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Wie viel Bequemlichkeit braucht gute Facilitation, oder braucht es das Unbequeme? Und wann kippt „unangenehm“ in entwürdigend?
In dieser Folge ist der Organisationspsychologe Janek Panneitz zu Gast. Er arbeitet mit Neugier an der Entwicklung neuer Methoden, um in der Facilitation Inhalte sowohl über Visualisierungen verständlicher als auch durch Interaktionen und Spielelemente erlebbar zu machen.
Worüber sprechen wir eigentlich, wenn wir über Performance sprechen? Und wer gilt als High-, wer als Low-Performer*in?
In dieser Folge ist **Alicia Prahm **zu Gast: Alicia ist immer im Auftrag für gute Arbeit unterwegs – als Gleichstellungsbeauftragte, zertifizierte Diversity Managerin und Team-Facilitatorin. Ihr Herz gehört der Arbeitssoziologie und ihr Körper dem Krafttraining.
Was als Begriffsklärung beginnt, wird schnell zu einem vielschichtigen Gespräch über Leistung, Output/Outcome-Logik und die Frage, wer sich in Organisationen eigentlich beweisen muss und wer Potenzial einfach zugesprochen bekommt. Es geht um den Unterschied zwischen Performance, Funktionieren und Sich-Beweisen-Müssen, um Masking und Code-Switching, um unsichtbare Leistung, um Privilegien beim Ausbrechen aus Leistungsmustern und um die Führungsrolle in all diesen Paradoxien rund um Performance.
Im spielerischen Element binden wir das Kooperationsspiel “Catch the Moon” ein und bauen Leitern, um die Tropfen zu behalten. Der Spielverlauf gibt eine Menge Reflexionsmöglichkeit rund um Performance und die Rollen rund um Leistung.
Wo du es einsetzen kannst:
Wofür das spielerische Element gut ist:
Wie du es abwandeln kannst:
Diese Folge ist für dich, wenn du …
Und du? Wie bewertest du Performance bei dir selbst und bei anderen? Teile deine Gedanken gerne in den Kommentaren.
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Vernetzt euch mit Alicia hier: Alicia auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/aliciaprahm/
(Wie) würdest du zwischen Storytelling, Geschichten-erzählen und Narrativen unterscheiden? Und was hat das mit dem Job zu tun?
In dieser Folge ist Markus Schönell zu Gast: Facilitator und interner agiler Organisationsentwickler, der mit Spielen, Geschichten und gemeinsamen Erlebnissen in Veränderungsprozessen menschliche Verbindung schafft. Er bringt eine Menge Erfahrung aus Pen & Paper Rollenspielen, LARP und Organisationsentwicklung mit und denkt Geschichten dort weiter, wo viele beim Drei-Akter und der Held*innenreise stehen bleiben.
Im **spielerischen Element **lädt uns Markus auf einen Prototypen mit zwei Kartendecks ein, inspiriert vom Rollenspiel Dialect. Wir entwerfen gemeinsam Sprache für eine fiktive Gruppe in ihrem Kontext und gehen in die Transferreflexion.
**Wo du es einsetzen kannst: **
**Wofür das spielerische Element gut ist: **
**Wie du es abwandeln kannst: **
**Diese Folge ist für dich, wenn du … **
**Und du? **
Vernetzt euch unbedingt mit Markus und lernt mehr über ihn und von ihm:
Was passiert, wenn die Person mit weniger Berufsjahren die Mentor*innenrolle übernimmt – und die mit mehr Erfahrung zu Mentee wird? Und wenn dann auch noch beide Menschen voneinander lernen?
In dieser Folge ist **Rita Rjabow **zu Gast: PR-Managerin und Kommunikationsberaterin, Vorstand von Gesellschaftsdenken e.V. und leidenschaftlich engagiert bei LifeTeachUs als LifeChamp in Hamburg. Sie teilt aus fünf Jahren Praxis als Mentorin und Aufbau-Begleiterin von Mentoring-Programmen, was Reverse Mentoring tatsächlich leisten kann – jenseits von Buzzword und Hochglanz-Programmbroschüre.
**Im spielerischen Element dieser Folge **
**Wo du es einsetzen kannst: **
**Wofür das spielerische Element gut ist: **
**Wie du es abwandeln kannst: **
**Und du? **
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**Vernetzt euch mit Rita hier: **
Was passiert in Beziehungen – beruflich wie privat –, wenn das Gegenüber ein überhöhtes Selbstbild hat, auf Anerkennung angewiesen ist und Kritik als persönlichen Angriff erlebt? In dieser Folge ist Dr. Ramzi Fatfouta zu Gast: promovierter Psychologe, Executive Advisor, Keynote-Speaker, Autor und Experte für Narzissmus im Führungskontext. Da er in seiner praktischen Arbeit beleuchtet, wie narzisstische Persönlichkeitsmerkmale Führung, Macht und Organisationen als Ganzes prägen, konnte er uns hier differenziert und entstigmatisierend viele wichtige Anhaltspunkte für eine gute Beziehungsgestaltung im Arbeitskontext geben.
Was als Einführung in ein populäres Schlagwort beginnt, wird schnell zu einem vielschichtigen Gespräch über Selbstwert, Abhängigkeit, Macht und die Frage, was wir eigentlich sehen und was nicht, wenn wir jemandem das Etikett »narzisstisch« aufdrücken.
**Beim spielerischen Element **
nutzen wir Token, um Situationen rund um narzisstische Führungskräfte und die eigenen Handlungsoptionen und deren Preis zu beleuchten. Bestätigung, Kritik und Schweigen haben auch Auswirkung auf beteiligte Rollen im Organisationskontext.
**Wo du es einsetzen kannst: **
in Team- oder Führungskräfteentwicklung, Coachings, Konfliktmoderationen, Supervisionen, Trainings, betrieblicher Gesundheitsförderung, Lehrveranstaltungen, …
**Wofür ist das spielerische Element gut: ****
Visualisierung und Erlebbarmachung narzisstischer Dynamiken, Aufzeigen von Abhängigkeitsverhältnissen und eigenem Verhaltensanteil, Öffnung von Reflexionsräumen ohne Schuldzuweisung, Aufzeigen von Handlungsstrategien und Strukturen, …
eigene Situationen aus deiner Zielgruppe verwenden, statt Tokens andere Symbole nutzen, Anzahl der Tokens und Situationen an Gruppengröße und Zeitrahmen anpassen, auf digitale Formate übertragen (z. B. Miro, Mentimeter, Mural), mit Debriefing-Fragen zu Macht, Abhängigkeit und persönlichen Werten verbinden, Rollenkarten ergänzen und verlorene Token zurückgewinnen lassen
**Diese Folge ist für dich, wenn du … **
**Und du? **
Welche Rolle hast du schon eingenommen im Umgang mit narzisstischen Persönlichkeiten – und was hat das mit dir gemacht? Teile deine Gedanken gerne in den Kommentaren.
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**Links, um mit Ramzi im Gespräch zu bleiben und weitere tolle Impulse zu erhalten: **
Was passiert, wenn du dauerhaft funktionierst, bis du es nicht mehr kannst? Für manche Menschen sind die beruflichen, fürsorglichen und emotionalen Belastungen so hoch, dass sie überlasten. In dieser Folge spricht Maike Ramcke offen über ihre Erfahrungen des Ausbrennens und der Erschöpfungsdepression mit uns. Sie nutzt ihre Erfahrungen und ihre Expertise, um Teams und Führungskräfte als Trainerin, Coach und Moderatorin dabei zu begleiten produktiv, gesund und wertschätzend miteinander zu arbeiten.
Was als persönliches Gespräch über Überlastung beginnt, wird schnell zu einem vielschichtigen Austausch über Grenzen, Strukturen, Scham und die Frage, wer eigentlich die Verantwortung trägt, wenn der Tank leer ist.
Im spielerischen Element dieser Folge
schützen wir gemeinsam eine Flamme, während uns Karten realistische Belastungsszenarien, Aufgaben und Hindernisse geben.
Wo du es einsetzen kannst:
in Trainings rund um Stressmanagement und Resilienz, in der betrieblichen Gesundheitsförderung, in Team- und Führungskräfteentwicklung, in Coachings und Supervisionen, in schulischen oder universitären Settings zu Selbstfürsorge und Belastung, als thematischer Einstieg
Wofür das spielerische Element gut ist:
macht Belastungserleben körperlich erfahrbar, zeigt, wie Aufmerksamkeit und Handlungsfähigkeit unter Druck sinken, öffnet Reflexionsräume über individuelle und strukturelle Anteile ohne Schuldzuweisung, schafft Gesprächsanlässe zu einem oft tabuisierten Thema, verbindet das Systemische mit dem Persönlichen
Wie du es abwandeln kannst:
andere Belastungsszenarien passend zur Zielgruppe verwenden, statt Kerze andere Symbole für Energie oder Ressourcen nutzen, digital übersetzen, mit Debrief-Fragen zu individuellen vs. strukturellen Stressfaktoren verbinden, Punktesystem vereinfachen oder weglassen – der Prozess zählt
Diese Folge ist für dich, wenn du …
erfahren möchtest, wie es sich mit und um Burnout verhält
Disclaimer: Diese Folge behandelt persönliche Erfahrungen mit Burnout, Suizid, Erschöpfungsdepression und psychischen Belastungen. Sie ersetzt keine medizinische oder therapeutische Begleitung. Wenn du dich gerade in einer Krise befindest: Bitte such dir Unterstützung. Du musst das nicht allein tragen. Höre nur weiter, wenn es für dich stimmig ist.
Und du?
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Vernetze dich mit Maike auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/maike-ramcke-391214175/
Was bedeutet Interkulturalität? Und was bleibt auf der Strecke, wenn interkulturelle Trainings bei der Vermeidung von Fehlern stehen bleiben? In dieser Folge ist Nora Sun zu Gast: interkulturelle Trainerin, Coach und Brückenbauerin zwischen Kulturen, Generationen und Herzen. Sie bringt ihr interkulturelles Kinderbuch The Peaskeepers mit – ein Buch, das von links nach rechts und von rechts nach links und in sämtlichen Sprachen gelesen werden kann, ganz ohne Übersetzung. Was als Gespräch über ein Kinderbuch beginnt, wird schnell zu einem offenen, vielschichtigen Austausch über Prägung, Schubladen, Intersektionalität, kulturelle Codes und die Frage, was es braucht, damit unterschiedliche Versionen der Wahrheit nebeneinander Platz haben.
Im spielerischen Element dieser Folge erkunden wir das Thema mit Aufgabenzetteln und erleben live, was passiert, wenn unterschiedliche Prägungen und Erwartungen aufeinandertreffen und was unsere Interpretation mit unserem Verhalten macht.
Wo du es einsetzen kannst:
Wofür das spielerische Element gut ist:
Wie du es abwandeln kannst:
Diese Folge ist für dich, wenn du dich fragst, was interkulturelle Trainings leisten, du Interkulturalität intersektional und vielschichtig denken möchtest, du Lust auf ein ehrliches, neugieriges Gespräch mit Personen hast, die selbst zwischen Kulturen und Sprachen aufgewachsen sind.
Und du? Was ist für dich Interkulturalität – und wo begegnest du ihr in deinem Alltag? Teile deine Erfahrungen gerne in den Kommentaren.
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Vernetzt euch mit Nora hier:
Was unterscheidet die fachliche von disziplinarischer Führung? In dieser Folge sprechen zwei Personen mit uns, die jeweils beide Rollen gut kennen: Jens Rauhöft hat seinen Weg in der IT-Branche von der fachlichen zur disziplinarischen Führungsrolle bewusst und aktiv gestaltet, nachdem er anfangs in die disziplinarische Rolle “stolperte”. Jürgen Tasch ist Lehrer und Schulleiter mit einem Herz für menschen-zentrierte Schulentwicklung. IT und Schule – zwei unterschiedliche Welten mit einer gemeinsamen Frage: Was braucht es, um Menschen sowohl fachlich als auch disziplinarisch gut und menschlich zu führen? In diesem sehr offenen Gespräch werfen die beiden einen kritischen Blick auf Strukturen sowie unterschiedliche Erwartungen und teilen ihre Herausforderungen und Tipps aus beiden Führungsrollen heraus mit uns.
Im spielerischen Element dieser Folge erkunden wir das Thema multimodal mit Knete und Kreativitätskarten in Kombination mit dem systemischen Dreieck und verlassen häufiger mal die vorherige Perspektive.
**Wo du es einsetzen kannst:
**Wofür das spielerische Element gut ist:
**Wie du es abwandeln kannst:
Diese Folge ist für dich, wenn du gerade überlegst, ob Führung was für dich ist, du den Unterschied zwischen fachlich und disziplinarisch besser greifen können möchtest, du Lust auf ehrliche Erzählungen aus dem Führungsalltag von zwei Personen hast.
Und du? Bist du eher fachlich oder disziplinarisch unterwegs – oder beides? Teile deine Erfahrungen gerne in den Kommentaren.
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Vernetzt euch mit Jens und Jürgen hier:
Was hat Improtheater mit Beratung, Training und dem Umgang mit dem Unerwarteten zu tun? In dieser Folge spricht Franziska Nitsche als leidenschaftliche Impro-Spielerin mit uns. Wenn sie nicht auf der Impro-Bühne ist, ist sie sowohl freiberufliche systemische Beraterin als auch angestellte Senior HR Managerin rund um Diversity und Change Management. Das Herz der Soziologin schlägt für Hamburg und alles, was sich neu und anders miteinander verknüpfen lässt wie etwa "Acceptance and Commitment Therapie" und Improtheater.
Wir führten ein Gespräch über Neugier, Scheitern, Resonanz, Haltung, Kontrolle und darüber, warum es manchmal die schönste Erkenntnis ist, wenn jemand etwas ganz anderes mitnimmt, als du geplant und vorbereitet hattest.
Als spielerisches Element brachte uns Franziska dazu, Sinnsprüche zu erfinden – frei improvisiert. Sie erzählt uns aber auch darüber hinaus noch von ein paar Übungen, die frischen Wind in sämtliche Situationen bringen können.
Wo du es einsetzen kannst
Wofür ist das spielerische Element gut:
**Content-Hinweis: **In dieser Folge sprechen wir über sensible Themen wie Tod, Suizid, Fehlgeburten, Krankheit und andere Formen von Verlust. Wenn dich diese Themen stark belasten, höre diese Folge bitte nur, wenn es sich für dich stimmig anfühlt.
Trauer gehört zum Leben – und damit auch zum Arbeitsleben. Trotzdem wird darüber im beruflichen Kontext selten gesprochen. In dieser Folge ist Mathias zu Gast. Mathias hat vielfältige Abschlüsse in Ökonomie, Soziologie und Gender Studies (LMU München) und arbeitet in der Beratung für Online-Kommunikationslösungen – diversitygerecht und barrierearm. Zusätzlich bringt Mathias langjährige Erfahrung als gewählte Schwerbehindertenvertretung und Betriebsrat bei Lieferando sowie im Team des erweiterten Vorstands von idm e. V. mit.
Anlass der Folge ist, dass Geli eine plötzliche und aktuelle Trauersituation erlebt und der Meinung ist, dass auch öffentlich darüber gesprochen werden muss, was das mit dem System macht. Auch Mathias und Timothy erzählen von persönlichen Erfahrungen mit Trauer im privaten und beruflichen Umfeld. Manchmal ist es schwer, die richtigen Worte zu finden oder überhaupt zu wissen, ob und wie Trauer (über Menschen, Prozesse, Gegenstände, Zukunftsversionen) angesprochen werden darf. Vielleicht hilft diese Folge, handlungsfähiger zu werden und Berührungsängste / Stigmata abzubauen.
Dass Trauer und Freude manchmal näher beieinander liegen als gedacht, zeigt auch das spielerische Element. Hier gehen wir in einem Gedankenexperiment sowohl auf Hochzeiten als auch auf Beerdigungen.
Wo du es einsetzen kannst
Wofür ist das spielerische Element gut
Wie du es abwandeln kannst
Diese Folge ist für dich, wenn …
Und jetzt du:
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Mehr über Mathias und die Arbeit von idm e. V. findest du hier:
Wenn du schwierige Situationen erlebst und mit deinen Gedanken nicht allein bleiben möchtest, kannst du dich an folgende Stellen wenden:
TelefonSeelsorge (Deutschland): 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222
Onlineberatung: www.telefonseelsorge.de
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