommentiere deine Gedanken und bewerte den Podcast. Deine Bewertung hilft, dass mehr Menschen Taschenweisheiten finden und von den Gesprächen profitieren können.

          *
          Vernetzt euch mit Sabrina hier: *

          Sabrina auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sabrina-ten-brink-feel-good-management/

          Sabrinas Website: www.feelgood-trainings.de

          Deutschlands größte Community für Feel Good Management: [https://www.skool.com/happy-at-work-4352/about ](https://www.skool.com/happy-at-work-4352/about )

          Transparenzhinweis: Diese Folge enthält unbezahlte Werbung. Wir nennen und verlinken Personen, Marken und Angebote – dafür werden wir nicht bezahlt.

          1 hr 11 min
        • #35 Wie regeneratives Wirtschaften Veränderungserschöpfung entgegenwirken kann
          Mit Jan Schmirmund

          Regeneratives Wirtschaften – ferne Utopie oder längst Realität?

          Für unseren Gast **Jan Schmirmund **ist die Antwort klar: „Es geht." Jan ist Transformationsarchitekt, Programm Designer, Facilitator und Autor von „Regenerative Wirtschaft. Wie Pioniere eine lebenswerte Ökonomie gestalten". Über den re:connect Inkubator begleitet er purpose-getriebene Unternehmen praxisorientiert und mit echten Beispielen auf dem Weg zu einer Ökonomie, die lebendige Systeme nährt statt ausbeutet.

          Jan startet in dieser Folge mit einer Beobachtung: Viele Menschen sind die ständige Veränderung leid und sehnen sich nach Sicherheit, Stabilität und Ruhe. Genau darin liegt für ihn die Chance. Regeneratives Wirtschaften liefert, wonach sich viele sehnen: lokale Kreisläufe, Resilienz, weniger Abhängigkeit, echten Wert. Kein Verzicht und keine moralische Keule, sondern konkrete Vorteile und neue Geschäftsmodelle.

          Im spielerischen Element dieser Folge:

          werden anhand von Emojis auf einem Brettspiel Hürden deutlich, die aus Veränderungen bekannt sind. Da nutzt auch manchmal der beste Würfelwurf nichts, wenn die Spielenden den Widerstand kennen. Da stecken jede Menge Emotionen drin.

          Wo du es einsetzen kannst:

          Zum Start von Change- und Transformationssprojekten, in Führungskräfte- und Teamentwicklung, in Coachings, Supervisionen, Trainings und Aus-/Weiterbildungen, in Retros und Reviews sowie in Plannings als Rüclschauelement für die Zukunftsplanung…

          Wofür das spielerische Element gut ist:

          Spürbarmachung von Widerständen, Sichtbarmachung von Hürden, Erfolgen und Fort- sowie Rückschritten, Unterscheidung zwischen individuellen und strukturellen Hürden, Öffnung von Reflexionsräumen ohne Schuldzuweisung, Schaffung von Gesprächsanlässen über Erschöpfung und Motivation…

          Wie du es abwandeln kannst:

          eigene Hürden und Erfolgsfelder aus deiner Zielgruppe einbauen, Emojis durch eigene Symbole oder Karten ersetzen, weitere Figuren als zusätzliche Stakeholder ergänzen, konkrete Projekte vorweg benennen, kooperativ statt kompetitiv spielen, digital übersetzen…

          Diese Folge ist für dich, wenn du …

          • das Gefühl von Veränderungsmüdigkeit bei dir oder anderen kennst
          • Veränderungen begleitest und mit Widerständen umgehst
          • regeneratives Wirtschaften verstehen willst – ohne Theorie-Overload
          • ein spielerisches Tool suchst, das strukturelle Hürden erfahrbar macht
          • Transformation in kleinen, machbaren Schritten denken magst
          • Und du?

            Was gibt dir gerade die Energie weiterzumachen? Teile deine Gedanken gerne in den Kommentaren.

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            Vernetzt euch mit Jan hier:

            Jan auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/janschmirmund/

            Jans Website: [https://janschmirmund.de ](https://janschmirmund.de )

            Re:connet Inkubator: https://reconnect-inkubator.org

            Jans Buch: https://www.murmann-verlag.de/products/jan-schmirmund-regenerative-wirtschaft-wie-pioniere-eine-lebenswerte-okonomie-gestalten?srsltid=AfmBOoqrUUqT5wcbzg24I4L2X0YScg-98Uz7CdDcVYDaz6q6Fy1aYrHI

            Hinweis – unbezahlte, unbeauftragte Werbung: Wir nennen diese Marken und Produkte, weil sie in der Folge vorkommen, nicht weil wir dafür bezahlt werden – das Shirt von Mooinzen, das Spielmaterial von Quelf, Jans Buch „Regenerative Wirtschaft" und den re:connect Inkubator. Der Würfel im spielerischen Element ist von Markus Schönell.

            1 hr 9 min
          • #33 Vielfalt, Zugehörigkeit und Gesundheit – After the Show: Q&A Runde
            Mit Lena Lemm und Clara Warmuth

            In der Folge #33 “Vielfalt, Zugehörigkeit und Gesundheit – mit Lena Lemm und Clara Warmuth” hatten wir ein wunderbares Publikum vor Ort, das so gute Fragen gestellt hat, dass wir dies nicht vorenthalten wollten.

            Lena und Clara arbeiten beide bei der AOK Rheinland/Hamburg in Düsseldorf als Diversity Managerinnen und befassen sich täglich mit den Themen Vielfalt, Zugehörigkeit und Gesundheit. Passendes Thema für eine Gesundheitskasse. Als wir das tolle Gespräch für Fragen öffneten, war das Publikum bereit. Wie wir auf das, was das Publikum bewegt, antworten, erfahrt ihr in dieser ausgelagerten Q&A-Folge.

            Ihr habt beim Zuhören vermutlich am meisten Spaß, wenn ihr die Hauptfolge #34 zuvor angehört habt.

            Und du?

            Welche Frage zu Zugehörigkeit ist bei dir offengeblieben? Schreib sie uns gerne in die Kommentare.

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            Vernetzt euch mit Lena und Clara hier:

            Lena auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/lena-lemm-aa1b26a1/

            Clara auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/clara-warmuth-0a06002b4/
            AOK Rheinland/Hamburg: https://www.linkedin.com/company/aok-rheinland-hamburg/posts/?feedView=all

            24 min
          • #34 Vielfalt, Zugehörigkeit und Gesundheit (live bei der AOK Rheinland/Hamburg)
            Mit Lena Lemm und Clara Warmuth

            Was hält uns eigentlich gesund – und was hat das mit dem Gefühl zu tun, dazuzugehören? In dieser Folge sind wir zu Gast bei der AOK in Düsseldorf und beziehen ein Live-Publikum in unser tiefes Gespräch mit Lena Lemm und Clara Warmuth über Vielfalt, Zugehörigkeit und Gesundheit ein. Die beiden sind Diversity Managerinnen und befassen sich mit allen drei Themen täglich.

            Es wird schnell sehr persönlich und wir machen die drei großen Begriffe an eigenen Erfahrungen exemplarisch, wenn wir über Kindheit, Migration, soziale Herkunft, sexuelle Orientierung und unsere Privilegien sprechen. Dabei begegnen wir immer wieder Psychologischer Sicherheit und den Fragen, wo wir dazugehören und welche Rolle eine Gesundheitskasse beim Zugehörigkeitsgefühl der Versicherten spielt. Besonders schön: auch das Publikum bringt eigene Perspektiven und Beispiele ein.

            Im spielerischen Element dieser Folge

            bringen wir einen Holzturm zum Wanken und setzen uns mit jedem Stein mit Fragen zu Privilegien, Zugehörigkeit und/oder Psychologischer Sicherheit auseinander. Dabei beeinflussen unsere jeweiligen Antworten den weiteren Spielverlauf.

            Wo du es einsetzen kannst:

            in Trainings, Workshops, Teamentwicklung, betrieblicher Gesundheitsförderung (BGM), als Energizer, in Retros, …

            Wofür das spielerische Element gut ist:

            Erfahrbarmachung von Privilegien und deren gesundheitlichen Auswirkungen, Gesprächsanlässe zu Zugehörigkeit und Psychologischer Sicherheit, Öffnung von Dialog- und Reflexionsräumen, spielerischer Wissenszugang, …

            Wie du es abwandeln kannst:

            eigene Aussagen für deine Zielgruppe oder das Thema nutzen, Gruppengröße variieren, das Debriefing an entsprechende Themen knüpfen, Regelveränderungen, Zusatzaufgaben einfügen, Ziel definieren, …

            Diese Folge ist für dich, wenn du …

            verstehen willst, warum Zugehörigkeit eine Gesundheitsfrage ist

            Diversity, Gesundheit und Zugehörigkeit zusammendenken möchtest
            einen anderen Gesprächszugang zu Privilegien suchst
            Zugehörigkeit intersektional uunter Einbezug verschiedener Diversitätsdimensionen denken willst

            Disclaimer: In dieser Folge teilen die Beteiligten persönliche Erfahrungen mit Gesundheit, chronischer Erkrankung, Schmerz und Einsamkeit. Sie ersetzt keine medizinische oder therapeutische Begleitung. Wenn dich eines der Themen gerade selbst betrifft: Du musst das nicht allein tragen – hol dir Unterstützung.

            Und du?

            Wo gehörst du dazu und was würde es für die Menschen um dich herum verändern, wenn ein „Turm“ einfach mal fallen dürfte?
            Teile deine Gedanken gerne in den Kommentaren.

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            Vernetzt euch mit Lena und Clara hier:

            Lena auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/lena-lemm-aa1b26a1/

            Clara auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/clara-warmuth-0a06002b4/
            AOK: https://www.linkedin.com/company/aok-rheinland-hamburg/posts/?feedView=all

            Weil uns das wunderbare Publikum so viele tolle Fragen gestellt hat und die Antworten von Lena und Clara zu gut sind, um sie nicht zu teilen, haben wir aus der Q&A direkt eine zweite Folge im Angebot für euch. Seht euch im Anschluss gerne Folge #33 “After the Show: Q&A – Runde” an. Vielleicht ist die Antwort auf eine deiner Fragen dabei!

            1 hr 19 min
          • #32 Diversität und Komplexität in Museen – Mit Sandra Vacca
            Mit Sandra Vacca 

            Was und für wen stellen wir eigentlich aus? Und wer entscheidet, was ins Museum kommt und was im Depot bleibt? Und wann wird aus einem „für Menschen“ ein „mit Menschen“?

            In dieser Folge ist Sandra Vacca zu Gast: Museologin und Kuratorin mit Schwerpunkt Partizipation. Sie ist im Vorstand von ICOM COMCOL (Committee for Collecting) und Beiratsmitglied des Museumsverbands NRW. Timothy und Sandra haben einige Jahre zusammen bei DOMiD gearbeitet, dem Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland. Dort war Sandra wissenschaftliche Mitarbeiterin, Kuratorin, Partizipationsexpertin, leitete das Projekt DOMiDLabs und war in Projekte wie #Meinwanderungsland und das virtuelle Migrationsmuseum involviert.

            Sandra und Timothy lassen in diesem Gespräch hinter die Kulissen blicken, die für Museumsbesucher*innen sonst verschlossen bleiben. Es geht neben Diversität in Museen und Sammlungen, vor allem um die Komplexität rund um Repräsentation, Deutungshoheit, Mitbestimmung, Vertrauen, Abhängigkeiten, Neutralität und die verschiedenen Aufgaben von Museen. Diese lassen sich erstaunlich gut mit den Strukturen anderer Organisationen und Konzepte wie New Work vergleichen und bieten einige Lernmöglichkeiten.

            Im spielerischen Element werden Sandra und Timothy von Geli zum „Einkaufskomitee“ eines Museums gemacht und kuratieren (per fiktivem Budget) eine Ausstellung anhand Spielkarten aus fünf Gesellschaftsspielen.

            Wo du es einsetzen kannst:

            In Team- und Strategie-Workshops, in Diversity- und Inklusionsprozessen, im Onboarding, in Retrospektiven oder Reviews, in Kreativitäts- und Innovationsprozessen, teils als Icemelter und Check-in, …

            Wofür das spielerische Element gut ist:

            Sichtbarmachung von Perspektiv-Macht, Repräsentation, und Leerstellen; Üben von Entscheidungen unter Ressourcenknappheit; Besprechbarmachung von Macht, Privilegien und Deutungshoheit; Ziel-/Visionsschärfung, Aushandlungsprozesse provozieren, …

            Wie du es abwandeln kannst:

            statt Exponaten eure eigenen Projekte, Zielgruppen oder Werte „kuratieren“, die Auswahl anders begrenzen, um Priorisierung zu erzwingen, Etiketten für Rollen, Produkte oder Prozesse schreiben, einen Qualitätscheck ergänzen, Critical Friends oder externe Perspektiven dazuholen, digital übersetzen, …

            Diese Folge ist für dich, wenn du …

            • Aufzählungs-Textmal fasziniert hinter die Kulissen von Kulturarbeit blicken möchtest
            • Aufzählungs-Textdie Verantwortung für Menschen und deren Geschichten trägst
            • Aufzählungs-TextPartizipation ernst meinst und den Unterschied zwischen „für“ und „mit“ Menschen schärfen willst, ohne in symbolische Beteiligung zu verfallen
            • Aufzählungs-Textdich für den Transfer von Macht, Privilegien und Repräsentation in Auswahlentscheidungen auf New Work und inklusive Organisationen interessierst
            • Und du?

              Wann hast du zuletzt entschieden, was sichtbar wird und was „im Depot bleibt“? Teile deine Gedanken gerne in den Kommentaren.

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              Vernetzt euch mit Sandra auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sandravacca/

              Mehr zu ihrem Herzensprojekt DOMiDLabs: https://www.domidlabs.de/

              1 hr 16 min
            • #31 – Was können wir eigentlich messen? Von KPIs, Zielen und Vielfalt in Organisationen
              Mit Paco (Francisco Pelzing)

              Was passiert, wenn wir versuchen, Diversität in KPIs zu pressen? Und was sagt eine Zahl eigentlich aus, wenn wir den Kontext dahinter nicht kennen?

              In dieser Folge ist Paco (Francisco Pelzing) zu Gast. Er ist seit über 30 Jahren umtriebig sowie entwicklungsbegierig in den Bereichen Lernen, Training, Coaching, Sales und Key Account Management. Paco ist passionierter Philanthrop, Ehemann, Vater, Freund, Denker, Leser und Sportler.

              Das Thema Messbarkeit schlug uns Paco unter einem LinkedIn-Posting einer anderen Folge von TaschenWeisheiten vor. Da das Interesse von Paco auch mit seinen unterschiedlichen beruflichen Erfahrungen aus Vertrieb und Learning & Development matcht, freuten wir uns, dass er kurzerhand unserer Einladung folgte.

              Paco teilt in unserem Gespräch Geschichten über die unterschiedlichen Bedingungen, Funktionen und Messgrößen rund um Bewertungen. Es geht auch um die Frage, wer Zahlen für wen und zu welchem Preis interpretiert und wieso der Outcome manchmal die bessere Maßeinheit sein könnte.

              Gespielt wird in dieser Folge mehrfach: wir verknüpfen vier spielerische Elemente mit dem Thema und erleben die (Nicht-)Messbarkeit auf den Ebenen von Selbsteinschätzung, Fremdbewertung hin zu Gruppenentscheidungen. Das von Paco mitgebrachte Kartenspiel bietet uns Rollen, die durch die gesamte Folge tragen könnten.

              Wo du es einsetzen kannst:

              in Coachings, Stakeholder-Analysen, Trainings, Workshops, Retros, als Icemelter, in Teamrunden, überall wo Messbarkeit eine Rolle spielt, …

              Wofür das spielerische Element gut ist:

              um Rollen, Macht- und Beziehungsdynamiken zu benennen, zum Erleben von Bewertungsmaßstäben, zur Diskussion von Bewertungskriterien, für Perspektivwechsel und Vergleichbarkeitsdarstellung, für einen niedrigschwelligen Zugang zu einem abstrakten Thema, …

              Wie du es abwandeln kannst:

              teamspezifische Rollen entwickeln, Zeit variieren, Fragen oder Kategorien an das eigene Fachgebiet anpassen, Gruppengröße verändern, Uneinigkeit provozieren, digital übersetzen, …

              Diese Folge ist für dich, wenn du …

              • Aufzählungs-Textin einem KPI-getriebenen Umfeld arbeitest und wissen willst, wo Messbarkeit an ihre Grenzen stößt
              • Aufzählungs-Textzwischen Vertrieb, HR und Learning & Development navigierst und unterschiedliche Logiken verstehen und verbinden willst
              • Aufzählungs-Textden Unterschied zwischen Output und Outcome für dich schärfen willst
              • erkennen willst, wie zum Bsp. Sprache und Sympathie unbemerkt Bewertungen beeinflussen
              • Aufzählungs-Textdich als Trainer*in oder Coach*in bei Bewertungs- und Feedbackformaten fragst, wie viel Kontext eine Zahl eigentlich braucht, um etwas zu bedeuten
              • **Und du? **Wann hat dich eine Zahl in eine falsche Richtung geführt, weil dir der Kontext dazu fehlte? Teile deine Gedanken gerne in den Kommentaren.

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                Vernetzt euch mit Paco hier:

                Paco auf LinkedIn: Francisco Pelzing | LinkedIn und pacoundjoe: Posts | LinkedIn

                1 hr 16 min

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